Grubber oder Scheibenegge

Antworten: 12
User Bild
watcher 16-09-2020 15:46 - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Hallo an die Forumsmitglieder,

ich beabsichtige, auf pfluglosen Getreideanbau umzusteigen.

Wie sind eure Erfahrungen. Welche Methode zur Bodenbearbeitung ist die Bessere und warum?
- mit dem Grubber bearbeiten oder
- mit der Scheibenegge.

Vielen Dank für eure Meinung/Erfahrungen/Tipps!

LG Watcher

User Bild
mittermuehl antwortet um 16-09-2020 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Super Idee solange du nicht Bio bist... ;)

User Bild
hm1965 antwortet um 16-09-2020 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Bei der Scheibenegge wird das Unkraut immer mehr, hab das auch 3 Jahre praktiziert! Mittlerweile setz ich die SE mur mehr zum stoppelsturz ein und dann wird wieder alles gepflügt! Nur sehr reine äcker bearbeite ich ohne pflug

User Bild
don_fis antwortet um 16-09-2020 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Bin seit Jahren pfluglos konventionell unterwegs. Ich würde eher zum Grubber tendieren, da dieser eine ordentliche Tiefenlockerung macht und das Feld ebener als die Scheibenegge hinterlässt.
Wir haben auch Steine und auch da ist der Grubber kein Problem, was ja oft behauptet wird.
Ich fahre aber im Herbst zum Getreideanbau mit dem Grubber schon auf 25cm Tiefe, da brauchst du halt entsprechend Leistung vor dem Grubber. Immer mit Schmalschare (50/80mm).


User Bild
rocky1000 antwortet um 16-09-2020 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Wie tief soll man beim pfluglosen Anbau mit Grubber vor der Getreideaussaat lockern ? Genügen 12 bis15cm wie sie mit einen Leichtgrubber möglich sind? Stoppelbearbeitung 1-2x Scheibenegge od. 1x SE und 1x Grubber ca.10cm. Landwirte welche ackern machen meist eine 20cm Pflugfurche. Gibt es Ertragsunterschiede oder ev. mehr Krankheitsdruck beim grubbern? Danke für weitere Beiträge.

User Bild
don_fis antwortet um 16-09-2020 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Ich denke die 15cm sind schon das Minimum wegen der Tiefenlockerung, aber das ist sehr von der Bodenart abhängig. Umso schwerer umso tiefer, meine Meinung und meine Erfahrung.
Stoppelbearbeitung reicht auch mit 1x SE oder 1xGrubber.
Ertragsunterschiede habe ich keine beobachten können, bin aber auch in keiner reinen Ackerbauregion.
Krankheitsdruck ist je nach Getreideart etwas höher, aber ich fahre dasTritcale auch ohne Pflanzenschutzmittel und klappt wunderbar. Da muss man bei der Sortenwahl eher gesündere Sorten wählen.

User Bild
Aequitas antwortet um 17-09-2020 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Kurzscheibeneggen sieht man in letzter Zeit viele in meiner Gegend,
Der großteit ist zufrieden damit. Teilweise hört man bei feuchten Bodenbediengungen bei der Getreideernte das man die Fahrspuren des Dreschers nicht so leicht rausbringt, bzw dann der Grubber gebraucht wird.



User Bild
meki4 antwortet um 17-09-2020 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Ich verkaufe meine KSE 3m Mandam.
Falls jemand eine sucht.

User Bild
watcher antwortet um 17-09-2020 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Super, danke für den Input!

LG Watcher

User Bild
rocky1000 antwortet um 17-09-2020 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Hallo don_fis,
ich habe oft extremen klebrigen Lehm , wenn ich da sehr tief lockere dann ist es oft ein Problem, diese großen Kluten wieder fein zu bekommen. Ich muß dann unbedingt mit der Kreiselegge vor kreiseln. Bei ca.15cm Bearbeitungstiefe kann ich gleich mit der Säkombi nachbauen. Beim Rapsanbau fahre ich schon auf 15cm das 1.x und gleich das 2.x auf 20-22cm.

User Bild
179781 antwortet um 17-09-2020 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Wenn jemand auf pfluglose Bearbeitung umstellt, dann kommt die Frage ob Scheibenegge oder Grubber (oder sonst was) erst nach ein paar anderen, die viel entscheidender sind. Welche Bodenart, was wird angebaut, Strohmanagement, Wirtschaftsdünger ja/nein usw. Und eine ganz entscheidende Frage: Wie viel Niederschlag und wie ist der verteilt. Eine Hausnummer für österreichische Verhältnisse ist ungefähr die Menge von 600 mm im Jahr. Je weniger um so mehr ist pfluglos dem herkömmlichen Verfahren mit alles pflügen überlegen. Je feuchter es wird, um so mehr kommt man zumindest fallweise um den Pflug nicht herum.
Und die mechanische Bodenbearbeitung ist bei dem System nur ein Teil eines funktionierenden Ganzen. Noch wichtiger ist der Verstand dafür, was die einzelnen Pflanzen brauchen und wie man das hinbringt.
Auf jeden Fall ist wildes herumbaggern mit z. B. dem Grubber nicht billiger und auch kaum bodenschonender als pflügen.
Und es wird kaum ein Gerät geben, das für alle Anforderungen geeignet ist. Am ehesten passt ein Grubber mit Wechselscharen, den man sowohl für flaches Schälen als auch für tieferes lockern einsetzen kann. Scheibenegge oder Leichtgrubber, etwa für Stoppelsturz kann man auch einmal ausleihen. Und den Pflug ganz weggeben soll man auch nicht. Ränder umpflügen etwa ist so etwas, wo man denn immer noch brauchen kann.

Gottfried

User Bild
rocky1000 antwortet um 18-09-2020 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Danke Gottfried, sehr guter Beitrag . Mit dem Pflug hast völlig recht.
Ich mach viel ohne Pflug, aber nicht alles ,vor allem wenn es feucht ist wird gepflügt.

User Bild
tomsawyer antwortet um 19-09-2020 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grubber oder Scheibenegge
Habe heuer wieder eine Scheibenegge über den MR eingesetzt. Ich finde dass die Scheibenegge zu wenig mischt und zu wenig tief arbeitet, ich werde sicher auf einen Grubber umsteigen, bin mir noch nicht sicher ob es ein Flügelschar oder Herzschargrubber wird.

Bewerten Sie jetzt: Grubber oder Scheibenegge
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;632784





Landwirt.com Händler Landwirt.com User