Versicherungsschutz für Almbauern

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greani 28-02-2019 08:59 - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Optimale Lösung, endlich ist klar, dass nicht die "Almbesucher" sich nicht wie Besucher benehmen müssen, sondern die Almbauern dafür zu sorgen haben, dass Besagte mit all Ihrem Mitbringseln (Hunde, Müll, Montenbikes, etc......) es auf den Almen gut haben, sollte etwas passieren, dann wird der Bauer geklagt, bzw . reicht dessen Vermögen nicht aus, zahlt eine neu abzuschließende Versicherung den Rest.
mfg.



harly antwortet um 28-02-2019 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
du schreibst es für den Zaun muss der Bauer sorgen....


Century antwortet um 28-02-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Almen zu machen, und fertig.

Wenn der Besucher sich keiner Pflichten bewusst ist, soll er auch keine Rechte haben.


eklips antwortet um 28-02-2019 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@greani
Woher stammen Deine Informationen? Wo liest du das heraus, was du behauptest?


fliege antwortet um 28-02-2019 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Ich finde wenn der Weg ein öffentlicher ist und der Bauer den abgeszäunt (ausgehagt) hat ist der Bauer aus dem Schneider
Wenn dem aber nicht so ist soll es eventuell die Versicherung geben.
Aber generell eine Versicherung ohne irgendwelche Massnahmen finde ich nicht für richtig
denn auch der Alm bauer soll seinen Teil dazubeitragen denn so viel Stress haben die ja eh nicht


HansT3 antwortet um 28-02-2019 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Almwanderungen (vor allem mit Hunden) würde ich als Extremsportart einstufen und jeder der eine solche ausübt sollte sowieso eine spezielle Unfallversicherung haben.

Wie kommt der Bauer dazu das er sich für Schäden an Personen mit Tieren versichert die auf der Alm gar nichts verloren haben?

;-)


eklips antwortet um 28-02-2019 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
an riitschs Foto oben sieht man ja wirklich, dass das ja nicht sooo eine Hexerei sein kann, einen Weg auszuzäunen. Die Strabag z.B. würde sich sicher freuen, das zu übernehmen. Alle paar hundert Meter eine UNterführung fürs Vieh zu den Wasserstellen und auf die andere Wegseite und so ein ordentliches Geländer links und rechts am Wanderweg würde die Landschaft auch architektonisch aufwerten. Im Herbst fein säuberlich abbauen, dann hat man die Trümmer im Mai gleich zur Hand.


Richard0808 antwortet um 28-02-2019 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@fliege,
woher weißt du das ein Almbauer nicht viel Stress hat?


Riewo antwortet um 28-02-2019 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Es gibt ein Gesetzbuch und ein Grundbuch.....

Fügt man beide zusammen ist klar was man auf welchen Flächen darf.
Bin mir ziemlich sicher das man auf öffentlichen Flächen die Benutze NICHT gefährden darf !

Stress, Aufwand hin oder her.....
Gesetze und Grundbuch sind öffentlich einsehbar und jeder hat die Chance sich Rechtssicherheit zu verschaffen.
Jeder der ein öffentliches Wegerecht auf seinen Flächen hat..... muss die Spielregeln meiner Meinung nach kennen oder die Streichung dieses Rechts beantragen. ( Streichung wird vermutlich schwer ).
Die Konsequenzen bei Nichteinhaltung dieser Gesetze sollten doch jeden mündigen Bürger klar sein.

Die ganze Debatte ist völlig unnötig...... man hat sich an Gesetze zu halten.
Ob das jetzt für den einzelnen einen Mehraufwand oder Mehrarbeit bedeutet ist dem Gesetz zur Zeit egal.
Wobei der Mehraufwand in gewissen Maß ja zurzeit auch bezahlt wird über diverse Prämien.

Unwissenheit schützt nicht vor STRAFE
mfg



eklips antwortet um 28-02-2019 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@riewo
der Bauer im gegenständlichen Fall hat keine Strafe bekommen.
Inwiefern hat er sich nicht an Gesetze gehalten, bzw. was hat er nach deiner klaren Ansicht verabsäumt?
"Ob das jetzt für den einzelnen einen Mehraufwand oder Mehrarbeit bedeutet ist dem Gesetz zur Zeit egal." Dieser Satz ist ziemlicher Blödsinn. OGH-Urteile sagen ganz genau das Gegenteil.


JD 6120 antwortet um 28-02-2019 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Es ist schon interessant über wieviel Fachwissen so mancher verfügt. Dass die almbauer eh keine Arbeit haben bis zur Meinung dass der Zaun völlige Sicherheit bietet. Die einzige Sicherheit bietet das sperren der Almen u Wanderwege. Das ist das einzige was eine Wirkung zeigen wird. Alles andere bietet Stoff für neue Gerichtsverfahren wenn sich zB der erste Wanderer oder sein Hund am Zaun verletzt.


golfrabbit antwortet um 28-02-2019 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Den Aufschrei möcht ich hören, wenn sich ein dahergelaufener Bergerer erdreisten würde, den werten Herren Kollegen der Tiefebene Ratschläge zur anständigen Erledigung ihrer Arbeiten zu geben...
Umgekehrt schauts da natürlich schon anders aus: gepaart mit Überheblichkeit, verpackt in etwas Neid und/oder Schadenfreude und mit gönnerhaftem Auftritt des Stärkeren, wird Unkenntnis und gefährliches Halbwissen in großzügigen Portionen auf uns arme Hascherln verteilt.
Aber Rotzen und Rean wenn die Förderung ein paar Tage später kommt und die FA und SVB vermeintlich wieder mal nur den Osten aussackelt,,,, schöne Kollegen! Dankeschön!

Hannes


svoboda12 antwortet um 28-02-2019 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@fliege und riewo

Dann schaut mal im Grundbuch nach, was öffentlich ist und was nicht. Denn in unserer Gegend gibt es noch genug öffentliche (Wander)wege und Flächen, die schon Jahrzehnte lang nicht mehr von Wanderern benutzt wurden, da sie schon komplett verwachsen sind und der Landwirt auch gar nicht weiß, daß das öffentliche Flächen sind. Und zuerst waren die Kühe auf der Alm und erst später Wanderer. Und die Wanderer werden immer mehr und auch die gängigen Wege werden immer mehr frequentiert. D.h. das immer mehr wege von den Bauern auszuzäunen sind, nur weil sich manche nicht benehmen können auf einer Alm.


ek antwortet um 28-02-2019 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Off Topic, wer war zuerst da: Kuh oder Wolf?

mfg
Ernst Krampert


dietmar.s(2cz6) antwortet um 28-02-2019 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@Ernst Krampert
Hallo, sowohl als auch, bzw. weder noch. Hoffe dir geholfen zu haben

mfg



muk antwortet um 28-02-2019 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
die ganze bisherige dummheit ist nicht zu überbieten -

nach bekanntwerden des urteils sah man sofort welche unwissenheit und dummheit unter bauernvertreter herrscht -

DAS ENDE DER ALMWIRTSCHAFT WURDE IN DISKUSSION GESTELLT - auch vom bauernbunddirektor strasser- also blöder gehts nimmer -

DAS "AUS" DER FREIZEITNUTZUNG AUF ALMEN BEDEUTET DIESES URTEIL - das wären argumente und das ist auch so - aber bauernvertreter wollen wieder die bauern bescheissen -

mit ausnahme der öffentlichen wege und ersessenen wanderwege wird es in zukunft keine touristische nutzung auf privatgrund mehr geben . und almen sind privatgrund .

jeder bauer der a bischen HIRN hat wird wanderweg nicht mehr dulden - sooooooooooooooooooooooooooooooooo schauts aus .


JD 6120 antwortet um 28-02-2019 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ muk wo liegt dein Problem? Wär dir lieber gewesen die bauernvertreter hätten gesagt macht eh nix is alles kein Problem?
In diesem Fall gehts vor allem um Almen durch die öffentliche Wege gehen. Da kannst das wandern nicht verbieten.


Riewo antwortet um 28-02-2019 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
svoboda12.......
lol.... Danke der war gut..
Landwirt und Unternehmer sein wollen, aber seinen eigenen Grundbuchsauszug nicht kennen.
Geht's noch ????
Ich hab mit der Verbücherung des Übergabsvertrag alle "ALTLASTEN" ( mittels Gemeinderatbeschluss ) erledigt.
Genau aus solche Haftungsgründe !!! ( dort wo ein öffentlicher Weg ist, darf man nicht absperren...und somit hätte ich auch diverse Wege durch meine Weiden theoretisch immer begehbar halten müssen. )

Vielleicht sollte die Landwirtschaftskammer oder BB allen Bauern mal ihren Grundbuchsauszug gratis zukommen lassen. Und spezielle Schulungen anbieten.......

Jeder kann jederzeit die Löschung solcher Wege aus dem Grundbuch beantragen bei der Gemeinde !
Notar kostet halt a paar Euro.
Aber dafür is wieder mein Privatgrund.....!! und wenn wer drüber latscht.....kann ich des dulden ohne a Haftung zu haben oder mittels Besitzstörungsklage dem an Riegel vorschieben.

mfg


eklips antwortet um 28-02-2019 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
hoffentlich ist der Link für alle zugänglich:

Die Versicherungsdiskussion, so wie ihn unsere Vertretung führt, bewirkt meiner Meinung nach den Eindruck in der Öffentlichkeit, als ob wir Bauern uns bisher völlig hirnlos und unverantwortlich im rechtsfreien Raum bewegen würden, dieses Privileg jetzt einzementieren wollten und uns eine Versicherung vom Steuerzahler schnorren.


Riewo antwortet um 28-02-2019 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
UND ich möchte hiermit nochmals festhalten......das sich die Schuldfrage gar nicht stellen würde.....

WENN DER WEG NICHT ÖFFENTLICH GEWESEN WÄRE !!!!!

Sondern nur geduldet !!!! ( Worauf ich auch meine das sich das OGH Gericht auf die Duldung bezieht, wobei vom OGH noch keine Diverenzierung zwischen DULDUNG und öffentlichen WEG vorliegen dürfte )

Duldet man die Betretung von Grundstücken liegt das Risiko beim Betreter........
Also braucht man nur eine Regelung für öffentliche Wege, bzw. gibt es die ja.
RECHTSFREIER RAUM ALM ------ ???

EINFACHSTE LÖSUNG FÜR DAS PROBLEM

LÖSCHUNG ALLER ÖFFENTLICHEN WEGE IM ALMGEBIET
(ev.Duldungsvertrag mit HAFTUNGSAUSSCHLUSS anstatt GRUNDBUCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!




eklips antwortet um 28-02-2019 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@riewo
Als Auftreiber auf eine Fremdalm hättest du null Einfluss auf grundbücherliche Vorgänge und Besitzverhältnisse und Wegerechte.


JD 6120 antwortet um 28-02-2019 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@riewo
Du bist anscheinend nicht richtig informiert. Mittels Gemeinderatsbeschluss geht da gar nix. Du kannst zwar jederzeit die Löschung des öffentlichen gutes beantragen, das ganze wird dann auf der gemeindetafel aufgeschlagen u wenn auch nur einer innerhalb der Frist Einspruch macht dann kannst deine Löschung vergessen.


Riewo antwortet um 28-02-2019 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
JD 6120.... tuschuldigung mein Fehler
Stimmt wird bei uns auch in der Gemeindezeitung veröffentlicht. ( inkl. Einspruchsfrist )
( Klar wird das schwierig im Tourismusgebiet )
Wäre für eine generelle Löschung der öffentlichen Wege auf den Almen ( und dafür Duldung der Wege schriftlich mit Haftungsausschluss )

z.B. Der öffendliche Weg wird gelöscht und durch eine unbefistete nicht eintragbare Duldung ersetzt.
Die Haftung übernimmt jeder Betreter für sich selber.

WIN WIN Situation hergestellt.
+++++++++++++++++++++++++++++ ohne extra Versicherung oder Gesetzesänderung
ALLES BLEIBT WIE GEHABT
Jeder kann Wandern
!!! RECHTSSICHERHEIT FÜR DIE BAUERN !!!!!
_______________________________________________________________________________

eklips.....

Soweit ich weis müssen Tier in der AMA Datenbank umgemeldet werden auf diese ALM.
Also gehen auch die Pflichten auf den Almbetreiber über meiner Auffassung nach.

Die Alpung auf einer Fremdalm ist ja nicht nur im Interesse des Auftreibers.......sondern vielmehr im Interesse des Besitzers die ALM zu erhalten. Denke ich mal.

Also sollte der ALMBESITZER auch die öffentlichen Wege so auszäunen das es Rechtlich okay ist.
oder zumindest so...... das es nicht grob fahrlässig ist.

Wobei ich wirklich gespannt bin..... was der OGH sagt dazu. ( differenziert er dann oder nicht )


Richard0808 antwortet um 28-02-2019 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@eklips wie ich schon mal geschrieben habe, wenn ich auf eine Gemeinschaftsalm Auftreibe und diese Tiere Personenschaden verursachen, wie wird festgestellt welche Kuh von welchem Besitzer es war? Da muss der Almbetreiber seinen Kopf hinhalten oder werden jetzt neue Ohrmarken gedruckt wo neben der gewöhnlichen Ohrmarke auch die Polizzennummer dabei steht?

@Riewo du hast Recht, es gibt viele Wege wo Wanderer, Radfahrer, Spazierengeher mit Hund nur geduldet werden, aber kein Recht darauf haben dort zu gehen/fahren.


eklips antwortet um 28-02-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@richard0808

In so einem dramatischen Fall wie im gegenständlichen gehe ich davon aus, dass auch alle kriminaltechnischen Register gezogen werden können - DNA-Probe.


Richard0808 antwortet um 28-02-2019 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@eklips also so wie im besagten tragischen Fall wurde die Frau zu Tode getrampelt, das heißt wenn z.B.: 5 Auftreiber auf diese Alm ihr Vieh Auftreiben kann ermittelt werden welcher Huf von welchem Tier zum Tod führte?


Riewo antwortet um 28-02-2019 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Riiitsch: Wenn es Bundesforstgebiet war, würde ich die Verantwortung in dem Fall beim Bundesforst sehen.



Richard0808 antwortet um 28-02-2019 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Na ok, ich glaube das jetzt einfach mal....
So wie in meinem Beispiel wäre dann eine Kuh der Täter und die anderen beteiligten Kühe(ihr Besitzer) hätten mit Anklagen in Form von Beihilfe zum Mord zu rechnen oder wie?

Zu deiner Aussage riiitsch mit dem Auto, habe selber am Schwarzel See in Graz eine Veranstaltung besucht, als ich zu meinem Auto zurück ging lag eine Absperrgitter auf meiner Motorhaube.
Hätte ich den Veranstalter zur Rechenschaft ziehen können? Gezahlt hat es meine Vollkasko weil ich ja gegen Vandalismus versichert bin.
Oder sind bei schäden von abgestellten Autos auch die Almbauern verantwortlich und nicht die Kasko vom Aurobesitzer?


eklips antwortet um 28-02-2019 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@richard0808
Das weiss ich nicht - musst Gerichtsmediziner/Kriminalisten fragen und da wird es, wie ja schon andere erwähnt haben, mit Einzelversicherung schwierig. Ich habe gerade bei meiner Versicherung dazu angefragt.




eklips antwortet um 28-02-2019 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@richard0808
Mit der Mordgeschichte bist jetzt wieder bissi vom Thema weg. Wir sind ja bei Zivilrecht und Schadenersatz


Richard0808 antwortet um 28-02-2019 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@eklips ja kann schon sein, aber da ich viele Jahre lang mein Vieh auf einer Alm hatte und dafür Zins bezahlt habe wäre es für mich schon interessant wer bei Unfällen haftet.
Ich als Tierbesitzer der dafür bezahlt das mein Vieh auf der Alm ist, oder der Almbesitzer der Geld dafür bekommt das er auf mein Vieh schaut.....

Der Rest von meinen Beiträgen war eher überspitzt dargestellt, das schon ja.


falkandreas antwortet um 28-02-2019 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@golfrabbid .Da es sich bei diesen Thema um eine Rechtsangelegenheit handelt sehe ich keinen Grund warum sich Bauern aus der Tiefebene nicht an der Diskusion beteiligen sollten. Es findet ja kein Landes sondern ein Bundesgesetz Anwendung. Wenn ihr lieber unter euch bleiben wollt gründet doch ein Bergererforum da könnt ihr euch dann gegenseitig anrotzen und anrean wenn bei euch auch das ABGB angewendet wird .Wenn man hier so Vorschläge liest wie über 500 m sollte alles auf eigene Gefahr sein frage ich mich ob die dünne Bergluft wirklich so gesund ist


greani antwortet um 01-03-2019 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Umfassender Versicherungsschutz für die Tiroler Almbauern und "Nachschärfungen" bei der Gesetzgebung: Darauf haben sich die Teilnehmer am "Runden Tisch" nach dem Schadenersatz-Urteil nach einer tödlichen Kuh-Attacke in Tirol gestern in Innsbruck geeinigt. Quelle OÖN

@eklips, des hab ich schon im Vorfeld geahnt, und de kosten der Versicherung werden wieder zum Teil von der Landesregierung oder so getragen und de Bauern als Beihilfe angerechnet, die Versicherungen reiben sich schon die Hände.
mfg


eklips antwortet um 01-03-2019 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
in meiner Tageszeitung (Steiermark) hat heute der Verband der Versicherungsmakler eine kurze Stellungnahme abgegeben, in etwa, dass die bestehenden Versicherungen für den Großteil der Fälle ausreichen, hat aber vor Entwicklung zu amerikan. Schadenersatzverhältnissen gewarnt.
Das hätte ich fast übersehen zwischen Doppelseite Bauernbundball, persönlicher Feiertagsdiskussion uhd Einsperren auf Verdacht.


eklips antwortet um 01-03-2019 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Bei der Versicherung heute schon in aller früh bearbeitet:

Meine Anfrage:
Verbringe ich die bei mir versicherten Rinder auf eine Alm eines anderen Betriebes (was mit einer AMA-Almmeldung verbunden ist) – sind dann Schäden dieser Rinder an Sachen oder Personen, die auf der fremden Alm verursacht werden, von MEINER Haftpflichtversicherung abgedeckt oder von der Versicherung des Almbesitzers/bewirtschafters (der unter Umständen selbst keine Rinderhaltung betreibt)?

Antwort:
Sehr geehrter Herr xxxxxx,

bei der Tierhaltung (welche in Ihrer landwirtschaftlichen Haftpflicht inkludiert ist), sind auch Schadenersatzverpflichtungen des jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten bedingungsgemäß versichert. Somit wäre auch dieser Schaden umfasst.

Danke



iderfdes antwortet um 01-03-2019 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Das kann auch nur die halbe Antwort sein. Die Versicherungen werden sich ja auch irgendwann abputzen, wenn sich die Klagen aufgrund dieser Vollkaskolösung wegen jeder Kleinigkeit häufen werden. Denkbar wäre ja auch, dass man einmalig online registrieren und dazu die Nutzungbedingungen akzeptieren muss, (wie ja sonst auch schon fast überall) wenn man noch auf Almen wandern will.


svoboda12 antwortet um 01-03-2019 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@Riewo
Das ist schön für dich, wenn das bei euch so einfach ist und nur die Rechtsanwalkosten dafür anfallen. Bei uns MUSS der Grund abgekauft werden. Und bei einen Preis von 1 bis 3 Euro bist bald bei einigen tausend Euro. Noch dazu, wo das öffentliche Gut meist eine Breite von 3 bis 5 Meter hat, obwohl nur ein halber Meter Gehspuren sind.
Da ich auf der Gemeinde tätig bin, habe ich doch ein klein bisschen Erfahrung.
Es gibt bei uns Häuser, die stehen schon jahrzentelang auf öffentliches Gut. Draufkommen tut man meist erst, wenn jemand eine Bauverhandlung hat. Und unsere Gemeinde (SPÖ) gibt selten einen Grund her. Da muß wirklich schon ein Haus oder so draufstehen, das es dem Landwirt verkauft wird. Oder vl komplett verwachsen. Alles was noch normal begehbar ist, wird nicht verkauft.


PS: Ich weiß, wo bei mir öffentliches Gut ist und wo nicht ;)


mittermuehl antwortet um 01-03-2019 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@svoboda12 Ist bei euch alles was der Gemeinde gehört öffentliches Gut?


Riewo antwortet um 01-03-2019 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
svoboda12.... ja in dem Fall haben wir Glück, und es vergeht keinen Gemeindezeitung in der nicht zumindest ein öffentlicher Weg zur Löschung bekannt gemacht wird.
Zu 90 % sind es Wege die vermutlich keiner wirklich weis, weil es alte Kirchensteige oder sonstige Wege sind, die im Grunde von vor ca. 100 Jahren oder so herrühren und heute bei Gott nicht mehr benützt oder gebraucht werden.

Privathäuser auf Flächen des öffentlichen Gutes ?? ........ lässt mich erschrecken.
Geht also ein öffentlicher weg durch eine Bebaute Fläche .
Hat sich da schon mal wer Gedanken gemacht was das eigentlich bedeutet.
Einen öffentlichen Weg darf man nicht absperren......... als besteht jemand auf die Nutzung des Wegrechts .... geht der dann durchs Haus ????
Warum gibt es auf solchen Flächen eine Baubewilligung ???

Kommunismus lässt Grüßen.

Zwischen RECHT und GERECHTIGKEIT liegen leider oft Welten.
Man gibt gutwillige Rechte an seinen Grundstücken ab ( z.B. Wegrechte, Wasser oder Nutzungsrechte )
Und am Ende ist man leider der Blöde.

Ich für meinen Teil habe es auch erst lehren müssen...... das man von Mitmenschen nicht die selbe Gutwilligkeit erwarten darf... die man ihnen entgegen bringt.
mfg



eklips antwortet um 01-03-2019 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Riewo - ich dachte, du bist der Rechtsexperte. Mit Kommunismus hat das wenig zu tun. Schon mal was von "Luftkeusche" gehört - nennt sich auch Superädifikat. Natürlich kann es auch andere Gründe für einen Überbau geben.


Riewo antwortet um 01-03-2019 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
eklips- ich bin sicher kein Rechtsexperte und maße mir keinesfalls irgendwelche Kompetenz an.
Alles was ich schreibe sind persönliche Meinungen, gewonnen aus privaten und als mehrjähriger Einberufung als Schöffe gewonnene Erfahrungen.
Luftkeusche habe ich noch nie gehört, gebe ich zu.
Und alleine beim Wort Superädifikat stellt es mir die Haare auf. ( für mich unvorstellbar so was zu machen obgleich ich auch verstehe das es manchmal zu solchen Lösungen kommt )

"superficies solo cedit" ist mein Leitsatz für alle meine Bautätigkeiten.


svoboda12 antwortet um 01-03-2019 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ mittermühl, ich meine natürlich nur alt Wanderwege, kirchsteige usw. ich hoffe damit ist deine Frage beantwortet, sonst verstehe ich sie nicht.

@ riewo, vorher hast noch geschrieben
"Landwirt und Unternehmer sein wollen, aber seinen eigenen Grundbuchsauszug nicht kennen.
Geht's noch ???? "

und jetzt plötzlich sind bei euch auch wege, die zu 90% keiner weiß????

die bebauten Flächen kommen davon, da vor 50, 60 70 oder 80 Jahren keiner so genau war bei den "Bauverhandlungen" bzw. wie erst bei einem Bau von vor 10 Jahren, wo der Bauherr, die Scheune dann um 2 Meter nach vorne gerückt hat und dadurch über einen öffentlichen weg gebaut hat (den es nicht mehr wirklich gibt) und bei der Abnahme der Planersteller einfach den Bauverhandlungsplan genommen hat und so abgegeben hat. somit ist es niemanden aufgefallen, bis ein neuer Bau anstand.

Bei mir wurde auch bei einem Bau bei der Abnahme einfach von einen anderen Bau aus gemessen. Was ist, wenn der andere Bau im Plan nicht stimmt, dann stimmt der neue auch nicht.



Riewo antwortet um 01-03-2019 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
svoboda12.... klar sollte jeder SEIN Grundbuch kennen....
hab mich bei dem Satz vielleicht undeutlich ausgedrückt.

90 % der Allgemeinheit (Alle Gemeindebewohner ) waren damit gemeint.

Denke mal das in einer Gemeinde die wenigsten Einwohner wissen wo genau irgendwelche Wege ( die nicht mehr benützt werden wissen ) vorzufinden sind.

Erst wenn jemand ein Interesse hat das Grundstück eines anderen zu überqueren ohne Erlaubnis wird man mal schauen ob im GB vielleicht ein Weg oder Wegerecht vorhanden ist.
Also z.B.
Ich möchte eine Wanderroute oder was auch immer machen....
Im Tourismus Gebiet interessiert sich möglicher weise der Tourismusverband wo er Wege einfachst reaktivieren kann um neue Routen zu erschließen ohne Erlaubnis einholen zu müssen beim Besitzer.
Der Almhüttenbetreiber interessiert sich auch vermutlich dafür..... wo er Weg zu seiner Hütte aktivieren kann ohne lange Fragen und Bitten zu müssen.
Usw.

Halte nochmal fest...... Jeder sollte sein eigenes Grundbuch gut kennen und hat somit die Chance solche Weg noch bevor jemand Interesse daran hat zu löschen.



falkandreas antwortet um 01-03-2019 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Halte ich für eine sehr gute Idee sein Grundbuch zu entrümpeln jedoch wird meistens die Gemeinde sofort Einspruch machen wenn es darum geht Wegerechte zu löschen, mann weis ja nicht ob es wieder einmal wer braucht. Der Alpenverein soll in Österreich 26000 km Wegerechte haben die werden wahrscheinlich nicht auf 1 km verzichten auch wenn schon 100 Jahre der Weg nicht mehr benutzt wird


muk antwortet um 01-03-2019 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
nur zur klarheit über ersitzen oder erlöschen von wegerechten .

weg abgesperrt - der nutzungsberechtigte hält sich an dieses verbot 3 jahre lang und die dienstbatkeit ist weg .

30 jahre keine nutzung eines wegerchtes und es ist erloschen .

nicht eingetragene wegerechte können nach 30 jahren benützung ohne unterbrechtung ersessen werden .

aber solche "GUT WILL " wanderwege ohne rechtstitel wird es in zukunft nicht mehr geben - auser der bauer ist bauernbundmitglied und glaubt an finanziellen selbstmord .


svoboda12 antwortet um 01-03-2019 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ mittermühl, ich meine natürlich nur alt Wanderwege, kirchsteige usw. ich hoffe damit ist deine Frage beantwortet, sonst verstehe ich sie nicht.

@ riewo, vorher hast noch geschrieben
"Landwirt und Unternehmer sein wollen, aber seinen eigenen Grundbuchsauszug nicht kennen.
Geht's noch ???? "

und jetzt plötzlich sind bei euch auch wege, die zu 90% keiner weiß????

die bebauten Flächen kommen davon, da vor 50, 60 70 oder 80 Jahren keiner so genau war bei den "Bauverhandlungen" bzw. wie erst bei einem Bau von vor 10 Jahren, wo der Bauherr, die Scheune dann um 2 Meter nach vorne gerückt hat und dadurch über einen öffentlichen weg gebaut hat (den es nicht mehr wirklich gibt) und bei der Abnahme der Planersteller einfach den Bauverhandlungsplan genommen hat und so abgegeben hat. somit ist es niemanden aufgefallen, bis ein neuer Bau anstand.

Bei mir wurde auch bei einem Bau bei der Abnahme einfach von einen anderen Bau aus gemessen. Was ist, wenn der andere Bau im Plan nicht stimmt, dann stimmt der neue auch nicht.



svoboda12 antwortet um 01-03-2019 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ mittermühl, ich meine natürlich nur alt Wanderwege, kirchsteige usw. ich hoffe damit ist deine Frage beantwortet, sonst verstehe ich sie nicht.

@ riewo, vorher hast noch geschrieben
"Landwirt und Unternehmer sein wollen, aber seinen eigenen Grundbuchsauszug nicht kennen.
Geht's noch ???? "

und jetzt plötzlich sind bei euch auch wege, die zu 90% keiner weiß????

die bebauten Flächen kommen davon, da vor 50, 60 70 oder 80 Jahren keiner so genau war bei den "Bauverhandlungen" bzw. wie erst bei einem Bau von vor 10 Jahren, wo der Bauherr, die Scheune dann um 2 Meter nach vorne gerückt hat und dadurch über einen öffentlichen weg gebaut hat (den es nicht mehr wirklich gibt) und bei der Abnahme der Planersteller einfach den Bauverhandlungsplan genommen hat und so abgegeben hat. somit ist es niemanden aufgefallen, bis ein neuer Bau anstand.

Bei mir wurde auch bei einem Bau bei der Abnahme einfach von einen anderen Bau aus gemessen. Was ist, wenn der andere Bau im Plan nicht stimmt, dann stimmt der neue auch nicht.



svoboda12 antwortet um 01-03-2019 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ riitsch, was hat das mit Vermessungsfehler zu tun, wenn wege existieren und nicht gelöscht werden wollen bzw können?? Der einzige Vermessungsfehler ist bei der Fertigstellungsanzeige passiert, deshalb existieren die Wege trotzdem.


Neudecker antwortet um 01-03-2019 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Hallo
Das Thema wäre eigentlich Versicherungsschutz für Almbauern. Aber wie es gelegentlich bei der stillen Post üblich ist, hat es sich auch hier Richtung Grundvermessung, bzw. Vermessungsfehler
bewegt. Ja, Fehler können auf Grund von verschiedenen Plänen sehr leicht passieren. Als wir zb. das Wohnhaus neu errichten wollten, erhielten wir von der Baubehörde die Nachricht, dass wir zwar
Eigentümer der Parzelle 629 aber nicht der Parzelle 631 sind. Nach längerem Suchen fand ich eine Mitteilung vom Vermessungsamt, dass die 631iger mit der629iger vereinigt und daher gelöscht wurde. Ein öffentlicher, aber nicht mehr erkennbarer Gangsteig wurde in Zuge der Umstellung auf das digitale Grundbuch ebenfalls gelöscht.
Um zum Thema zurückzukehren, müsste ich falls ich wissen möchte, ob ein verfallener Almweg öffentlich ist, oder war, die Karten vergleichen. In der Urmappe sehen die Grundstückgrenzen vermutlich anders aus als Im Grenzkataster.
Nun die Moral von der Geschichte: Falls jemand Interesse an der Rekultivierung eines aufgelassenen Weges bzw Gangsteiges hat, dann wird er dem Besitzer vermutlich einen Plan oder einen Grundbuchsauszug zeigen wo der Weg oder der Gangsteig eingetragen ist. Wer aber eine gewisse Vorsicht walten lässt, der besorgt sich den neuesten Plan und auch den neuesten Grundbuchauszug. Sollte noch eine Unklarheit bestehen, dann sollte man eben die Vermessungsbeamten und die Grundbuchführer um Aufklärung ersuchen, Liebe Grüße vom Neudecker



norbert.s(suk5) antwortet um 01-03-2019 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Es gehört ein Hundeverbot auf: Almen, Weiden und allen Grünflächen in privatem Besitz.
Die sinnlosen Knackwurstscheißer sind für die Fisch!


Richard0808 antwortet um 02-03-2019 03:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Mir gefällt der Vorschlag von iderfdes.
Alle die auf Alme Wandern wollen sollten sich online registrieren und Nutzungsbedingungen akzeptieren.
Dort muß drin stehen das nicht alle Wanderwege
ausgezäunt werden können, bei Kontakt mit Almvieh ist Vorsicht geboten und vorallem das mitführen von Hunden stellt eine Gefahr für den Hundehalter und seinen 4-Beinigen Freund dar.

Jeder der auf Almen wandern will muß selbst um seinen Versicherungsschutz bemüht sein.
Geht doch bei Bergungsaktionen mit Hubschrauber auch so, wer nicht dagegen Versichert ist muß den Heli-Einsatz selber zahlen.

Auf jedem Fall gehört die Eigenverantwortung der Wanderer angehoben und nicht der Versicherungsschutz der Almbetreiber.

Aber nein, auf so Runden Tischen wird ja nur besprochen wie sich der Bauer Versichern kann anstatt das man die Wanderer bei der Nase nimmt.
Aber da ja jedes Jahr soviele Studenten fertig werden und nicht wissen was sie jetzt machen sollen eine gute Nachricht, Anwälte braucht das Land!!


Richard0808 antwortet um 02-03-2019 03:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern



BauerManfred antwortet um 02-03-2019 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@fliege Die Meldung ist hoffentlich sarkastisch gemeint..................



ek antwortet um 02-03-2019 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
"Auf jedem Fall gehört die Eigenverantwortung der Wanderer angehoben und nicht der Versicherungsschutz der Almbetreiber."

Ernsthaft? :-)

mfg
Ernst Krampert


Richard0808 antwortet um 02-03-2019 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ek ja, eine gute Rechtschutzversicherung ist schon teuer genug(die ja dringend Notwendig ist) da sollte nicht auch noch die Haftpflicht für Almbetreiber teurer werden.


mittermuehl antwortet um 02-03-2019 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@svoboda12 Meine Frage war ob bei euch Gemeindegrund immer öffentliches Gut ist. Unsere Gemeinde hat ein paa ha Wald + dazugehörige Forststraßen.

Die Erregung über Hunde und Hundekot wirkt langsam etwas überzogen. In meiner Gegend regen sich sicher mehr Leute über saftelnde Güllefässe und Dreck von Misttreuern usw. auf. Von der Geruchsbelästigung der Gülle rede ich gar nicht. Ja- mir geht Hundescheiße auch auf die Nerven. Aber Drama ist es keines. Etwas mehr Selbsreflexion würde da keinem Schaden.

"Onlineregistierung für Wanderer auf Almen" ... wird vielleicht kommen. Aber ich verstehe diese moderne "Ab und Versicherungswelt" nicht. Betriebshaftpflich und Feuerversicherung ist klar. Aber vieles andere ist einfach höhere Gewalt oder ein Unfall. Wer jedes Risiko vermeiden will, muß halt sein Leben in einem Bunker verbingen.


mountainbiker antwortet um 02-03-2019 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@Riewo Du schreibst : Die Alpung auf einer Fremdalm ist ja nicht nur im Interesse des Auftreibers sondern vielmehr im Interesse des Besitzers die Alm zu erhalten. Das ist zmb. bei unserer Alm (ÖBF) nicht der Fall. Der Besitzer ÖBF eigentlich der Staat ist ja durch unsere Auftriebsrechte (Servitut) belastet, und denen wäre nichts lieber die Belastung loszuwerden, ist ja das gleiche wenn du eine Belastung auf deinem Grundstück hättest oder?
Du schreibst ja, man soll wen es möglich ist, alle Belastungen löschen, nur wir haben einen Vertrag und wenn wir mal 5J nicht auftreiben ist das auch Wurscht.





Riewo antwortet um 02-03-2019 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Hallo.....

Vielleicht wäre es ein Lösungsansatz :
Almen sind ja vermutlich vordefinierte Gebiete die sowohl private als auch öffentliche Flächen beinhalten.

Gebt auf diesen Flächen den Rindern die selben Rechte ( STATUS ) wie den frei lebenden Wildtieren aus Sicht der Haftung. (vielleicht (Zucht)Stiere ausgenommen).
Damit hat der Wanderer die selbe Eigenverantwortung wie gegenüber einem Wildschwein oder Hirsch....
Somit wäre Rechtssicherheit für den Bauern ohne große neue Versicherungen gegeben.

Ob man das Thema dann groß publiziert liegt im Ermessen der Tourismusvereine.
( Manche Besucher schreckt man mit dem Hinweis auf Eigenverantwortung vermutlich ab).

Nur so ein Gedankengang
mfg
mfg



eklips antwortet um 02-03-2019 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@riiitsch
Innovative Formen der Rechtsauslegung sind momentan fast täglich im Gespräch


Harpo antwortet um 02-03-2019 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@Riiitsch
Ich habe den Eindruck Du lebst vom Tourismus und nicht von der Ldw.
Anders kann ich mir Deine Argumentation nicht erklären????


Harpo antwortet um 02-03-2019 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@Richard0808
Ich glaube Du hast ein völlig falsch verstanden


Harpo antwortet um 02-03-2019 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Das sollte heißen EK und nicht ein


xaver75 antwortet um 14-03-2019 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
So, im ORF Teletext steht, mit jährlich 50000 Euro für ganz Tirol, bezahlt vom Land, sind solche Fälle dann versichert.
Also alle 10 Jahre ein Fall entschädigen, oder besser alle 20 Jahre einen, damit die Spesen des Versicherers nicht zu kurz kommen?

mfg


mittermuehl antwortet um 14-03-2019 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@ Harpo
"Ich habe den Eindruck Du lebst vom Tourismus und nicht von der Ldw.
Anders kann ich mir Deine Argumentation nicht erklären????"

Wir leben vom Tourismus und mit der Landwirtschaft.

War bei einem Vortrag der Kammer. Der Vortragende hat so nebenbei bemerkt das die Welt oder die EU es nicht merken würde wenn Österreich keine Landwirtschaft hätte. Und 3/4 der Konsumenten würden es im Supermarkt auch nicht merken. Es hat schon einen Grund das es das Ministerium für Tourismus und Nachaltigkeit ist. Sobald sich Landwirtschaft (Förderungsempfänger) mit der Tourismuswirtschaft (Nettozahler) anlegt, wird die Landwirtschaft verlieren. Somit muß die Landwirtschaft das Verständnis und die Unterstützung der Tourismuswirtschaft haben. Bedeutet ja nicht das man als Landwirt die Hosen runter lassen muß. Aber es wird nur mit einen Miteinander gehen.


xaver75 antwortet um 14-03-2019 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
Fazit, die Bauern sind vom Tourismus abhängig ……. ,-).

@Mittermühl
Ich erspar Dir meine Worte zu so einer "Einstellung".

mfg


eklips antwortet um 14-03-2019 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@xaver

Bei aller Kritik an der Regierung, aber das muss ich schon anerkennen: Zu uns Bauern sind sie irgendwie schon ehrlich gewesen mit der Benennung des Ministeriums - Nachhaltigkeit und Tourismus. Klassische Landwirtschaft ist Beiwagerl oder man könnte auch sagen "zu Kurz gekommen"


mittermuehl antwortet um 14-03-2019 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Versicherungsschutz für Almbauern
@xaver75 Du darfst Worte finden. Ich ja nicht meine persönliche Einstellung sonder die Regierungslinie. "Nachhaltigkeit und Tourismus". Das einzige landwirtschaftliche Thema wegen dem Herr Kurz vor die Kamera getreten ist, ist die Zusicherung das man weiter auf Almen wanderen wird können.


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