Frage an die Mähdrescherfachleute

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179781 31-03-2012 16:37 - E-Mail an User
Frage an die Mähdrescherfachleute
Wir wollen zu dritt einen gebrauchten Mähdrescher anschaffen. (Etwa 150 PS, 4 m Schnittbreite, ca 3000 BSt). Wenn der ordentlich durchrepariert wird, und vernünftig damit umgegangen wird, was kann man da an Erhaltungskosten je ha oder Stunde (Reparaturen, Ersatz- und VErschleißteile) für die nächsten 15 Jahre ansetzen, wenn etwa 70 ha Getreide im Jahr gedroschen werden?

Gottfried


Hirschfarm antwortet um 31-03-2012 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Von 1000€ aufwärts (für die 1000ha). Wenns a Glück habts und einen guten Fahrer fallen fast keine Kosten an außer ein paar Messerklingen, ein paar Häckslermesser und einige Lager und Riemen. Wenn das Glück nicht auf eurer Seite ist und der Fahrer auch nicht aufpaßt können schnell 10 000€ Verschleiß und Reperaturkosten zusammenkommen.
mfg


Jophi antwortet um 31-03-2012 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frage an die Mähdrescherfachleute
Hirschfarm hat recht, das kann ins unermessliche gehen.
3000 h sind schon arg viel, würde Dir raten eine Maschine mit max. 2000 h zu kaufen.
Ich hatte bis vor ein paar Jahren auch so eine Kiste, hab echt drauf aufgepasst, aber der war beim Vorbesitzer arg genervt worden.
Ich hab immer gemeint wenn alles mal durchrepariert ist, dann hast Deine Ruhe, aber nix da, war zwar mal ein bis zwei Jahre Ruhe, aber dann kams wieder ganz dick.
Ich hab alles in allem mehr Geld da reingesteckt, als wenn ich einen Lohndrescher hätte kommen lassen.
Vor zwei Jahren haben wir uns getrennt.



monsato antwortet um 31-03-2012 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hay

also wenn ihr zu 3 nur 70 ha zu ernten habt dann würd ich mir das nicht antun einen zu kaufen.
1. es gibt sicher immer ungereimtheiten und sogar streit besonders wenn was kaput geht.
2. es hat einer ca . 23 ha zu dreschen also kannst dir net die welt ersparen an geld also gleich lohner und du hast immer ordentliches gerät wenn nicht, es gibt genug dann fährt der nächste.
3.wenn schon dann müßtest ihr fremdfinanzieren und immer durch die ha dividieren dann ist es in jedem fall leichter streiten wenn einer der 3 ein schwieriger fall ist und mann könnt ihn auch nach sagmal 3 jahren ganz offiziell mit dem dahrlehensrestwert ausbezahlen bei barzahlung streitest immer dann noch was ist er wert?????.
4. 3000 stunden würd schon noch gehen wenn er wirklich gut durchrepariert wird aber!!!!!!!!!!!
wer gibt dir die garantie das die 3000 stunden überhaupt stimmen vielleicht hat der ja schon 5000 draufgehabt???????????
dann wird schnell eine sparkasse draus.
ehrlich gesagt meine empfehlung hände weg von kauf.


rotfeder antwortet um 01-04-2012 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo1
Wenn ihr einen Claas Mähdrescher nehmt, dann wird es kein Problem sein. Doch manche Bauern nehmen dann irgendwelche "exoten" und dann haben sie den Salat. z.B. im Fall Jophi wird das wohl das Problem gewesen sein.
Fazit: Wenn eine solche Gemeinschaft funktionieren soll, dann unbedingt einen 98er Claas kaufen, denn da gibt es keine Reparaturkosten und die Aufwendungen für Diesel und Schmiermittel kann man ja leicht aufrechnen.


179781 antwortet um 01-04-2012 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich tendiere eher zu der Aussage von Hirschfarm. Die drei Leute, die da zusammenkommen sind alle von Jugend an Mähdrescher gefahren und haben nie etwas kaputt gemacht. Zwei davon sind Landmaschinenmechaniker, einer hat überhaupt längere Zeit an Claas Mähdreschern gearbeitet.
Bis jetzt haben wir zu zweit auf etwa 40 ha mit einem Dominator 85 gedroschen. Den haben wir 93 um 13000 DM gekauft und zwei Reparaturen mit insgesamt ca. 1100 Euro Materialkosten und einige Verschleißteile gebraucht. Letzte Woche war ein Kaufinteressent da, der hat 6000 Euro dafür geboten. Soviiel zum Thema "Hände weg vom Gebrauchtkauf"
Unser "Problem" ist eigentlich, dass die Maschine im Ebenen tadellos geht, sobald man aber quer zum Hang fährt, fängt er zum "ausschütten" an und man muss um vieles langsamer fahren. Und weil jetzt durch Zupacht und den dritten Teilhaber die Fläche deutlich zunimmt, denken wir über einen anderen nach, der einen Siebkastenhangausgleich hat.
Was auch noch dazu kommt, dass wir allerhand Spezialitäten zu dreschen haben wo die Lohndrescher keine Freude damit haben. Was mir auch immer wieder auffällt, bei zugekaufter Einstreu ist in der Einstreumaschine nicht wenig Getreide, das dort noch ausgedroschen wird, beim eigenen Stroh fast nichts. Und in einem Jahr wie dem vorigen, wäre so mancher froh gewesen, selbst einen Drescher zu haben.

Gottfried


m.josef@gmx.at antwortet um 01-04-2012 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gib dir Recht, 179781, aber es waren auch schon die Jahre zuvor ziemlich schwierig bei gutem Wetter zu ernten. Habe selbst einen 88er Dominator und bin wirklich zufrieden. Die Stunden sind relativ, denn ich kenne jem der hat einen 6Schüttler mit 5000h gekauft und der läuft schon einige jahre problemlos. Da der Vorbesitzer sehr genau in der Wartung und rep war. Du kannst eine Masch. mit 1500 Stunden erwischen die mehr rep erfordert als einer mit 3000. Am besten ist du läßt den gewünschten Mähdrescher von dem Mechaniker der einige Zeit auf Mähdrescher gearbeitet hat durchschauen. Der weiß schon worauf er achten muß. Ist natürlich keine Garantie doch sicher sinnvoll. Denn er kennt es der Maschine sicher an ob sie verludert oder immer gut gepflegt wurde! Selber dreschen ist halt selber dreschen und 70 Ha ist ja wirklich nicht so viel! Gerade ein Lohnunternehmer ist bestrebt möglichst rational und schnell zu ernten, was ja auch bei dem Wetter das wir in den letzten jahren hatten kein wunder ist.


Tyrolens antwortet um 01-04-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also sollen es 4 m AB mt Hangausgleich sein? Da ist die Auswahl sehr begrenzt. Laverda?

Claas wird ohnehin überbewertet. Gerade bei den ganz kleinen und ganz großen...


Wunderwuzi antwortet um 02-04-2012 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo wenn ihr steiles gelände habt dann kaufts euch an johnny hillmaster. hab selber einen vor einen jahr gekauft mit 1800 st. läuft tadellos . am hang kann ein siebkasten nicht das ausgleichen wie ein hillmaster.

mfg wunderwuzi


m.josef@gmx.at antwortet um 02-04-2012 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Claas werden nicht überbewertet! Der Preis richtet sich nach der Nachfrage. Ist eben eine super Maschine und läuft in der Regel problemlos. Natürlich werden auch andere gut laufen, das bestreite ich nicht doch Claas ist mit der Dominator Serie in die Geschichte eingegangen, ob der vorletzte Poster will oder nicht!


Tyrolens antwortet um 02-04-2012 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mit dem Dominator sind sie vor allem mal in die Fast-Pleite geschlittert. Klar war das eine sehr gute Maschine, aber das liegt schon ein paar Jahrzehnte zurück.


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