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Österreichisches Warmblut kaufen und verkaufen

Sportpferde aus österreichischen AÖP-Zuchten auf Landwirt.com

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Österreichisches Warmblut: Herkunft, Zuchtverbände und Rassemerkmale

Das Österreichische Warmblut ist kein einheitlicher Rassestandard, sondern ein Sammelbegriff für die Warmblut-Sportpferdezuchten der österreichischen Landesverbände unter dem Dach der AÖP (Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pferdezuchtverbände). Dazu zählen das Tiroler Warmblut, das Oberösterreichische Warmblut, das Steirische Warmblut, das Salzburger Warmblut sowie die Zuchten aus Niederösterreich, Kärnten und dem Burgenland. Alle Verbände züchten auf ein modernes, leistungsbetontes Sportpferd für die olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit, wobei Hengstlinien und Stuten häufig mit Blut aus Hannover, Holstein, Oldenburg und Westfalen veredelt werden.

Das Stockmaß moderner Warmblüter liegt in der Regel zwischen 160 und 175 cm, das Gewicht zwischen 550 und 650 kg. Zuchtziel ist ein korrekt gebautes, athletisches Pferd mit gutem Interieur, drei guten Grundgangarten, Springmanier und Rittigkeit. Häufige Farben sind Braune, Füchse, Rappen und Schimmel. Typische Abzeichen wie Blesse oder Sockenweiß sind keine Disqualifikationsmerkmale. Auf Landwirt.com finden Sie Verkaufspferde aller Rassen, darunter auch Haflinger, Noriker sowie sonstige Rassen.

Worauf beim Kauf eines Warmblutpferdes zu achten ist

Beim Kauf eines Warmblutpferdes ist eine Ankaufsuntersuchung (AKU) durch einen unabhängigen Tierarzt dringend zu empfehlen. Je nach gewünschter Verwendung und Preisklasse sollte der Röntgen-TÜV (klinisch plus Röntgen) mindestens die großen 18 Standardaufnahmen umfassen, bei Sportpferden ab der mittleren Klasse auch Halswirbelsäule und Hufrolle. Die Röntgenbefunde werden nach dem Röntgenleitfaden in die Klassen I bis IV (bzw. I-IV nach neuem Standard) eingeteilt, wobei Klasse I und II in der Regel sportlich unbedenklich sind.

Für ambitionierte Reiter sind zusätzlich die Abstammung (Hengst- und Stutenlinie), die Leistungsergebnisse der Eltern (FEI, ÖPS, Bundeschampionate), eine eventuell vorhandene Stuten- oder Hengstleistungsprüfung sowie die Brandzeichen und Papiere des zuständigen Landesverbands entscheidend. Für Freizeit- und Amateurreiter stehen dagegen Charakter, Rittigkeit und Gesundheit im Vordergrund. Preislich reichen österreichische Warmblüter von rund 3.000 € für ältere Freizeitpferde über 8.000 bis 25.000 € für solide Amateurpferde bis hin zu 30.000 bis 100.000 € und mehr für junge Nachwuchspferde mit Sportpotenzial.

Was kostet ein Österreichisches Warmblut?

Die Preise für ein österreichisches Warmblut hängen stark von Alter, Ausbildungsstand, Abstammung und sportlichem Potenzial ab. Ältere Freizeit- und Schulpferde sind bereits ab rund 3.000 bis 6.000 € erhältlich. Gut ausgebildete Amateurpferde in Dressur oder Springen bis Klasse L bewegen sich meist zwischen 8.000 und 25.000 €. Junge Nachwuchspferde mit guter Abstammung und Turnierambitionen liegen bei 15.000 bis 40.000 €, S-erfolgreiche Sportpferde und Nachwuchspferde aus Spitzenlinien bei 50.000 € und weit darüber.

Wie groß wird ein Österreichisches Warmblut?

Das Stockmaß eines ausgewachsenen Warmblutpferdes liegt typischerweise zwischen 160 und 175 cm. Einige Linien erreichen auch 178 cm und mehr. Fohlen haben bei der Geburt in der Regel ein Stockmaß von etwa 100 bis 110 cm. Das ausgewachsene Maß wird meist mit fünf bis sechs Jahren erreicht.

Für welche Disziplinen eignet sich ein österreichisches Warmblut?

Österreichische Warmblüter werden primär für die klassischen Sportdisziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gezüchtet. Je nach Linie sind sie auch für Vielseitigkeitsreiten (Military), Fahrsport und gehobene Freizeitreiterei bestens geeignet. Einige Linien, besonders aus Tirol, zeigen zusätzlich Anlagen für Working Equitation und Westernreiten.

Welche Papiere und Untersuchungen sind beim Kauf wichtig?

Zu einem seriösen Pferdekauf gehören der Equidenpass mit vollständigen Einträgen, das Zuchtbuch-Eintragungspapier des jeweiligen Landesverbands sowie eine aktuelle Ankaufsuntersuchung (AKU) inklusive Röntgenbildern. Bei Sportpferden sollten zusätzlich die Eintragungen im Leistungsbuch der Österreichischen Pferdesport-Organisation (OEPS) und FEI-Ergebnisse geprüft werden.

Welche österreichischen Warmblut-Zuchtverbände gibt es?

Unter dem Dach der AÖP (Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pferdezuchtverbände) organisieren sich die Landesverbände Tiroler Warmblut, Oberösterreichisches Warmblut (Pferdezuchtverband OÖ), Steirisches Warmblut, Salzburger Warmblut, Niederösterreichisches Warmblut, Kärntner Pferdezuchtverband sowie der Burgenländische Landespferdezuchtverband. Jeder Verband führt ein eigenes Zuchtbuch und veranstaltet Körungen, Fohlenschauen und Stutenprüfungen.