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Anne.M 08-08-2020 17:44 - E-Mail an User
Lämmer
Wie lange trennt man weibliche Lämmer von ihren Müttern, das sie dann nicht wieder anfangen zu saufen?

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xaver75 antwortet um 08-08-2020 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Werden schon ein paar Wochen, wo sich die Lämmer ausschließlich von Grund und Kraftfutter ernähren, notwendig sein, die Mutter darf keine Milch mehr im Euter haben, würde ich als Rinderhalter meinen.,-)

mfg

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Anne.M antwortet um 09-08-2020 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Also gar nicht mehr. Will melken aber die weiblichen Lämmer eigentlich behalten

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Rind12 antwortet um 09-01-2021 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Passt zwar nicht ganz zum thema, hab aber eine frage:
Vor 2 Tagen hat ein Mutterschaf Zwillinge zur Welt gebracht, beide gesäubert und saugen lassen! Sie sind in einer separaten Box, und trotzdem lässt seit heute die Mutter nur noch eines der beiden saugen, das andere wird immer weg gestossen, auch wenn es ihr sonst zu nahe kommt..wieso das, bzw. was kann ich tun?
hab jetzt die Mutter mal angebunden!


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steyrtraktor188 antwortet um 09-01-2021 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Hatte das mal bei einer Zwilingsgeburt im Sommer (war der zweite Wurf in diesem Jahr)
Hat auch nur eines saufen lassen, denke das sie für beide zu wenig Milch gehabt hätte und dann entscheiden sie sich halt für eines
haben das zweite dann mit der Flasche aufziehen müssen, da sie es einfach nicht saufen hat lassen, trotz viel herumprobieren
soweit meine Erfahrung

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Rind12 antwortet um 10-01-2021 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
hast es dann mit milchaustauscher aufgezogen? aber trotzdem in der herde mit rennen lassen, oder?
lg

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Petra_Steiner antwortet um 10-01-2021 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Rind12: Hier wurden schon einige Lämmer erfolgreich mit Kuhmilch aufgezogen
Sind in der Herde mitgelaufen

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RT93 antwortet um 11-01-2021 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Haben schon einige Lämmer mit Kuhmilch und auch mit Austauscher aufgezogen.
Unsere Erfahrung, wenn das Lamm keine Schafbiestmilch bekommt, UNBEDINGT die erste Woche Rinderbiestmilch füttern. Die ersten zwei Tage nur Biestmilch und dann jeden Tag weniger Biestmilchmahlzeiten. Würde auf jeden Fall Milchaustauscher gegenüber normaler Kuhmilch bevorzugen, die Lämmer wachsen so weitaus besser und es ist auch verträglicher.

LG

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Rind12 antwortet um 11-01-2021 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Ok..und wie mischt man den Austauscher richrig an? also die menge weiss ich bzw. wurde mir angegeben..aber vom kochen her!? zuerst mal erhitzen und dann runterkühlen lassen, oder wie genau?

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xaver75 antwortet um 11-01-2021 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Bei Taumil steht dabei, mit 45 bis 55°C klumpenfrei aufrühren, mit 38°C vertränken.

mfg

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RT93 antwortet um 11-01-2021 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Also wir haben immer den Austauscher von Garant, heisst AlpMil Lamm. Mischungsverhältnis ist über die Fütterungszeit konstant, Menge zunehmend, das steht auch auf dem Sack oben. Auf anraten vom Spezial Schaf Tierarzt aber maximal 6-7 Wochen mit Austauscher füttern und in den letzten 5 Tagen Menge stetig vermindern sodass auch zwingend Futter/Lämmerkorn aufgenommen wird und die Verdauung stetig umgestellt wird.

Die Fütterung an sich setzen wir praktisch so um, das wir einen Wasserkocher im Stall stehen haben, zuerst entsprechende Menge Pulver in die Trinkflasche, anschließend mit dem kochenden Wasser aufgießen, aber nicht die ganze Menge, aufschütteln und dann die restliche Wassermenge mit kaltem Wasser aufgießen und auf Trinktemperatur (gefühlt wie bei Menschenkindern) abkühlen lassen. Mit ein paar Tagen bzw. Mahlzeiten hat man die entsprechenden Mengen im Gefühl (Volumen Pulver/Menge Heißwasser/Menge Kaltwasser).

Von einer Mahlzeit nicht gesoffenen Austauscher maximal einen halben Tag aufbehalten zur nächsten Fütterung. Wichtig ist auch schnell auf große Einzelmengen zu kommen sprich die Mahlzeiten pro Tag schnell zu verringern und dafür mehr pro Mahlzeit. In den ersten zwei Tagen kommst um 4-5x nicht herum aber nach der ersten Woche sollte es mit 2x Tag funktionieren.

Flaschenmäßig waren wir mit den handelsüblichen Babyflaschen für Menschenkinder am Besten beraten. Bedeutet mit steigendem Alter allerdings für eine Mahlzeit die Flasche noch einmal zu füllen.

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Rind12 antwortet um 11-01-2021 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Ja hab auch taumil..dann mach ichs wohl auch so, erhitzen und dann abkühlen lassen! danke für die tips..

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Rind12 antwortet um 11-01-2021 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
noch eins..welche mengen gebt ihr ihnen, wenn du 4 bis 5 mal am tag fütterst, bzw dann nur noch zweimal?

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RT93 antwortet um 11-01-2021 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Laut Sackangabe steht:
1-4 Tag Biestmilch 6x60-100ml
5-10 Tag AlpMil 5x0,2-0,25l
11-14 Tag AlpMil 3x0,4-0,5l
15-35 Tag AlpMil 2x0,6-0,9l
36-42 Tag AlpMil 2x0,5l
43-49 Tag AlpMil 1x0,5l

Mengenangabe bleibt in Summe je Tag ziemlich gleich, auch wenn du die Fütterungen reduzierst. Menge ist auch bei Kuhmilch etc. gleich da das Lamm ohnehin nicht mehr aufnehmen kann und da ist meiner Meinung nach der Hund begraben, da der Austauscher doch energiehältiger als Kuhmilch ist wie uns scheint.

Wir haben das aber recht schnell auf weniger Gaben reduziert.
Kalttränke ad libitum hab ich zwei mal probiert, bin aber auf keinen grünen Zweig gekommen,
besser warm und kontrolliert.



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Rind12 antwortet um 13-01-2021 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lämmer
Ok danke für die Infos!
Und ab welchem Alter füttert ihr den Lämmern Kraftfutter zu? Bzw gebt ihr überhaupt Kraftfutter?

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