Erste geräuschfrage zum jd 1850

Antworten: 25
bansohanso 12-02-2012 18:40 - E-Mail an User
Erste geräuschfrage zum jd 1850
Nachdem ich heute 2 stunden mit ausgeflockten diesel tausch verbracht habe läuft der johnny wieder aber:
Genau beim hydraulik/getriebeölfilter gibts ein ziemlich lautes geräusch das nach einem pumpenlager oder so klingt.
Es verändert sich mit der motordrehzahl und wenn die hydraulikhebt, aber es klingt eben recht "rau" so ein surren
außerdem ist mir in deutliches rauschen aufgefallen wenn man hinter dem traktor steht, also so als ob dort das öl im hydraulikblock drinnen herumrauscht ist das auch normal?

Kann das geräusch beim hydraulikölfilter von der hydraulikpumpe kommen, sitz die direkt beim filter?
Grund zur sorge oder nur zeichen der kälte?




walterst antwortet um 12-02-2012 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erste geräuschfrage zum jd 1850
die Hydraulikpumpe müsste vorne am Motor direkt von der Kurbelwelle angetrieben zu finden sein. Ob der 1850 weitere Pumpen für Lenkung hat, weiss ich nicht.
Wenn alle Funktionen des Traktors ausführbar sind, dann würde ich noch nicht jedes geräusch als Infarktsymptom auffassen. Wenn Du eine Lastschaltung hast, dann kann die auch einigen Lärm machen, ohne dass das ein Alarmsignal wäre.
Richtiges Öl drinnen?


biolix antwortet um 12-02-2012 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erste geräuschfrage zum jd 1850
Sers !

ich kann dir gar nicht sagen wie die Hydraulikpumpen bei -20 Grad laut surren können, früher beim Deutz 4.90 und der hatte 14 Jahre nie hydr. Probleme, jetzt beim NH 5050... geht aber weg nach einigen Minuten, tut es das bei deinem ?

lg biolix



JohnHolland antwortet um 12-02-2012 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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richtig. solange alle hydr. funktionen gegeben sind fahr den traktor warm und schau ob sich was ändert


2810 antwortet um 12-02-2012 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der 1850 hat eine Niederdruckpumpe (Getriebeölpumpe ), die einige Verbraucher im Niederdruckbereich ( 10 bar )versorgt.
Dies sind ZW-, Allrad- , LS Kupplung . Normalerweise benötigen die bei intakter Dichtung wenig Öl .
Der Rest wird nach vorne gepumpt zur HD-Pumpe .
Die Getriebeölpumpe sitzt am Getriebeeingang in der Nähe der Kupplung.
Funzen alle hydr. Funktionen ? Getriebeölkontrollleuchte ?
Getriebölfiter und Saugfilter in Ordnung ? Sind es Kavitationsgeräusche ?


rotfeder antwortet um 12-02-2012 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Besser wäre, du läßt den Traktor noch ein paar Tage in Ruhe. Dann wirds schon Wärmer sein, und das ist für die Maschine besser, als bei - 20 Grad sekiert zu werden. Doch ich verstehe, wenn man ein neues Gefährt hat, das man sich auch abgibt damit. Unter minus 20 Grad surren alle meine Traktoren beim Kaltstart, doch ich beschränke die Benutzung des Traktors aufr das notwendigste.


bansohanso antwortet um 12-02-2012 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also danke mal für die antworten, das geräusch ist heute geblieben, aber hab den traktor nur 20min gefahren ohne belastung.
Funktionieren tut alles, das einzige das mir aufgefallen ist das die hydraulik beim allerersten heben nach dem starten nicht gehoben hat, dann hab ich das dw steuergeät bedient und ab da hat die heckhydraulik ganz normal gehoben und gesenkt (ohne last)

Das geräusch verändert sich weder beim kuppeln, lenken, mit und ohne gang, wie gesagt motordrehzahl abhängig und beim betätigen der heckhydraulik.

Filter kann ich jetzt nicht gut nachschauen da keine beheizte garage und grauslich kalt.

Wie gesagt ist das geräusch sehr deutlich beim getriebeölfilter unter der kabine zu lokalisieren


Tatu antwortet um 12-02-2012 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
hab nen 1140, also das Vorgängermodell vom 1850. An einer der Hydraulikleitungen vom Getriebeblock vor zur
Hydraulikölpumpe ist ein Ventil mit einer Stahlkugel, die macht das Geräusch, geht dann aber normalerweise
weg wenn das Hydrauliköl warm ist. Die Ölleitung ist im Bereich vom Ölfilter am Getriebeblock angeschlossen,
hat einen dicken Nippel dran wo die Kugel drin ist.
Gruß


2810 antwortet um 13-02-2012 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ tatu , das wäre das Überdruckventil des Ladekreises . Er schreibt aber , dass es nur beim Betätigen der Heckhydraulik diese Geräusche gibt. Nur dann fliest Hochdrucköl in der Druckleitung. Niederdrucköl wird jedoch immer umgewälzt . Das Geräusch wäre dauernd , wenn es an dem von Dir zitierten Ventil liegen sollte .


2810 antwortet um 13-02-2012 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ tatu , das wäre das Überdruckventil des Ladekreises . Er schreibt aber , dass es nur beim Betätigen der Heckhydraulik diese Geräusche gibt. Nur dann fliest Hochdrucköl in der Druckleitung. Niederdrucköl wird jedoch immer umgewälzt . Das Geräusch wäre dauernd , wenn es an dem von Dir zitierten Ventil liegen sollte .


bansohanso antwortet um 13-02-2012 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@2810 tatu hat schonr echt das geräusch ist immer da verändert sich aber nur beim heben der hydraulik.
Beim senken nicht und mit steigender drehzahl verändert es auch die frequenz


Tatu antwortet um 13-02-2012 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
das ist kein Überdruckventil, sondern ein Stromventil, d.h. daß das Öl nur in einer Richtung
fließt bzw. nicht zurücklaufen kann.
Gruß


2810 antwortet um 14-02-2012 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ tatu , ist mir schon klar , dass es dieses Rückschlagventil gibt. Du hast jedoch von einer Kugel geschrieben
und von der Lage in der Nähe des Getriebefilters. Dies war für mich eindeutig das Druckbegrenzungsventil für den Ladekreis (7 bar ).
Die Lage des Rückschlagventils ist vorne am Getriebegehäuse , dort wo die Rücklaufleitung das Getriebegehäuse erreicht .
In dieser Leitung fliest dann Öl , wenn er keine hydr. Funktion abruft . Für mich kann dieses Ventil folglich nicht die Ursache für die Geräusche sein .
Da es sich vermutlich um dauernde Kavitationsgeräusche handelt käme auch das System der Getriebeölpumpe in Betracht. Es gab schon rostige !! Saugrohre , wo dann Luft ins System kam.


Tatu antwortet um 14-02-2012 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 2810,
weiß ja nicht ob Du auch so nen Traktor hast, aber bei meinem 1140 kommt es eindeutig von dieser Stelle,
also von der Kugel in der Rücklaufleitung. Wie gesagt, die Kugel scheppert schon mal wenn das Öl kalt ist
geht dann ja aber wieder weg. Hab den Schlepper jetzt 29 Jahre und 10000 Betriebsstunden, diese Sache
hat aber noch überhaupt keine Probleme bzw. Schäden gemacht. Hast Du überhaupt so einen Traktor?
Gruß


2810 antwortet um 15-02-2012 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja ich habe nen 2450 und mußte mich mit der Hydraulik intensiv auseinandersetzen .
Und bei mir ist die Kugel in der Vorlaufleitung ( DBV mit 7 bar ) ,in der Rücklaufleitung vom Ölkühler zum Getriebe ist das Rückschlagventil ,ein kleines Plättchen ,nur leicht Federbelastet , im Gegensatz zum DBV.
Ich habs ja schon mal geschrieben : in der Rücklaufleitung mit dem Rückschlagventil fliest nicht permanent Öl .
Wenn der Threadersteller schreibt : das Geräusch ist immer , so kann es nicht dieses rückschlagventil sein , weil in dem Augenblick , wo er den Kraftheber betätigt , fliest in der Leitung kein Öl , es fliest nämlich in der dünneren Hochdruckleitung zum Kraftheberventil .
Er hat noch nicht geantwortet auf die Frage bez Kavitationsgeräusche der getriebeölpumpe. Hier könnte es saugseitig Undichtigkeiten geben . die würden zumindest bei kaltem Öl die permanenten Geräusche erklären .
Der Kugelsitz vom DBV kann natürlich auch ausgelutscht sein , das DBV macht nicht diese Geräusche .
du merkst davon nur , dass die hydr. Funktionen nicht gehen , oder nur zeitverzögert wieder einsetzen .


walterst antwortet um 15-02-2012 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@2810
es gehört zwar nicht unbedingt hier her:
Wieviel Stunden hat Dein 2450 und was war bisher an reparaturen?
hab einen 2250


bansohanso antwortet um 15-02-2012 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo, mal danke für die Antworten:
Auf Kavitationsgeräusche habe ich nicht geantwortet, weil ich nicht sagen kann ob es solche sind ;-)
Das Geräusch ist nun auch leiser geworden wenn das System wärmer ist, aber vor allem wenn alles noch kalt ist mekre ich bei der hydraulik schon eine gewisse verzögerung,
vor allem reagiert das system im untersten drittel der höhe schlecht, also muss ich z.b.: auf 1/2 höhe anheben damit sich die hydraulik hebt und dann kan ich präziser absenken, wenn ich jetzt z.b.: nur auf 1/4 hebe tut sich nichts erst darüber wird dann relativ flott auf die eingestellte höhe gehoben.
kann das zusammenhängen?


2810 antwortet um 15-02-2012 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@bansohanso. das mit dem Regelventil habe ich auch schon bemerkt . Du willst ein Gerät anbauen/ auf bestimmte Höhe einstellen , und der KH reagiert äusserst langsam .
Dazu kann ich keine eindeutige Ursache benennen . Die einen sagen :liegt am Vorrangventil der hydr. Lenkung
(reagiert zu träge bei kaltem Öl ) , andere sagen , liegt an dem beschriebenen DBV in der Speiseleitung zur HD-Pumpe mit dieser kugel : die theorie dahinter , da das DBV waagerecht eingebaut ist , könne es zu einseitigem Verschleiss auf der Unterseite des Kugelsitzes kommen . Ich konnte im eingebauten Zustand des Ventilsitzes keine Verschleissspuren feststellen , darum habe ich mich um diese Sache nicht mehr gekümmert . ich habe / hatte überwiegend Probleme mit heissem Öl .
Noch ein Tip : bei mir ist es so , wenn die Heckhydr langsam hebt (bie kaltem Öl ) dann bewege ich kurz das Lenrad , und der Kraftheber hat seine normale Hubgeschwindigkeit : das funzt , un da es nur kurz in der Kälte ist , habe ich nicht weiter an dieser Geschichte rumgemacht .

@walterst knapp 8 000 Std . Bj 1988 . der Traktor wurde mal über den MR ausgeliehen und danach war einges kaputt . Mit angezogener Handbremse gefahren , Bremsband zebröselt , Filter verstopft , Lama entfernt Filter , um zu testen , obs am Filter liegt !!! . Danach probs mit der Dichtheit von O-Ringen . Ls und Zw neu abgedichtet , neue Getriebeölpumpe .
Später Getriebewellen neu gelagert . Motor ist top .


walterst antwortet um 15-02-2012 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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die Feinfühligkeit und regelbarkeit der Hydraulik in Lagesteuerung ist sicher nicht unbedingt eine Stärke dieser Serie.
Aber mit den Geräuschen ist das so eine Sache: Bei den derzeitigen Temperaturen freue ich mich eigentlich bei jedem Gerät, das bereit ist, Geräusche von sich zu geben (außer dem Fredl-Fesl-Anlassjodler) und von seltsamen Geräuschen gibt es bei kaltem Öl eine Vielzahl, ohne dass man sich deswegen Sorgen machen müsste.

@2810

:-)
Bei meinem ist es ganz anders:
knapp 8 000 Std . Bj 1988 . der Traktor wurde aus einer Konkursmasse von einem wartungsverweigerer gekauft. Da war etwas kaputt: Mit angezogener Handbremse gefahren , Bremsband zebröselt , Filter verstopft. - Folge: Heisses ÖL. War halt zu reparieren, was ich beim Kauf eingerechnet habe.
Vor ein paar Wochen Dichtringe an UNterlenkerwelle erneuert und O-Ring am Getriebeölfilter ist immer sensibel. Motor ist top . Kupplung Original.



bansohanso antwortet um 16-02-2012 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So heute gestartet ca 0grad kein geräusch von der hydraulik, aber eine andere frage hätte ich noch:
Ist die gruppenschaltung bei den sycron modellen nicht synchronisiert, denn wenn ich von gruppe 1 auf 2 schalten will klingt das wärend der fahrt gar nicht "synchron" bei der gangabstufung ist es anders die gehen sauber rein auch bei höherer drehzahl
Am stand lassen sich die gruppen auch nicht immer sauber schalten, da brauchts manchmal ein leichtes kuppeln damit die gruppe reinflutscht, ist das ok?


fgh antwortet um 16-02-2012 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wie es beim traktor ist, weiß ich nicht, aber die Gruppen sind teils bei neuen Traktoren nicht synchronisiert.


walterst antwortet um 16-02-2012 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das hat meiner Meinung nach schon seinen Sinn, dass man die Gruppen, die in diesem Fall einen extremen Geschwindigkeitsunterschied haben, nicht leicht während der Fahrt schalten kann.
Ein versehentlicher aber erfolgreicher Gruppenwechsel während einer schnellen Fahrt wäre unter Umständen lebensgefährlich.

Ein "leichtes Kuppeln" ist wohl generell üblich beim Schalten und übrigens: Du sitzt auf einem Traktor.


bansohanso antwortet um 16-02-2012 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schon klar das mit dem traktor, ich bin davor einen komplett unsychronisierten mf 135 gefahren, also bin ich gerade am herausfinden wie so ein moderner traktor funktioniert ;o)


bansohanso antwortet um 16-02-2012 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und mit dem kuppeln meinte ich das die gruppe ausgekuppelt nicht reingeht und ich die kupplung dann kurz ein bisschen kommen lassen muss damit dir gruppe reingeht


2810 antwortet um 17-02-2012 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo bansohanso , die Gruppen sind nicht synchronisiert . Folglich kann es passieren , dass beim Versuch ,die Gruppe einzulegen , Zahn auf Zahn zu stehen kommt . Dann muß eben leicht eingekuppelt werden und beim Auskuppeln den Hebel im letzten Moment der auslaufenden Welle sanft reinschieben .
Der Wechsel von Gruppe I auf II oder umgekehrt geht nicht einfach . Soll angeblich an der großen Schwungmasse des LS-getriebes liegen ? Hast Du LS ?
Einfacher gehts wenn man von I auf R oder umgekehrt wechselt.



bansohanso antwortet um 17-02-2012 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja ich hab ein LS Getriebe und dass, das Schalten zwischen R - 1 leichter geht hab ich auch schon gemerkt.

wie gesagt bin ich eigentlich ncoh nie einen synchronisierten Traktor davor gefahren und war mir deswegen auch nicht sicher mit den Gruppen.

Vielen Dank auf jeden Fall für die Antworten


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