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Wickelmaschinen mieten

Bei Landwirt.com finden Sie Grünland-Erntetechnik zum Mieten für die gesamte Silagekette. Wickelmaschinen umhüllen gepresste Ballen mit Stretchfolie und schaffen so die Voraussetzung für eine hochwertige Ballensilage. In Kombination mit Rundballenpressen oder als Press-Wickelkombination bilden sie eine effiziente Einheit. Mieten Sie Wickelmaschinen flexibel und passend zu Ihrem Bedarf.

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Warum eine Wickelmaschine mieten?

Wickelmaschinen sind ein zentrales Element der Ballensilage-Herstellung. Sie umwickeln gepresste Rund- oder Quaderballen mit mehreren Lagen Stretchfolie, um einen luftdichten Abschluss zu gewährleisten. Durch den Ausschluss von Sauerstoff wird eine Milchsäuregärung in Gang gesetzt, die das Futter konserviert und seinen Nährwert erhält. Eine saubere und gleichmäßige Wicklung ist dabei entscheidend für die Silagequalität.

Das Mieten einer Wickelmaschine lohnt sich besonders für Betriebe, die Ballensilage nur saisonal produzieren oder die Anschaffungskosten scheuen. Auf Landwirt.com stehen verschiedene Wickelmaschinentypen zur Verfügung – von einfachen Einzelballenwicklern bis hin zu leistungsstarken Durchlaufwicklern. Alle Maschinen werden regelmäßig gewartet und sind sofort einsatzbereit.

Die passende Wickelmaschine für Ihren Betrieb finden

Bei der Wahl einer Miet-Wickelmaschine sollten Sie den Ballentyp, die gewünschte Wickelleistung und die Anbauart berücksichtigen. Einzelballenwickler werden am Dreipunkt des Traktors angebaut und wickeln einen Ballen nach dem anderen. Sie sind kompakt, günstig und für kleinere Betriebe ideal. Selbstfahrende Wickler mit eigenem Fahrwerk können direkt auf dem Feld hinter der Presse arbeiten und erhöhen die Schlagkraft.

Durchlaufwickler bieten die höchste Leistung: Während ein Ballen gewickelt wird, kann bereits der nächste aufgeladen werden. Für Großbetriebe und Lohnunternehmer sind sie die effizienteste Lösung. Achten Sie auch auf die Folienhalterung und die Anzahl der Folienlagen – sechs bis acht Lagen bieten in der Regel ausreichend Schutz für eine gute Silierung.

Welche Wickelmaschinentypen gibt es?

Einzelballenwickler drehen den Ballen auf einer Drehscheibe, während der Folienarm die Folie aufbringt. Sie wickeln etwa 20 bis 30 Ballen pro Stunde. Durchlaufwickler haben zwei Aufnahmeplätze: Während ein Ballen gewickelt wird, wird der nächste bereits positioniert. Sie schaffen 40 bis 60 Ballen pro Stunde. Press-Wickelkombinationen vereinen Presse und Wickler in einer Maschine und pressen und wickeln in einem Arbeitsgang.

Wie viele Lagen Folie braucht ein Silageballen?

Für eine gute Silagequalität werden mindestens sechs Lagen Stretchfolie empfohlen, besser sind acht Lagen. Bei besonders stacheligen Materialien wie Luzerne oder bei langer Lagerdauer können auch zehn bis zwölf Lagen sinnvoll sein. Jede zusätzliche Lage verbessert die Luftdichtheit, erhöht aber auch den Folienverbrauch und damit die Kosten. Die Wickelmaschine sollte gleichmäßig und überlappend wickeln.

Wie viel Traktorleistung braucht eine Wickelmaschine?

Einzelballenwickler benötigen einen Traktor ab etwa 40 PS und einen Hydraulikanschluss. Der Leistungsbedarf ist gering, da nur die Drehscheibe und der Folienarm angetrieben werden. Durchlaufwickler können etwas mehr Leistung erfordern, da sie zusätzliche Hydraulikfunktionen für das Beladen haben. Selbstfahrende Wickler arbeiten unabhängig vom Traktor.

Was kostet es, eine Wickelmaschine zu mieten?

Die Mietkosten für Wickelmaschinen liegen je nach Typ zwischen 80 und 250 Euro pro Tag. Einfache Einzelballenwickler sind ab etwa 80 bis 120 Euro täglich erhältlich. Durchlaufwickler kosten 150 bis 250 Euro pro Tag. Hinzu kommen die Kosten für die Stretchfolie, die je nach Verbrauch und Qualität variieren. Auf Landwirt.com finden Sie verschiedene Angebote mit Wochen- und Saisonpauschalen.