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Ackerbaugeräte kaufen – Jetzt Top-Angebote sichern

Kaufberatung Erntetechnik Ackerbau: Mähdrescher, Feldhäcksler und Erntezubehör für jeden Betrieb

Welche Arten von Ackerbaugeräten gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Ackerbaumaschinen, die in der Landwirtschaft für unterschiedliche Arbeitsschritte im Bodenbearbeitungs- und Anbauprozess eingesetzt werden. Hier sind die wichtigsten Typen:

  • Mähdrescher sind Erntemaschinen, die Getreide in einem einzigen Arbeitsgang ernten und dreschen. Sie trennen das Korn vom Stroh, indem sie das Erntegut schneiden, dreschen und reinigen. Moderne Mähdrescher sind mit verschiedenen Erntevorsätzen ausgestattet, um verschiedene Getreidearten wie Weizen, Mais und Gerste effizient zu ernten. Mähdrescher sind eine der wichtigsten Maschinen für die Getreideernte.


  • Erntevorsätze sind Anbaugeräte, die auf Mähdrescher, Feldhäcksler oder andere Erntemaschinen montiert werden. Sie sind je nach Erntegut unterschiedlich gestaltet. Zum Beispiel gibt es spezielle Vorsätze für Mais, Getreide oder Raps. Diese Vorsätze helfen, die Maschine für verschiedene Kulturen anzupassen und erhöhen die Effizienz bei der Ernte.


  • Feldhäcksler werden hauptsächlich zur Ernte von Silagepflanzen wie Mais verwendet. Sie schneiden die Pflanzen ab, häckseln sie in kleine Stücke und transportieren das gehäckselte Material in Anhänger. Diese Maschine spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Futtersilage für Vieh. Es gibt selbstfahrende Modelle, die speziell für große Flächen konzipiert sind.


  • Kürbiskernerntemaschinen sind auf die Ernte von Kürbiskernen spezialisiert. Sie trennen die Kürbiskerne effizient von der restlichen Fruchtmasse. Die Kerne werden gereinigt, und der Rest des Kürbisses wird meist auf dem Feld als organische Substanz hinterlassen. Diese Maschinen sind besonders wichtig in Regionen, in denen Kürbiskerne zur Herstellung von Kürbiskernöl oder als Saatgut geerntet werden.


  • Zwiebelmaschinen, Karotten- & Rübenvollernter sind spezialisierte Maschinen, die das Gemüse aus dem Boden heben, reinigen und für den Transport vorbereiten. Sie nutzen Klemmsysteme oder Roder, um das Gemüse behutsam aus dem Boden zu ziehen, ohne sie zu beschädigen. 


  • Sonstige Erntegeräte Ackerbau sind z.B. Kartoffelroder, spezielle Häcksler oder Maschinen für besondere Kulturen wie Sonnenblumen. Diese Maschinen sind oft spezialisiert und für Nischenkulturen oder besondere Anbaubedingungen konzipiert​.


Große Auswahl an Qualitätsmarken

Die bekanntesten Hersteller von Ackerbaugeräten sind John Deere, Lemken und Kverneland. Profitieren Sie von der hohen Verarbeitungsqualität und der Langlebigkeit dieser Maschinen. Besuchen Sie die Händler Ihrer Wahl und fragen Sie nach einer Vorführung oder weiteren Informationen zum Zustand der angebotenen Geräte.


Tipps für den Kauf gebrauchter Ackerbaugeräte

Beim Kauf gebrauchter Ackerbaugeräte sollten Sie auf den allgemeinen Zustand und die Wartungshistorie der Maschinen achten. Lassen Sie sich Details zum Verschleiß von Pflugscharen oder Messern geben. Oftmals kann eine Probefahrt oder Vorführung auf dem Feld Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Geräte geben. Vergleichen Sie mehrere Angebote, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.


Häufig gestellte Fragen zum Thema "gebrauchte Ackerbaugeräte":

Wie finde ich das passende Ackerbaugerät für meinen Betrieb?

Die Wahl der richtigen Maschine hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Betriebsgröße: Kleine Betriebe benötigen oft weniger große und leistungsstarke Maschinen, während Großbetriebe Maschinen mit höherer Effizienz und größerer Arbeitsbreite bevorzugen.
  • Bodentyp & Art des Gemüses: Unterschiedliche Bodenverhältnisse und die Art des Gemüses, das geerntet werden soll erfordern spezifische Maschinen.
  • Nutzungsintensität: Wenn eine Maschine nur selten gebraucht wird, reicht eine gebrauchte Maschine, die bereits einige Jahre alt ist, aus. Für intensivere Nutzung lohnt es sich, neuere Gebrauchtmaschinen in Betracht zu ziehen.


Wie wird der Preis für gebrauchte Ackerbaugeräte bestimmt?

Der Preis hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Alter: Ältere Maschinen sind günstiger, aber oft mit höheren Wartungskosten verbunden.
  • Zustand: Der Verschleiß, Wartungshistorie und Pflegezustand haben einen erheblichen Einfluss auf den Preis.
  • Marke und Modell: Bekannte Marken wie John Deere, Fendt oder Claas sind oft teurer, da sie für Langlebigkeit und Qualität stehen.
  • Funktionalität: Zusatzausstattungen wie GPS-Systeme, erweiterte Hydraulik oder andere moderne Funktionen erhöhen den Preis.


Was sind häufige Probleme bei gebrauchten Ackerbaugeräten und wie kann ich sie vermeiden?

Zu den häufigsten Problemen zählen:

  • Verschleiß an Scharen, Messern oder Lagern: Diese Teile sollten vor dem Kauf überprüft werden, um spätere Reparaturen zu vermeiden.
  • Öllecks und defekte Hydraulik: Überprüfen Sie die Dichtungen und Leitungen auf Undichtigkeiten.
  • Elektronische Systeme: Bei modernen Maschinen sollten GPS-Systeme, Bordcomputer und andere elektronische Komponenten getestet werden.
  • Versteckte Roststellen: Achten Sie auf Stellen, die nicht sofort sichtbar sind, wie Rahmen oder Achsen.


Erntetechnik für den Ackerbau – Die richtige Maschine für jede Kultur

Der Erfolg im Ackerbau hängt maßgeblich von der eingesetzten Erntetechnik ab. Ob Getreide, Mais, Raps oder Zuckerrüben – jede Kultur stellt spezifische Anforderungen an die Maschinen. Auf landwirt.com finden Landwirte eine große Auswahl an gebrauchter und neuer Erntetechnik für den Ackerbau, von leistungsstarken Mähdreschern über spezialisierte Feldhäcksler bis hin zu Erntezubehör und Sondermaschinen.

Die Wahl der richtigen Erntetechnik beeinflusst nicht nur die Schlagkraft in der Erntesaison, sondern auch die Qualität des Ernteguts und die Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs. Moderne Ackerbaubetriebe setzen dabei zunehmend auf gebrauchte Maschinen in gutem Zustand, um hohe Investitionskosten zu reduzieren, ohne auf Leistung und Zuverlässigkeit verzichten zu müssen. Der Gebrauchtmaschinenmarkt auf landwirt.com bietet dafür eine transparente Plattform mit Angeboten von Händlern und Privatverkäufern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Kaufberatung Erntetechnik – Betriebsgröße, Leistungsklasse und Wirtschaftlichkeit

Beim Kauf gebrauchter Erntetechnik für den Ackerbau spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Die Betriebsgröße bestimmt, welche Leistungsklasse sinnvoll ist: Kleinere Betriebe mit 50 bis 150 Hektar Ackerfläche kommen häufig mit kompakten Mähdreschern der 5- bis 7-Schüttler-Klasse aus, während Großbetriebe auf Rotormaschinen mit über 400 PS und Schneidwerksbreiten ab 9 Metern setzen. Auch die angebauten Kulturen beeinflussen die Maschinenauswahl – wer neben Getreide auch Mais häckselt, benötigt zusätzlich einen Feldhäcksler mit passenden Vorsatzgeräten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wirtschaftlichkeit: Gebrauchte Erntetechnik verliert deutlich weniger an Wert als Neumaschinen und kann bei guter Wartung viele tausend Betriebsstunden zuverlässig arbeiten. Achten Sie beim Gebrauchtkauf besonders auf Dreschstunden, den Zustand von Dreschwerk und Sieben, sowie auf die Servicehistorie. Maschinen mit lückenloser Wartungsdokumentation und niedrigem Verschleiß bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Nutzen Sie die Filterfunktionen auf landwirt.com, um gezielt nach Leistungsklasse, Baujahr und Ausstattung zu suchen.

Was kostet ein gebrauchter Mähdrescher?

Gebrauchte Mähdrescher kosten je nach Alter und Größe: Kompaktklasse (4–5 m, 10–15 Jahre alt) ab 30.000–50.000 €. Mittelklasse (5–7 m, z.B. Claas Lexion 660, NH CX 8080) bei 80.000–150.000 €. Großmähdrescher (7–12 m, z.B. Claas Lexion 8700, John Deere S790) ab 200.000 €. Wichtig: Die Dreschstunden sind aussagekräftiger als Motorstunden. Ein Schneidwerk kostet zusätzlich 10.000–30.000 €. Tipp: Auf landwirt.com nach Druschstunden und Baujahr filtern.

Lohndrusch oder eigener Mähdrescher – ab wann rechnet sich das?

Ein eigener Mähdrescher rechnet sich in der Regel ab 150–200 ha Druschfläche pro Jahr. Rechenbeispiel: Lohndrusch kostet ca. 200–300 €/ha. Ein gebrauchter Mähdrescher verursacht Jahreskosten von 30.000–50.000 € (Abschreibung, Versicherung, Reparaturen). Break-even bei ca. 150 ha. Vorteile Eigenmechanisierung: Unabhängigkeit beim Erntetermin. Vorteile Lohndrusch: Keine Kapitalbindung, modernste Technik. Auch eine Maschinengemeinschaft mit 2–3 Nachbarbetrieben kann eine gute Lösung sein.

Welche Erntetechnik brauche ich für meinen Ackerbaubetrieb?

Die benötigte Erntetechnik richtet sich nach den angebauten Kulturen und der Betriebsgröße. Für reine Getreidebetriebe ist ein Mähdrescher mit passendem Schneidwerk die zentrale Investition. Betriebe mit Mais- oder Grasanbau benötigen zusätzlich einen Feldhäcksler. Raps erfordert ein spezielles Rapsvorsatzgerät am Mähdrescher, während für Kartoffeln und Zuckerrüben eigene Rode- und Erntetechnik notwendig ist.

Als Faustregel gilt: Betriebe unter 100 Hektar reiner Getreidefläche können oft wirtschaftlicher mit einem Lohnunternehmer arbeiten, während ab 150 bis 200 Hektar der eigene Mähdrescher betriebswirtschaftlich Sinn ergibt. Bei der Entscheidung sollten neben den Anschaffungskosten auch Unterhalt, Versicherung, Lagerung und der Wiederverkaufswert berücksichtigt werden. Ein gut erhaltener Gebrauchtmähdrescher mit 1.500 bis 2.500 Dreschstunden bietet in der Regel das beste Verhältnis aus Restlebensdauer und Kaufpreis.

Was ist der Unterschied zwischen Mähdrescher und Feldhäcksler?

Mähdrescher und Feldhäcksler sind beide Erntemaschinen für den Ackerbau, erfüllen jedoch grundlegend verschiedene Aufgaben. Der Mähdrescher erntet, drischt und reinigt Körnerfrüchte wie Weizen, Gerste, Raps oder Soja in einem Arbeitsgang. Das Korn wird im Korntank gesammelt und auf Transportfahrzeuge überladen, während das Stroh entweder gehäckselt oder als Schwad abgelegt wird. Mähdrescher sind die wichtigste Einzelmaschine im Ackerbau.

Der Feldhäcksler hingegen zerkleinert die gesamte Pflanze – Stängel, Blätter und gegebenenfalls Kolben – zu feinem Häckselgut. Dieses wird direkt auf Transportfahrzeuge geblasen und dient als Grundfutter (Grassilage, Maissilage) oder als Substrat für Biogasanlagen. Während der Mähdrescher das Korn als Hauptprodukt gewinnt, verarbeitet der Feldhäcksler die gesamte Biomasse. Viele Ackerbaubetriebe mit Tierhaltung oder Biogaserzeugung benötigen daher beide Maschinentypen.

Wann lohnt sich der Kauf eigener Erntetechnik gegenüber Lohndrusch?

Die Entscheidung zwischen eigener Erntetechnik und Lohnunternehmer hängt von Betriebsgröße, Fruchtfolge und regionaler Verfügbarkeit ab. Eigene Maschinen bieten maximale Flexibilität beim Erntezeitpunkt – ein entscheidender Vorteil, da jeder Tag Ernteverzögerung bei ungünstiger Witterung erhebliche Qualitäts- und Ertragsverluste bedeuten kann. Wer unabhängig vom Terminkalender des Lohnunternehmers ernten kann, minimiert dieses Risiko.

Wirtschaftlich rechnet sich ein eigener Mähdrescher in der Regel ab einer jährlichen Auslastung von mindestens 200 bis 300 Dreschstunden, was je nach Schlagkraft etwa 150 bis 300 Hektar Getreidefläche entspricht. Liegt die Fläche darunter, ist der Lohndrusch meist günstiger, da die Fixkosten für Abschreibung, Versicherung und Unterstellung auf zu wenige Hektar verteilt werden. Eine interessante Zwischenlösung bieten Maschinenringe oder Gemeinschaften, bei denen sich mehrere Betriebe eine leistungsstarke Maschine teilen und so die Auslastung steigern.

Welche Marken für Erntetechnik sind auf landwirt.com am stärksten vertreten?

Auf landwirt.com finden Sie Erntetechnik aller führenden Hersteller. Im Bereich Mähdrescher dominieren Claas (Lexion, Tucano, Trion), John Deere (S-Serie, T-Serie, W-Serie) und New Holland (CR, CX, TC) das Angebot. Diese drei Marken decken zusammen den Großteil des europäischen Marktes ab und sind entsprechend stark im Gebrauchtmaschinenhandel vertreten. Ergänzt wird das Angebot durch Massey Ferguson, Fendt (Ideal-Baureihe) und Case IH (Axial-Flow).

Bei Feldhäckslern sind Claas (Jaguar-Baureihe), Krone (Big X) und John Deere (Serie 8000/9000) die meistgesuchten Marken. Jeder Hersteller hat spezifische Stärken: Claas gilt als Technologieführer bei Mähdreschern mit dem bewährten APS-Dresch­system, John Deere punktet mit hoher Restwert­stabilität, und Krone hat sich bei Feldhäckslern mit dem VariQuick-Schnellwechselsystem einen Namen gemacht. Nutzen Sie die Markenfilter auf landwirt.com, um gezielt nach Ihrem bevorzugten Hersteller zu suchen.