Freie Milch Austria.

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edde 23-09-2010 16:50 - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
ein paar worte über diese von so vielen denunzierte vereinigung.

verkauft werden derzeit rund 44 mill liter milch-bio und konventionell-tendenz steigend.

milchpreisvergleiche werden nicht publiziert, denn dies machte immer wieder böses blut bei ihren kunden-sprich molkereien und deren lieferanten.

der erzeugerpreis ist überdurchschnittlich !

die grenzwerte für KZ liegen bei 100000,
für ZZ bei 400000., was natürlich viel druck von den erzeugern nimmt.
darüber hinaus gibt es eine sogenannte ausreisserregelung, ähnlich wie in bayern.
(100000 bzw 400000 sind europäischer standard beim handel innerhalb der molkereien, was schärferes dient vermutlich nur den molkereien bzw deren rohstoffeinkaufskosten.)

abnehmer der milch sind rund 30 starke europäische molkereien, denn schwache haben meisst zu viel milch.

die milch wird nicht zwischengelagert sondern kommt direkt stets frisch vom sammelwagen in den transportwagen und zum verarbeiter.

die verwaltungsstrukturen sind sehr schlank-geschäftsführer ist ernst halbmeyer,der persönlich und auch andere bauern mittels wechsel mit ihren höfen für diese firma haften.

der lieferant hat rechtlich die möglichkeit, jährlich den liefervertrag aufzukündigen-umgekehrt nicht.


ich empfinde solch bäuerliche initiativen höchst notwendig ein stück weit zurück in richtung freies bauerntum, was im übrigen auch im bereich agrarbürokratie notwendig wäre.

jedenfalls HOCHACHTUNG und DANKE an solch mutige bauern wie halbmeyer und natürlich viel viel erfolg für die zukunft.

mfg














bioanz antwortet um 23-09-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo edde

Das ist der Auszug aus dem Milchliefervertrag der IG - soweit ich lesen kann, ist er beiderseits kündbar.

§ 4 Vertragsdauer, Kündigung
1. Der Vertrag tritt mit 1.4.2010 in Kraft und gilt für ein Wirtschaftsjahr. Er kann beiderseits bis
zum 31.12.2010 in schriftlicher Form mit Wirksamkeit zum Ende des Milchwirtschaftsjahres,
das ist der 31. März, gekündigt werden. Ansonsten wird dieser Vertrag gemäß § 14 a, Abs. 2
MOG automatisch um ein weiteres Wirtschaftsjahr verlängert.


Aber vielleicht ist das der Vertrag von Halbmayr,
und du hast den von Halbmeyer.

mfg
bioanz





walterst antwortet um 23-09-2010 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Stimmt schon Bioanz.
Man soll nur nicht aneinander vorbeireden.
Es geht bei der Aussage von edde um den künftigen Vertrag, bei dem die FMA auf ein Kündigungsrecht einseitig verzichtet.
Ist aber für Dich eh ohne Belang.


edde antwortet um 23-09-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@bioanz

ich rede vom vertrag 2011.

was ich vergessen hab anzuführen:
keine mengenstaffelung beim auszahlungspreis
keine absauggebühr
keine mindestmenge für hofzufahrt.
keine sommermengenschikane
mfg


bioanz antwortet um 24-09-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Sehr gut - man hat reagiert und den neuen Vertrag ins Netz gestellt.

Wäre jetzt auch noch schön wenn endlich einmal der Preis bekannt gegeben würde.
Alles schön und gut mit dem einseitigen Kündigungsrecht, aber das geht ganz leicht - Preis runter und die Kündigung geht ganz selber Verkäufer seitig. Leider ist Preis Staatsgeheimnis.

bioanz


walterst antwortet um 24-09-2010 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@bioanz

Ich verstehe nicht, warum Du so heiss auf den Preis der FMA bist.
Ein Wechsel kommt für Dich eh nicht in Frage und wenn Du die Lieferanten der FMA bemitleiden willst wegen des schlechten Preises, dann kannst Du dies ja ruhig tun.
Blöd wäre es, wenn tatsächlich ein brauchbarer Preis von der FMA bezahlt würde - müsstest Dich nur ärgern.


edde antwortet um 24-09-2010 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
der preis schwankt bei der FMA mehr als bei verarbeitungsunternehmen, darum wird in sehr guten monaten geld zurückgehalten und in tälern draufgelegt, um einen konstanteren preis zu erreichen.
am jahresende wird üblicherweise nachgezahlt je nach dem, jedenfalls natürlich kein zu versteuernder gewinn ausgewiesen.

mfg


bioanz antwortet um 25-09-2010 05:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo edde

da wir tatsächlich Geld zurück gehalten, da bin ich überrascht.
Glaubst du das bei den Genossenschaftsmolkereien der Preis innerhalb des Unternehmens (Produkterlös) nicht stärker schwankt als der Bauernmilchpreis? Das wird durch Rücklagen, Fremd- und Eigenkapital ausgeglichen.
Und trotzdem werden von den Unternehmen fairerweise die Bauernauszahlungspreise bekannt gegeben.
Grundsätzlich sollte das unternehmerische Handeln im Vordergrund stehen.
Ich habe derzeit mit Ausschreibungen zu tun. Da müssen dann Material und Preis verglichen werden. Denn nicht immer der billigste ist der Beste. Wenn dann nicht einmal die wichtigste Komponente (im Fall der FMA der Preis)bekannt ist, tut man sich ganz schwer eine Entscheidung zu treffen.

mfg
bioanz




walterst antwortet um 25-09-2010 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
welche Entscheidung denn, bioanz?


helmar antwortet um 25-09-2010 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Zum Beispiel Mitglied der Freien Milch Austria zu werden.....;)
Mfg, Helga


walterst antwortet um 25-09-2010 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
wie geht das Helmar? Und bist Du der/die EntscheiderIn vom Bioanz?


edde antwortet um 25-09-2010 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@bioanz

das läuft ganz einfach ab :
du gehst in eine infoveranstaltung, wenn in deinem gebiet eine sammeltour angedacht ist
dort erfährst du alles-erzeugerpreise der letzten zeit etz

dann wird gekuckt ob dein betrieb entfernungsmässig in die tour reinpasst,bzw ob überhaupt eine sammeltour entsteht
dann entscheidest du dich für eine kündigung des bisherigen abnehmers .

was ich allerdings in deinen beiträgen raushöre ist deine entscheidung, diese initiative schlecht zu reden und somit hast du dich für den verbleib in deiner genossenschaft entschieden.
auch gut für dich.

mfg


karl0815 antwortet um 25-09-2010 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Die Freie Milch Austria wird ähnliche Milchpreis erlösen und somit auch auzahlen können, wie eine Molkerei mit viel Versandmilch. In Zeiten guter Marktlage werden Molkereien den Mehrbedarf auch zu höheren Preisen abdecken(2007), in Überschusszeiten wird die Milch nur zu Schleuderpreisen vermarktbar sein(2009). Somit ist es eine Glaubensfrage, denn letztenendes zählt immer der Preis und alle Milchpreisdifferenzen, die höher als 2-3 cent sind, führen früher oder später zum Ende des Milchabnehmers(TIMI)
Was sagen die Proponenten der FMA eigentlich zur BGLM-TIMI Ehe??


karl0815 antwortet um 25-09-2010 16:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Wie war der Besuch bzw. Andrang bei der IG-Milch bzw FMA Inforeihen letzte Woche in NÖ und OÖ??
Darf jemand berichten oder musste am Eingang ein lebenslängliches Schweigegelübte über Alles zum Thema Milch abgegeben werden!?


helmar antwortet um 25-09-2010 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Aber lieber Walter...warum denn so grantig? Ich bin nicht dazugegangen(wer weiss ob man so jemanden wie mich überhaupt haben will)........und jeder einzelne wird ja wissen was er tut, oder auch nicht.......
Mfg, Helga


walterst antwortet um 25-09-2010 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@helmar
wie kommst Du darauf, dass ich grantig wäre? Wollte von Dir nur wissen, wie man Mitglied in einer Gmbh wird. Dass Du nicht zur FMA gehst, überrascht mich jetzt aber irgendwie voll.


helmar antwortet um 25-09-2010 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Unter uns, lieber Walter....was bitte soll ich denn noch gross ändern? In ein paar Jahren bin ich ohnehin weg vom Fenster...;)
Mfg, Helga


walterst antwortet um 25-09-2010 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@karl0815

Du kannst ohne weiteres zu einer FMA Veranstaltung gehen und Dich informieren und dann darüber berichten. Aber niemand wird Dir mit ordentlicher Information nachlaufen, da kannst Du noch so sudern.
Geht das bei der Bergland auch, dass ich als Nicht-Lieferant zu einer Versammlung komme und dem Braunshofer Löcher in den Bauch frage? Berichtest Du hier auch regelmäßig über die Bergland-Veranstaltungen oder bist Du einem Schweigegelübde über alles zum Thema Milch unterworfen? Was ist Deine Meinung zur Millionenschweren Fusion mit der TIMI? Oder gilt dein Auskunftsgebot für alle außer Dir?


Felix05 antwortet um 25-09-2010 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Unter uns, lieber Walter....was bitte soll ich denn noch gross ändern? In ein paar Jahren bin ich ohnehin weg vom Fenster...;)
Mfg, Helga

...und vom Melkstand.
Hoffentlich bleibst wenigstens ab und zu noch in der Küche, oder machst du gleich Vollpension?

Gruß, Lutz!


Lenin antwortet um 25-09-2010 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Mich würde nur interssieren, ob der freie Zugang zur Milchsammelstelle garantiert werden muß, denn wenn jetzt dann die Genossen streiken und so wie die BDM/IGler damals die Hofzufahrten der lieferwilligen blockieren -was dann? Werde ich dann gekündigt? Gibts einen Streikfonds?

Lenin


edde antwortet um 25-09-2010 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@lenin

die FMA verzichtet ihrerseits auf das kündigungsrecht.

bezüglich streikfonds : den gibts nicht, also bleib bei deiner genossenschaft und nütze deren streikfonds wennst ihn brauchst.

mfg


fabian antwortet um 26-09-2010 05:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
liebe forumsteilnehmer,

besser hätte sich die Freie Milch Austria nicht präsentieren können, als mit diesen beiträgen.

@ edde

schön für dich, wenn du von deiner genossenschaft zu Jäger nach bayern und jetzt zur FMA gewechselt bist.
jetzt bist du endlich FREI !

du kannst in zukunft so viel milch liefern wie du willst (beitrag von dir - 14.9.2010 "Milch Paradebeipiel"...)

sind das die "neuen" grundsätze" der IG Milch ?

überliefern, milchgeld zurückhalten, "vorenthalten - verschleiern".....
waren das nicht immer kritikpunkte an genossenschaften ?

wer kontrolliert die FMA ???

viel glück - in eurer neuen "Freiheit" !



fabian antwortet um 26-09-2010 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
übrigens,

warum liefern die IG Milch "Granden" Hans Ratz...... und Thomas Schmidt.... noch nicht zu ihrer FMA ?
gefällt ihnen doch der gestaffelte milchpreis (bei ihrer liefermenge) unserer Gmundner Milch ?
oder

gefällt unser liefermodell - frühjahr, sommer abschlag --
herbst zuschlag bei mehranlieferung gegenüber dem vorjahr ?
oder
sind sie zu feige ?


walterst antwortet um 26-09-2010 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
die Feigheit - das ist was wo Du Dich auskennst, oder?


walterst antwortet um 26-09-2010 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Noch was vergessen: Habts zu viel Milch bei der Gmundner, weil Du die Liefergemeinschaft an die FMA loswerden willst? Habts Probleme beim Verkaufen oder ist Dein obiger Beitrag nur eine der üblichen unüberlegten Dummheiten?


fabian antwortet um 26-09-2010 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
oh walter,

ertappt !

tut´s sehr weh ?


walterst antwortet um 26-09-2010 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Nein Fabian, mir tut nichts weh.
Beinahe tut es aber weh, wenn man sieht, dass Du nicht einmal merkst, was Du für einen Blödsinn verzapfst.
Aber noch einmal die Frage: Willst Du, dass die Milch von der Gmundner weg kommt? Ist sicher machbar.


edde antwortet um 26-09-2010 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@fabian

für einen derarten blödsinn, den du hier von dir gibst hättest wirklich nicht an einem sonntag um dreiviertel sechs aufstehen müssen !

mfg


mosti antwortet um 26-09-2010 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
liebster 0815; die bergland wird nur solange den höheren milchpreis halten bis ihnen tirolmilch gehört, dann bezahlen stamlieferanten die 50mill. kreide der tirolm. und der milchpreis sinkt auf etwas über ö-durchschnitt. freie milch kann keine wunder wirken doch es gibt immer molkereien die milch brauchen


karl0815 antwortet um 27-09-2010 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
............."doch es gibt immer molkereien die milch brauchen"
Irrgendjemand wird die Milch immer brauchen, das ist schon richtig!Es ist eben nur eine Frage des Preises: Und wenn nun einmal zuviel Milch am Markt(oder was uns als Markt vorgegaukelt wird) ist, dann kriegst für Versandmilch eben nur 18 cent!

und die knapp 40 mio. kreide der TIMI werden nicht nur die Stammlieferanten, sondern alle zukünftigen BGLM Lieferanten bezahlen! Langfristig macht ein zusammengehen aber auch für uns BGLM-Mitglieder Sinn. Grad ab 2014 ist eine gewisse Stärke sicher nicht von Nachteil!
Bäuerliches Denken ist langfristiges Denken!


walterst antwortet um 27-09-2010 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@karl0815
da hast Du schon recht, dass Versandmiclh auch mal 18 Cent kosten kann.

Es soll heuer sogar eine bekannte Genossenschaft gegeben haben, die ihre Überschussmilch lieber ganz billig nach Italien verschachert hat, als auf ein Angebot einer neuen Organisation zu einem besseren Preis einzugehen. Zu Fleiss nicht. Tragen eh nur die Bauern der Genossenschaft den Verlust.


karl0815 antwortet um 01-10-2010 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Entspricht die Bezeichnung "Biomilch Ybbstal" eigentlich der FMA-Bioschiene oder ist das die Liefergemeinschaft, die bei der MGN Unterschlupf gefunden hat bzw. deren Milch von der NÖM abgeholt wird??
Wer weiß was?


walterst antwortet um 01-10-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@KArl0815
Die Biomilch Ybbstal ist die Genossenschaft, die gegründet werden musste, damit die MGN und die Kammer überhaupt Gespräche aufgenommen haben. Mit einfachen Bauern kann man ja schliesslich nicht reden. Erst wenn sie Genossenschafter sind, geht das.
Ich verstehe nicht, warum Du über diese Dinge nicht Bescheid weisst als interessierter Genossenschafter.


karl0815 antwortet um 01-10-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Naja , ein bissl Fragen wird doch in den Weiten des Internets noch erlaubt sein. Ich bin eben nicht allwissend und die NÖ-Milch-Geschichten interessieren mich ehrlich gesagt auch nicht sehr. Es war nur eine einfache Frage , die mir sicherlich 90% der Mostviertler Milchbauern sofort beantworten könnten, aber eine fundierte Antwort vom IG-Internetbeauftragten ist mir natürlich noch lieber! ;-)


Geo42 antwortet um 17-02-2011 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hab gerade deinen Eintrag gelesen, und kann die nur berichten dass die Milch Granden Ratz Hans und Schmidt Thomas ab April 2011 sehr wohl zur FMA liefern!! Warum wohl?


walterst antwortet um 18-02-2011 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Neu in den Charts.
Wird angeblich bei vielen Molkereisitzungen und Preisverhandlungen als Tanzmusik gespielt. Hab ich gehört.

http://gobarbra.com/hit/new-5aec9e209f36d83419cbc82221db48d7


Muech antwortet um 19-02-2011 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
FMA, ein paar Fragen:
Wie kann ich als LIeferant mitreden? oder gilt alleinig was der GF und Eigentümer sagt. Wer bestimmt den MIlchpreis?
Wie schauts aus mit Rücklagen bzw. Eigenkapital? Wird was zur Seite gelegt für ev. schlechtere Marktphasen?
LIefern die Gesellschafter der GesmbH an die FMA? Sind das stille Gesellschafter,
Haftung(shöhe)?
Die IG milch redet von Mengensteuerung, die FMA übernimmt alle zur Ablieferung bereit gestellte Milch?
Die IG Milch veröffentlicht Milchpreise und fordert Transparenz? Wo ist der Auszahlungpreis der FMA? (Die Abrechnung der bayr. Molkereien ist auch ganz einfach und wird veröffentlicht)






walterst antwortet um 19-02-2011 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Ich glaube, es ist sinnvoll, wenn für schlechte Marktphasen sich der Milcherzeuger aus einem guten Milchpreis selbst etwas zurücklegt und nicht der Milchkäufer.
In der schlechten Marktphas beim Milchabnehmer um den Speck betteln, der mir in der guten Marktphase zu wenig ausbezahlt wurde - meine Sache ist das nicht.

Die Gesellschafter haften mit ihrem Vermögen.

Die IG-Milch redet von Mengensteuerung und meint das ernst.

Die Freie Milch Austria wird die Mengensteuerung mit 0,04 Mill Tonnen für 2,6 Mill Tonnen Milch in Österreich nicht alleine machen können, es sei denn, sie kontrolliert künftig 70% der Milchmenge.
Weder bei der IG noch bei der FMA sind Träumer am Werk. Da muss ich Dich enttäuschen.

Die Frage der Milchpreisveröffentlichung wurde schon zig-mal diskutiert. Vielleicht gibt es in Kürze eine für Dich zufriedenstellende Lösung.


mfj antwortet um 19-02-2011 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.


Die freie Milch zahlt so ungefähr 37 Cent (brutto) – so stands jedenfalls in der „Elite“...
Der Milchverkauf geht zu 80 % nach Deutschland und Italien – 20 % bleiben in Österreich.

Das ist der „freie Markt“ den so viele – so gern – bekämpfen.
Und für manchen was bringt...

Wie sich der Spotmilchpreis entwickeln wird – ist Marktabhängig. Ich vermute mal, das mit Auslaufen der Quotenregelung das Angebot steigt – auch wenn alle das Gegenteil prognostizieren.

Das wird sich jeder Lieferant wohl im klaren sein... wer an solche Organisationen liefert, dass Exportmilch sich am Weltmilchpreis orientiert.

Weil der, wo Milch zukauft – ist es vollkommen egal, ob die Milch aus Österreich oder Usbekistan kommt. Es ist eine reine Preissache, die Zufuhrkosten sind von Ö. natürlich günstig.
Die Strukturen von freien Milchhandel gibt und gab es in D schon immer. Ich kenne einige genossenschaftsstrukturierte Unternehmen die nichts anderes machen. Bislang haben alle ohne große Preiseinbrüche diese Strategie überlebt.

Mir persönlich ist aber eine Molkerei mit eigener Wertschöpfung lieber, und auch sicherer. Eine eigene Vermarktung kostet zwar Geld (Milchgeld) – auf lange Sicht – und das ist Landwirtschaftliche Produktion sowieso immer...lohnt es sich.

Das so Vermarktungen wie die FMA den allgemeine Milchpreis "heben" glaube ich nicht, da wird nur kurzfristig im Umfeld um Lieferanten gekämpft.
Milchpreise werden am Markt erzielt und nicht in internen Konkurrenzkämpfen...

Auf jedenfall entlastet die FMA den heimischen Markt....dafür bedient es den vollen deutschen Markt. Die deutschen Bauern bedanken sich schon kräftig !

....So fair - ist MIlch eben..;-))





walterst antwortet um 19-02-2011 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
mfj schrieb: Mir persönlich ist aber eine Molkerei mit eigener Wertschöpfung lieber, und auch sicherer

Nichts gegen die persönliche Einschätzung. Ich habe das vielleicht früher auch einmal so gesehen.

Wie sicher die eigene Wertschöpfung ist, haben Pinzgaumilch, Käsehof, Tirolmilch und zuletzt Stainzer sehr gut gezeigt.
Beispiel Pinzgau Milch: Ruiniert von einem ideenreichen Markenentwickler, der die eigenen Schäfchen immer ins trockene bringt. Die Bauern zur Sanierung vertraglich und alternativlos über Jahre zur Lieferung zu einem schlechten Preis verpflichtet. Ja DAS ist Sicherheit.
Bei TIMI, Käsehof und Stainzer schaut es im Prinzip auch so ähnlich aus.

UNd wenn umgekehrt einmal Gewinn in Aussicht steht, dann kann der angeblich nicht an Bauern ausbezahlt werden, wegen Steuern und muss leider irgendwo anders verpulvert werden.


mfj antwortet um 19-02-2011 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.


Ja da hast recht Walterst...die Fälle gibt es zuhauf !

Aber wer entscheidet das?
Unsere gewählten Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat.

Es reicht eben nicht, nur im Stall zu stehen...und ein paar glanzlosen Leuchten das Entscheiden zu überlassen.
Dass müssen die Bauern erst noch kapieren...und zwar bevor es zu spät ist !!









Muech antwortet um 20-02-2011 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Preis wird wie bei anderen Milchübernehmern laut Vertrag im Milchgeldanlageblatt bekannt gegeben. Wer bestimmt bei der FMA was ausbezahlt wird. Der GF? Da habe ich keine Wahlmöglichkeit!
Änderungen des MIlchpreises werden in geeigneter Form mitgeteilt ??!!
Abholung: das steht auch ein wenig wackelig im Vertrag: " ..im Sinne einer rationellen Milcherfassung notwendige Änderungen zu unterstützen sind..."



traun4tler antwortet um 20-02-2011 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo!

Laut aktuellem Rundschreiben erhöht GMUNDNER MILCH den Milchpreis mit 1. März um 0,7 Cent brutto als Vorleistung auf die sich abzeichnende, zukünftige, positive Marktentwicklung!!
Das ist mutig und lobenswert! Das signalisiert auch Bewegung am Milchmarkt.
Wettbewerb unter Abnehmern kann auch für Rohstofflieferanten positiv sein!
Erfreut, grüßt Sepp


mfj antwortet um 20-02-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.


Vorleistungen sind immer das "dümmste" was man machen kann !!!


eines Landwirtes Vorleistung:
...ich möchte heuer "große Grundfuttermengen im voraus verkaufen - aufgrund des guten Wachstums und Ertrags im kommenden Sommer..." ;-))






traun4tler antwortet um 20-02-2011 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo mfj!

Ich bin so naiv und glaube, dass bei Preisverhandlungen mit dem Handel dann der Druck vorhanden ist, auch die Rohstoffkosten weiter zu reichen. Das Produkt Milch von "unten nach oben" zu kalkulieren und nicht umgekehrt! Brosamen wurden uns schon genug gegeben!
Grüße Sepp


walterst antwortet um 20-02-2011 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Aus der Sicht von vielen Milchabnehmern sind sowohl Vorleistungen, als auch Nachzahlungen das "dümmste" was es gibt. Es ist eigentlich jede Milchgeldauszahlung dumm, weil ja der Milcherzeuger froh und dankbar sein muss, dass ihm die Milch abgeholt wird, wie wir von seriösen Branchenkennern immer wieder glaubhaft versichert bekommen.


Hirschfarm antwortet um 20-02-2011 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Wenn wie von walterst oben geschrieben in Österreich 2,6 Mio Tonnen Milch produziert werden und irgendwo um die 400€ /to inkl Ust. gezahlt werden macht der Produktionswert der österreichischen Milch gerade einmal eine Milliarde € aus. Das muß doch von einer Genossenschaft leicht zu bewerkstelligen sein , oder nicht?


helmar antwortet um 20-02-2011 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Lieber Walter...........du schreibst von Milchabholung. Nun, es gibt noch immer gar nicht so wenige welche die Milch zu einer Haltestelle bringen müssen, meistens weil zuwenig für Hofabholung oder weil der Milchtanker wegen beengter Verhältnisse nur schwerlich absaugen kann. In meiner Gegend wurde eine Gemeinde trockengelegt, und in anderen Gemeinden stellten sich etliche auf Muku oder Kalbinnen um eben weil es keine Hofabholung auf Grund kleiner Mengen gegeben hat. Was auch mit der Verfügbarkeit von Milchtankbewegern zu tun hat.
Bei dir, lieber Walter, mach ich mir keine Sorgen, was die Milchabholung betrifft.......einen Mastermind in seiner, bzhw der Milch sitzen seiner Kühe lassen, das traut sich niemand.
Schönen Sonntag noch, Helga


cowkeeper antwortet um 20-02-2011 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Leider macht sich unter Landwirten, und speziell auch unter Milchproduzenten schon wieder eine gewisse "Goldgräberstimmung" bemerkbar. Sind wir denn so naiv, und haben aus den vergangenen Jahren nichts gelernt? Das ganze ist ja nicht so lange her und wiederholt sich jetzt einfach wieder.
Die Blase am Agrarrohstoffmarkt, die sich gerade aufbaut, wird wieder nicht lange halten. Speziell für die Milchvermarktung heißt das für mich:
Ich brauche jetzt einen Abnehmer, der selbst verarbeitet, und das auch in einem Jahr noch (So lange gebe ich der positiv-Entwicklung höchstens noch). Wenn ích dann mit einem Abnehmer dastehe, der die Milch verscherbeln muss, schauts blöd aus.

Ist meine Meinung, obwohl ich nicht unbedingt negativ zu Organisationen wie der FMA eingestellt bin. Aber die Vergangenheit hat uns gelehrt, das man sich eben nicht in guten Zeiten blenden lassen darf, von den "phänomenalen" möglichkeiten am Spot-Markt.





helmar antwortet um 20-02-2011 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Cowkeeper, da kann ich dir nur zustimmen..........wenn ich da an so manche Bautätigkeit denke. Gerade das Ausbleiben der Auszahlungen 2010 bei manchen hat schon für einige, berechtigete Unruhe gesorgt. Aber es hat auch gezeigt, dass man sich "Planbarkeit" zwar wüschen kann, aber das ist es auch schon........und ich bin froh dass für mich das Planen in absehbarer Zeit ein Ende hat.
Mfg, Helga


karl0815 antwortet um 20-02-2011 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@FMA-Fans
Gerade das Beispiel Tirolmilch zeigt doch, was mangelnde Wertschöpfung in schlechten Marktphasen bringt:nähmlich verdammt schlechte Preise!!!!
Die 40% Versandmilch haben der TIMI das Genick gebrochen(und der zu groß geratene Neubau in Wörgl) und nicht die 60% veredelte Milch!




asoo antwortet um 20-02-2011 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Ich habe auch vor einiger Zeit eine FMA-versammlung besucht.Das Ergebnis war sehr entäuschend. Die großen Sprücheklopfer sind sehr kleinlaut geworden.Von ihren alten Forderungen ist nichts mehr übriggeblieben. Der Milchpreis eine Katastrophe (haben sich auch nicht mehr verdient). Man hört nur Transit-Lkw und weit fort


walterst antwortet um 20-02-2011 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
a soo?


karl0815 antwortet um 23-02-2011 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Der Februar is bald vorüber!

Also wo gibt es grössere Milchbewegungen von den bösen zu den guten?

Im Mostviertel und in der Stmk. wurde ja mächtig die Werbetrommel gerührt, aber wenn alle so überzeugt wurden , wie asoo , werden sich die Bewegungen in Grenzen halten.-Leider, denn es gibt fast keine bessere Marktentlastung für den ÖMilchmarkt!- Als ganz viel Faire LKW-Milch nach Dund Italien!!!!


walterst antwortet um 23-02-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Bis Montag musst Du Dich noch gedulden. Dann kannst Du Vollgas loslästern über den bescheidenen oder nicht vorhandenen Zuwachs an LIeferanten bei der FMA.
KAnnst ja schon mal einen Text vorbereiten inkl. einer Lobeshymne auf die etablierten Milchabnehmer.


Muech antwortet um 23-02-2011 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
es wird sicher einige Betriebe geben, die zur FMA gehen. Ist eine Entscheidung jedes Erzeugers sofern die Möglichkeit besteht. Wechsel hat es in den letzten Jahren zwischen den Milchkäufern auch immer gegeben. Die FMA wird sich am Markt behaupten müssen bzw. übernimmt Marktverantwortung bzw. Verantwortung für die Lieferanten, wie alle anderen auch. und sie wird auszahlen was nach Abzug der Kosten (Abholung, Transport, Verwaltung etc.) bleibt. Die Lieferanten haben einen Vertrag wie alle anderen auch.
Rechtsform bei der FMA ist eine GesmbH mit einem Eigentümer, und keine Genossenschaft. Und es wird auch keine Milch verarbeitet wie bei den "klassischen" Molkereien, sondern Sammelmilch verkauft (keine nach Fett, Eiweiß etc. eingestellte Werkmilch).


walterst antwortet um 23-02-2011 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@muech
Genau auf den Punkt gebracht.


Muech antwortet um 23-02-2011 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
wer bestimmt den Auszahlungspreis bei der FMA?
wer kontrolliert die Ges.m.b.H?
wie schauts aus mit Eigenkapital?
wieviel Personal?



karl0815 antwortet um 23-02-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@muech
Bitte nicht immer solche Fragen stellen!

Das geht doch wirklich nur die vielen, vielen FMA-Lieferanten was an, und die wissen eh alle genau bescheid!
Da der Pressereferent der FMA schon zu Bette gegangen ist, probiere.........................

-der Auszahlungspreis beträgt immer 1cent mehr als beim Nachbarn, der nicht zur FMA liefert, daher einfach das Milchpreisanlageblatt des Nachbarn hernehmen und 1 cent dazu addieren

- die FMA wird in basisdemokratischer Weise von allen Lieferanten kontrolliert, alle Wünsche eines jeden Lieferanten weerden erfüllt(Abholzeit, Hofabholung,....)

-Die GesmbH hat gaaanz viel Eigenkapital

-das Personal arbeitet ehrenamtlich und uneigennützig zum Wohle aller freien Bauern in einem fairen, freien Milchland


walterst antwortet um 24-02-2011 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Für alle Freie Milch Austria Kritiker wird es jetzt Zeit, alle gruseligen Schauergeschichten zur FMA noch rechtzeitig auf den Tisch zu legen, weil am 1. März ist es zu spät, die Bäuerinnen und Bauern von einem Wechsel abzuhalten.

http://freiemilchaustria.at/


karl0815 antwortet um 25-02-2011 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Toller Artikel im neuen TA!

Nur leider ziemlich nichtssagend!"Mir taugt die FMA, wiel die einen so transparenten Milchpreis haben" usw....

Die Liefergemeinschaft im Steyr-Gebiet wechselt ab April zur FMA, da werden die Gmundner aber froh sein, ein paar Schreier und Querulanten weniger zu haben.




walterst antwortet um 25-02-2011 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@Karl0815
Gratulation. Endlich einer, der die win-win-Situation erkennt, wenn die Bäuerinnen und Bauern, die Du mit "Schreier und Querulanten" titulierst, wechseln. Also dürfte ab Montag bei mehr als einer Molkerei große Freude herrschen.
Ich hab das Argument heuer schon einmal verwendet. Mein gegenüber hat mir zwar zugestimmt, aber die verlorene Milch (die er ja offiziell selbstverständlich sowieso nicht braucht - ist eh viel zu viel da), hätte er trotzdem gerne behalten.

Übrigens: Eine Bayrische Molkerei hat sich grade ziemlich viel tschechische Milch gesichert, obwohl ja angeblich niemand Milch braucht.

http://www.topagrar.at/home/index.php?option=com_content&task=view&id=2325&Itemid=1


Fallkerbe antwortet um 25-02-2011 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.

Ob sich die Bayern eine Tschechische Milch kaufen oder die Italiener eine FM österreichische Milch kaufen ist doch grad wurscht. Je weiter die milch ( oder jedes andere Produkt) gefahren wird, desto leichter ist sie durch jede andere Milch ersetzbar- der einzige entscheidende Faktor der übrig bleibt ist der Preis. Hurra!?

mfg



edde antwortet um 25-02-2011 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.

die freier milch austria bezahlte im durchschnitt des wj 2010 33,88 cent netto.(vergleichswert sind 150 tonnen jahreslieferung).

damit liegt sie um o,3 cent hinter bergland,0,8 cent hinter kärntnermilch,0,3 cent hinter nöm,
aber vor gmundner, obersteirer,vöcklakäserei,vorarlberger milch,alpenmilch salzburg,pinzgau milch.

fma hat allerdings eine keimzahlgrenze von 100000, zz von 400000--dh bis dorthin vergleichsweise s-qualität !
wenn man dies berückscihtigt und annimmt dass der durchschnitt der österreichischen lieferanten zu 80 prozent s-klasse erreichen-macht der abzug je nach molkerei für alle lieferanten aufgeteilt 0,3 bis 0,5 cent, je nach dem,aus.
somt liegt die fma absolut in der österreichischen spitze .

fma hat keine genfreifütterung, keine saisonalen abzüge , keine mengenstaffel, absauggebühr,es brauchen keine geschäftsanteile gezeichnet werden wie bei etlichen egnossenschaften.

der wehrmutstropfen dabei allerdings :

es gibt bei den versammlungen keine würstel und kein gratisbier !

mfg




helmar antwortet um 26-02-2011 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Ich habe den TA Artikel auch gelesen.......interessant ist dass die durchschnittliche Liefermenge bei der FMA mindestens doppelt so hoch ist als der österreichische Durchschnitt. Nun kann man da ja damit argumentieren dass die zukunftswilligen, gewachsenen Betriebe wissen wie mans macht........und die Milch von den Krabblern deren Kühe noch auf der Wiese sichtbar sind und welche man ja auch bei der FMA, so vermute ich, wegen "natürlich usw." für die Bewerbung der Milch gut brauchen kann, die nimmt dann eh die Genossenschaft...........aber nicht neu, denn es hat auch schon früher Milchwanderbewegungen gegeben. Und da waren immer die "Gossen" sehr gern genommen. Wie das dann aber mit einer Aussage einer Führungskraft der IG Milch welche sich da sehr in Richtung FMA einsetzt zusammenpasst, dass man von 2 Kühen leben können soll, würd ich gern wissen.
Mfg, Helga


edde antwortet um 26-02-2011 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.

helmar

deine vermutung mit der werbevereinnahmung kann nicht stimmen, denn die fma macht gar keine werbung sondern verkauft bloss die milch an den bestbieter-nicht mehr und nicht weniger.

den vorwurf ,die krabbler für werbezwecke zu vereinnahmen richte an die richtige adresse, zb wenn sich ein betrieb nicht flachland sondern bergland benennt.

mfg


walterst antwortet um 26-02-2011 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Bei meiner Liefertour kommen zahlreiche kleine Betriebe dazu (14 000kg, 20.000 kg, 35000kg....), denen wir mit dem Tankwagen entgegenfahren oder eine Hofabholung bieten, die sie bisher ums Verrecken nicht bekommen haben.
Dass sich jemand schwerer tut beim Wechseln, wenn er ohnehin vor hat, in absehbarer Zeit aufzuhören, ist ja verständlich. Wer tut sich das schon gerne an, sich durch den Kakao ziehen zu lassen, nur weil er den Abnehmer seines Produktes wechselt.
Vor ein paar Minuten habe ich erfahren, dass wieder einige Betriebe von der Molkerei eine Hofzufahrt erhalten werden, weil sie sich angesichts des in erreichbarer Nähe vorbeifahrenden FMA-Tankwagens getraut haben, der Molkerei bezüglich Hofabholung das Messer anzusetzen.
Wenn sich die FMA-Bäuerinnen und Bauern für ihre Initiativen entschuldigen sollen, sagt es mir bitte.


karl0815 antwortet um 26-02-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Nachdem, wie die Bauern (zukünftige FMA-Lieferanten) mit den Bauern (Vertreter der jahrelangen Abnehmermolkerei am Traunsee) umgegangen sind, ist die Bezeichnung "Schreier und Querulanten " für die Führer sicher nicht untertrieben.

95% der FMAler sind genauso besonnen und vernünftig wie überall anders auch,es geht mir nur um die Führer!

Und was glaubt ihr , wies bei der letzten Versammlungen der Innviertler Liefergemeinschaften zum Jäger zugegangen ist? Wo genau die Betriebe, die wegen des besseren Milchpreises gewechselt haben, schön langsam kapieren, dass sie seit zwei Jahren im Durchschnitt mind. 1c hinter der ehemaligen Molkerei liegen?


helmar antwortet um 26-02-2011 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Milch aus Österreich hat generell ein gutes Image...........glückliche Kühe auf grasenden Wiesen etc. Auch wenn die FMA nicht bewusst auf diese Werbeschiene draufspringt, hat sie keinen Schaden am guten Image. Ein jeder Bauern kann liefern wohin er will, keine Frage, wenn der Abnehmer da ist. In meinem persönlichen Fall möchte ich schon darauf hinweisen dass ich über 30 Jahre an Genossenschaften Milch verkaufe und dass es derzeit die 3. ist.
Ja, ich werde in ein paar Jahren aufhören, und sehe das nicht als Katastrophe, lieber Walter. Die Milch wird in meiner Gegend deswegen nicht versiegen, und wer weiss, vielleicht fährt in ein paar Jahren ein FM Milchwagen? Mir auch recht...........nicht zuletzt wegen des Milchtankführens auf den Sammelplatz kann ich mich mit dem Aufhören anfreunden. Wenn du nun argumentierst dass ja die FM bei mir ab Hof absaugen würde, dann frage ich die ob die in beengte Hoflager mit einem Hubschrauber sammeln.......

In meinem Bezirk sind die FMA Lieferanten meistens mit recht aktiven IGlern identisch. Und auch mit BT Impfgegnern und Leuten welche auch sonst gegen fast alles sind. Und ich kenn einen der wohl gern an die FM liefern würde, von seiner Einstellung her. Warum er es nicht tut......was weiss man........doch kein so uneingeschränktes Vertrauen?
Mfg, Helga


mfj antwortet um 26-02-2011 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.


Ähh - Frage an Walter:

Lese ich da richtig....die Molkerei baut Hofzufahrten für Betriebe ?
Oder meinst Du - Ab Hof -Abholungen ?

Also wenn die FMA...zusätzlich noch "innere Verkehrslagen" anbietet oder erschließt...brauchst Dich nicht entschuldigen....ansonsten wäre für das "Durcheinander" schon eine Entschuldigung nötig.
Und zwar im "Staube deines Angesichtes...." ;-))



Frage an Helga:

Sind bei den FMA-Lieferanten auch solche dabei, wo: Kuhhörner vergraben...Sonnentänze zelebrieren...und strahlende Steine unter die Matraze legen ?





helmar antwortet um 26-02-2011 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo Mfj.......von Kuhhörnernvergrabern ist mir nichts bekannt, und einer der sogar Fotos von einer Teilnahme an einer Lichterzeremonie hat, der hat mit der Milcherzeugung aufgehört........ob es mit der Zeremonie zu tun hat, ist mir nicht bekannt.....,-), eher mit der Tatsache dass derjenige nachdem ihm die nützliche Stallfrau abhanden gekommen ist, selber melken musste.
Aber was verzetteln wir uns bei naja, sonderbar erscheinenden Brauchtumsbetreibern....Tatsache ist doch, das FMA gut, jede andere Form der Milchübernahme anscheinend weniger gut ist, und dass alle welchere Ersteres in irgendeiner Form anzweifeln, ja was denn? sind, oder?
Mfg, Helga


walterst antwortet um 26-02-2011 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@helmar
Ich habe nirgendwo behauptet, das die FMA bei Dir die Milch am Hof holen würde und Dein Zeremoniell um Deine Betriebsaufgabe wird jetzt schon schön langsam fad. Das ist Deine Sache.
Ich habe davon geschrieben, dass bei meiner Liefertour kleine Betriebe dazukommen und zum Teil eine Hofabholung bekommen, die ihnen bei der Genossenschaft immer verweigert wurde.

@mfj
wenn Du in meinen Texten Unklarheiten findest, darfst Du sie behalten.


traun4tler antwortet um 26-02-2011 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Hallo walterst!
Hochachtung vor den Aktivitäten der FMA! Auch homöopathische Mengen Alternativmilch am Markt bringen mehr positive Bewegungen, auch bei den großen Genossen!
Neu ist für mich, daß GVO - Fütterung bei euch kein Kriterium ist! Das spart Produktionskosten.
Geht dann alle Milch ins Ausland?
Grüße Sepp


walterst antwortet um 26-02-2011 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Das ist mir neu, dass es keine GVO-frei-Fütterung braucht. Ist für heimische Abfüller notwendig. Kann höchstens einzelne Touren betreffen. Bei uns in der Steiermark wird GVO-Frei gesammelt.


karl0815 antwortet um 26-02-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Ist doch föllig wurscht, ob jetzt GVO freie Fütterung oder nicht; die FMA erfüllt sowieso alle eure Wünsche!

Wie siehts eigentlich mit den Meggle-Lieferanten im Salzburger-Land aus? Die sind doch auch alle unzufrieden, da der Genossenschaftskarren in den Dreck gefahren wurde. Da gibts sicher auch viel Potential für die FMA!

Nachdem, wie die Bauernsprecher im Steyr-Land mit den Bauern (Vertreter der jahrelangen Abnehmermolkerei am Traunsee) umgegangen sind, ist die Bezeichnung "Schreier und Querulanten " für die Führer sicher nicht untertrieben.

95% der FMAler sind genauso besonnen und vernünftig wie überall anders auch,es geht mir nur um die Führer!




walterst antwortet um 26-02-2011 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
@karl
Du wiederholst Dich.

Bald ist jetzt Einsendeschluss im Wettbewerb um das märchenhafteste Märchen, die sagenhafteste Sage und die schaurigste Schauergeschichte über die FMA.


karl0815 antwortet um 26-02-2011 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Der einzige Sinn der FMA ist die enlastung des österreichischen Marktes durch den Export von 85 % der gesammelten freien Rohmilch!

Ein zweiter Sinn besteht noch in einem kleinen finanziellen Nebennutzen für den Besitzer und die vier Geschäftsführer der GesMbH(Alles hat eben seinen Preis)


BSE1 antwortet um 26-02-2011 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
ja richtig, endlich erledigt die FMA die so "schwierige" Aufgabe, die überschüssige Milch zu verkaufen. Haben noch bei jeder Genossenschaftsversammlung die Ohren voll gesudert bekommen, dass kein besserer Milchpreis für die Lieferanten drinnen ist, weil einfach soviel Milch am österreichischen Markt ist, und die Verwertung dieser unerwünschten Menge so teuer ist.
Endlich übernimmt dies wer anderer, dann können die Genossenschaften wieder bessere Preise auszahlen, weil diese Aufgabe, bei der sie offensichtlich "sehr" überfordert waren.
Bin kein FMA Lieferant - bedanke mich aber sehr herzlich bei der FMA für das, wozu unsere Funktionäre bei den Genossenschaften leider einfach zu "dumm" waren.


karl0815 antwortet um 26-02-2011 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Die Aufgabe, überschüssige Milch auf einem freien Markt unterzubringen, ist tatsächlich eine Schwierige! Im Juli 2009 gab´s das letzte mal eine solche Situation. Versandmilch und Milchtrockner-Molkereinen in Nord-D zahlten damals darum nur 18c.
Ich wünsche der FMA auch alles Gute beim Milchversand, denn wir alle prifitieren ein wenig davon.
Wie sich der Milchmarkt in Zukunft entwickelt, das wissen nicht mal die Experten und dass sich die Milchbauern zusammentun sollen, haben sogar schon die Brüsseler Bürokraten erkannt.
Nur über das WIE (Bauern verkaufen die Rohmilch im LKW oder das veredelte Produkt durch eine Molkerei in BESITZ der Bauern) werden wir noch Jahre streiten.
Und womöglich sind auch beide Wege in Ordnung, solange vernünftige Bauern vornestehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Muech antwortet um 26-02-2011 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
und genauso soll es auch sein. Der Bauer als Unternehmer hat selber Entscheidungen zu treffen. Die nimmt ihm keiner ab. so auch wem er die MIlch verkauft bzw. zum Weiterverkauf oder Verarbeitung überlässt. UND er hat auch die Konsequenzen zu tragen egal ob gut oder weniger gut. es hat auch bisher Preisunterschiede bei Molkereien oder Milchkäufern gegeben und das wird auch weiterhin so sein ...


karl0815 antwortet um 02-03-2011 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Die FMA hat einen Besitzer :Halbmayr aus NÖ
und vier Geschäftsführer:Grünzweil, Halbmayr ,Schmidthaler und wer ist der vierte?
Weiß das zufälllig jemand?


walterst antwortet um 02-03-2011 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Der Höhepunkt des Faschings rückt näher. Originelle Scherze bleiben leider aus.


edde antwortet um 25-03-2011 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.

kleines update zu diesem thema:

ab 1 .april kommen zu den 44 mill kilo vermarkteter milch 32,5 mill kilo dazu-von knapp 6000 neu gewechselten milchbauern.

damit ist die freie milch austria bereis der siebt grösste milchaufkäufer österreichs !!!

damit verwirklicht die freie milch austria exakt jenes ansinnen von kommissär ciolos, wonach sich die milchbauern in erzeugergemeinschaften bündeln sollten um sich gegenüber den abnehmern in einer stärkeren position zu befinden.


nochmals DANKE und HOCHACHTUNG einem gschäftsführer Halbmayr, der mit seinem hof persönlich für dieses projekt haftet.

im übrigen ist die S-Klassenregelung der FMA (bis 350000 zellen)die billigste und effizienteste methode,um antibiotika in der milchproduktion einzusparen.

mfg

mfg


walterst antwortet um 25-03-2011 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
da ist mindestens eine Null zuviel


helmar antwortet um 25-03-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
Und wo?
Mfg, Helga


edde antwortet um 25-03-2011 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.

ja es sind 600.


fabian antwortet um 26-03-2011 06:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freie Milch Austria.
gratuliere !

viele bauern haben doch nur die milchliefergemeinschaft gewechselt.
bei unserer gmundner milch wurde die milch dieser lieferanten bisher als H - Milch nach italien VERKAUFT, von der Freien Milch Austria wird nur ROHMILCH ins ausland VERSENDET.
bei einem überangebot oder nach 2015 wirds interessant - (wertschöpfung im inland? austauschbarkeit?)
hoffentlich spielen dann die "nullen" keine rolle!!!

bezüglich dieser beschriebenen hohen zellzahl, kann sich jeder praktizierender milchbauer (Eutergesundheit - Wirtschaftlichkeit) sein bild machen!

viel glück - und bitte ehrliche vergleiche!


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