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Traktorräder kaufen – Kompletträder gebraucht & neu

Reifen, Felgen und Kompletträder für Traktoren aller Marken – von Michelin bis BKT

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Traktorräder kaufen – Worauf kommt es an?

Beim Kauf von Traktorrädern zählen Dimension, Profiltyp und Einsatzzweck. Ob Ackerschlepper, Grünlandtraktor oder Kommunalfahrzeug – die richtige Bereifung beeinflusst Zugkraft, Bodenschonung und Kraftstoffverbrauch maßgeblich. Auf Landwirt.com finden Sie über 1.000 Angebote für neue und gebrauchte Traktorräder von führenden Herstellern wie Michelin, BKT, Trelleborg und Continental.

Kompletträder mit Felge bieten den Vorteil, dass Dimension und Lochkreis bereits aufeinander abgestimmt sind. Das spart Montagekosten und reduziert das Risiko von Passfehlern. Achten Sie beim Kauf auf die korrekte Tragfähigkeit (Load-Index) und den Geschwindigkeitsindex, damit die Räder zu Ihrem Traktor und Ihren typischen Einsatzgeschwindigkeiten passen.

Gebrauchte Traktorräder kaufen – Darauf sollten Sie achten

Gebrauchte Traktorräder sind eine wirtschaftliche Alternative zum Neukauf, vorausgesetzt, der Zustand stimmt. Prüfen Sie die Restprofiltiefe, den gleichmäßigen Abrieb und mögliche Risse oder Verformungen an der Flanke. Bei Kompletträdern sollte auch die Felge auf Schlag und Rost kontrolliert werden. Aktuelle Angebote finden Sie in den Traktorräder-Kleinanzeigen auf Landwirt.com.

Besonders wichtig bei gebrauchten Reifen: Das Alter. Auch bei gutem Profil können Reifen nach sechs bis acht Jahren spröde werden und an Haftung verlieren. Die DOT-Nummer auf der Flanke verrät das Herstellungsdatum. Reifen mit über zehn Jahren sollten nur noch für untergeordnete Einsatzzwecke verwendet werden.

Welche Traktorreifen-Größe passt zu meinem Traktor?

Die richtige Reifengröße finden Sie auf der Flanke Ihres aktuellen Reifens oder im Betriebshandbuch des Traktors. Die Bezeichnung folgt dem Schema Breite/Querschnittsverhältnis R Felgendurchmesser – zum Beispiel 600/65R38. Dabei steht 600 für die Reifenbreite in Millimetern, 65 für das Verhältnis von Höhe zu Breite in Prozent und R38 für den Felgendurchmesser in Zoll.

Eine Abweichung von der Originalmaße ist in bestimmten Grenzen möglich, etwa um die Bodenaufstandsfläche zu vergrößern oder den Schwerpunkt zu verändern. Dabei müssen jedoch Radhausfreigang, Spurweite und die Abstimmung zwischen Vorder- und Hinterachse beachtet werden. Im Zweifel hilft ein Blick in die Freigabeliste des Traktorherstellers.

Was kosten neue und gebrauchte Traktorräder?

Die Preise für Traktorräder variieren stark nach Größe, Marke und Zustand. Neue Premiumreifen von Michelin oder Continental kosten je nach Dimension zwischen 500 und 4.000 Euro pro Stück. Preiswertere Alternativen von BKT, Mitas oder Alliance liegen bei 300 bis 2.000 Euro. Gebrauchte Räder mit gutem Profil sind oft schon ab 100 bis 800 Euro erhältlich.

Bei Kompletträdern mit Felge liegt der Aufpreis je nach Felgentyp bei 100 bis 500 Euro zusätzlich. Achten Sie beim Preisvergleich auch auf die Lieferkosten – Traktorräder sind sperrig und schwer, was den Versand verteuern kann. Eine Abholung beim Händler ist oft die günstigere Option.

Welche Reifenmarke ist die beste für Traktoren?

Michelin gilt als Marktführer bei Traktorrädern und überzeugt durch lange Lebensdauer, geringe Bodenverdichtung und hohe Zugkraft. Trelleborg ist besonders in der Grünlandbewirtschaftung beliebt, da die Reifen für niedrigen Bodendruck optimiert sind. BKT bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und hat sich im europäischen Markt als zuverlässige Alternative etabliert.

Continental und Mitas liefern solide Qualität im mittleren Preissegment, während Alliance und Nokian mit Spezialprofilen für Forst- und Wintereinsatz punkten. Die richtige Wahl hängt letztlich von Ihrem Haupteinsatzgebiet ab: Für schwere Ackerarbeit empfehlen sich Premiumreifen, für Hofarbeit und Transport sind Mittelklasse-Reifen oft die wirtschaftlichere Lösung.

Wie lagere ich Traktorräder richtig?

Traktorräder sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden – direkte Sonneneinstrahlung und Kontakt mit Ölen oder Lösungsmitteln beschleunigen die Alterung des Gummis. Kompletträder lagern idealerweise übereinander gestapelt oder an einer Wandhalterung. Reifen ohne Felge sollten stehend gelagert und regelmäßig gedreht werden, um Verformungen zu vermeiden.

Vor der Einlagerung empfiehlt es sich, die Reifen zu reinigen und auf Beschädigungen zu prüfen. Markieren Sie die Position (vorne links, hinten rechts etc.), damit Sie beim nächsten Wechsel die Reifen rotieren können. Das sorgt für gleichmäßigen Verschleiß und verlängert die Lebensdauer erheblich.