Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen

Antworten: 12
brr 14-03-2013 20:34 - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Durch die jüngsten Entscheidungen des Europäischen Parlaments zur GAP wird das für Anfang kommende Woche geplante Ratstreffen der europäischen Agrarminister weitere Brisanz erhalten. Wie das EU-Parlament gestern, Mittwoch, mehrheitlich als seine Verhandlungsposition beschloss, soll es zukünftig keine Anrechnung von Agrarumweltprogrammen und der Biolandwirtschaft auf die Greening-Bestimmungen geben. Das wurde von links-grünen Gruppierungen abgelehnt. Das heißt, die Bauern werden bestraft, wenn sie ökologische Leistungen erbringen.

Linke und Grüne zeigen damit Ihr wahres Gesicht.
Das heisst wir müssen unbedingt 7 % Stillegung machen.


biolix antwortet um 14-03-2013 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Nabend !

oje du hast das "Greening" noch nicht mal verstanden.. nur Politische Husserei die kannst .. ;-(((

Hier das Neueste und mach beachte, was CDU und Konservative inkl. ÖVP gestimmt haben zu Kappung und Deckelung...

lg biolix


http://www.agrarheute.com/eu-parlament-gap-finanzkompromis

und unten dann bei "Greening. Stufenmodell kommt..." einfach lesen... von Stillegung kann gar keine Rede sein...

Ach ja , warum ist die Fortführung der Zuckerquote für die Rübenbauern gut, aber für die Milchbauern wär sie es nicht ?



brr antwortet um 14-03-2013 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Herr Biolix
was soll das ?
Lesen und kapieren Sie den Beschluss des EU-Ausschusses, bevor Sie hier blöde Kommentare schreiben.
Die aktiven Landwirte werden sich bei Ihnen bedanken.
Die Veröffentlichung im Internet über die Empfänger der EU-Gelder wurde auch wieder beschlossen.
Die Neidgesellschaft hat wieder zugeschlagen.
Grüne und Linke federführend dabei.



biolix antwortet um 14-03-2013 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
komisch herr brrrrrrrr, noch nie was von "Transparenz von Fördergelder" gehört ? Was will die ÖVP in Ö, eine sogenannte "Tranparenzdatenbank", um alles offen zu legen... vor was hast du Angst ? Neid, wie viele sturmis neiden uns, und ?

Also was hat der welcher "EU-Ausschuß" beschlossen, und seit wann haben dort Linke die Mehrheit ? ;-)))

lg biolix




179781 antwortet um 14-03-2013 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Jetzt müssen sich die Biobauern auch schon vor den Linken und den Grünen fürchten. Die Welt steht nimmer lang!

Gottfried


freidenker antwortet um 14-03-2013 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Hallo,

die frage wird letzendlich sein wie man die prozente auf die betriebe umlegt österreichweit.
Also warum sollte ein futterbaubetrieb mit zb 60% Feldfutter genausoviel greeningflächen haben wie ein
reiner markfruchtbetrieb. Anders gesagt ich erwarte mir dass das greening österreichweit hauptsächlich die marktfruchtbetriebe betrifft, da dort sowieso mehr monokulturen anzutreffen sind.

mfg


Halodri antwortet um 15-03-2013 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Welche Auswirkungen hat diese Entscheidung konkret auf ein zukünftiges Umweltprogramm?


biolix antwortet um 15-03-2013 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Hallo !

Halodri das wird dir sicher der brrrr erklären der kennt sich ja aus.. ;-)(

habe mir das heute von eine "Kenner" erklären lassen.. es war grad umgekehrt als brrr meint.. ;-((

Bio sollte in der ersten Säule als Greening anerkannt werden... da meinten die Konservativen, nein Alle müssen anerkannt werden die in einem Umweltprogramm mitmachen... das wollte aber die Mehrheit nicht... dann haben die Konservativen sofort umgeschwenkt und gemeint, na dann darfs aber für Bio auch nicht gelten, inkl. das die "Baseline" für die 2. Säule nicht angehoben wird. da sage ich Danke ! ;-(
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, das dieses "Spiel" mal ein Ende hat, siehe dann noch wie Fakten verdreht werden und noch die "Linken" als die gegen die Biobauern hingestellt werden..

lg biolix


helmar antwortet um 16-03-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Nachdem nun etwa ein Fünftel der landwirtschaftlichen Flächen in Österreich "bio" sind und Bio als "greening" zur Gänze anerkannt werden soll, wäre in diesem Fall das Problem mehr als gelöst, oder?
Die Landwirtschaft ist schlußendlich die einzige EU weit an strensgten geregelte Branche in welche öffentliche Mittel fließen. Anderswo zwar auch, aber da wird nicht so viel Wirbel darum gemacht. Und weil der Wirbel darum gemacht wird, bzw. man den Bürgern erklären muß warum die Landwirtschaft Gelder bekommt, oder bekommen muß/soll begründet man es eben mit dem Schutz der Umwelt.....schaut viel besser aus als wenn man auf leistbares Essen für alle hinweist.
Mfg, Helga




biolix antwortet um 16-03-2013 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Nabend !

helga die Logik möchte ich haben.. ;-)

Zu Beginn werden nur 3% Greening verlangt, da nehmen wir gleich Deutschland dazu, weil das ginge sich noch knapp aus mit den 20% Bioflächen in Österreich.. ;-)
Ist ja schön denn 2 Nachbarn bio machen, kann der Mittlere voll andrücken und braucht sich keine Sorgen mehr machen.. meinst das ernst ?

Das klingt ja auch wieder so wie "In Ö ist alles super.." .. jetzt hats schon mancher konv. Bauer erkannt das z.b. in der Stmk der Maisanteil runter sollte etc., und dann kommst du mit "die Auflagen sind eh schon zu hoch.. ".. ;-)

Und von ordentlicher Fruchtfolge und wirklich zukunftsfähiger Landwirtschaft sind wir dann noch immer Meilen weit entfernt..

lg biolix


helmar antwortet um 16-03-2013 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Hallo Lixl.....dann schau dich mal um, hör dich um und lies auch mal die Bauernzeitung z.B. wenn du die wo liegen siehst...........jeder 2. Satz einer Begründung warum die Bauern Ausgleichszahlungen/Förderungen brauchen ist jene, dass die Bauern naturnah wirtschaften, und diese Leistung für alle halt ihren Preis habe. Und von den Prämien her im UBAG wird bio am höchsten gefördert, oder liege ich da falsch?
Mfg, Helga


biolix antwortet um 16-03-2013 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Sers !

Im ÖPUL ja klar, und was hat das mit dem Greening zu tun, und eben das die konv. Landwirtschaft der Bevölkerugn noch nciht umweltgerecht genug ist, zeigen alle Umfragen.. daher das Greening, das hat wenig mit bio zu tun..

Ach ja, dazu die Stellungnahme von Bio Austria

http://www.bio-austria.at/presse/presseaussendungen/pressemeldung__135

lg biolix


biolix antwortet um 18-03-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Linke und Grüne gegen Biobauern und Teilnehmer an Agrarumweltprogrammen
Hallo !

na schau was da grad rein kommt.... brr sitzt du direkt in der Parteizentrale die diese Lügen verbreiten ?

Jetzt hats sogar der Pirklbauer klar gestellt.. ;-))


ÖVP verbreitet Falschinformationen über Agrarentscheidungen in Brüssel


Ehemalige Europapartei kennt sich nicht aus oder verbreitet mutwillig Unwahrheit


"Ist die ÖVP in Agrarfragen jetzt die Partei der untalentierten MärchenerzählerInnen oder kennt sie sich bei den Entscheidungsprozessen in Brüssel einfach nicht aus", fragt Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.


Zu den Ergebnissen des "Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit" hat das Lebenministerium in einer Aussendung am Freitag getitelt, "Kommissionsvorschlag zum Einsatz von Neonicotinoiden in der vorgelegten Form vom zuständigen Ausschuss abgelehnt". Bei der Abstimmung am vergangenen Freitag stimmten 13 Mitgliedsstaaten mit 173 Stimmen für den Kommissionsvorschlag und nur 9 Mitgliedsstaaten mit 93 Stimmen gegen den Vorschlag, 4 Staaten mit 79 Stimmen enthielten sich. "173 Pro-Stimmen bei 93 Gegenstimmen kann man beim besten Willen nicht als Ablehnung bezeichnen, das Landwirtschaftsministerium betreibt hier gezielte Desinformation", sagt Pirklhuber.


Wieso es vergangenen Woche dennoch zu keinem Beschluss kam, liegt daran, dass in diesem EU-Ausschuss Entscheidungen nur mit einer sogenannten Qualifizierten Mehrheit getroffen werden. Das entspricht 74 Prozent der Stimmen. Dieses Quorum wurde nicht erreicht. Nach EU-Regularien haben die Mitgliedstaaten einen Monat Zeit, doch noch einen Kompromiss zu finden. Falls dies nicht passiert, könnte die Kommission den Vorschlag einfach annehmen. "Trotz aller Bemühungen der ÖVP, wirksamen Bienenschutz zu verhindern, ist das Verbot der bienengefährlichen Beizmittel keinesfalls vom Tisch", stellt Pirklhuber klar.


Auch die Aussendung des Bauernbundpräsidenten Jakob Auer von vergangenem Donnerstag klassifizieren die Grünen als eine gezielte Falsch-Information. Dort hieß es, "Sozialdemokraten und Grüne stimmen im EU-Parlament für Benachteiligung von Bio-Betrieben". Die Europäischen Grünen hatten gegen einen Änderungsantrag gestimmt, der die Ökologisierung durch sogenannte Greening-Maßnahmen bei den Direktzahlungen der EU-Agrarförderung aushöhlen sollte. Der Kommissionsvorschlag sieht vor, dass Biobetriebe von den Greening-Auflagen automatisch ausgenommen sind. Der Änderungsantrag wollte diese Ausnahme erweitern. "Diese Erweiterung hätte die Umweltauflagen für Direktzahlungen ausgehebelt und damit wirkungslos gemacht. Das haben offensichtlich auch 25 VertreterInnen der Europäischen Volkspartei so gesehen, die mit uns gegen diesen Antrag stimmten", erläutert Pirklhuber. Durch die Ablehnung des Änderungsantrages bleibt der Kommissionsvorschlag bestehen, Bio-Betriebe bleiben also weiterhin von den Greening-Maßnahmen explizit ausgenommen. "Sollte der Bauernbundpräsident das nicht gewusst haben, sollte er sich dringlich eingehend mit den Kommissionsvorschlägen beschäftigen. Wusste er es, dann hat er mit seiner Aussendung den Boden einer kultivierten politischen Auseinandersetzung verlassen", sagt Pirklhuber.




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