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farmer987654321 09-11-2013 15:50 - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Wie würdet ihr eine sehr dichte begrünung, die drunter am boden noch dazu ziemlich stark verunkrautet ist mit glyphosat totspritzen?

Einfach den stehenden bestand spritzen?
Walzen und dann spritzen?
Mulchen und dann den kurzen aufwuchs spritzen?
Oder sonstiges?

Wie viel würdet ihr pro ha verwenden?

Danke für eure antworten


frank100 antwortet um 09-11-2013 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Du willst heuer noch spritzen?


farmer987654321 antwortet um 09-11-2013 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Nein , erst im frühjahr



waldorf antwortet um 09-11-2013 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
die meisten Pflanzen werden ohnehin abfrieren. Stehen im Frühfahr noch zu viele Unkräuter, dann mindestens 3 Tage (besser eine Woche) vor einer Bodenbearbeitung spritzen. Bei Direktsaat Spritzzeitpunkt nach der Saat. Aufwandmenge je nach Unkräuter. In der Regel reichen 3 l Durano/Clinic/Glyphos + 10 kg Ammonsulfat oder 1 l Ölzusatz. Bei Wurzelunkräutern oder Pflanzen mit starkem Wurzlsystem (Klee, Ölrettich) Aufwandmenge auf mind. 5 l erhöhen. Zu beachten ist weiters das Herbizidverbot bis zum Anbau der Folgekultur in den Begrünungsvarianten A, A1, C1 und D1


Interessierter antwortet um 09-11-2013 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Du machst keine Angaben über Folgekultur, mulch- bzw. direktsaatgeeignete Bodenbearbeitungs- bzw. Sägeräte.
Vor dem Winter noch den Aufwuchs einkürzen kann nicht so falsch sein .....


fgh antwortet um 09-11-2013 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Jetzt zu spritzen wäre gar nicht mal so falsch, zieht langsam ein und wirkt super.


MF7600 antwortet um 09-11-2013 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@farmer987654321

ich nehme mal an es ist eine abfrostende begrünung.
ich würde abwarten bis zum nächsten frühjahr, dann sind die meisten pflanzen abgefroren.
wenn die zwischenfrucht tatsächlich so üppig ist, wird eine hervorragende bodengare entstehen.
ich würde direkt anbauen und nach der saat den wiederergrünten unkrautaufwuchs totspritzen.
es genügen bei gräsern und ausfallgetreide 2l glyphos und zusatz wie öl,..., bei wurzelunkräutern 3-5l




farmer987654321 antwortet um 09-11-2013 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Neins sie friert nur zum teil ab
Einige komponenten bleiben und im frühjahr wird mais in direktsaat draufgebaut
Soll ich jetzt noch schnell spritzen oder erst im frühjahr?


Interessierter antwortet um 09-11-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Wenn der Aufwuchs wüchsig ist wie du schreibst, werden sich die Pflanzen gegenseitig abdecken und zu wenig Mittel aufnehmen.


Hoemal antwortet um 09-11-2013 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Zwischenfrucht totspritzen?
Ist so etwas wirklich notwendig?
Nimm doch lieber ein paar liter mehr!
das ganze gift glaube ich ist immer noch zu billig.
wie währe es mit bodenbearbeitung vor anbau?


MF7600 antwortet um 09-11-2013 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
auf keinen fall jetzt spritzen, welchen sinn hätten dann die überwinternden pflanzen?
welche zwischenfrüchte hast du die überwintern?

eventuell kannst du vor der saat walzen, welche walze ist ziemlich egal wenn du danach glyphos einsetzt.

bodenbearbeitung ist mehr gift als 2l glyphos



payment antwortet um 09-11-2013 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
mf7600, Scheibenegge-ganz flach-auch möglich????


farmer987654321 antwortet um 09-11-2013 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Naja der sinn vom direktsaatsystem ist dass man keine bodenbearbeitung macht und deshalb muss man begrünungen und das ganze unkraut totspritzen
Mir wärs auch lieber wenn nicht mit gift gearbeitet werden müsste


farmer987654321 antwortet um 09-11-2013 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Nach dem walzen gleich spritzen oder warten bis dass alles wieder ein stück aufwächst?
In meiner mischung frieren Winterackerbohne, Winterwicken, Wintererbsen, Winterroggen nicht ab, die sind aber nur ein teil von der ganzen begrünung, der großteil friert ab


misches antwortet um 09-11-2013 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
im normalfall ist den ganzen Kulturen die bei dir nicht abfrosten mit einem ordentlichem Maisspritzmittel (Laudis, Zintan oder Elumis...) leicht beizukommen, wenn du eine leichte BB machst wirst du warscheinlich aufs glyphosat verzichten können. wie es natürlich bei direktsaat aussieht kann ich dir nicht sagen da würde ich schon auf nummer sicher gehen. Würde jetzt noch mulchen und im Frühjahr den Aufwuchs abspritzen falls notwendig.


may antwortet um 09-11-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Jetzt würde ich der Begrünung zuschauen und mich freuen, dass sie den Boden bedeckt.
Wenn die Direktsämaschine es verträgt würde ich direkt in die "Wildnis" säen und zeitig Maisunkrautbekämpfung mit voller Aufwandmenge durchführen,
sonst bei passender Witterung anfang April eine Beikrautregulierung durchführen
(Man soll ja nicht mehr von Gly... reden, da die Verbotsapostel ja schon in den Startlöchern stehen)



tristan antwortet um 10-11-2013 05:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
bodenbearbeitung ist mehr gift als 2l glyphos
Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
Auf jeden Fall müsste Glyphos mindestens 100 € je Liter kosten, damit es nur mehr sinnvoll eingesetzt wird.


MF7600 antwortet um 10-11-2013 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@tristan
tja wenn man keine ahnung hat sollte man nicht mitreden.

@farmer
diese winterharte begrünungsmischung ist ja hammer!!
auf keinen fall jetzt irgendetwas machen, mulchen würde jetzt nur den unkräutern licht geben.

im frühjahr den bestand noch entwickel lassen und vor dem anbau walzen, danach säen, 2l gl und fertig.




179781 antwortet um 10-11-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
So eine Begrünung wie farmer beschrieben hat, ist doch ein Hit, wenn man die am Feld hat. So etwas jetzt im Herbst mit Gift zu ruinieren wäre völlig falsch.
Bei uns würde ich das einfach stehenlassen und mich drüber freuen, dass das am Feld steht und für mich arbeitet. In trockenen Gebieten wird so etwas im Herbst oft gemulcht, weil man glaubt damit Wasser zu sparen. Ob das notwendig ist weiß ich nicht, damit kenn ich mich nicht aus.

Im konventionellen Bereich ist dann im Frühjahr wohl die Standardmaßnahme mit mit Gly... abspritzen und direkt hineinsäen. Das funktioniert in der Praxis auch recht gut. Was viele nicht wissen ist, dass man danach oft gar keine zusätzliche Unkrautbekämpfung in Mais mehr braucht. Die Unkrautsamen an der Oberfläche haben unter der Begrünung gekeimt und wurden von eben der (wenn sie gut gelungen ist) großteils erstickt, die übriggebliebenen werden mit den vorhandenen Wurzelunkräutern vergiftet und sind auch weg. Wenn keine Bodenbearbeitung gemacht wird, wird kein neues Unkraut zum Keimen angeregt und auf dem Feld ist Ruhe. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Bodenstruktur und das Bodenleben in Ordnung sind.

Im Biobereich geht so etwas auch ohne viel herumgraben. Ich hab selbst so eine Begrünung stehen.
Da ist nach WW ein Mischung aus blauer Bitterlupine, Sommerwicke, Wintererbse, Alexandrinerklee, Phazelia und Mungo gesät worden. 1/3 vom Feld habe ich nur auf etwa 5 cm Tiefe mit breiten Gänsefußscharen am Grubber bearbeitet, 1/3 mit den breiten Scharen auf etwas mehr als 10 cm und den Rest mit 5 cm schmalen Scharen auf 25 cm. Die Begrünung sieht überall gleich gut aus, auf dem nur flach bearbeiteten Stück ist relativ viel Gras dabei. Da wurde aber auch seit mehr als 15 Jahren nicht mehr tiefer gearbeitet.
Vielleicht mach ich mir nächstes Jahr die Mühe und stell ein paar Bilder ein, wie es dann mit dem Mais weitergeht auf dem Feld.

Gottfried

PS: Viele konventionelle Kollegen bei uns sind schon ganz scharf drauf, dass der Tag des Pfluges am 15. Nov. kommt, dann dürfen sie nämlich diese Begrünungen einackern. Das ist halt deren Vorstellung von "ordentlichem" Ackerbau.



biolix antwortet um 10-11-2013 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Hallo!

genau Gottfried, dein letzter Satz trifft zu 90% zu bei uns.. leider auch noch 50% der BiolollegenInnen, aber die lernen ein wenig schneller..

Ja und zu dem Gift, diese 4 Liter pro ha und Jahr ( denn du belügst dich selbst mit deinem 1mal mf ) rechne dir das nur auf ganz Ö aus, inkl. der anderen PSM , mir graust, und jetzt erst wo es bewiesen ist das es menschliche Zellen ebenfalls verändert.. ;-((

Mf, ich hoffe du und die Chemiemultis, ihr übernehmt dann die volle Verantwortung dafür !

lg biolix


ANDERSgesehn antwortet um 10-11-2013 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz

mensch missionar biolix
träum weiter in deinen hoffnungen.

gotti, ich hätte zeit beim zugfahren
ein (..) bier mit dir zu trinken, sind ja
immerhin 8stunden. - ich mag deine
beiträge, da gibt´s sicher eine nette
gesprächsgrundlage das die zeit im
flug vergehen läßt.
(meine tel.nr. hast du schon, du
darfst sie auch beruhigt benutzen)

lg
ANDERSgesehn.


179781 antwortet um 10-11-2013 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Hallo Anders
Irgendwo finden wir schon eine Gelegenheit zum Biertrinken. Im Zug ist das eher ungünstig, der Restauranwagen ist meisten bummvoll und ich hab mir ausserdem schon einen "Schlachtplan" aufgestellt, was ich alles erledigen möchte, der reicht eigentlich für zwei Tage. Deshalb werd ich mich im Waggon im Schlafsack verstecken und dösen, damit ich bei Tag munter bin.

Gottfried


Berschl antwortet um 10-11-2013 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Also mal Pro und Kontra soweit ich mir´s zusammengelesen habe+ ein paar Gedanken von mir:
Glyphosate ja/nein:
Pro- keine Bodenbearbeitung, verringerter/kein Herbizid einsatz möglich.
Kontra- Glyphos mit seinen Kosten und Wirkungen, ev wäre bei schweren Böden doch ein Pflugsturz positiv.
-Vieleicht nach Glyphos/ vor Anbau noch Schwarzkalk ausbringen? Hat ja auch noch eine gewisse Wirkung, und Kalk muß sowieso.-
Glyphos Herbst/ Frühjahr:
Pro Herbst- im Frühjahr ist alles schön verrottet, kein Zeitdruck, ev. spart man Bodenwasser.
Pro Frühjahr-Maximale Grünmasse, Frühjahrskeimer werden unterdrückt/bekämpft, Ausschwemmung minimiert.
Es kann nicht schaden sich bei den Bio-Kolegen was abzugucken, wenn auch vieles Konventionell nicht umsetzbar ist.



biolix antwortet um 10-11-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Hallo !

also was hat das mit "missonieren" zu tun, anders ? Sag ihm nur er soll nicht so einen Blödsinn verzapfen, indem er die Leute zu einer Giftanwendung anregt, und dafür die Verantwortung zu übernehmen, wenn es dann raus kommt was das anrichtet...

Und siehe berschl, solange so etwas gedacht wird, das das was bios machen, konventionell nicht umsetzbar ist, solange ist "Aufklärung" und nicht "Missionierung" extrem notwendig.. ;-)))

lg biolix

p.s. aber schön berschl das du findest bei bio geht viel mehr.. ;-)


mfj antwortet um 10-11-2013 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz

...wenn der Thread mal kein Fake ist !

@biolix - halt dich doch raus, wo du nix verstehst !!
 


farmer987654321 antwortet um 10-11-2013 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Warum ein fake?
Ich hab gehört das einige biolandwirte ohne pflug arbeitung und hab mir gedacht dass das nur eine verkaufsmache des ecodyns ist und wollte mich informieren ob es reelle biolandwirte gibt die auch ohne pflug arbeiten

Man wird sich ja noch informieren dürfen, oder nicht?


biolix antwortet um 10-11-2013 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
mfj.. ;-))

Ach der Farmer ist ein fake, was bist dann du mfj.. ach nur ein "Fackier".. ;-)))

lg biolix

p.s. ja klar und bez. verstehen, Glypho verändert nur die menschliche Zelle, ist schon bewiesen, hat mf selbst gepostet und ist schon erforscht, nur du hast die Studie noch nicht "zerlegt"..


Berschl antwortet um 10-11-2013 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Wer Konvi versus Bio streiten will soll einen neuen Thread aufmachen- ein bischen Disziplin kann man von Erwachsenen eigentlich erwarten.
Und schon mach ich´s selber: Biolix:
Alle Methoden des Biolandbaues lassen sich konventionell nicht umsetzen weil die viel zitierte Selbstregulierung bei Konventionellen nicht greift da viel höhere freie Nährstoffmengen vorhanden sind und die Eingriffe allgemein stärker ausfallen. Aber etwa mechanischen Maßnahmen z.b. gegen Wurzelunkräutern kann man schon was abgewinnen.


2009 antwortet um 10-11-2013 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
hallo farmer987654321

mfj ist halt von sich überzeugt,alledings kann er auf grund seiner kurzen beine nicht über den gartenzaun sehen,daher ist alles für ihn ein fake,hetze,unwahrheit............

zu deiner begrünung,nicht todspritzen,den damit erreichst du weder richtigen humusaufbau noch die versorgung der bodenlebewesen,den diese können behandeltes grünmaterial nur schwer bis gar nicht verwerten.
ich würde bei hohen unkrautdruck und üppiger winterharter begrünung eine kombination aus walze (front)
und scheibenegge (heck)einsetzen um einmal das material leicht einzuarbeiten.......zeitig, nich vor dem anbau,damit versorge ich schon mal den boden.wies dann weitergeht mußt du selber wissen.......weiss ja nicht was du anbauen willst oder welche technik du zur verfügung hast.
für mich als biobauer würde bei sehr starken unkrautdruck nur der pflug als lösung bleiben ........seicht ,würde aber trotzdem zuerst mit der scheibenegge drüberfahren.ist halt zeitaufwendiger.......und mf7600 wird jetzt aufschreien :-)

schöne grüsse 2009


MF7600 antwortet um 10-11-2013 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
meine winterharte begrünung besteht aus grünschnittroggen, winterwicke, raygras, inkarnatklee und winterrübsen.
ich hab bei einem biobetrieb schon soja direkt in gewalzten roggen gesät- völlig problemlos und der bestand war nahezu unkrautfrei.
werden das dort nächstes jahr auch mit mais versuchen.

hier ein video wies funktioniert, zwar in englisch es ist aber selbsterkärend :

 


MF7600 antwortet um 10-11-2013 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
179781 hat vollkommen recht, mit der direktsaat regs du die unkrautsamjen nicht zum keimen an und nach dem walzen, anbau kann man mit glyphos als einzige herbizidmassnahme auskommen.

@selbst belügen?
du kannst ja von deinen praktischen erfahrungen berichten. ;-)
wenn ich mit einmal nicht auskommen kann wie du dann mit 0 mal? ;-)



schellniesel antwortet um 10-11-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600 und farmer987654321

Ohne es besser zu wissen denke ich das die Begrünung auch mittels DS bestellt wurde... Ansonnsten hätte der ganze trarrra um no till in der drauffolgenden Kultur ja wenig sinn?!?

Warum is die Begrünung jetzt so verunkrautet?

Mich wunderts nicht wen Glyphosate derartig in Verruf geraten wenn diese als Allheilmittel und bei geringster Verunkrautung ständig eingesetzt werden...

Also am besten gleich drei mal mit glypho(clinic) drüber zum Abreifeschutz oder nachernte Behandlung auf die stoppel, Begrünung im herbst tot spritzen und dann nach der Saat im Frühjahr kurz vorm auflaufen der Hauptkultur noch mal weil da ja doch noch was kommt???

Also so stell ich mir no till richtig gelungen vor...

Mal ernsthaft!

Also wenn da no till in stehenden Grünschnittrogen problemlos funktioniert dann sollte doch die Ausaat in etwas verunkrautete begrünung doch auch funktionieren!

Dann lass ich mir eine Enmalige Glyphosat behandlung auch einreden...

Die sollte auch als einzige Herbizidmaßnahme vollkommen ausreichen!

Mfg Andreas




 


MF7600 antwortet um 10-11-2013 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
max. 1x/jahr glypos bei der saat reicht natürlich vollkommen aus. vor der weizenaussaat nach mais oder soja mach ich keine glyphosatbehandlung.


MF7600 antwortet um 10-11-2013 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
meine abfrostende begrünung mit ackerbohne, sommerwicke, peluschken, lupinen, schwarzhafer, senf, meliorationsrettich, ölrettich.



 


schellniesel antwortet um 10-11-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600

Mh 1X jahr is auf ein und der selben Fläche? für mich auch noch zu oft!

Für mich is glyphosat einfach der Notnagel wenns anders nicht mehr geht und das will ich auch im pfluglosen Zeitalter noch beibehalten!

DS is zwar nochmal was anderes aber auch da würde ich es als gescheitert sehen wenn glyphosate jährlich auf der ein und der selben Fläche notwendig sind!?

Mfg Andreas


MF7600 antwortet um 10-11-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
hier der biosoja den ich direkt in mannshohen roggen gesät habe.



 


tristan antwortet um 10-11-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
lieber zweimal Pflug als einmal Glyphos im Jahr.

Ich habe vielleicht laut MV7600 keine Ahnung, aber dafür jede Menge Erfahrung. In meiner Sturm und Drang-Zeit hab ich auch mit Glyphos gearbeitet und geglaubt, ich kann mir bei der Bodenbearbeitung etwas sparen.
Im Prinzip wäre das schon möglich, aber ich verkaufe meine Ernte nicht, sondern verfüttere diese an meine Schweine. Und für die ist das beste Futter gerade gut genug.
Fazit:
Lieber Pflug als Roundup.

Ps: Nach WW/WG wird bei mir Senf/Ölrettich mit Grubber und Kleinsamenstreuer angebaut. Im Frühling kommt noch Güllefass, Düngerstreuer, Kreiselegge und Maisbaumaschine zum Einsatz. 3-4 Wo später normale Herbizidanwendung. Fertig Arbeit.
Das geht natürlich nur, wenn man keine winterharte Begrünung anbaut.

pps:
Beim Billa gibt´s den Hausverstand.
;-)


MF7600 antwortet um 10-11-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@schellniesel
verwendest du auf deine flächen jährlich herbizide?

die die bodenbedeckung in dem bestand- lässt keine verunkrautung zu.



 


fgh antwortet um 10-11-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Ich spritze es zweimal im Jahr um den Baumstreifen bei meinen Kulturen frei zu halten - immer auf der selben Fläche.
Fahre jetzt zwar im Herbst und im Frühjahr mit einem Stockräumgerät (Reihenfräse mit Taster), aber je nach Lage brauche ich die zwei Behandlungen noch, mit einer geht's nur bei wenigen Flächen.
Wühlmäuse vermehren sich auch prächtig...


MF7600 antwortet um 10-11-2013 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@tristan
du hast auch keinerlei erfahrung
2mal pflug- ja klar...
glückwunsch zu deiner nachhaltigen wirtschaftsweise!!

hier mal ein vergleich...



 


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
und die entwicklung



 


schellniesel antwortet um 10-11-2013 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600

Ja aber nicht die ein und die selben!!!
Auch in den gleichen Kulturen versuche ich die Wirkstoffgruppen etwas zu wechseln. Stichwort Resistenzbildung.....
Beim Ölkürbis is das allerdings schwierig! (Mangel an verschieden Wirkstoffgruppen)

Und ja eine Bodendecke hilft. hilft aber auch das Unkräuter ankeimen und auch auflaufen... feucht genug haben sie ja meist...
Wenn die Hauptkultur da nicht schneller ist hilft dir die Bodendeckung recht wenig!
ich weiß das du jetzt was anderes behaupten wirst und der bio Soja zeigt es auch,aber ich weiß das es anders sein kann...

Mfg Andreas


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
noch eins



 


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@schellniesel
wenn du sie einmal ausgeschaltet hast kommt unter einer dicken mulchdecke nichts mehr durch.
hier no till kürbis:

 


schellniesel antwortet um 10-11-2013 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
mf7600
übertriebener Glyphosat einsatz ist das thema nicht die BB!?!

Mich interessiert es zwar was man in Übersee oder in NÖ macht allerdings will ich das auf meinen Flächen sehen was geht...

Weiß das DS versuche mit Ölkürbis kläglich gescheitert sind...

Allerdings auch unsere Lk konnte mir keine Rahemnbedingungen zu den versuchen nennen! Vorfrucht sollte KM gewesen sein, ob begrünt wurde konnte mir keiner sagen...

Problem sollen auflaufen und die Jugendentwicklung, sowie Ausfall von Ausgewachsen Pflanzen durch die Maulwurfsgrille. die mir in den Mulchsaatvarianten auch schon probleme macht!

Und zu der gründecke sind 5cm dick Graß/heu zu wenig?
da kam außer Hirse nix durch die hat sogar in dieser Mulchdecke angekeimt ganz ohne bodenkontakt...

Mfg Andreas



tristan antwortet um 10-11-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Lieber MV, mach einen Kurs in sinnerfassend lesen.

unter ps steht, wie ich Mais anbaue.


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
tristan
brauchst wohl eine brille? oder leidest du unter demenz?
du hast geschrieben lieber 2x pflug als glyphos. anhand meiner bilder(du brauchst da gar nicht lesen können)
kannst du ja vergleichen...
nur für dich: der mais rechts wurde nach er saat mit 2l glyphos gespritzt.

@schellniesel
glyphos erleichtert eine nachhaltige wirtschaftsweise aber gewaltig
gras, heu als mulchdecke? kann sein das grassamen gekeimt sind?
wurde vor der mulchabdeckung bearbeitet?
die lk hast du nach versuchen diesbezüglich gefragt- aaaalllles klar. ;-)



tristan antwortet um 10-11-2013 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
MV, ich habe eine Brille.

Irgengdwann, wenn du endlich deine Pubertät bewältigt hast, wirst auch du sinnerfassend lesen können. schöne Fotos kannst du ja jetzt schon reinstellen.

ps glyphos und nachhaltig gemeinsam ist nicht möglich. meine Erfahrung.


schellniesel antwortet um 10-11-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600

Nachhaltig!? Mit jährlich das ein und das selbe Herbizid immer und Überall einzusetzen??

Ach so! Das teuerste glyphosat, Round up, wurde ja nur wegen der Anwenderfreundlichkeit und dem klingenden Beinamen immer wieder anders benannt!??

Oder war da doch was mit Resistenzen??

Mfg Andreas


schellniesel antwortet um 10-11-2013 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600

Naja dann nenn mir mal Anlaufstellen wo ich DS versuche in der So Stmk besichtigen kann!?

nein es wurde vor der Mulchdecke nicht bearbeitet, Eigentlich wollte ich damit meinen Pappelstecklingen die direkt in die Wiese gesteckt wurden, den unkrautdruck direkt neben den stecklingen nehmen....

Mit schlechtem erfolg den die stecklinge hats gar nicht gefallen dafür Hirse wo auch immer die hergekommen ist schon...

Mfg Andreas


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@tristan
ich hab aber schon erwähnt dass du keine erfahrung hast?

hier zum regenwurmbesatz nach 3l glyphosat, biolix sagt ja dass die regenwürmer, sofern sie nicht eingehen glyphosatbehandelte ernterückstände nicht fressen.
keine strohabfuhr und leguminosenzwischenfrucht...




 


MF7600 antwortet um 10-11-2013 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@schellniesel
ich denke dass du in der steiermark keine direktsaatkürbisse finden wirst.
wahrscheinlich gar keine wirklichen direktsaatversuche.
ich würde weisskleeuntersaat im mais anlegen und nach dem dreschen noch roggen aussäen, im frühjahr den roggenbestand walzen, kürbis säen- glypos- fertig.


biolix antwortet um 10-11-2013 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Nabend !

mf sag nicht was was ich nicht gesagt habe !

Du weißt aber was ihm schmeckt und was nicht..hmmm.. im Terrarium schon probiert, inkl. wie es sich auf die Mikroorganismen auswirkt ? Bzw. schon mal selbst besprüht.. machs doch mal, ich will dabei sein...

Streitet euch nur, machts es mal 10 Jahre noch, und dann schau ma... Tristan wird "tolle" Fruchtfolgen haben, darum immer Pflug...

MF wird auch mal anstehen, aber es solls nur glauben das ihm Gift weiter bringt, aber bitte dann auch die Folgen tragen !

lg gn8 biolix


tristan antwortet um 10-11-2013 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MV 7600
???
Keine strohabfuhr und leguminosenzwischenfrucht...

Wie man auf deinem Foto sieht, hat Biolix recht.

Meine Regenwürmer verarbeiten Stroh und die Senf/Ölrettichzwischenfrucht ohne oberflächliche Rückstände bis zur Maisernte. Da ist auf der Oberfläche nix mehr zu sehen.


schellniesel antwortet um 10-11-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aha und warum nicht?!
Es gab auch heuer einige versuche mit der Horsch, Mais in Ds... Berichtet wurde nur von der Ökosem Variante! Was wurde aus der DS??

Ich baue so gut wie keinen KM!

Also meine Variante die Begrünung (bild oben) (Vorfrucht SW) wird vor der Aussaat nur mit der Ke bearbeitet, Kürbis rein, Herkömmliche Herbizide...

Würde da rein auch gerne eine DS versuchen allerdings glaube ich das es ohne das ganze einzuebnen da die Saatablage nicht wirklich gut gelingen wird...

Allerdings a mini eckerl wird schon wieder für schellniesel`s versuche geopfert werden :-) Saatgutablage mit der hochpräziser Technik. der zehn finger EKS ;-)

Einzige Kultur die No till bei uns richtig gut gefällt is Miscanthus...


tristan antwortet um 10-11-2013 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Biolix du kannst auch nicht sinnerfassend lesen?

Lieber zweimal Pflug als einmal Glyphos im Jahr.

oder:
Bevor ich Roundup spritze, mache ich lieber intensive Bodenbearbeitung.

Ich habe einfach schlechte Erfahrung mit Glyphos-behandeltem Futter in der Schweinehaltung gemacht. Daher versuche ich, ohne diesem Gift auszukommen.
Und wenn ich dafür mehr Bodenbearbeitung , auch mit Pflug, machen muß, ist es mir das Wert.

Fazit:
Lieber Pflug als Roundup.




schellniesel antwortet um 10-11-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@mf7600
So wie Biolix schon schreibt so übertrieben wie du immer beschreibst,haben deine Würmlis nicht gearbeitet...

Also hab heuer bei @wene85 mit dem Grubber nach WG begrünt so das auch das ganze Stroh am feld verblieben is, also im September war davon nix mehr zu sehen! Trotz fungi-Behandlung und ohne Gülle oder dergleichen zur besseren Strohrotte!

Davor wurde auf der Fläche noch nie auf den Pflug verzichtet weder beim begrünen noch zur Hauptbearbeitung...

https://www.landwirt.com/ez/ezimagecatalogue/catalogue/variations/22364_Foto0359.jpg

Bei mir wurde das stroh zwar abtransportiert aber da sieht man spätestens jetzt auch keinen einzigen Stoppel mehr...

Mfg Andreas


179781 antwortet um 10-11-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Wenn man sich mit Mulch- und Direktsaatvarianten beschäftigt, muss man da schon einiges mehr tun, als nur auf einem Fleckerl Feld schnell einmal probieren. Da muss zuerst einmal die Vorgeschichte auf dem Feld passen, die Hauptkultur und Begrünung entsprechenend zusammenpassen, die Düngung darauf abgestimmt sein usw. Die Technik die eingesetzt wird, muss auch unbedingt passen, aber nicht umgekehrt. Viele Anfänger glauben nämlich, dass die Technik das wichtigste ist und denken gar nicht dran, dass es eigentlich am wichtigsten ist, den Boden entsprechend vorzubereiten.


Gottfried


schellniesel antwortet um 10-11-2013 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@Gottfried

In allen ehren aber was willst noch mehr machen??
Wenns mit einer angepassten FF und Begrünungen net funkt dann is der Pflug trotz seiner Nachteile ja Klar im vorteil!?

Oder was willst uns mit deinem Letzten Beitrag jetzt näher Bringen?
Anspielungen auf meine Versuche!?

Ich geh nur keine großen Risiken ein und schmeiß net von heut auf morgen alles was sich bisher bewährt hat übern haufen!
wenn ich zwischendrin mal was probiere hatten beiden Varianten die gleichen vorausetzungen, Somit auch halbwegs vergleichbar!

Mfg Andreas





MF7600 antwortet um 10-11-2013 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@tristan
du hast murx in der schweinehaltung gebaut und glyphos soll schuld sein- fakt.
wenn die senf- ölrettichzwischenfrucht weg ist dann war es ein kümmerlicher bestand.
du und schellniesel haben nicht verstanden was auf dem foto gezeigt wird.

@schellniesel
keine ahnung, weils keiner kann?
ziel ist die permanente bodenbedeckung.
bei der direktsaat sieht man die sperrigen ernterückstände der letzten jahre.

die regenwurmhaufen sind relativ unbekannt...

@gottfried
absolut richtig



 


schellniesel antwortet um 10-11-2013 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Versteh dich schon! Du schreibst ständig das es ja so einfach is...
Warum sollten wir es in der STMK also nicht Können!
Meinst nicht im herbst noch a Bisserl zu güllen, das Ganze zu Pflügen, im frühjahr wieder güllen, Abschlebben, Düngen, Eggen und legen, udn Herbizid is ja weitaus schwieriger zu bewerkstelligen, oder?
Also ich glaub net das wir einfach nur zu blöd dafür sind!

"die regenwurmhaufen sind relativ unbekannt..."

Meinst die löcher wo rundherum so ein kleines Häufchen mit Erdkügelchen liegt?

Nein dann is eher Standart! Egal welche BB die sind doch eh so gut wie Überall zu finden...
Absolut nix besonderes!

Mfg Andreas


tristan antwortet um 10-11-2013 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@MV 7600
Ja, ich habe schon Murks in der Schweinehaltung gebaut. Learning by doing.
Ein groooßer Fehler war der Einsatz von Glyphos. Fakt.

1,5m Bestandeshöhe + ist für mich kein kümmerlicher Bestand.

ok, ich habe dein Foto nicht verstanden, erkläre es mir, bitte.

ps: 100% meiner Ackerfläche gehen grün in den Winter: WG, WW, Zwischenfrucht.

@gottfried
absolut richtig.
Nur möchte ich bei Mulchsaat mit vorhandener Technik auskommen. Und wie bereitet man den Boden vor ??


MF7600 antwortet um 10-11-2013 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@schellniesel
nein das mit den löchern und erdkügelchen mein ich nicht. *ggg*
weils keiner macht kanns auch keiner- klaro?

@tristan
vielleicht war es ein anderes spritzmittel?
bei learning by doing sollte man auf das learning nicht vergessen.
1,5m bestand sagt gar nichts...
die bodenbearbeitung ist auch zu intensiv...
100%grün ist schon mal nicht sooo schlecht.


tristan antwortet um 10-11-2013 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
MV, hast du schon mit Tieren gearbeitet, bzw. dein Geld verdient?

Das Leben ist ein ewiger Lernprozess. Ohne Weiterbildung hast du Stillstand. Und Stillstand bedeutet Rückschritt.

Bestandesdichte ist auch sehr hoch, da verrecken alle Beikräuter, weil kein Licht mehr nach unten kann. Die Jäger fluchen, weil sie nix, nicht mal mehr ein Wildschwein in der Begrünung sehen können.

Die Bodenbearbeitung ist mit Absicht intensiv, weil eh schon wissen:
>Lieber intensiv als Roundup
>Vorhandene Technik für Mulchsaat nutzen
(^_^)


schellniesel antwortet um 10-11-2013 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Also du hast recht ich sehe auf dem bild nicht was da sooo besonders sein soll??
Ich dachte das wären noch Strohreste weils eher so Dünhalmig ausgesehen hat!? Wenns Stengel von Senf und Ölrettich sidn dann is Klar die verholzen und dann brauchts schon a zeit bis die verschwinden!

Also wenn versuche durch die Lk in Begleitung des Ackerbau und Errosionsschutzbeauftragten Dr. Karl Mayer durchgeführt werden diese aber für interessierte nicht eingesehen werden können is das nur aufgrund dessen weils keiner macht??
Und deren versuche sind ohnehin wenig aufschlussreich weil diese Ähnlich wie Feldtage auf Musterflächen durchgeführt werden! da muss man dann schon auch noch auf die Besonderheiten der eigenflächen auch noch Rücksicht nehmen!

Mfg Andreas



MF7600 antwortet um 11-11-2013 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@tristan
ja auch schon etwas geld verdient...
na dann hast du das ja im griff, wenn die wildschweine nicht zu sehen sind.
da kannst du deine technik für mulchsaat nutzen, aber alle 2- 3 jahre gehört schon gepflügt.
so kannst du sehr gut und nachhaltig produzieren. ohne das böse gift.
welches herbizid setzt du sonst im mais ein?

@schellniesel
wer sich für des thema nicht wirklich interessiert wird scheitern, in österreich sind kaum praxiserfahrungen.



misches antwortet um 11-11-2013 03:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Also mit glyphos und schweinehaltung muss ich dem tristan absolut beipflichten denn seitdem ich für meine zuchtsauen gvo freien soja verwende ist meine herde sehr viel fruchtbarer geworden und vor allem die jungsauen werden sehr viel leichter trächtig und vor allem rauschen sie besser. Ich denke schon das glyphos den hormonhaushalt von tieren beeinflussen kann jedoch wage ich zu bezweifeln ob das auch bei abgespritzten zfs zutrifft jedoch würde ich niemals getreide vor der ernte mit glypho. Behandeln.


ANDERSgesehn antwortet um 11-11-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz

"gvo-freier soja = soja ohne glyphos behandlung"
ist ein totaler irrglaube!

guten morgen
ANDERSgesehn.


DJ111 antwortet um 11-11-2013 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
@ MF:

Es gibt (gab) in der Steiermark sehr wohl Kürbis Direktsaat und auch verschiedene Versuche dazu, auch ich selbst hab schon mehrere Varianten versucht.

Fakt ist aber auch, dass Kürbis zum schnellen auflaufen einen warmen Boden braucht und da liegt wahrscheinlich das Problem, dass Direktsaaten beim Kürbis max. jedes 2. Mal funktionieren.
Darum bin ich nun auch auf streifenweise Bearbeitung umgestiegen, was zumindest heuer sehr gut funktioniert hat. Ich sehe die Vorteile in dem blanken Streifen, der sich gut erwärmt, wo ich Dünger miteinbringe und ausserdem die Vorauflaufmittel gut wirken können.
Wer Kürbisse anbaut, der weiß, dass sie in der Jugendentwicklung schnell sein müssen um einen guten Ertrag zu haben. Wenn sie nach dem Auflaufen so hellgrün und kleinblättrig dahinvegetieren, kannst den Ertrag schon vergessen.
Ich weiß, dass Steifenbearbeitung weder neu, noch DAS Wundermittel ist.
Aber zumindest auf meinem Betrieb kann ich damit die Vorteile von Notill und konv. Bearbeitung kombinieren und so einen guten Wurmbesatz aufbauen, Abschwemmungen verhindern und trotzdem mind. gleichbleibende Erträge erzielen!

Bei Mais ist Direktsaat auch bei uns kein Problem, aber Kürbis is da wesentlich empfindlicher, auch wenn du mit der Reihe dann mal auf eine Fahrspur kommst.
Dem Mais ist das fast egal, aber dem Kürbis eben nicht.

RIchtig eingesetzt wird Glyphosat nicht das Problem sein, allerdings bin ich auch nicht für Sikkationsspritzungen, denn da ist es auch für mich nachvollziehbar, dass sich das in der toten Pflanze nicht so gut abbaut und möglicherweise im Erntegut dann wiederfindet.

Aber die Argumente der Bios, dass Regenwürmer davon sterben und das Stroh nicht mehr fressen, kann ich auch nichts abgewinnen, Ich lade solche gerne zu mir ein, um mir dann zu erklären, wer die dicken Röhren unter den Strohsternen gräbt.

Ausserdem bin ich mir sicher, dass ich trotz Glyphosateinsatz einen besseren Regenwurmbesatz und vor allem auch von großen Würmern habe, als so mancher schlecht arbeitender biologischer Kollege!

Gruß, DJ


biolix antwortet um 11-11-2013 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Morgen !

stimmt Misches, denn lieber Anders, GVO freies Soja wird eben nicht direkt mit Glypho gespritzt, das GVO sehr wohl oft bis zu 3 mal, das ist ein großer Unterschied !
Und ich kenne mittlerweile einige konv. Schweinebauern die umgestellt haben und die Gesundheit der Tiere sich sehr verbessert haben.. komisch..

lg biolix


misches antwortet um 11-11-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
glyphosateinsatz
Ich kann nur sagen dass vor allem meine jungsauen seit ich gvo freien soja einsetze besser rauschen und problemlos trächtig werden nebenbei wurde bei den altsauen die umrauscherquote auf unter 5% mehr als halbiert


misches antwortet um 11-11-2013 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User




MF7600 antwortet um 11-11-2013 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User

@misches und biolix
das liegt nicht an gvo oder nicht, sondern an der qualität der sojabohnen die zu sojaschrot verarbeitet werden.
heimische sojabohnen werden in der regel sorgfältig geerntet, transportiert und vor allem gelagert.
bei sojaschrot aus übersee kann da gewaltiges schief gehen.
ich hab selbst mit der lagerung von grösseren mengen sojabohnen zu tun, diese brauchen besondere sorgfalt bei der lagerung sonst verderben sie relativ schnell und das ist dann das pure gift für die tiere.




MF7600 antwortet um 11-11-2013 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User

@dj111
unglaublich- du kennst sie also die strohhaufen des tauwurms obwohl du glyphos einsetzt?

eine möglichkeit den boden tief in streifen zu lockern und schneller zu erwärmen wär bio strip till.
dazu wird z.b. meliorationsrettich in der selben reihe wie die folgende hauptkultur gesät, man erspart sich die teuren strip till geräte.
weiters kann man zur besseren bodenerwärmung den rest der fläche mit zwischenfrüchten bestellen die dunkle pflanzenreste hinterlassen, wie z.b. phacelia.
auf jeden fall würde ich auch eine untersaat im kürbis anlegen.


MF7600 antwortet um 11-11-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User

so ca. sieht bio strip till aus:

http://www.striptillfarmer.com/pages/News---Radish-Roots-Can-Bio-Strip-Till-Fields---2012-07-13.php


payment antwortet um 11-11-2013 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User

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