WAS ZERSTÖRT ÖSTERREICH

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Cheka 26-11-2020 21:15 - E-Mail an User
WAS ZERSTÖRT ÖSTERREICH
Keiner den Doku-Bericht auf ATV um 22 Uhr gesehen?
Die Österr. Landwirtschaft wird da aufs abscheulichste diffamiert.
Bin der Meinung solche Sendungen von ATV bzw. Greenpeace und VGT zerstören Österreich.


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xaver75 antwortet um 26-11-2020 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habs teilweise gesehn, als Bauer hinterfragt man da fast schon seine Daseinsberechtigung. ,-)
Die Leute was da mitgewirkt haben, sind alle ein wenig speziell, das traurige ist, das die eine Bühne bekommen. Gewisse Themen wie Eiweißimport/Umweltbelastung in Europa/Export nach China, da haben sie Mitwirkenden schon recht, die Sendung war leider mit viel Schmarrn garniert.
Nächste Woche geht es ums Landschaft zupflastern, bin gespannt, wie die Landwirtschaft da wieder weg kommt.

mfg

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FeSt antwortet um 26-11-2020 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meinst die https://www.atv.at/reportage/was-zerstoert-oesterreich-1/d3180569/ , die unten verlinkt?

Ne, derweil und auch grundsätzlich keine Zeit für solche zeitfressende Animosität,
doch wenn sogar die bwsb.at beim Shit Strom gegenüber ATV-Reportage mitmacht, was man mitbekommen hat, wird das schon einiges an Unrichtigkeiten beinhalten, wie zum Beispiel Unterstellung generelle Antibiotika Verabreicherung (wiederum von Kollegen mitbekommen), was absolut nicht stimmt und auch verboten ist, wo sich Greenpeace sogar schon korrigiert hat dem einzelnen gegenüber, aber nicht der Masse der Seher gegenüber, den ausgestrahlt ist ausgestrahlt und nun wieder in den Köpfen weiter gefestigt.
Da können wir das volle Programm an Tierwohl und Bio für viel Geld mitmachen und auch besten Mindest-Tierschutz-Standards in der gesamten EU im Vergleich haben, werden wir trotzdem noch immer zum Feindbild dogmatisiert, und daher überwiegend weiter einfach als böse angesehen.
Nebeneffekt, mobilisierte Spendengelder.


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macgy antwortet um 26-11-2020 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es geht um Einschaltqouten und hilfreich ist vor allem die schlechte landw. Vetretung, die NICHTS dagegen macht was auch immer behauptet wird

Vor allem Greenpeace VGT usw nutzen diese Zeit des Jahres bzw die Vorweihnachtszeit mit solchen Sendungen, um ihre Spendenkasse aufzufüllen



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modi antwortet um 26-11-2020 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo, gebt Euren hochgelobten Bauernvertretern vom UBV, FB und was es sonst noch so gibt einen Tritt in den Hintern, damit Sie an betreffender Stelle Protest einlegen und diese Dinge richtig stellen. Übrigens hat der Bauernbund wieder mal wie so oft seine Hausaufgabe bereits erledigt.

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Ferdi 197 antwortet um 27-11-2020 00:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist nicht Raiffeisen ein Miteigentümer von ATV?
Vor Jahren war das so, Grundsätzlich hätten die schon Einfluß auf div. Sendungen, oder wollen die eh es so?
Türkis / Grün ist ja auch von denen so gewollt worden oder?
Jetzt haben wir es eben, bzw. sieht man was aus Österreich halt gemacht wird!

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FraFra antwortet um 27-11-2020 05:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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WAS ZERSTÖRT ÖSTERREICH?? Wien ! :-)


erst im Radio gehört für Tiere wird schon mehr gespendet als für bedürftige Menschen..

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fgh antwortet um 27-11-2020 06:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mich würde mal interessieren, was passieren würde, wenn man eine andere Berufsgruppe medial so darstellen würde...
zB eine Sendung darüber das ALLE Installateure oder Elektriker oder ... in Österreich Betrüger und Pfuscher sind...

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FeSt antwortet um 27-11-2020 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mehr Spenden für Tiere als für bedürftige Menschen
Der Logik nach äußerst fragwürdig, doch leider legitim, ist als grundsätzliche Entwicklung der Europäer zu respektieren.
Im Kern aber nur ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell für hochdotierte Gehälter und nicht für den eigentlich vermeintlichen Zweck.

Auch legitim ist, dass ein Regierungsminister Mitglied militänter Tierschutzvereine ist, aber nicht, dass er sein Amt missbraucht für die Installation dieser als Berater-Experten der Regierung.

Distanziert betrachtet, ist der Auslauf der Bevölkerung gesetzlich derzeit eingeschränkter als von Nutztieren, wenn auch pandemiebedingt notwendig.

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Peter06 antwortet um 27-11-2020 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Distanziert betrachtet, wenn auch seuchen/pandemiebedingt notwendig, ist der Auslauf der Bevölkerung generell gesetzlich derzeit, eingeschränkter als von Nutztieren, nur mal als Verhältnismäßigkeit auf welchen Level...."

Ich finde Deine Schachtelsätze grossartig, die immer mit grossem Gestus beginnen, und dann aussagemässig im Nirvana ankommen.... herrlich!

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FeSt antwortet um 27-11-2020 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Oje, auch wenn anderes geschrieben steht,
aber mir liegen Einzeiler einfach nicht, jedoch um zukünftige Verbesserung meinerseits als Entgegenkommen bemüht.

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mittermuehl antwortet um 27-11-2020 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Verstehe die Aufregung nicht ganz. Was stimmt den nicht?

Es sind beide Seiten zu Wort gekommen. Sie wiedersprechen sich auch kaum. Und die Fakten sind ja eh allen bekannt. In dem Film wird gesagt das wir zu viel Schweine fressen und das der Schweinepreis zu niedrig ist. Stimmt doch. Der Lock-Down in März hat ja gezeigt das wir zuviel Fleisch und Milch produzieren und daher exportieren und dafür Gemüse importieren. Ist noch dazu alles von Förderungen abhängig und somit nicht wirklich eine gutes Geschäft. Im Film wird auch nicht gut über den Lebensmittelhandel gesprochen. Die Bauern werden als Opfer des Systems hingestellt.

Mit dem Wald haben sie auch recht.

Und jeder Veganer oder Ökofuzzi ist ein Gewinn. Er kauft meine Gemüse und ich kann mehr Fleisch essen. Die kaufen wirklich gerne und viel "Abhof". Sie sind auch bereit mehr als üblich zu zahlen.

Wer in dem Film einen Angriff auf die Bauernschaft sieht ist hat ein anderes Problem.


Die in Film gezeigte Hobbyhaltung der Haustierschweine ist übringesn unzulässig. Der Boden ist zu sehr verschlammt und auch verkotet. Und der Zaun ist etwas schwach.

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noppi antwortet um 27-11-2020 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wo hat der Bauernbund die Hausaufgaben erledigt, der Protest im eigenen Bereich - Umfeld, um die Bäuerinnen / Bauern zu beruhigen, wo die Empörung kaum - wenig Reichweite bekommt, aber im Kopf der Konsumentinnen / Konsumenten ist der Beitrag angekommen, oder?


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Century antwortet um 27-11-2020 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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die oberen im BB habens ja leicht, die werden nur fürs still halten bezahlt, wehe da wird einer lauter, dann ist er seinen Job gleich los^^

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Gerhardd antwortet um 27-11-2020 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich kann der Doku so einigen Wahrheitsgehalt abgewinnen.
Verbrennts euch lieber nicht die Zunge wenn´s von Diffamieren redets.
Ich seid es nur gewohnt, dass jeder Bauer immer und jederzeit und ungestraft sagen darf, nach Bio zu produzieren haut aus dem und dem Grund nicht hin.
Das ist für mich diffamieren - und lügen - im eigenen Berufsstand
Viele der in der Doku angesprochenen Umweltprobleme sind in Bio nicht erlaubt - eben genau weil es Umweltprobleme sind.
Überseesoja als vertretbar hinzustellen, nur weil heimisches teurer ist ..... wieso regt ihr euch da nicht auf - wenn zugleich alles auf die Urwaldrodung in Lateinamerika hinschaut - da kommt euer Kraftfutter her.

Ich finde die Doku scheisse - aber hier in einem Landwirtschaftsforum kann man die Themen auch anders diskutieren, als jammern wie arm und unschuldig wir sind.

Und es gibt auch genug Dokus in denen unsere Landwirtschaft sehr gut aussteigt ..... wo ich mir oft denk so weit her ist´s da aber auch nicht immer mit dem Wahrheitsgehalt.

Aber: gerade bei so Filmchen ist es dann in der Öffentlichkeit schon fein wenn man sagen kann: ich nicht - ich bin gern und überzeugt bio ..... das tut echt oft gut und ist auch ein schöner Lohn :)


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mittermuehl antwortet um 27-11-2020 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nachmal ... wo ist in dem Bericht die Diffamierung der Bauern? Sie werden recht deutlich als Opfer des Systems und desHandels dargestellt. Ich finde die Bauern steigen nicht schlecht aus.

Natürlich könnte der BB oder eine andere NGO (der BB ist ja auch eine NGO) einen eingen Film in Auftrag geben.

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Gerhardd antwortet um 27-11-2020 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nein, und ich hab auch nicht an die Macher der Doku geschrieben ......
Der Cheka spricht von Diffamierung (und der Fest von Dogmatisierung, noch das schlimmere Wort).

Und ich finde auch, dass einige Bauern nicht schlecht aussteigen :)

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Vollmilch antwortet um 27-11-2020 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mein Kraftfutter kommt auch nicht aus Lateinamerika.

Alles Gute!
Vollmilch

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tomsawyer antwortet um 27-11-2020 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe nur den Hinweis auf diese Sendung gesehen, wo gleich behauptet wurde dass die Bauern Gift spritzen und die Böden vergiften. Das hat mir schon gereicht, wer macht den die Spritzmittel und die Spritzmitteln wurde auch von irgend jemand genehmigt. Und diese Reporterin von ATV spritzt sich Gift unter die Lippen! Ich habe um diese Zeit Zwillingskälber auf die Welt geholt. Aber mit solchen Beiträgen werden immer mehr Bürger gegen die Bauern aufgehetzt! Das ist typisch ATV und denen gehört schon mal unsere Meinung gesagt. Da braucht man keinen Bauernbund oder andere Organisationen, wir sind die Bauern und wir müssen unsere Meinung kundtun !


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tomsawyer antwortet um 27-11-2020 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der Bauernbund hat bereits reagiert, er schreibt; Bauernbund
Gestern um 12:34 ·
Wir sind fassungslos über eine derartig unseriöse & faktenbefreite Berichterstattung. Am Mittwochabend, direkt nach der romantisch stilisierten Sendung „Bauer sucht Frau“, wurden unsere Bauernfamilien in der ATV-Sendung „Was zerstört Österreich“ diffamiert. Dieser Beitrag geht meilenweit an der Realität in der Landwirtschaft vorbei.
NGO’s wurden als „Experten der Landwirtschaft“ dargestellt und deren Aussagen unreflektiert in den Sprechtexten übernommen.
„Echte“ Fachexperten aus der Landwirtschaft hätten Ihnen, liebes ATV-Team, gerne beim Dreh dieser Sendung geholfen. Wir bieten Ihnen an, sich ein reales Bild der Landwirtschaft in Österreich zu machen & fordern Sie auf, faktenbefreite Berichterstattung künftig zu unterlassen!



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Aequitas antwortet um 27-11-2020 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wo bleibt die Stellungsnahme vom UBV und anderen Vertrettern?

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tomsawyer antwortet um 27-11-2020 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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OÖ Jungbauernschaft
Gestern um 07:57 ·
"WIE EIN SENDER DIE BAUERN ZERSTÖRT !!!"
Dieser Titel wäre für die gestern ausgestrahlte Hetze auf ATV die treffendere Beschreibung. Die Sendung wird im Programm als Dokumentation bezeichnet, zeigt sich aber als inszenierte und bezahlte Volksgruppenverhetzung gegen die österreichischen Bäuerinnen und Bauern.
Wir sind sauer und fassungslos zugleich. In der Sendung wird einseitig und schlecht recherchiert auf uns Bäuerinnen und Bauern mit medialen Hieben eingedroschen. Im Sprechertext werden Darstellungen überzeichnet, verdreht und negativ aufgepusht.
Da wir seitens der Redaktion von ATV noch keine Reaktion bekommen haben, möchten wir auf diesem Weg die RedakteurInnen dieser Sendung zu einem Gespräch mit uns einladen.
Geschätzte RedakteurInnen dieser Sendung
Bitte melden Sie sich bei uns.
Wir würden gerne in einem sachlichen Gespräch über ihre gebrachten Inhalte diskutieren.
#OÖJungbauern #waszerstörtösterreich


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179781 antwortet um 27-11-2020 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Bauernbund darf den ATV Leuten eine ordentliche Jause mit allem Drum und Dran spendieren. Mit der Sendung haben sie eine super Gelegenheit geliefert zu zeigen, was er für die Bauern tut. (Und die Funktionäre können noch gleich auf die anderen Vertreter zeigen, die sich nicht laut genug aufregen).
Wer genau hinsieht, wird bemerken, dass die österreichischen Bauern keine wirklichen Problem haben, die gelöst werden sollten, ausser solche öffentlichen Verunglimpfungen.

Gottfried

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powerjosl antwortet um 27-11-2020 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich versteh die Aufregung nicht! Der Film war im großen und ganzen sehr objektiv.
Gerade wir Bauern müssen besonders achtsam auf Natur und Umwelt sein,da sie unsere Lebensgrundlage sind.

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FeSt antwortet um 27-11-2020 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hast recht Gottfried, und zugleich das Rätsel gelöst, warum sich nach außen hin politfreie Institutionen, auf einmal auch einspannen haben lassen.
Danke.
Georg übt schon fleißig auf dem gebotenen Sprungbrett, wenigstens etwas, perfekte Inszenierung - Wag the dog. ;-)

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little antwortet um 27-11-2020 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Finde den Bericht auch nicht so schlimm. Eigentlich sagt er nur aus, was der 0800 Konsument will. Billiges Fleisch für den Webergrill, billiges Fleisch sonst geht sich ein toller Pool mit teurem Auto und großem Haus nicht aus. Denn was unter der Nase hineingeschoben wird, darf bei 85 Prozent der Bevölkerung nichts kosten, genau aus dem Grund, weil der Nachbar nicht sieht, was ich esse, alles andere schon.

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little antwortet um 27-11-2020 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Außerdem...wieviel von den Schadstoffen, Antibiotika bis zu Hormonen aus dem Kanalwasser, das ja bekanntlich nach der Kläranlage in die Flüsse läuft, vom Menschen kommen, gar nicht von den Tieren, davon redet keiner. Bei fast 9 Mio Einwohnern, wenn nur jeder 10. einmal im Jahr ein Antibotika nehmen muss/darf/will, oder vl sogar Hormone frisst....so ich glaub i brauch nimma weitererklärn….das kommt ja nicht ins Wasser geschweige den Grundwasser... das verschwindet ja im Klo...super Lösung!


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little antwortet um 27-11-2020 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir sind ein Direktvermarktungsbetrieb, BIO, und ich hab gerade wirklich, wirklich viel zu tun, denn die Leute schätzen es, wenn es den Tieren gut geht, sie vermissen sie jetzt schon auf der Weide, nur gibt es leider der Boden nicht her, damit ich sie einen ganzen Winter draußen laufen lassen kann. Ich bemühe mich, möglichst viele Wünsche zu erfüllen. Sie kommen wieder und ich freu mich immer wieder, wenn ich nach so einem Tag wie heute, wo man von 6.00 bis 21.00 nur für die DV rennt, dann die WA Nachrichten zurückkommen, zum Teil mit Foto, wie toll man doch Gerichte mit dem oder das zubereiten kann und es auch noch schmeckt und Freude am Essen hat. Das beflügelt mich, mit dem mach ich auch weiter solange ich so tolle Kunden habe. Es muss generell, nicht nur bei uns Bauern ein Umdenken geben, auch beim Konsumenten, anders wird es nichts.
Nur solange der NEid unter uns Bauern weilt, weil de Bio können ja nicht die Welt ernähren, und der Saubauer stinkt und was will denn der kleine Sacherlbauer mitreden, ...solange wird sich auch nichts tun. Solange die Bauern, und da kenn ich genug, nicht mal beim Nachbarn einkaufen, lieber zu den Maxifleischtagen und in die Metro zu den Prozenttagen fahren und sich den billigen Bauch um 3 und das Karree um 4Euro holen zum einsurren und Selchen, weil sie es nicht mal mehr hinbekommen, eine ganze Sau zu verwerten, geschweigen dnn sich wen zum Schlachten suchen, solange müssen gerade die den Mund, aber ganz fest, zuhalten!!! Jammern dass sie fürs Fleisch nix bekommen, oder für die Milch oder,....aber nur ins Geschäft rennen, wenn die Aktionen blühen.

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179781 antwortet um 27-11-2020 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die letzten Sätze bitte ausdrucken und bei den betroffenen an den Kühlschrank hängen.

Gottfried

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carver antwortet um 28-11-2020 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei den Werbeunterbrechungen im Video ist eine Geizhalswerbung gekommen. Da musste ich kurz schmunzeln.

lg carver

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richard.w(7n417) antwortet um 28-11-2020 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@little: danke für deinen Beitrag! Ja einige sollten eher wie du schauen was man ändern und verbessern kann, statt hier im Landwirt Forum Tag ein Tag aus anderen zu unterstellen was sie nicht können.

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FeSt antwortet um 28-11-2020 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hab mir gestern Abend noch Zeit genommen und den Bericht doch angesehen.
Ja, im Grunde ist alles wie es @little sehr gut beschreibt, also obwohl schlimm, halb so schlimm, die üblichen Verunglimpfungen, die man eh schon gewohnt ist, obwohl sie für einem selbst nicht bis wenig zutreffen,
und doch der plötzliche ungewohnte Aufschrei der Standesvertretung plus deren Umfeld, ging ja im Netz und auch persönlich rund dazu,
aber wie schon geschrieben, dass durchs @Gottfrieds Erklärung gut verständlich ist.

Ja, es ist NICHT alles ist Ordnung, doch wir arbeiten daran, und das massiv, jetzt schon besser als der Schnitt zu sein, und NEGATIVE Kriktik verteibt die Leute nur.

Keine Ahnung wie das bei Euch ist, aber alleine bei den von Greenpeace permanenten unterstellten 90% Antibiotika- und Medikamenten-Einsatz in der Lawi als Standardantwort-/aussage,
braucht in unserer Familie ein Mitglied, leider, lieber wärs uns anders, übers Jahr gerechnet definitiv mehr, als meine zwei Rinderbestände zusammen, wo der Tierarzt nur bei akuten Notfällen gerufen wird, die man GsD an einer Hand abzählen kann, meist von Einstellern. Bei den Mastschweinen gänzlich ohne, also komplett gegenteilig als unterstellt.
Darum auch das Wort "dogmatisiert" (normative Glaubensaussage), und das muss sich ändern.

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Gerhardd antwortet um 28-11-2020 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Carver, jetzt muß ich schmunzeln ....... bei mir ist nämlich andere Werbung gekommen ...... aber eh auch nicht weniger peinlich :)

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Tiroleradler antwortet um 28-11-2020 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vor Jahren las ich den Bericht eines Fassadenfarbenherstellers über die Menge der in Fassadenfarben
beigemischten Fungizide/ Algizide.
Die genaue Zahl blieb mir nicht in Erinnerung, es war jedoch für mich eine erschreckende
Zahl von zig-Tonnen jährlich, und das alleine in Österreich.

Auch darüber könnte man Dokus machen, und reißerisch über die verantwortungslose
Bauwirtschaft herziehen!

Auch könnte man den Einsatz von Fungiziden, Algiziden, etc.. für
den Einsatz außerhalb der landwirtschaftlichen Produktion generell verbieten!

Wenn der Landwirtschaft aufgezwungen wird von Heute auf Morgen
auf den Einsatz von PSM zu verzichten, dann muss Gleiches auch für andere Sparten gelten.



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joko68 antwortet um 28-11-2020 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
Wo kann man die Doku noch sehen?
Bitte um eine Info.

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FeSt antwortet um 28-11-2020 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@joko68
ganz oben, bei meiner ersten Antwort, ist die Reportage verlinkt.

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tomsawyer antwortet um 28-11-2020 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Anscheinend gibt es genug Bauern denen das vernadern der eigenen Berufsgruppe nichts ausmacht ! In den Medien heißt es immer : die Bauern - das alleine gehört schon abgeschafft! Ich bin auch Bauer, habe aber schon 30 Jahre keine Ferkel mehr kastriert, oder habe schon 30 Jahre keinen Soja mehr den Kühen verfüttert! Und trotzdem kann man bei jeden Bauer was finden, was für die moderne Welt nicht in Ordnung ist! Gottfried, warum züchtest Du Charolais, so eine Mastrasse ist nicht typisch und hat es früher nie gegeben, bitte umsteigen auf Murbodner oder Waldviertler Blondvieh. little: Du umsorgst so gut Deine Tiere und dann werden diene Lieblinge geschlachtet? Ist auch in der modernen Welt nicht mehr vorgesehen. Mit so Fernsehsendungen werden die Leute aufgehetzt, ich kann mir dann den Mund wundreden bei meinen Urlaubsgästen und verschiedene Sachen wieder in das rechte Licht rücken.
Man muss doch auch die Leistungen der Landwirte mehr zeigen und schätzen lernen. Niemand weiß in der Bevölkerung dass jetzt schon ca. 80 %( glaube ich) der Bauern bereits 5 % der Flächen brach liegen lassen. Oder wie viele Landwirte haben dieses Jahr was für die Flora und Fauna getan? Ich habe zb: einige Eulen Nistkästen angebracht, bin stunden lang durch die Wiesen maschiert um Kitze zu suchen, habe absichtlich zwei Wiesen später gemäht, weil dort seltene Vögel brüten...und sowas werden viele Landwirte machen, wir sind die richtigen Tierschützer, nicht irgend einer aus der Stadt, der kann gar nichts beitragen, ja doch soll weniger Flugzeug fliegen würde die Umwelt massiv entlasten ! Es wird nur auf den Bauern rumgehackt, alle sollen vor der eigenen Tür kehren:
rauskopiert aus dem Netz:
Die Brunnenvergifter
25. September ·
Gift! Alles Gift! Die Bauern spritzen Gift!
Große Kanister Folicur. Und die Apotheke verkauft es baugleich als Pilzcreme....



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179781 antwortet um 28-11-2020 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es hat immer schon Leute gegeben, die den Bauern gegenüber feindselig eingestellt sind und es wird die auch in Zukunft geben, also muss man damit leben. Man sollte sich von denen nicht alles gefallen lassen. Aber die künstliche Aufregung darüber ist eher kontraproduktiv. Das führt bei Leuten, die das von aussen beobachten zu dem Reflex, dass die denken: "Aha, da muss was dran sein an den Anschuldigungen, weil sie sich so aufregen drüber." Mich persönlich stört es besonders, wenn sich Bauernbundfunktionäre so furchtbar aufpudeln müssen deshalb. Wenn sie selber wo mitgestimmt haben, wo die Landwirtschaft Nachteile hat, dann kommt immer die Beschwichtigung "Seids froh, dass es so ist, es hätte noch schlimmer werden können." Aber es stehen Kammerwahlen bevor und da muss man sich vor den Wählern präsentieren
In dem konkreten Fall mit der Sendung kann man dem Sender höflich und bestimmt schreiben, womit man an der Berichterstattung nicht zufrieden ist. Helfen wird es vielleicht ein wenig. Großartige Veränderungen kommen sicher nicht. Die Leute dort haben ein bestimmtes Bild von den Bauern im Kopf und das lässt sich nur sehr schwer verändern.
Viel mehr bringt es, wenn die Bauern selber aktiv werden und ihre Arbeit positiv in der Öffentlichkeit darstellen.

Gottfried

PS Für Leute die sich in Rinderzucht nicht so gut auskennen: Charolais sind mit weit über 1 Million Kühen allein in Europa nicht direkt untypisch. Die Zucht geht weit in die Vergangenheit zurück, eine Herdebuch gibt es länger als 100 Jahre. Und sie waren immer eine "Mast"rasse. Das Zuchtziel waren immer Arbeitstiere (= Zugochsen/ -kühe), was sich an ausgeprägter Bemuskelung und kräftigem Knochenbau optisch zeigt, und in einer besonders guten Grundfutterverwertung wirtschaftlich. Weil heute der Traktor die Zugtiere ersetzt hat, liegt der Schwerpunkt auf wirtschaftlicher Fleischproduktion. Und hier setzen wir an, in dem wir österreichischen Bauern gutes Zuchtmaterial zur Verfügung stellen wollen. Einen Grund das zu ändern, sehe ich nirgends.

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FeSt antwortet um 28-11-2020 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hier das Video ;-)
zum Text.


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Richard0808 antwortet um 28-11-2020 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bitte den Link unten Nutzen und Unterschreiben.

Initiative für eine faire und wahrheitsgetreue Berichterstattung über die Österreichische Landwirtschaft.



https://www.openpetition.eu/at/petition/online/fuer-eine-faire-und-wahrheitsgetreue-berichterstattung-ueber-die-oesterreichische-landwirtschaft

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mittermuehl antwortet um 28-11-2020 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@joko68

Da ist noch mal der link.
https://www.atv.at/reportage/was-zerstoert-oesterreich-1/d3180569/

Ich wüßte noch immer gerne was genau die Kollegen an dem Video so stört. Ich sehe es als Kritik an der Gesellschaft und an den Kaufhausketten und nicht als Runtermachen der Bauern. Selbst an Schweinemäster würde ich mich nicht an den Prange gestellt fühlen. Nur diejenigen die meinen das in der Landwirtschaft eh alles super ist können sich angegriffen fühlen. Beim Mitlesen hier hat aber den Eindruck das die Mehrheit eher unzufrieden ist. Ich finde das der Film auf den Preisdruck in der Landwirtschaft aufmerksam macht.


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richard.w(7n417) antwortet um 29-11-2020 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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naja, ungefähr bei Minute 10:20 wird behauptet der Gemüseanbau und die Düngung im Gemüseanbau sei kein Problem in Hinblick auf die Klimakatastrophe. Das kann man sicher als tendenziös bezeichnen, und das ist noch milde ausgedrückt. Warum soll eine Überdüngung einen Unterschied machen bei Gemüse oder Schweinen?!?
Aber auch ich bin der Meinung hier werden Bauern nicht runter gemacht. Großteil davon ist wichtige Systemkritik, zB ist der Fleischkonsum hierzulande einfach zu hoch, und das hat halt mal Folgen auf den Boden

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mittermuehl antwortet um 29-11-2020 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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richard.w(7n417) Erstens sind Gemüsebauern auch Bauern.

Und es stimmt ja das in der Gemüsedüngung ein Bruchteil des Stickstoffes im Umlauf ist wie bei der Fleischgewinnung. Der Sticktoffeintrag auf den Nährwert (Joule oder Kallorie) aufgerechnet ein Bruchteil im Vergleich zur Fleischproduktion. Der Bericht erklärt es ja auch gut warum. Schweinefutter wird auf den selben Flächen angebaut wie menschliche Nahrung. Vereinfacht lassen wir das Produkte aus Flächen die Menschen direkt ernähren können och mal durch die Sau laufen. Das schafft Verluste an den Nährwerten bzw. hebt den Stickstoff pro ha. Vereinfacht - würden wir die Kartofeln selber essen als an die Sau verfüttern so würden wir weniger Stickstoff in die Fläche einbringen bzw. könnten auf der selben Fläche mehr Menschen ernähren. Würden wir Tiere nur auf den Flächen halten die für den Ackerbau schlecht wären, wäre die Bilanz besser. Würden wir Schwein nur mehr mit Abfällen füttern (war ja mal üblich) und Rinder nur in Lagen halten wo Ackerbau schwer wird, wäre die Bilanz auch besser. Statt dessen wird das Rind oft zur Sau gemacht. Aber es würde schon reichen einfach weniger Fleisch, vor allem billiges Fleisch, zu essen. Würden wir unseren Kinsum um 1/3 senken, dafür dem Erzeuger 1/3 mehr zahlen wäre allen geholfen. Unsere Gesundheit, dem Klima und dem Erzeuger der mit weniger Tierbestand den selben Umsatz und daher mehr Gewinn hätte. Es wäre vielleicht für den Konsumenten nicht mal teurer weil er dann vielleicht nicht mehr so viel in den Müll wirft.... Dez Österreicher verbraucht ca. 62 kg Fleisch im Jahr (das ist Tierfutter und Knochen bzw. Abfälle in der Produktion nicht eingerechnet) Ich brauche ca. 30-40 kg. Mir geht nichts ab. Aber ich kann den Erzeuger so mehr bezahlen und bekomme unweigerlich auch bessere Qualitäten.

In den Bezirksbättern war ich gerade als ich einen Gutschein als treuer Kunde eines kleinen Fleischhauers (ein Rind pro woche selber schlachten) überreicht bekommen habe. Ich mag Fleisch. Aber es stimmt das ein Veganer durch seinen Lebensmittelkonsum in der Regel besser für das Klima ist als ein Fleischesser. Der Warheit muß man ins Auge sehen. Und das sagt euch jemand der gerade einen Truthan im Ofen hat und auf einen Rehabschuß (wegen dem Fleisch) eingeladen ist.

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179781 antwortet um 29-11-2020 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du traust dich was mittermuehl: Die Kartoffel selber essen, anstatt sie dem Schweinderl verfüttern und solche Dinge. Wenn das der Richtige hört, wirst du auf Lebenszeit aus dem Bauernbund ausgeschlossen, wegen Ketzerei.

Gottfried

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xaver75 antwortet um 29-11-2020 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Als erstes gehören mal die ganzen Wauwau veganisiert, dann gehören Tiere, welche zum Verzehr geeignet wären, aber nicht dazu genutzt werden hinterfragt, die fressen den Veganern das Futter weg.
.………

mfg

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joko68 antwortet um 29-11-2020 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
Ich fand die Doku war nicht so schlecht.
Immer die selben Bilder mit dem Güllefass hatte mir nicht so gefallen.
Die Meinungen der Personen muss man akzeptieren.
Eine Frage an den Bauernbund macht selber eine Doku.
Mfg.


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richard.w(7n417) antwortet um 29-11-2020 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WAS ZERSTÖRT ÖSTERREICH
Mittermühl Überdüngung bleibt Überdüngung, egal ob die Pflanze dann ein Schwein oder ein Mensch isst. Es ist kein Gramm mehr Stickstoff auf dem Feld, wenn man bedarfsgerecht düngt, egal was darauf angepflanzt wird, und komplett egal für wenn. Mir ist schon klar wo dieses Unwissen her kommt, einige glauben halt der nicht tierhaltende Betrieb düngt nicht, weil der hat kein Gagga in der Grube.
Wenn man punktuell übertreibt, und eigentlich gehts nicht um mehr, dann hat man halt punktuell zuviel, wie in Ö beispielsweise im Marchfeld oder in Italien in der Poebene, beides Gebiet die eben nicht von vielen Nutztieren durchwandert werden (im Gegensatz zur angesprochenen Südsteiermark). Klar, wenn die Menschen weniger Fleisch essen würden, wären viele Flächen und Warenströme entlastet. Die Überdüngung an einigen Stellen löst das keinesfalls, das sind Scheingefechte. Ich bleib dabei, ob Gemüse- oder Futterpflanzenacker, beides kann man überdüngen, und das passiert auch.

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mittermuehl antwortet um 29-11-2020 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
WAS ZERSTÖRT ÖSTERREICH
@richard.w(7n417) Bei Massentierhaltung, die es in Ö. kaum gibt, ist die Düngung nicht bedarfsgerecht. Da wird entsorgt. Fahr mal nach NRW. Und mit reduziertem Fleischkonsum lassen sich mehr Menschen mit wengiger CO2-Ausstoß ernähren. Das wirst du ja nicht bestreiten. Die Doku war nicht schlecht für Bauern. Zumindest nicht für die Mehrheit in Österreich.

Gülle im Spätherbst ist auch so gut wie nie "bedarfsgerecht" weil die Pflanzen da nichts brauchen. Da fährt man auch meist "weil die Gruam sonst im Jänner übergeht". Der Preisdruck ist zu groß für eine größeres Güllelager.

Gerade im Bio-Gemüseanbau gibt es auch schon Viehlose betriebe die mit eigenem Kompostmaterial arbeiten. Die bringen kaum was an Sticksoff ein was nicht gebraucht wird. Woher auch.

Je weniger Nutztiere desto weniger Stickstoffeintrag und CO2-Emission. Ist einfach so. Ziel ist ja nicht die Nutztiere abzzuschaffen sondern mit weniger Nutztieren auszukommen.

@179781 Der Bauernbund wird mich nie ausschließen ... ich bin nie beigetreten. Und das obwohl ich mit dem BB nie eine Problem hatte. Vielleicht auch weil ich nicht in dieser NGO (ist ja nix anderes) bin. Ich habe es nicht so mit NGOs.. ;)

Vor zwei Wochen hat mir eine BB-Vertreter aber bestätigt das ich eine paar Trends in der Gegend als erster vertreten habe und damals noch von ihm belächelt wurde. Regional kaufen, Direktvermarktung usw. "Ich hab das damals nicht besser gewußt.", hat er erhlich gemeint.

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carver antwortet um 29-11-2020 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hat der Richard schon recht. Bei nicht tierhaltenden Betrieben wird ja auch gedüngt, die fahren halt zum Landesproduktenhandel. Und die N-Bedarfswerte bei Gemüse können sich auch sehen lassen! (Siehe SGD Gemüsebau).
Daß früher mehr Rinder und weniger Schweine im Stall waren, ist dem technischen Fortschritt geschuldet. Ein ha Grünland war früher schon leichter zu bewirtschaften als ein ha Ackerland, da die Mechanisierung nicht so fortgeschritten war. Auch die finanzielle Situation und der Preis von Fleisch war ein Grund, daß es eben nur den "Sonntagsbraten" gab.
Man muss eben nur mehr den Preis von Fleisch erhöhen und das Einkommen senken und der Planet ist gerettet!

lg carver


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richard.w(7n417) antwortet um 29-11-2020 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mittermühl wenn sich "Massentierhaltung" darüber definiert, dass man zuviele Tiere für die vorhandene Fläche hält, dann teile ich deine Meinung. Das wäre vielleicht die einzig schlüssige Definition des Wortes Massentierhaltung.
Leider sind mittlerweile viele Betriebe in Ö wieder aus der Düngerbilanz ausgenommen. Ich finde das sollte jeder Betrieb machen müssen, da geistert viel Unwissenheit herum, wie man auch hier lesen kann. Viele glaube gar schon, es gäbe nur Stickstoff, von den anderen 2 Hauptdüngerarten nie gehört? Auch mit 5 Kühen kann man Überdüngen, und auch ein Gemüsebeet kann man überfordern.
Auch wird mit noch so geschickter Kompostarbeit irgendwann jeder Acker fertig sein ohne Eintrag von außen. Es fehlt an mehr als an Stickstoff. Da kommen dann halt die Sackerl palettenweise mit allerlei granulierten Material, egal ob Bio oder Konvi.

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mittermuehl antwortet um 29-11-2020 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In Österreich gibt es auch im konventionelen Landbau kaum echte Massentierhaltung und die Düngerpläne werden auch meist eingehalten. Das die Haltungsbedingungen oft nicht so schön sind liegt am wirtschaftlichen Druck der über den Handel kommt. Der Konsument nennt es dann "Massentierhaltung". Ist es aber nicht. Ein Betrieb mit 100 Sauen oder 80 Kühen ist für mich keine Masssentierhaltung. Und das sind in Ö. meist eh schon große Betriebe.

Im Marchfeld waren sie in der Vergangenheit mit dem Kunstdünger oft zu großzügig. Das hängt noch lange nach.

Man kann alles überdüngen. Und ich bin im Biobereich auch keine Freund von Viehloser wirtschaft. Ist unheimlich mühsam und in meien Augen Unsinn.. Aber es würde mit deutlich weniger GVE/ha gehen wenn wir etwas weniger, und dafür besseres und teureres Fleisch essen würden. Dann würden wir auch weniger Lebensmittel in den Müll werfen.

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Fidelio antwortet um 29-11-2020 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !

Das Rind ist wie alle Wiederkäuer dazu fähig, wozu der Mensch unfähig ist. Nämlich für den Menschen unverdauliche Sachen in hochwertige verdauliche Sachen Milch und Fleisch zu veredeln. Dazu ist bis zu einer bestimmten Leistung auch kein Kraftfutter aus Übersee notwendig. Aber der Mensch bekommt nicht genug,, so sind hohe Fleisch und Milchleistungen nur mit Kraftfutter zu erreichen und die heutigen Rinderrassen sind meistens darauf angewiesen.
Übrigens müsste es Dichtetierhaltung heißen und nicht Massentierhaltung, das Problem ist die meisten Tiere haben zu wenig Platz.
Lg. Fidelio

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Vollmilch antwortet um 29-11-2020 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kraftfutter aus Übersee brauchen wir bei den Rindviechern gar nicht. Nicht umsonst ist der Einsatz bei Nöm und Berglandmilch auch gar nicht mehr erlaubt.

Ich glaube auch nicht, dass meine Kühe darauf angewiesen wären, es ergänzt das Grundfutter recht gut und ist günstig in der Erzeugung.

Alles Gute!
Vollmilch

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reinhold.g(hbn7) antwortet um 30-11-2020 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Tiroleradler
ATV macht das ja auch mit der Sendung Pfusch am Bau
Da werden auch einige Ungereimtheiten von einem selbsternannten Experten ins Licht gerückt. Den richtigen Umgang mit diesem Problem bleibt dieser Experte jedoch schuldig. Es geht wie bei all diesen Sendungen um Einschaltquoten. Die Sensationslust von so vielen Mitmenschen möchte doch befriedigt werden.

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mittermuehl antwortet um 30-11-2020 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fidelio - Zitat: "Übrigens müsste es Dichtetierhaltung heißen und nicht Massentierhaltung, das Problem ist die meisten Tiere haben zu wenig Platz."

Da gebe ich dir recht. Die Ursache sehe ich aber auch in der Marktlage. Und ich finde so kommt es in dem Film auch rüber. Der war für ATV wirklich gut gemacht. Hätte wirklich ganz anderes ausgehen können. Ist ja sonst ein Billigsender wie Servus-TV. Halt mehr auf Wiener Prolos bzw. deren Exhibitionismus ausgelegt. Bei dem Sender hat man den Eindruck das alle Wiener "Mundls" sind die den ganzen Tag saufen, randalieren und mit 15 schwanger sind... Bei Servus-TV glaubt man wieder das am Land alle ständig singend in der Ledernen rumlaufen und alle ein seltenes Handwerk ausüben...

Wir sollten garkeine Kraftfutter aus Übersee brauchen. Dann wären wir sowohl mit dem CO2 als auch mit dem Stickstoff etwas besser aufgestellt.

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Vollmilch antwortet um 30-11-2020 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermuehl: deinem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu.

Alles Gute!
Vollmilch

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Tiroleradler antwortet um 30-11-2020 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Originaltext von reinhold.g(hbn7):
@ Tiroleradler ATV macht das ja auch mit der Sendung Pfusch am Bau Da werden auch einige Ungereimtheiten von einem selbsternannten Experten ins Licht gerückt. Den richtigen Umgang mit diesem Problem bleibt dieser Experte jedoch schuldig. Es geht wie bei all diesen Sendungen um Einschaltquoten. Die Sensationslust von so vielen Mitmenschen möchte doch befriedigt werden.

Achsoo, na gottseidank, es gibt sie doch, die Gerechtigkeit :)


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norbert.s(suk5) antwortet um 01-12-2020 02:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zur Reportage: Antibiotika prophylaktisch verfüttert
Ich bin kein Schweine Bauer aber wenn ich den Scheiß höre weiß ich da kennst sich wieder we nicht aus.
Unfassbar

Oder auch Wasserverbrauch
Was wird Wasser verschwendet in Waschanlagen, damit das AUto nach 2 Tagen wieder sauber ist
Oder die saudepatten Pools im Sommer, wo das Frauerl als Nutterl die Brüsterl dem Nachbarn zeigt.
Ne


Ansonst auch die Covidioten, siehe OÖ

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gerhard.h(pvv11) antwortet um 01-12-2020 06:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vileicht soolte das jemand Klarstellen das soll nicht Kraftfutter aus Übersee heißen sondern Soja aus Übersee

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mittermuehl antwortet um 01-12-2020 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@igerhard.h(pvv11).... Das gilt für jedes Futter aus Übersee.

@norbert.s(suk5) "Was wird Wasser verschwendet in Waschanlagen, damit das AUto nach 2 Tagen wieder sauber ist
Oder die saudepatten Pools im Sommer, wo das Frauerl als Nutterl die Brüsterl dem Nachbarn zeigt."

Deine Wortwahl über Frauen ist noch etwas zu überdenken. Vielleicht auch der restliche Gebrauch der deutschen Sprache.

Zum deinem Thema. Ein Autowaschanlage hat einen sehr geringen Wasserverbrauch. Die haben einen geschlossenen Aufbereitungskreislauf mit Schmutz und Ölabscheidern. Sehr aufwändig. Nur zum Spühlen kommen max. 20-40 Liter frischens Wasser zum Einsatz.

Das mit "Antibiotika prophylaktisch verfüttert" stimmt und stimmt nicht. Keiner wird freiwillig für eine reine Prophylaxe so tief in die Tasche greifen. Wäre auch verboten. Das war mal so, ist aber doch schon lange her. Gibt es aber in Bestand eine entsprechende Krankheit werden schon meist auch Tiere ohne klare Krankheitssymtome prophylaktisch mitbehandelt. No-na. Einzelbehanndlung, isolierung der kanken Tieren und mehrer TA-Besuche sind unwirtschaftlicher als einen ganzen Schweine oder Hühnerstall zu behandeln. Und es macht oft auch keinen medizinischen Sinn. Nur - je größer der Bestand desto großer der Tiere die so prophylaktisch behandelt werden.

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ewald.w(88y8) antwortet um 01-12-2020 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es wäre hoch an der zeit zu differenzieren und zu fragen, was die so typische österreichische grünland-berglandwirtschaft mit ihrer so fast alternativlosen rinderhaltung zerstört?

üppige ankaufsbeihilfen für bodennahe gülleausbringung oder hohe investförderungen für schweinehaltung auf stroh oder geflügelmastställe bringt uns nämlich nicht weiter,
ebenso die abschaffung der mukuprämie oder der import von südamerikanischen rindfleisch.

ebene ackerflächen werden immer bewirtschaftet, das spiegelt sich ja längst unübersehbar im bereits immens grossen unterschied bei pachtflächenpreisen zw. acker und wiese.

wir brauchen verhältnisse, in denen auch der nebenerwerbler seine 5,10, 20 ha wiesen ohne intensive milchviehhaltung irgend wie kostendeckend und den arbeitsaufwand zumindest ansatzweise abgegolten bekommt im land der berge---sonst schauts langfristig düster aus.

darauf liefert die heutige agrarpolitik keine antwort!!!!!!!

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Mogwai antwortet um 01-12-2020 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sollte sich da nicht der Tourismus mehr beteiligen? Der ist ja auch größter Profiteur davon. Kann mir nämlich nicht vorstellen das dies die Kinder von morgen noch machen wollen ohne profitablen Anreiz.

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FeSt antwortet um 01-12-2020 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, Tourismus ist ja das nächste Pferd, das jetzt zu tode geritten wird.

Ich frag mich nur noch (hier im Flachland), für was ich als Eigentümer bei deren Leistung nach Tourismusgesetz überhaupt noch zahle.



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179781 antwortet um 01-12-2020 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ewald: auf deine Frage gibt es schon Antworten von Agrarpolitikern, meist halt nicht vor größerem Publikum nämlich: "Die sollen aufhören, die Flächen brauchen wir für produzierende Betriebe"
Wobei produzierende Betrieb in deren Sichtweise nur solche sind, die Milch oder Mastrinder/schweine abliefern oder Getreide im Lagerhaus abkippen. Und das ganze mit möglichst viel Betriebsmitteleinsatz und Fremdkapital.

Gottfried

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Ferdi 197 antwortet um 01-12-2020 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Landwirtschaftsministerium und Tourismusministerium ein Insolvenzministerium?

Der Tourismus ist wegen der Pandemie und deren nicht Öffnung in die Insolvenz geschickt, und in der Landwirtschaft ist auch nichts zu verdienen.

Es verdienen viele nur mit der Landwirtschaft aber nicht in der Landwirtschaft.

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xaver75 antwortet um 02-12-2020 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Heute um 22:25 gibt's wieder Qualitätsfernsehn, bin schon gespannt.

mfg

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