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Tankanlagen gebraucht kaufen

Auf Landwirt.com finden Sie Tankanlagen und Dieseltanks für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Entdecken Sie auch weitere Kategorien: Hof-, Stall- und Weidetechnik, Stromgeneratoren, Stalltechnik, Waagen und Hochdruckreiniger.

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Tankanlagen auf Landwirt.com – Hoflagerung für jeden Betrieb

Tankanlagen sind für jeden landwirtschaftlichen Betrieb unverzichtbar. Die eigene Hoflagerung von Diesel, Heizöl oder AdBlue ermöglicht eine flexible und kostengünstige Betankung der Maschinen direkt auf dem Hof. Gerade in arbeitsintensiven Zeiten wie Ernte und Aussaat spart eine betriebseigene Tankanlage wertvolle Zeit und Fahrtwege zur nächsten Tankstelle. Moderne Tankanlagen bieten zudem eine präzise Verbrauchserfassung und erleichtern die Dokumentation der Betriebskosten.

Auf Landwirt.com finden Sie neue und gebrauchte Tankanlagen in verschiedenen Größen und Ausführungen. Das Angebot umfasst Dieseltanks mit Zapfanlage, doppelwandige Lagertanks, mobile Tankwagen und Edelstahltanks für Milch und Wasser. Ergänzend finden Sie auch Stromgeneratoren für die Energieversorgung und weitere Stalltechnik für Ihren Betrieb.

Dieseltanks, mobile Tanks und Spezialtanks

Doppelwandige Dieseltanks mit integrierter Zapfanlage sind die Standardlösung für die Hoflagerung. Sie bestehen aus einem Innentank und einem Auffangbehälter, der bei Leckagen den gesamten Tankinhalt auffängt und so den Gewässerschutz sicherstellt. Die gängigen Größen reichen von 1.000 bis 10.000 Litern, wobei 2.500 bis 5.000 Liter für die meisten Betriebe ausreichend sind. Integrierte Zapfanlagen mit Durchflusszähler und Tankautomaten ermöglichen eine präzise Betankung und Verbrauchskontrolle.

Neben stationären Tankanlagen finden Sie auf Landwirt.com auch mobile Tankwagen und Transporttanks für den Feldeinsatz. IBC-Container mit Pumpe eignen sich für kleinere Mengen, während Anhänger-Tankwagen mit bis zu 5.000 Litern Fassungsvermögen die Betankung direkt auf dem Feld ermöglichen. Auch Milchtanks, Wassertanks und Gülletanks in verschiedenen Materialien und Größen sind im Angebot verfügbar.

Welche Tankgröße brauche ich für meinen Betrieb?

Die optimale Tankgröße ergibt sich aus dem jährlichen Dieselverbrauch und der gewünschten Bevorratungsdauer. Als Richtwert gilt: Berechnen Sie den durchschnittlichen Monatsverbrauch und multiplizieren Sie ihn mit der gewünschten Reichweite von zwei bis drei Monaten. Ein typischer Ackerbaubetrieb mit 100 Hektar verbraucht etwa 15.000 bis 25.000 Liter Diesel pro Jahr, wovon ein Großteil in der Ernte- und Bestellsaison anfällt. Ein Tank mit 5.000 bis 7.000 Litern deckt den Spitzenbedarf in der Hauptsaison ab.

Berücksichtigen Sie auch die Möglichkeit, bei günstigen Preisen größere Mengen einzukaufen – ein ausreichend dimensionierter Tank ermöglicht es, bei Preistiefs zuzuschlagen und so die Kraftstoffkosten zu optimieren. Beachten Sie dabei die gesetzlichen Lagergrenzen: Ab 1.000 Litern gelten verschärfte Auflagen für den Gewässerschutz, ab 10.000 Litern sind zusätzliche Genehmigungen und Prüfungen erforderlich. Lassen Sie sich vor dem Kauf von Ihrem Tanklieferanten oder der Unteren Wasserbehörde beraten.

Welche Vorschriften gelten für Dieseltanks in der Landwirtschaft?

Für die Lagerung von Dieselkraftstoff gelten strenge Umweltvorschriften, die den Gewässer- und Bodenschutz sicherstellen. Grundsätzlich muss jeder Tank, der wassergefährdende Stoffe lagert, doppelwandig sein oder über eine Auffangwanne verfügen, die mindestens das gesamte Tankvolumen aufnehmen kann. Die konkrete Regulierung hängt von der Lagermenge und dem Standort ab: In Wasserschutzgebieten gelten deutlich strengere Auflagen als außerhalb.

Tanks ab 1.000 Litern müssen bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde angezeigt werden. Ab 10.000 Litern ist eine Eignungsfeststellung durch einen zugelassenen Sachverständigen erforderlich, und es gelten Prüfpflichten im Abstand von fünf Jahren. Alle Tankanlagen müssen über einen Überfüllschutz, einen Grenzwertgeber und eine Leckanzeige verfügen. Informieren Sie sich vor der Installation bei Ihrer Gemeinde über die lokalen Vorschriften und lassen Sie die Anlage von einem Fachbetrieb nach WHG (Wasserhaushaltsgesetz) einrichten.

Worauf achte ich beim Kauf gebrauchter Tankanlagen?

Beim Kauf gebrauchter Tankanlagen ist der Zustand des Tanks und der sicherheitsrelevanten Komponenten entscheidend. Prüfen Sie den Innentank auf Korrosion und Ablagerungen – bei Stahltanks sind Rostspuren ein Warnsignal, Kunststofftanks sollten keine Risse oder Verfärbungen aufweisen. Die Doppelwandigkeit muss intakt sein, prüfen Sie die Leckanzeige auf korrekte Funktion. Der Überfüllschutz und der Grenzwertgeber müssen einwandfrei arbeiten und sollten gegebenenfalls von einem Sachverständigen geprüft werden.

Bei Zapfanlagen kontrollieren Sie die Pumpe auf gleichmäßigen Durchfluss und die korrekte Anzeige des Durchflusszählers. Schlauch und Zapfpistole sollten unbeschädigt und dicht sein. Fragen Sie nach dem letzten Prüfbericht eines Sachverständigen und der Wartungshistorie. Beachten Sie, dass der neue Standort der Tankanlage ebenfalls den gesetzlichen Vorschriften entsprechen muss – eine Standortgenehmigung kann erforderlich sein.

Wie warte ich meine Tankanlage richtig?

Regelmäßige Wartung stellt die Funktionssicherheit und den Gewässerschutz Ihrer Tankanlage sicher. Der Tank sollte jährlich auf äußere Beschädigungen, Korrosion und Undichtigkeiten kontrolliert werden. Die Auffangwanne oder der Zwischenraum bei doppelwandigen Tanks muss frei von Wasser und Verschmutzungen sein. Reinigen Sie den Tank alle drei bis fünf Jahre von innen, um Sedimente und Wasser am Tankboden zu entfernen, die die Dieselqualität beeinträchtigen und Filter verstopfen können.

Die Zapfanlage benötigt eine jährliche Überprüfung von Pumpe, Schlauch, Zapfpistole und Durchflusszähler. Der Dieselfilter an der Zapfsäule sollte je nach Durchsatz ein- bis zweimal jährlich gewechselt werden. Im Winter ist ein Frostschutz für die Zapfanlage wichtig – lassen Sie bei längerer Nichtbenutzung den Schlauch leer laufen. Tankanlagen ab 10.000 Litern unterliegen der wiederkehrenden Prüfpflicht durch einen zugelassenen Sachverständigen alle fünf Jahre.