Antworten: 45
soamist2 13-01-2012 19:28 - E-Mail an User
AAA weg
so, nachdem unsere bananenrepublik sein erstes A loswerden wird ist der erste schritt richtung ramschstatus unserer staatsanleihen getan.

fraglich ist noch wo das A(ustria) A in dem kürzel der PIGS landen wird.

PIGSA oder APIGS ?

aber im vertrauen in unsere regierung bin ich sicher sie finden bis zum spätherbst eine gemeinsame lösung.


Siegi4 antwortet um 13-01-2012 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Im Spätherbst wirds die regierung so nicht mehr geben, der läuft jetzt die Zeit davon, grinsen alleine ist halt auch keine lösung, höchstens für den orf als unterhaltungsprogramm


Restaurator antwortet um 13-01-2012 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
gegen gewisse dinge sind auch die besten "muppets" machtlos.
in den usa findet nächstes jahr die präsidentschaftswahl statt und eben ist der wahlkampf mit vorwahlen angelaufen. wirklich was weitergebracht hat der obama nicht. guantanamo ist nicht geschlossen, das sozialsystem ist gleich asozial wie eh und je und vor kurzem erst konnte eine staatspleite nur mit trickserei - sprich anheben der verschuldungsgrenze - abgewendet werden.
seltsamerweise wurde genau zum zeitpunkt da den amerikanern das wasser bis zum hals stand der griechische untergang eingeläutet. da dies europa wirtschaftlich nicht ausreichend geschwächt hat wurden noch einige schäuferl draufgelegt und italien, spanien, portugal als grube in die europa fallen soll vorbereitet.
weil wir es auch hier notdürftig geschafft haben das unglück abzuwenden fahren sie jetzt gleich das hardcoreprogramm indem "sie" den reichsten ländern der welt das triple-a entziehen.
"sie" sind in diesem fall AMERIKANISCHE rating - agenturen. und amerikaner sind in der regel - egal welchem flügel sie angehören - waschechte nationalisten.
egal ob linker oder rechter flügel - es bleibt immer das gleiche hendl.
wären wir nur halb so würden sie uns sofort als nazis bezeichnen - so halten sie uns schwach und höhlen unser nationales selbstbewusstsein aus.
während zum beispiel die rating agentur standard & poor's die usa im august kurz vor der zahlungsunfähigkeit von AA+ lediglich auf AAA herabstufte wollen dieselben jetzt österreich - das von zahlungsunfähigkeit weit entfernt ist - auf AA herabstufen???????
es gibt auch eine grosse chinesische ratingagentur. dagong global credit stuft die usa aufgrund ihrer staatsverschuldung nur mit A+ ein. österreich bewerten sie mit AA, wobei diese wiederum den markt für billige einkäufe durch chinesisches kapital aufbereiten.
wir sollten uns generell von diesem die ganze welt knechtenden moloch amerika zumindest insoferne freispielen, als wir uns auch nach anderen ratingagenturen - wie eben der chinesischen oder auch der neuseeländischen - orientieren.
nebenbei höhlen die amerikaner über die eu unser rechtssystem in einer art und weise aus, die reinster zwangskolonialismus ist. die befreiung aus den händen der nazi - diktatur ist fast 70 jahre her, dafür sind wir heute nichts mehr schuldig, umsoweniger als wir in JEDER hinsicht besser und weiter (im humanistischen sinne) entwickelt sind. wir sollten uns mit russland und asien auf ein packel hau'n, gemeinsam afrika aufbauen und die ungebildeten auf ihrem gestohlenen kontinent links liegen lassen.



teilchen antwortet um 13-01-2012 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg

Jetzt bleibt einmal objektiv.
Wir sind noch immer in einem gesegneten Land im Vergleich zu den anderen EU-Ländern und zum Rest der Welt sowieso.
Österreich segelt wirtschaftlich im Windschatten von Deutschland, der derzeit stärksten Volkswirtschaft in der EU, und weltweit unter den Top 5. Derzeit verdient Deutschland wenn es Schulden macht, weil alle gern Anleihen aus Deutschland kaufen - es sind derzeit so ziemlich das sicherste Land in das man investieren kann.

Und Österreich? Hat die geringste Arbeitslosenquote in der EU, muss nicht wie Deutschland die wirtschaftlich schwachen Bundesländer kompensieren, sondern jedes Bundesland bei uns könnte wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen.

Das Downgrading ist relativ zu sehen, bis auf Deutschland, Luxemburg, Finnland und den Niederlanden besitzt derzeit kein Land ein AAA-Rating. Von den letzteren drei erwartet man bald ein Downgrading. Mit AAA scheint es ohnehin bald vorbei zu sein.
Österreich ist außerdem von den beiden anderen großen Rating-Agenturen immerhin noch immer mit der Bestnote AAA gegradet.

Für Österreich hat es schon einmal sehr schlecht ausgeschaut, da hat einer gesagt: "Glaubt an dieses Österreich".
Es geht uns heute im Vergleich zwar blendend, aber der Aufruf gilt heute mehr denn je.
Wir stehen noch immer super da, verhalten wir uns doch auch so.

Und wir sollten langsam die "stillen" Reserven (© Standard) anzapfen, wie z.B. die Verwaltungsreform...

 


kraftwerk81 antwortet um 14-01-2012 00:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Sowieso alles das Papier nicht wert oder warum hat Ö trotz AAA höhere Zinsen bezahlt als D ebenfalls AAA?


JD6230 antwortet um 14-01-2012 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Was ich nicht versteh: vor kurzen wurden wir von Moodys geratet, da durften wir aufgrund der Schuldenbremse das AAA behalten.
Jetzt, ein paar Wochen später kommt s&p. wieso reicht nicht ein rating?
Schließlich muss man ja für das rating bezahlen!



baerbauer antwortet um 14-01-2012 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
kann der Rohrer mal zustimmen. Die Politik braucht nur mal was tun und ein haufen (sinnloser) Regelungen die va. vor der letzten Wahl beschlossen wurden aussetzen.

sie schreibt ".....Eine Belastungsidee jagt die andere. Es ist jedoch kein Geheimnis, wo das notwendige Geld zu holen wäre: Überflüssiges, Großzügiges, Sinnloses der letzten Jahre streichen. Oder ist das zu viel Arbeit?...."
 


teilchen antwortet um 14-01-2012 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@kraftwerk81

Wir sind natürlich viel kleiner als Deutschland, und damit ist unser Ausfallsrisiko größer. Bei einer Ungarnpleite wäre unser Schaden verhältnismäßig größer als für Deutschland, und sie könnten uns destabilisieren.
Es gibt jetzt Stimmen, die sagen, der Verlust des AAA wirke wie ein Katalysator auf dringend benötigte Reformen. Unsere selbstgemachte Stagnation wird sich nicht von selbst auflösen.
Unsere politische Kaste lebt in einer verluderten Operettenwelt, so eine Rosskur kann sehr heilsam sein.

Ich finde wir sollten jetzt zu einer ähnlichen Maßnahme greifen wie Italien, das sich mit Mario Monti einen Elder Statesman zurückgeholt hat, der aus der Wirtschafts- und Finanzwelt kommen und die Regierungsgeschäfte wieder sinnvoll lenken kann.
Wir hatten ein paar hervorragende Leute wie Neisser, Lacina, Fischler, das sind Leute mit Augenmaß und Weitblick. Vielleicht auch Androsch und Vranitzky, die kennen sich zumindest in der Finanz- und Steuerwelt aus.
Vor allem mutige Leute, die Reformen durchziehen können, und keine Angst vor dem Verlust der politischen Anerkennung oder ihrer eigenen Pfründe (mehr) haben.



RichardGier antwortet um 14-01-2012 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Absolut sinnlos und kontraproduktiv , auf die Ratingagenturen hinzuhauen . Seit Standard and Poors letztes Jahr den Mumm hatten , die USA herabzustufen , haben die bei mir mehr Glaubwürdigkeit als alle gewählten Schönredner und Beschwichtiger zusammen .
Am besten basteln wir uns unsere eigene Ratingagentur , die sozialpartnerschaftlich zusammengesetzt ist und genau das Ergebnis abliefert , das wir uns wünschen ?
S&P spricht nur das aus , was auch der gutgläubigste Bürger insgeheim längst weiss : Dass der Kaiser nackt ist , die Schuldenbremse nur eine leere Worthülse und dass unsere ach so tollen Grossbanken in ihrer KuK Nostalgie sich in Osteuropa ganz gewaltig verspekuliert haben .



liesbeth antwortet um 14-01-2012 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Ich glaube vor Amerika brauchen wir uns nicht zu fürchten, die werden bald eine totale Geldentwertung haben oder ein neues Zahlungssystem.


rotfeder antwortet um 14-01-2012 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo!
Ich frage mich, was wenn alle Länder abgestuft auf den untersten Level sind. Denn aufgestuft wird kaum wer, man sieht immer nur Abstufungen, bzw. wird gedroht damit.
@ teilchen, das mit der Einsetzung von Hr. Monti in Italien ist auch nicht ganz lupenrein.
Denn wir bekennen uns zur Demokratie und da muß die Regierung vom Volk gewählt werden.
Wer hat sonst das Recht einfach einen Bundeskanzler einzusetzen. Und zu den genannten Ex-politiker,
die hatten alle schon ihre Zeit. Ein Politiker kann nicht ewig agieren, da haben die Leute einmal die Schnauze voll. Und machtlos sind sie sowieso in der jetzigen Zeit. Denn wirklich verändert hat weder der
italienische noch der griechische noch der amerikanische Staatschef etwas. Die wirkliche Problematik ist doch, das alle im Zinseszins-Schuldgeldsystem gefangen sind(ausgenommen China usw).
Es hilft nichts, wenn man Schulden vernichtet, muß man auch Guthaben vernichten. Kein Guthaben ohne Schulden und umgekehrt. Und das traut sich niemand in Angriff zu nehmen, die größten Bremser sind die Deutschen in der Beziehung.


tch antwortet um 14-01-2012 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo Hammy,
Auch Du bekommst das was wir, die in Deinen Augen wenig intelligente Masse wählen....
Schlimm für Dich.
Mich wundert nur das so ein Gehirnathlet wie Du einer sein möchtest, in einem Pöbelforum etwas vom Stapel lässt...

Schreib einfach weiter....Ist ja Fasching

tch



teilchen antwortet um 14-01-2012 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg

@rotfeder

Klar war die Einsetzung von Monti schon eine Notmaßnahme im Ausnahmezustand.
Das brauchen wir hoffentlich nicht. Was ich eher meinte, ist die Beratung mit Elder Statesmen, die jetzt im Alter und abseits von politischen Abhängigkeiten andere Ansätze hätten als aktive Politiker.
Ich bin auch ein Fan der Demokratie, aber eine Gesundung des politischen Systems tut uns Not.
Kannst Du das bitte noch näher erklären, wie Du das meinst, dass Deutschland die Reduktion der Guthaben bremst?

LG, teilchen



teilchen antwortet um 14-01-2012 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg

@Hammy

Ich will jetzt keine Lanze für die Banken brechen, aber wem kommen denn die Gewinne der heimischen Banken zugute?
Ihren Kunden, ihren Anlegern.
Österreichische Bankkunden wollen auch gute Konditionen, fette Sparzinsen, gute Renditen und günstige Kredite. Die Banken stehen ja im Wettbewerb um die Gelder ihrer Kunden, somit müssen sie gute Angebote machen.
Wo sollen sie denn das Geld dafür erwirtschaften, wenn nicht in den Wachstumsmärkten?

Warum haben die Menschen ihr Geld nicht in höherem Maß bei Ethikbanken mit mageren Renditen angelegt?
Letztlich ist die Gier nicht ein singuläres Phänomen der Banken, sondern der aller Menschen.

Außerdem ist Wachstum lange das Credo heimischer Banken gewesen, um nicht aufgekauft zu werden - wir haben ohnehin nur noch drei große Banken in österreichischer Hand.
Ich glaube nicht, dass es langfristig vorteilhaft für Österreich ist, keine heimischen Großbanken mehr zu haben.

PS: Deine Einteilung der Menschen in Mob und Fürsten und Grafen verstehe ich nicht.
Ich kannte bisher niemanden, den ich als "Mob" bezeichnet hätte. Die selbsternannten Fürsten oder Grafen entsprechen am ehesten dem, wie Du diese Gruppe beschreibst. Wo zählst Du Dich dazu?



baerbauer antwortet um 14-01-2012 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
warum brauchen wir eine Schuldenbremse?
wenn wir die Maastrichtkriterien nicht mal einhalten - ich sehe es so: es gibt Regeln und keiner hält sich dran weil sie sowieso nicht sanktioniert werden.
Und unsere beiden Chefs sollen mal was umsetzen - wenn ich zurückdenke was vor der letzten Wahl innerhalb von 3 Wochen alles umgesetzt und beschlossen wurde - da ist nach der Wahl bis heute ja weniger passiert UND dies gibt mir wirklich zu denken: was machen unsere gewählten Volksvertreter (alle miteinander) eigentlich die ganze Zeit???
lg
Christian


teilchen antwortet um 14-01-2012 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg

@Hammy

Danke dass Du Dein Weltbild erklärst, ich nehme das ganz anders wahr.
Dieses Ständedenken haben wir seit Jahrhunderten nicht mehr. Es gab Zeiten, da durfte ein Bauernsohn keine Häuslertochter heiraten, oder eine Bürgerstochter keinen Bauern.
Ich bin froh dass wir in einer Zeit leben, in der Herkunft keine fixe Determinante ist. In der es auch Menschen, die aus bildungsfernen Milieus kommen, zu Bildung und Wohlstand bringen.

Ich nehme im Gegensatz zu Dir wahr, dass die Machtverhältnisse überall bröckeln, dass die Menschen aufgeklärter und kritischer sind denn je. Social Media trägt dazu bei, dass Transparenz zunimmt und Menschen nicht mehr von Information abgeschnitten oder mit Fehlinformation berieselt werden können. Hättest Du Dir vor 20 Jahren gedacht, dass wir hier in einem Landwirteforum einmal so miteinander diskutieren können?
Wir leben in einer Zeit, in der die Macht von einzelnen zerbröckelt und auf die Öffentlichkeit übergeht.

Der von Dir gern zitierte Darwin hat mit Deinen Ansichten übrigens auch nichts zu tun. Er er lehnte alles was später als "Sozialdarwinismus" bezeichnet wurde, strikt ab. Darwin war ein Humanist, und solche sind unter den Sozialdarwinisten nicht zu finden...



rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo Hammy, wann wirst du endlich auf irgend einer Wahlliste zu finden sein, damit die kleinen Möplinge endlich ihren geistigen Führer wählen können ?

Grüsse rbrb13


biolix antwortet um 14-01-2012 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo !

Ständedenken gibts nicht mehr, aber das Parteidenken ist bis in dei Zehen bei so vielen noch erhalten, inkl. die Struktur und "Freunderlwirtscahft" die bis ganz ganz unten reicht.. ;-)

lg biolix


kst antwortet um 14-01-2012 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Lieber RichardGier!
Wenn du schon die ratingagenturen in Schutz nimmst, kannst mir auch erklären warum die die Weltwirtschaftskrise 2008 nicht vorausgesehen haben. Sie wären doch an der Quelle gesessen in den USA. oder ist die USA nicht mehr verschuldet als Österreich?
mfg. kst


Tyrolens antwortet um 14-01-2012 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Oh, da kenne ich einige, die bis zum Untergang Mitglied beim Bauernbund sein würden.


Hirschfarm antwortet um 14-01-2012 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Wissts was AAA heißt: Amerika A..chf.cks Austria!

mfg

p.s.: Und weil wir nicht schön mitgespielt haben ist jetzt ein A weg.


Fallkerbe antwortet um 14-01-2012 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg


vieleicht bringt dieses verlorene A endlich den nötigen ernst in die Sparpaketsdebatte.



ennstaler antwortet um 14-01-2012 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hm jetzt ham wir in österreich nur mehr AA und für was AA steht weis der eu bauer vom vilacher fasching und wir ja genau :D




kerndl antwortet um 14-01-2012 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
zuerst sind nur ein paar aaaas weg und bald das ganze liebe geld


ennstaler antwortet um 14-01-2012 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
So pesimistisch zu sein bring nie was gutes hervor, oder is es doch nur realismus ......
hab eben letztens von hugo portisch das buch Was jetzt gelesen zwar ein kleiner schwenk in die vergangenheit nur was ich nicht kapier war das als österreich vom völkerbund Geld bekam ( schon a zeital her ) auch gleich ein komisar über unsre politiker gestellt wurde und wenn da jemand geld für etwas wollte dan ging das nur mit desen zustimmung .......
wieso hats bei den helenen nicht auch gleich einen komisar dazugegeben ......
intresant ist auch das deutschland noch seine drei A,s hat und die haben momentan sehr viele schiffe (keinen zivilen) rund um Afrika Die haben aslo auch nicht weit zur seesrtaße von Hormus .........
alles nur hirngespinnste .... möglich
 


edde antwortet um 14-01-2012 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg

diese herabstufung war in den letzten wochen schon durch österreichkritische berichterstattung in ausländlischen medien erahnbar.

etwa durch berichte in der finacial times--zum einen die für österreich zu hohe zahl an systemrelevanten banken

und zum anderen durch diese unseligen medienbestechungen seitens regierungsnaher firmen--denn mit der pressefreiheit stirbt sukzessive auch der anstand in politik und verwaltung, was ja unschwer die letzten jahre festzustellen war.

die zeche für all diese kommenden konsolidierungen werden so wie es aussieht die jungen bezahlen (generation praktika ), und nicht due schar an bürgern mit ihren wohlerworbenen UNrechten.

mfg


rotfeder antwortet um 14-01-2012 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo, teilchen!
Ich gebe den Deutschen die Schuld, da sie wirksame Maßnahmen zur Lösung der Krise verhindern.
Natürlich hätten sie Nachteile, wenn sie Solidarität in Europa zeigen, da sie derzeit am besten geratet sind, und dann schwächere Länder mitziehen müssen. Z.B. verhindern sie die Einführung von Europonds. Eine geeignete Maßnahme wäre auch, die Finanzierung von Staaten den Nationalbanken und der EZB zu Übertragen. Laut einem Fachmann soll die Staatsfinanzierung niemals den privaten Banken obliegen. Stattdessen wird uns Geldknappheit vorgegaukelt, wo doch jeder weiß, das das heutige" Informationsgeld" nur Zahlen auf Zetteln oder in Computern sind und praktisch unbegrenzt erweitert werden kann wie wir es von Amerika sehen. ( Außer die Zahl ist so groß, das der Rechner sie nicht mehr derpackt, doch bis dahin gibts schon wieder leistungsfähiger)
Eine zweite Illusion ist, das die Regeln, z.B. Mastricht eingehalten werden.
Da wird von Sanktionen gegen Sünder gesprochen. Doch wie soll das funktionieren. Z.B. Griechenland, wenn da eine hohe Geldstrafe verhängt wird, können sie es sowieso nicht zahlen. Und die andern Strafen, die bei Privatpersonen möglich sind, wie Gefängnis oder im schlimmsten Fall Enthauptung
die kann man bei einem Staat sowieso nicht anwenden. Kurz gesagt, alle Pleitestaaten wären schön blöd, wenn sie sparen würden.


RichardGier antwortet um 15-01-2012 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@kst :Man kann den Ratingagenturen sicher vorwerfen, dass sie Probleme zu spät erkannt und zu spät heruntergestuft haben ; aber zu früh dran waren sie noch nie . Auch nicht bei AAustria.

@rotfeder : Staatsfinanzierung direkt über die Notenbanken - war das nicht wieder so eine grandiose Idee vom Linksökonomen Schulmeister ? Ich hoffe , der Herr hat keinen Diplomatenpass und ist dann greifbar , wenn die Leberkässemmel 10.000 € kostet . Das Ganze würde ohne Euro vielleicht funktionieren , weil die Währung eines Landes das zuviel druckt abwertet - aber so ? Wer soll bestimmen , welches Euroland wieviel Geld für seinen Staatshaushalt drucken darf ? Etwa die EZB , wo Griechenland oder Malta gleich viel Stimmen haben wie Deutschland ? Nein Danke .


kolli antwortet um 15-01-2012 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Idee zum Schuldenabbau:

Wie wäre es, wenn man Vermögenszuwächse zur Gänze wegsteuert? Und zwar für einen begrenzten Zeitraum von 5 Jahren. Die zeitliche Begrenzung würde die Kapitalflucht in Grenzen halten. In Österreich gibt es 1200 Mrd Euro an Sparguthaben. Diese Steuer könnte sogar positive Effekte auf die Wirtschaft haben, weil gebunkertes Kapital vermehrt der Wirtschaft zugeführt würde.

Wer braucht schon Zinsen?


traktorensteff antwortet um 15-01-2012 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@ kolli
Diese ganzen Ideen haben eigentlich (egal, von wem sie kommen) negative Auswirkungen. Das ist das große Problem.

Keine Zinsen + Inflation = Geldentwertung. Und wenn jemand nicht unbedingt ein neues Auto (gibt viele, die sich kein neues leisten können/wollen) sofort kaufen will oder für größere Anschaffungen in der Zukunft spart, dann ist das für diesen nicht optimal.

Heute wurde im Radio gesagt, dass die Regierung 2 Mrd. Euro sparen wollte. Nun verteuert das fehlende A das Aufnehmen von Geld um 2 Mrd.! Das heißt, das was eingespart werden sollte, ist so wieder weg bzw. müsste man nun 4 Mrd. einsparen! Dieses System stößt einfach an seine Grenzen und ist nur ein gutes Geschäft für die, die jetzt in Staatsanleihen investieren. Das Ausfallrisiko hat sich ja überhaupt nicht verändert. Des weiteren sage ich schon lange, dass man auch andere Wege finden muss, um an Geld zu kommen und Staatsanleihen anders zu regeln. Warum sollen internationale Spekulanten verdienen und auch mit dem Verkauf mit Spekulationen auf Staatsanleihen sich bereichern? Ich sage immer, der Staat muss die Möglichkeit schaffen, dass die Österreicher direkt beim Staat "Anteile" kaufen können und sich der Staat bei den Bürgern verschuldet, ohne dass Banken und Co. daran verdienen.


RichardGier antwortet um 15-01-2012 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@traktorensteff : Die Möglichkeit, dass sich der Staat direkt bei den Bürgern verschuldet , ohne dass Banken und Co. daran verdienen , gibt es längst : Steht alles unter bundesschatz.at .

Wenn Du wirklich einer " Firma " , deren Vorstandsvorsitzender Faymann heisst und die 25 % der
jährlichen Ausgaben für Pensionszuschüsse an ehemalige Mitarbeiter verwendet , Geld auf 5 Jahre für 2,3 % pro Jahr leihen willst , dann nur zu . Ich tu´s nicht .


kolli antwortet um 15-01-2012 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
ad traktorensteff:

Irgendwer wird die Schulden halt bezahlten müssen, d. h. für irgendjemand muss es dann halt "nicht ganz optimal" sein. Man sollte die Maßnahmen danach bewerten, wie sie sich auf die Wirtschaftsentwicklung auswirken. Das Wegsteuern der Zinsen hätte sicher eine gewisse Kapitalflucht zur Folge, keine Frage. Darüber hinaus sehe ich aber keine neg. Auswirkungen auf die Wirtschaft. Sollte gebunkertes Kapital vermehrt verflüssigt werden, dann kann das sogar positive Auswirkungen haben.


rotfeder antwortet um 15-01-2012 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo, Gier!
Aber das zuviel gedruckte Geld ist schon unter den Leuten, nur wissen es noch nicht alle. Man nennt das Vertrauen schaffen, indem dem Volk knappe Kassa beim Staat vorgespielt wird. Doch im Verhältnis zu den Wertgegenständen und Dienstleistungen ist die zehnfache Geldmenge in Umlauf.
Und der Schuldenabbau ist nur und ausschließlich über die Inflation machbar meiner Meinung nach.
Alles andere wird nicht gehen, z.B. das Märchen, das unsere Kinder die Schulden zurückzahlen, glaubt das noch wer. England und Amerika zeigen wie es geht, doch unsere Politiker haben wie es derzeit aussieht keine Lösung vor. Da wird nur auf Zeit gesetzt.


Hirschfarm antwortet um 15-01-2012 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@richardgier: Warum soll der Kreislauf EZB druckt Geld und borgt es den einzelnen Staaten zu niedrigen Zinsen schlechter funktionieren wie das jetzige System - EZB druckt Geld borgt es Privatbanken billig und die geben es teuer an die Staaten weiter -???

mfg


biolix antwortet um 15-01-2012 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Danke HF ;-)))

Die bekommen Geld, das nicht da ist um 1% um weiter zu spekulieren damit, bzw. sich Staatsanliehen zu kaufen... Pyramidenspiel pur..

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 16-01-2012 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
mit diesem frisch gedruckten geld werden auch die förderungen, subvensinonen und Strukturwandelverhinderungsgelder der Öbauern und nochmehr für die Biobauern bezahlt.
soll man damit aufhören?





biolix antwortet um 16-01-2012 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo Fallkerbe !

ja sicher, im Verhältnis alles zurückschrauben auf eine Art "Mindestsicherung"... Oder wills tbehaupten das die Förderung von 100 000 eine "Strukturwandelverhinderungsgeld" für einen 100 ha Betrieb ist ?

Hab mir erst heute früh gedacht wie der Raiffeisenbanker meinte "eigetnlich sind dei Franzosen viel schlechter als wir, und haben das selbe Ranking..", es geht wenn wir das hören sowieso nur mehr jeder gegen jeden...
Aber warum erwähnst du die Hilfen in Milliarden für die Banken nicht, die gehören dann natürlich auch auf die "Mindestsicherung" herunter gestuft, aber beginnen wir doch mal in den Vorstandsetagen...

lg biolix

p.s. ein gutes war im Morgenjournal und dsa suche ich mir raus, wer bekam die Steuergeschenke bei der Stuerreform 2008, das waren 3 Milliarden ?? Ich weiß nur mehr eines, die Abschaffung der Kreditsteuer, brrr, ganz im Sinne von "keine neuen Schulden mehr...", oder doch umgekehrt ? ;-))


RichardGier antwortet um 16-01-2012 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@Hirschfarm : 1. Derartige Versuche der direkten Staatsfinanzierung haben bisher entweder nichts geholfen oder ins Desaster geführt .
2. Die Gewinne , die die Privatbanken beim derzeitigen System abschöpfen , sind vermutlich erwünscht und ersparen u. U. das eine oder andere Bankenhilfspaket .
3. Die Privatbanken borgen billig und geben teuer weiter stimmt so generell nicht : Sonst würden die Banken doch alles in hochverzinste italienische Anleihen stecken und nicht einen Teil in deutsche mit Negativverzinsung .
4.Wer bestimmt im Falle einer direkten EZB- Finanzierung , welcher Staat wieviel zu welchen Konditionen bekommt ? Das gibt ein Hauen und Stechen und wuerde wohl den letzten Rest an politischem Frieden innerhalb der Euro- Zone zerstören . mfG


biolix antwortet um 16-01-2012 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo Richard ! Ach ja Richard "Gier"... ;-)

"Die Gewinne ersparen Bankenhilfspakete..." ähh tschuldige wo sind dei Gewinne der banken die letzten 3 jahrzehnte hin gekommen ?? Du weißt es, oder bist du selber Banker..
Komisch, und warum kauft vorher die EZB die Banken aus Griechenland Papieren wieder heraus ?

Du weißt auch das es in diesem "Sinne " nicht negativ verzinste Papiere sind, sondern die Anleger wieder auf die Erhöhung des Ausgabekurses spekulieren..

Und zu dritten, ganz einfach das Rating entsheidet, aber nicht um 5% Erhöhungen, sondern in 0,5 % Schritten, dann haben die Italiener hatl 3% und wir 1,5%...

Also deine Ausreden sind Ausreden von Leuten die vom System profitieren.. ;-)

lg biolix

Ach ja, Komisch, und warum kauft vorher die EZB die Banken aus Griechenland Papieren wieder heraus ?

Ach ja doch verstehe, eben , Gewinne privatisieren, die Verlsute werden Verstaatlicht, kennen wir ja schon, so viel zur "Freien Wirtscahft"...


rotfeder antwortet um 16-01-2012 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Hallo!
Da gibts kein Hauen und kein Stechen. Denn da zahlen alle Staaten 1% Zinsen egal ob Deutschland oder Italien. Die Banken können auch bei der EZB leihen um 1% egal ob französisch oder österreichisches Unternehmen. Ist in Amerika auch so, da zahlt Texas nicht mehr als Ohio
Richtig ist allerdings, das den Banken enorme Spannen entgehen. Im Falle von Italien sind das bei 2000 Milliarden und von 5% auf 1% immerhin 80 Milliarden pro Jahr. Mehr als jedes Sparpaket ausmacht.
In den Nachrichten wurden Bankangestellte als die zufriedensten Arbeitnehmer laut einer Umfrage bezeichnet. In diesem Fall wären sie wahrscheinlich nicht mehr so zufrieden, weil viele entlassen oder mit Lohnkürzungen rechnen müßten.


Fallkerbe antwortet um 16-01-2012 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@biolix,
du hast ja erfahrung, wie schlau und wie nachhaltig es ist, ohne gewinne bzw mit verlusten zu wirtschaften.
wie lange ist das bei der agentur gut gegangen?
wer trägt dort die verluste, die durch Geschäftsführung und entsprechende Kontrollorgane verursacht wurden?




biolix antwortet um 16-01-2012 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
wie immer fallkerbe, wennst keine Antwort hast,aber das persönliche fährt ins Leere.... ;-))

Ja Rotfeder, so einfach wäre das, aber man könnte ruhig abstufen, weil dann hast einfach auch ein wenig das jemand sich anstrengt geringere SChulden zu machen..

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 16-01-2012 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
@biolix,
da unterschtreiche ich mal deine Kompetenz in einer Frage- kommt ja eh äusserst selten vor, und dann ist wieder nicht recht- und die antworten, wer die schulden der agentur trägt, bleibst auch schuldig.
das thema abschieben der schulden hast doch du aufgebracht









biolix antwortet um 16-01-2012 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AAA weg
Auch wenn einem persönlcih kein Verschulden der Schulden trifft, könnte man daraus lernen..
Gewinn gierigen mit noch höheren Preisforderungen in Zukunft noch stärker entgegen zu treten, und in Jahren wos gut geht echt viel Gewinn zu machen und nicht hohe Biopreise auszahlen dies noch nie gegeben hat..... ;-))

Aber wir können hier nach lesen das du die richtigen Antworten hast.. ;-)))

lg biolix




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