Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt

Antworten: 31
biolix 02-03-2010 01:29 - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
schöne gute nacht !

ist eigentlich einer der "Qualitätss cheinebauern" verurteil worden , bez. der LKW weise verbotenenen chem. Präperate aus dem Ausland die damals "eingeführt" wurden, weis da der Dr. Gewessler mehr ?

g biolix

p.s. aber ehrlich das sind wirklich die Verbrecher die Tierschützer, also lebenslang gehört ihnen eigentlich wirklich..


Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt

zurückWegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation müssen sich 13 Tierschützer verschiedener Gruppen ab heute am Landesgericht Wiener Neustadt verantworten. Ihre Anwälte bezeichnen die Anklage nach dem sogenannten Mafia-Paragraf 278 a als "konstruiert" und wollen auf Freispruch plädieren. Sieben Beschuldigten werden weitere Delikte wie Nötigung oder Sachbeschädigung vorgeworfen.

Bis 17. Juni sind 34 Verhandlungstage vor Einzelrichterin Sonja Arleth angesetzt. Der Prozessauftakt wird von zwei angemeldeten Kundgebungen begleitet. Die Staatsanwaltschaft hat rund 130 Zeugen geladen, zum Beweis für "ganz normale NGO-Aktivitäten" wollen die Verteidiger 100 weitere beantragen.

Dem umfangreichen Verfahren waren jahrelange Ermittlungen vorangegangen. Im Frühjahr 2008 wurden zahlreiche Hausdurchsuchungen durchgeführt und zehn Verdächtige - für rund 100 Tage - in Untersuchungshaft genommen.



biolix antwortet um 02-03-2010 01:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Apropos, wo ist eigentlich der der über 10 millionen in ein paar jahren das Ö finanzamt bertrogen hat, der ist echt shcon wieder frei, hab den Beitrag nicht gefunden, heute soll er schon wieder nach brasilien geflogen sein, na bitte, das lass ich mir einfallen, Mehrwertsteuerbetrug lohnt sich immer... ;-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

lg biolix


sturmi antwortet um 02-03-2010 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Guten Morgen Herr Biolix & Tierschützersympathisant! ;-)
Danke das du diesen Thread eröffnet hast! Naturgemäß sehe ich als Schweinebauer die Tierschutzaktivitäten ganz anders.
Die Frage ist doch, bleiben Stalleinbrüche, Hausfriedensbruch, Buttersäureattacken, Sachbeschädigung, Stalking, Nötigung, Bedrohung, Erpressung, geschäftsschädigendes Verhalten (trommeln, schreien,...) strafffrei?!
Einen ganz interessanten Artikel habe ich in der Wiener Zeitung der Falter gefunden. Hier ein Ausschnitt! Den ganzen Artikel könnt ihr beim den unteren Links nachlesen. Auch die Schilderungen wie es zur Aktivierung der SOKO Pelz gekommen ist kann man nachlesen.
Den eine weitere Frage stellt sich für mich, muß ein Geschäftsführer einer Kleiderfirma sich diktieren lassen was er verkaufen darf wenn es Tierschützer so wollen?!!!
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1098
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=767

Verfassungsschützer gegen Tierschützer
Es ist ein erbitterter Krieg, die die Öffentlichkeit seit bald zwei Jahren in Atem hält. Nur auf den ersten Blick geht es um gehäutete Nerze, geköpfte Laborratten und geschundene Ferkel. Bei näherem Hinsehen wird der Fall komplexer: Es geht darum, ob man subtil Gewalt gegen den Homo sapiens einsetzen darf, um das Leid „nichtmenschlicher Tiere“ zu lindern. Balluchs Leuten geht es zuallererst um die Fleischindustrie und um die Jagdlobby, die sie massiv herausfordern – und zwar mittels „ökonomischer Sabotage“, wie sie es nennen. Sie vergleichen sich sogar mit Martin Luther Kings Bürgerrechtsbewegung.

Hinter Balluchs Tierschutzverein, so mutmaßt die Justiz, verberge sich eine zweite Organisation, eine kriminelle Vereinigung. Sie setze ganz bewusst Verbrechen ein, um politische Erfolge zu erreichen. Offiziell präsentiert sich Balluch als friedfertiger Aktionist. „Kein psychischer Druck, sondern nur Druck durch öffentliche Meinung“ sei bei Kampagnen einzusetzen. Psychoterror dürften keine Mittel der Auseinandersetzung sein. Der Staatsanwalt wirft Balluch und neun weiteren Angeklagten aber genau das vor. Balluch sei ein Wolf im Schafspelz. Perfide lasse er von Erfüllungsgehilfen Mitarbeiter von Textilketten terrorisieren, um im Vordergrund politisch Druck machen zu können.

Erich Zwettler, repräsentiert in einem Büro im dritten Stock der Polizeidirektion am Schottenring den Staat. Der Chef des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) sagt:
„Unsere Väter haben ohne Rechtsstaat gelebt. Deshalb müssen wir ihn verteidigen.“
Ministerialrat Zwettler, ein bekennender Sozialdemokrat, wurde in den 90ern bekannt. Damals legte er Neonazis rund um Gottfried Küssel „mit Inbrunst“ das Handwerk. Die letzten drei Jahre begleitete er die Ermittlungen der Soko Pelztier gegen jene zehn Tierschützer, die kommende Woche wegen Bildung einer kriminellen Organisation, Nötigung, Sachbeschädigung und gefährlicher Drohung vor Gericht stehen.

Es war am 5. April 2007, als Regierungsrat Zwettler diese Causa übernahm. Peter und Werner Graf, die Eigentümer der Firma Kleiderbauer, saßen im Sitzungszimmer von Erik Buxbaum, dem damaligen (roten) Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, und legten ihm und den anwesenden Spitzenbeamten eine Mappe auf den Tisch.
Sie seien nicht mehr bereit, „still zu leiden“, klagten die Grafs. Es seien Schutzgelderpressermethoden, mit denen sie hier terrorisiert würden. Die Versicherungen seien dabei, die Verträge für die Filialen zu kündigen. Genauso wie Balluch die Gräueltaten von Tierquälern dokumentierte, notierte Graf die Schandtaten radikaler Tierschützer. Graf reichte Fotos zerstörter Filialen, eingeschossener Schaufensterscheiben, demolierter Luxusautos und beschmierter Hausfassaden. Sogar Mitarbeiter, etwa die Pressesprecherin des Konzerns und eine Sekretärin, wurden durch Stalking, nächtliche Schreidemos und Vandalismus gequält. Grafs Kindern wurde in anonymen Mails wörtlich mit dem „Abschlachten“ gedroht.
Seit die Soko Pelztier ermittelt, so hält die Anklage und die Pressestelle von Kleiderbauer übrigens fest, haben die Anschläge gegen den Konzern aufgehört.

Und wer noch neugierig ist wie diese Tierschützer ihre "Arbeit" verrichten, bitteschön diese Links anschauen!
http://www.youtube.com/watch?v=esPww2De9Ho&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=3hh9LYLFIuY&feature=related

MfG Sturmi



pa1984 antwortet um 02-03-2010 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Das ist eine recht billige Polemik.

Der Prozess gegen die Tierschützer auf Grund des "Mafiaparagraphen" ist eine Gratwanderung.
Auf der einen Seite des Grades steht das Gewaltmonopol des Staates. Auf der anderen Seite steht die freie Meinungsäußerung politischer NGO´s. So weit, so schlecht.

Zu den Fakten: Angeklagt sind die 13 nicht deshalb, weil sie sich für den Tierschutz einsetzen, sondern wegen Sachbeschädigung in Millionenhöhe, und, was noch viel schwerer wiegt, wegen psychischer Einschüchterung und tätlichen Angriffen auf unbescholtene Bürger. Das besondere an diesen Taten war, dass sie koordiniert durchgeführt wurden. Es gab eine Organisation, die sie plante. Es war das eindeutige Ziel dieser Organisation, auch durch Gewaltausübung scheinbar hehere Ziele zu verfolgen.

Es gehört nicht zu den Aufgaben eines Staates, die Ziele, welche mittels terroristischen Handelns verfolgt werden, zu beurteilen. Was zählt, ist einzig und allein die Gewaltausübung.
Will der Staat sein Gewaltmonopol verdeidigen, so ist er zum Handeln quasi gezwungen.

Nun zur anderen Seite des Grates: Wo liegen die Grenzen des zivilen Ungehorsames? Wie weit darf eine Zivilgesellschaft gehen, um berechtigte Anliegen zur Schau zu stellen. Anders formuliert: Kann der "Mafiaparagraph" nicht auch dazu verwendet werden, unliebsame Organisationen möglichst klein zu halten? Momentan geht es um Tierschutz und Väteranliegen.
Was ist aber, wenn Organisationen wie Greenpeace Atomkraftwerke besetzen? Was ist, wenn besorgte Bürger eine bedrohte Au besetzen, um sie vor einem Kraftwerksbau zu schützen? Was ist mit unangemeldete Domos, Strassenbesetzungen usw?
Ist es nicht die Aufgabe einer Zivilgesellschaft, autoritäre Tendenzen eines Staates aufzuzeigen?
Kann es nicht auch manchmal notwendig sein, ein gewisses Maß an Gewalt auszuüben, um mehr Öffentlichkeit für seine Anliegen zu bekommen?

Mit billiger Polemik allein, kann man sich dieser Sache wohl nicht annähern. Was den konkreten Fall so besonders macht, ist, dass es zu tatsächlichen Angriffen auf Menschen gekommen ist. Ich denke, dass damit die Reaktion des Staates gerechtfertigt war. Man wird allerdings genau beobachten müssen, welche konkreten Tatvorwürfe den angeklagten Personen angelastet werden können. Sollte die Staatsanwaltschaft nichts wirklich konkretes in der Hand haben, dann wäre das ein wirklicher Skandal.

Fazit: Der Zweck heiligt die Mittel nicht!




biolix antwortet um 02-03-2010 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Danke PA, sehe ich ja genauso, wenn sturmi lesen könnte, vordere ich sogar lebenslänglich, wenn sie "Mafia mäßig" aggierten, aber wie lange brauchte die Justiz alleine für eine Anklage ? wie viele waren in Untersuchungshaft ungerecht ?


nur das bei anderen sachen gar ncihts raus kommt, weil ja auch lt. sturmi, gar ncihts war, siehe diskussion damals, oder einer 10 Millionen Euro ( in Schilling 137 Millionen ) betrügen kann, kurz einsitzt, und dann wieder zu seinen Millionen jettet, das ist ein hartes stück...

lg biolix




Johannfranz antwortet um 02-03-2010 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@biolix
Ganzganz einfach . Diese Tierschützer begehen den Weg der Selbstjustiz,genauer,die haben in den Stallungen (Privatbesitz) nichts,aber auch schon gar nichts verloren,Punkt !


biolix antwortet um 02-03-2010 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Ja johnannfranz, wennman sie erwischt die "Richtigen" kein Problem, nur weist wie lange das läuft und wie man vorgegangen ist mit dem mafiapragraphen ?

Ja aber sonst solltest du dich schon mal fragen wer so9nst Misstände aufdeckt, siehe den Käfighühnerstall im Waldviertel ein dreiviertel Jahr nach dem Verbot, wenn keiner mehr in die Ställe schaut, oder schauen will, wer macht das dann ? siehe PA, sind wir froh ds es noch Zivilcourage gibt oder nicht, da gehört aber das aufdecken von solchen Schweinereien für mich auch dazu....

lg biolix


Tyrolens antwortet um 02-03-2010 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Und ich hätte mir gedacht, es gibt AMA-Kontrollen, Amtstierarzt-Kontrollen, Tierschutzombudsmann-Kontrollen, Zertifizierungs-Kontrollen, Bio-Austria-Kontrollen, usw.??? Oder willst du denen Untätigkeit bis Amtsmißbrauch vorwerfen?

Zivilcourage sollte man nicht mit Selbstgerechtigkeit und Präpotenz verwechseln. Denk mal drüber nach...


50plus antwortet um 02-03-2010 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Das Beste wäre, wenn man den Tierschützern eine mittlere Landwirtschaft zu pachten gäbe und sie müssen davon leben.
Da könnten sie dann zeigen, wie es geht. Denn das "Wissen" haben sie ja, zumindest behaupten sie es.

lg
50plus


grasi1 antwortet um 02-03-2010 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@50plus, bin ganz deiner Meinung, meine könnten sie schon haben!


helmar antwortet um 02-03-2010 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Also ich könnt mir vorstellen dass der Biolix der ganzen Truppe sicherlich eine biologische Einschulung angedeihen liesse.....
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 02-03-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Na sicher Helga..;-)))

ja tiroler, warum wurde dann nichts getan, weil alles habens gewusst bei den Käfighennen angeblioch nachher... aber es gitb eben keine Bios, udn keine die im Öpul sind etc. etc. udn eben nciht kontrolliert werden, und weil sie selbst vielleciht gut den Amtstierarzt kennen etc. etc...

Also wo ist da eine Präpotenz wenn man sich für die rechte von Tieren einsetzt ?

Ich meine wenns dann schon vielleicht krimininell bist , wennst zum Verein gehörst.. siehe
hier unten...

aus orf.at gerade:

Tierschützer bekennen sich "nicht schuldig"
Laut den fünf Anwälten sei die Anklage wegen "Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation" nach Paragraf 278a wörtlich "eine konstruierte Verdachtslage".

Sechs Angeklagte stehen ausschließlich wegen des Paragrafen 278a vor Gericht. Anwalt Phillip Bischof dazu: "Wenn man davon ausgeht, dass eine kriminelle Organistation bestanden hat, wofür es meines Erachtens nach keine Beweise gibt, dann reicht die Mitgliedschaft."

na ja schau ma mal...

mz biolix




Tyrolens antwortet um 02-03-2010 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Am besten sollen die einen Betrieb in einer ausgesprochenen Grünlandregion übernehmen. Fleisch ist bei denen "Mord", insofern wird's mit der Lebensmittelversorgung etwa knapp. Der "Tiermörder" Biolix kann dabei auch nicht weiter helfen.


biolix antwortet um 02-03-2010 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Na ich wette tiroler, die werden es nach Sepp Holzer schaffen , toll vegan auch in den Bergen zu überleben, da kann ich dann noch was lernen.. ;-)))

lg biolix


50plus antwortet um 02-03-2010 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@biolix

Man muß bedenken, dass Sepp Holzer nicht von der Landwirtschaft lebt - sondern von den Besuchern (Eintritt, Essen..) Vorträgen und vom Bücherverkauf.
Er verkauft ein schönes Märchen und das sehr gut........

lg
50plus


sturmi antwortet um 02-03-2010 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Immer noch aktuell....
https://www.landwirt.com/Forum/122017/Telefonueberwachung-entlarvt-Tierschutzaktivisten.html#top
MfG Sturmi


Fetzerl antwortet um 02-03-2010 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Hallo,

hat eigentlich wer den letzten Satz des Falter-Artikel - der mE ausgewogen und gut geschrieben war, gelesen?

Faktum: da haben einige Tierschützer massiv über die Stränge geschlagen und ihre Meinung mit gewalttätigen Mitteln durchzusetzen versucht; die Billigung vieler anderer Tierschützer (u.a. auch Herrn Balluchs) mit eingeschlossen. Dafür gehören sie vom Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen.
Ob sie tatsächlich eine kriminelle Organisation gebildet haben, das ist nicht bewiesen. Zusammenhänge sind möglich, wenn es nicht bewiesen wird, dann hat das Freisprüche zur Folge und damit basta.
Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Methoden von ALF, VGT u.a. höchst fragwürdig und möglicherweise gesetzeswidrig sind.

Eins bin ich jedoch froh: dass mit diesem Prozess mal klargestellt wurde, das Drohungen, Gewalt gegen Sachen und Psychoterror durch auch noch so hehre Ziele nicht als Mittel zur Durchsetzung gerechtfertigt werden. Ich will, dass jeder Tierschützer seine Meinung äußern und vertreten kann - dies jedoch im rechtlichen Rahmen, der jedem von uns vorgegeben ist.

Eine Forderung der Demonstranten heute lautet: "Tierschutz darf nicht kriminalisiert werden!" Das unterschreibe ich voll, fordere jedoch auch: "Tierschutz darf nicht kriminell werden!".

LG, Franz


mfj antwortet um 02-03-2010 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt

Fetzerl, hier geht´s doch gar nicht um die Sache und schon gar nicht um Definitionen.

Hier wird "Radikalismus" salonfähig gemacht, Landwirtschaft zum „Fuss- und Arschabstreifer“, zur Marionette von Fanatikern und Ego-Trip Heiligen gemacht.

...und allen voran der „bauernfreundliche Biolix“. Wie blind muss man sein, die „gewiefte“ ausgefuchste und vorgeschobene Öko-Manie als kommunistischer Ankerplatz, veganer Zukunftspolster und politische Zwangsabgleichung nicht zu erkennen.

Mir tun nur vielen braven Bauern leid, die glauben in gewissen Institutionen „gut aufgehoben zu sein, und Fegefeuerfrei in den Himmel zu kommen“...

Nichts, aber auch gar nichts werden diese „selbsternannten Tierschützer“ ohne Ihren Segen heilig sprechen.
Anstatt sich auf die zehntausend sinnlos eingesperrten Käfigmäuse, Wellensittiche, Papageien, Hamster, Meerschweinderl, Frettchen, degenerierten Stadt Hunde- und Katzen zu stürzen, hat man sich die Landwirtschaft als „ansprechendes und dankbares Ziel“ ausgesucht.

...und Ihr müsst nur lesen. Viehhalter sind Tiermörder, Milch macht krank, Landwirtschaft ist perfide, Landwirtschaft ist Klimasünder...usw. und wer uns dabei „mediengerecht“ in die Pfanne haut...

Biolix und sein Verein ist das „trojanische Pferd“ unseres heutigen Gesellschaftsfeldes.
Man muss es nur verstehen, nicht mal an Bauch klopfen !!




50plus antwortet um 02-03-2010 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@mfj

Du sagst es sehr direkt - aber es stimmt!


lg
50plus




soamist2 antwortet um 02-03-2010 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@mfj

du tust dem biolix zuviel der "ehre" wenn du seine schrullig-radikalen ansichten mit den von bioaustria verfolgten zielen gleichsetzt. wäre dem so, wären die einzigen noch verbliebenen mitglieder einige versorgungsbedürftige b-funktionäre die den verein um ihrer selbstwillen am leben erhalten würden. aber wie gesagt ein statutenfunktionär spiegelt nicht automatisch die "linie" des vereins wider.

ein bissl klingt da bei dir angst (oder eine abgrundige sehnsucht ?) vor dubiosen verschwörungstheorien durch. mittlerweile sollte jederman wissen wie man sich vor trojanern schützt - im web wie auch im richtigen leben


biolix antwortet um 02-03-2010 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
;-)))))

ach wie schön wieder, es leben die "Trojaner" schon jahrzehnte sehr gut mit dem Biolandbau...... ;-))

Ist schon komisch, wenn ich auch nie das eindringen bzw. ein Verbrechen gut geheissen habe, inkl. selbst mit Veganern sehr gerne diskutiere wie ich das Rind für sehr sinnvoll halte in unserer Kultur etc. etc......

Aber allein wer mfj "lesen" kann, weis was er immer unterstellen möchte, aber das geht sowieso in leeeere.. ;-))

schönen abend biolix

p.s. das erinnert mich wieder dan dem Börsebroker im Keller, nimm ihm die volle freie Wirtschaft weg bzw. versuch ihm zu beschränken, das er ja nicht behindert ist jeden tag 100 tsd dollar zu machen kann, dann meint er, dann sind wir ja im Kommunismus.. ;-)))))


Tyrolens antwortet um 02-03-2010 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Im kommunistischen Österreich hat die Hypo Niederösterreich 800 Mio ins Ausland verlegt um damit zu spekulieren. Trotzdem mehr Staat und weniger Privat zu fördern, halte ich für grotesk. Wer für mehr Staat und weniger Privat ist, ist wohl auch dafür, dass staatliche Einrichtungen die Einhaltung der Tierschutzregeln prüfen und nicht irgendwelche privaten Vereine.


sturmi antwortet um 02-03-2010 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Das Gejammere von den Tierschützern, sie machen doch eh nur normale Tierschutzarbeit ist eine Doppelmoral in Reinkultur!
Die Führungsköpfe der verschiedenen Tierschutzorganisationen sind allesamt Veganer. Die Veganer verfolgen eine anti-speziesistische Gesellschaftsform. Was nichts anderes bedeutet das Menschen und Tiere auf gleicher "Stufe" stehen.
Was diese Führungs-Veganer so gefährlich macht ist ihr Ziel, sämtliche Erscheinungsformen der Tierhaltung zu beenden. Und bei der Wahl der Mittel um dieser "heren" Ziele zu erreichen sind die "Herrschaften" nicht gerade zimperlich.
Der Mafiaparagraph muß einfach nur als Ablenkungsmanöver herhalten und die Medien spielen da brav mit. Der politische Arm der Tierschützer sind nach meiner Ansicht die Grünen. Die sehen das Recht auf Demonstrationen und freier Meinungsäußerung in Gefahr.
Demonstrationsfreiheit und freie Meinungsäußerung endet aber dort wo ein Schaden für Andere entsteht, dass wird von den Grünen, meiner Meinung nach, toleriert, es geht ja um here Ziele....
MfG Sturmi






soamist2 antwortet um 02-03-2010 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
@tyrolens

wenn du von einem "kommunistischen" österreich sprichst zeigt das eigentlich nur dass du wörter verwendest deren bedeutung du nicht verstanden hast


Hirschfarm antwortet um 02-03-2010 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Die militanten Tierschützer sollten einmal vorzeigen wie es besser geht. Die Konsumenten wollen billige Lebensmittel und die bekommen sie auch. Das dabei die Haltung nicht dem entspricht was die Werbung suggeriert ist klar. Fleisch um 1€ gibts langfristig nur mit industrieller Tierhaltung. Ob sich diese jedoch wesentlich von bäuerlicher Tierhaltung unterscheidet ist zu bezweifeln.(Dem einzelnen Schwein wird es ziemlich egal sein ob es auf 0,7m2 in einem Bauernhof mit 20 Schweinen oder in einer Großanlage mit 10000 Artgenossen 6Monate alt wird)
Jedenfalls ist das Verhalten der Tierschützer mehr als intolerant. Was würde ein Veganer wohl sagen wenn man Ihn zwingen würde jeden Tag ein Schnitzel zu essen?
Was würde Er sagen wenn man Ihm eine Woche nichts zu essen gibt und dann ein Schnitzel vorsetzen würde?


Tyrolens antwortet um 02-03-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Soamist, wenn du es gerne differenzierter hast, dann sag ich halt "Österreich mit kommunistischem Einschlag".
tatsächlich sind wir aber am besten Weg zum Kommunismus. Der Staat zieht die gesamten finanziellen Mittel an sich, um sie dann auf kommunistische Art und Weise zu verteilen. Inkl. Bonzentum.
Wo bleibt denn noch die Freiheit, wenn man deutlich mehr als 50% seines Einkommens dem Staat geben muss und die individuelle Freiheit wo nur geht beschnitten wird.


soamist2 antwortet um 02-03-2010 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
tyrolens,

es gibt sicher jede menge staaten wo der bürger nicht so verarscht und dreist belogen wird wie wir von unserer derzeitigen regierung.

nur im gegensatz zu kommunistischen staaten sind die restmüllpolitiker die derzeit der regierung vorstehen vom bürger (demokratisch legitimiert) gewählt worden - im gegensatz zu staaten wie taiwan und.co.

letztlich gilt noch immer: jedes volk verdieht ihre führung ...





sturmi antwortet um 04-03-2010 06:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Die Diskussionsendung "am Punkt" gibt dem Tierschützer Martin Balluch die Bühne sich als Opfer darzustellen. Mit dabei auch die "Tierschutzmutti" die Grüne Petrovic...
http://atv.at/contentset/410627-Am%20Punkt
MfG Sturmi


Tyrolens antwortet um 04-03-2010 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Hallo Soamist,


Ja, formell wählen wir wirklich unsere Vertreter. Aber mal im Ernst: Haben wir wirklich eine Wahl? Faymann vs. Pröll - ist das eine Wahl? Bei einer Wahlbeteiligung von unter 50% wie wir sie bei der Bundespräsidentenwahl haben? Angesichts der Tatsache, dass man in Österreich vehement gegen die direkte Demokratie ist, weil wir ja eine repräsentative haben?

Also irgendwie kommt mir das ganze immer spanischer vor, zumal ja unsere "Chefs" nicht wirklich die Zügel in der Hand haben. Faymann ist Kanzler von Dichands Gnaden, Pröll muss immer den Onkel Sepp fragen, weswegen es auch wegen dem Finanzdebakel in NÖ keine Konsequenzen haben wird.


biolix antwortet um 04-03-2010 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Mahlzeit !

na sturmi, na ja als Opfer würde ich ihn nicht bezeichnen udn ist auch nicht so dargestellt worden, aber war nicht schlecht die Diskussion.... ja aber shcon arg wäre, wenn keinem Einzigen nach 2 jahren abhören, inkl. video etc. nicht mal eine direkte Straftat nachgewiesen werden kann, sondern "nur" eine Bestrafung nach dem "Mafiaparagraphen"...

hier das Neueste...

http://noe.orf.at/stories/427001/

lg biolix


Tyrolens antwortet um 04-03-2010 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Ja, schwache Ermittlungsleistung der Polizei, keine Frage. Sind halt auch die Folgen der Globalisierung. ;)
Die Brandstifter, die in Tirol das Haus vom Vasella angezündet haben, werden die auch nie finden.

beim Balluch denk ich mir, der zuckt irgendwann während der Verhandlung dermaßen aus, dass es nicht nur für eine Haftstrafe reicht, sondern auch für eine Einweisung.




mfj antwortet um 05-03-2010 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt

Biolix Zitat - ja aber shcon arg wäre, wenn keinem Einzigen nach 2 jahren abhören, inkl. video etc. nicht mal eine direkte Straftat nachgewiesen werden kann...

Einmal Biolix, einmal möchte ich erleben - dass Du auch mal nach vorne denkst. Das Du deine ewig, drei Tage alte Doktrin - die man Dir in der sozialistischen Ausbildung eingetrichtert hat, mal links liegen läßt und mit zwei Augen, zwei Ohren und einer "geputzten Nase" den Tatsachen ins Auge siehst.

Du deckst nicht nur Verbrecher und Verbrechen, du unterstützt sie auch noch, bzw. relativierst solches Verhalten.

Schäm Dich, Biolix !!
Schäm Dich - das Du damit viele brave artige Bauern, die Dir nacheifern, die Schirm und Mantel brauchen, die himmelnd nach Idolen suchen - mit zu Kumpanen solcher Machenschaften solidarisierst...






Bewerten Sie jetzt: Tierschützerprozess gegen 13 Beschuldigte beginnt
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;227268




Landwirt.com Händler Landwirt.com User