Schneidanlagen und Bindegeräte sind wichtige Helfer für die Rebholzbearbeitung und das Anbinden der Fruchtruten im Weinbau. Nach dem Rebschnitt muss das Biegeschnittholz an den Drahtrahmen gebunden werden – eine Arbeit, die mit dem passenden Gerät deutlich schneller und ergonomischer erledigt werden kann.
Schneidanlagen zerkleinern das beim Rebschnitt anfallende Holz direkt in der Rebgasse. Sie arbeiten meist mit rotierenden Messern oder Schlegeln und werden am Schlepper angebaut. Bindegeräte hingegen dienen dazu, die Fruchtruten nach dem Biegen am Drahtrahmen zu befestigen. Es gibt manuelle Bindezangen, elektrische Bindegeräte und automatische Bindemaschinen, die das Binden erheblich beschleunigen.
Beim Kauf gebrauchter Schneidanlagen sollten Sie auf den Zustand der Messer, die Arbeitsbreite und die Antriebsart achten. Bei Bindegeräten sind die Verfügbarkeit von Ersatzbindedraht und die Handhabung entscheidende Kriterien. Moderne Elektro-Binder mit Akku bieten hohen Komfort und schnelle Arbeitstakte.
Häufig gestellte Fragen zu Schneidanlagen und Bindegeräten
Wofür braucht man eine Schneidanlage im Weinberg?
Schneidanlagen zerkleinern das beim Winterschnitt anfallende Rebholz direkt zwischen den Zeilen. Das zerkleinerte Holz verrottet schneller und dient als natürliche Humusquelle für den Boden.
Welche Vorteile bieten elektrische Bindegeräte?
Elektrische Bindegeräte arbeiten deutlich schneller als manuelles Binden und reduzieren die Belastung für Hände und Gelenke erheblich. Pro Hektar können mehrere Stunden Arbeitszeit eingespart werden.
Worauf sollte man bei gebrauchten Schneidanlagen achten?
Prüfen Sie den Verschleiß der Schneidmesser oder Schlegel, die Funktionsfähigkeit des Antriebs und den allgemeinen Zustand des Gehäuses. Achten Sie auch darauf, ob Ersatzteile für das jeweilige Modell noch verfügbar sind.