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FloW4 27-08-2020 20:04 - E-Mail an User
Messerwalze
Bin am Überlegen über die Anschaffung einer Messerwalze.
Ich möchte damit die Begrünung im Herbst einarbeiten, hat jemand damit Erfahrung?
Bin aus dem nördlichen Waldviertel, steiniger sandiger Boden.

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Klammeraffe antwortet um 27-08-2020 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Ich denke "einarbeiten" wirsd die Begrünug nicht können.
Maximal "zu Boden bringen"

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FloW4 antwortet um 27-08-2020 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Einarbeiten will ich sie e nicht ganz, ich habe nur das Problem wenn sie recht hoch wird dass es im Frühjahr selbst nachn Pflügen beim Kultivator (Einböck Vibrostar) verstopft.
Habe es mit der Scheibbenegge im Herbst versucht, funktioniert ganz gut, aber spritverbrauch ist halt ziemlich hoch, und soviel Bodenbearbeitung wäre nicht nötig.

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Johannes H.1894 antwortet um 28-08-2020 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Fürs reine "niederdrücken" im herbst hab ich mit meiner messerwalze von wallner (Test im aktuellen landwirt, leider hat meine noch keine gezackten messer) ganz gute Erfahrungen gemacht, ordentlich Gewicht auf der walze vorausgesetzt. Hab allerdings schon mehrmals gehört das dafür auch ne einfache güttler walze reicht


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Aequitas antwortet um 28-08-2020 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Teilweise hört man das es mit den Kreiselheuer auch nicht so schlecht funktioniert, bzw vielleicht mit Cambridgewalze auch eine Möglichkeit. Oder Mulcher, Mähwerk mit Aufbereiter hoch mähen,.....


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FloW4 antwortet um 28-08-2020 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
@ Johannes, wie schaut's da mit dem zerkleinern aus?
Und welche Begrünungsmischungen verwendest?

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waltan antwortet um 29-08-2020 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Servus. Hab ich mal getestet bei üppigem Senf-Ölrettich-Klee Bestand. Hat super funktioniert, nicht nur umgewalzen sondern auch zerkleinert und leichte Bodenbearbeitung. Geschwindigkeit ist wichtig, 15 kmh, damit die Messer schön schlagen, nicht zu feucht und nicht zu troken. Geht auch im abgefrosteten Bestand im Frühjahr super - bei trockenem brüchigem Stroh. Durch die leichte Bodenbearbeitung trocknet der Boden anschließend auch schneller ab. Sehr hohe Schlagkraft und niedriger Dieselverbrauch.
Im Maisstroh war ich nicht zufrieden. Grüße.

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FloW4 antwortet um 29-08-2020 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Welches Modell hast du da getestet?

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waltan antwortet um 29-08-2020 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Dalbo im Herbst und Agripol im Frühjahr und im Rapsstroh, wobei die Agripol eine Kombi aus Schneidscheiben und Messerwalze ist. Preislich fand ich nur die Agripol interessant, die Dalbo ist einfach zu teuer. Soviel Zeit und Diesel kannst nicht leicht einsparren. In Front funktioniert die Agripol nur bei rel. gerader Fahrt, für Kurvenfahrten brauch mann einen schweren Traktor und die original montierten Federn sind auch zu stark, sonst reichen so 80 - 100 Ps.

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Johannes H.1894 antwortet um 29-08-2020 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
@FloW4 meine Mischung besteht aus verschiedensten Komponenten, genau müsst ich nachschauen. Mit den vom hersteller angegebenen 10-15 km/h bin ich mit den Ergebnis nicht so zufrieden, bei 20-25 km/h gehts schon viel besser, da fliegen die Köpfe vom Rettich ;)
Man merkt schon einen schneidenden Effekt, ist aber nicht so extrem wie sich das viele vorstellen. Auf Silomaisstoppeln quetscht sie eher, reicht aber auch das der zünsler weniger wird.

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FloW4 antwortet um 31-08-2020 16:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Messerwalze
Danke für die Infos

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