Team Stronach als Satireprojekt geoutet

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Muuh 19-08-2013 19:41 - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Manche haben es geahnt, doch die meisten fielen blind darauf rein: die Neo-Partei Team Stronach rund um den Milliardär Frank Stronach hat sich nun auf einer Pressekonferenz offiziell als Satireprojekt geoutet.

Ziel war es demnach, zu testen, ob man denn mit einem komplett eindimensionalen, ideenlosen Parteiprogramm und einem Team ohne Charisma und Charme in der Lage wäre, mit den etablierten Parteien in den Umfragen zu konkurrieren.

Alles nur Schein
„Journalisten, Politiker, Wähler: alle sind sie mir reingefallen“, lachte Stronach vor der verdutzten Presse. Die Idee dazu kam ihm bereits bei der Nationalratswahl 2008: „Ich war schockiert von dieser Plumpheit und wollte einfach entlarven, wie niveaulos die gesamte österreichische Innenpolitik ist.“

Dass so lange niemand den satirischen Charakter erkannte, wunderte ihn dabei am meisten: „Alleine schon der Name, ‚Team Stronach’, hätte zumindest ein paar Leute stutzig machen sollen“, erklärte er.

„Dann dieses ewige, leere Gerede über Werte, die Geschichte mit den Wahllisten bei der Tirol-Wahl und dann noch die Sache mit der Monika [Lindner, Anm.]; seid’s mir nicht bös, aber was hätten wir noch machen sollen, damit das auffliegt?“

Weil er Angst hatte, versehentlich zu viel zu verraten, vermied er so gut wie jedes TV-Interview und verbrachte die meiste Zeit in Kanada: „Ich hatte diesen inneren Drang, jeden Journalisten einfach anzuschreien: ‚Schau dich an! Glaubst du das alles wirklich?’“

Jetzt, da die Bundeslisten eingereicht und nicht mehr änderbar sind, sah er den richtigen Zeitpunkt gekommen, um reinen Tisch zu machen. Was, wenn er nun tatsächlich in den Nationalrat gewählt werden würde? „Dann stelle ich mich auf die Mariahilfer Straße und drücke die Mandate den nächstbesten Passanten auf.“

Quelle: http://dietagespresse.com/team-stronach-als-satireprojekt-geoutet-1/


soamist2 antwortet um 19-08-2013 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
als kampfposter der övp sollte man, im hinblick auf den eigenen spitzenkanditaten, den begriff "charisma" nach möglichkeit eher vermeiden...


misches antwortet um 19-08-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
bitte bei der wahrheit bleiben

Die Tagespresse ist eine österreichische Satireseite. Ausnahmslos alle Artikel sind frei erfunden.



edde antwortet um 19-08-2013 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
dazu passend eine kurze Begebenheit:

ich wollt mich gestern dezent an dem Stronachwerbezug voreischleichen--plötzlich kommt ein Mann auf mich zu-
gibt mir die Hand-
ich frag ihn ob er denn echt sei oder ein Doppelgänger-
er lächelt und versicherte mir, er sei echt-
der Steinbichler Leo kommt auf mich zu und bestätigt mir dir Echtheit dieses so unscheinbaren Milliardärs(Turnschuhe, Jeans,gewöhnliches Freizeithemd)
...muss ja ein herrlicher Anblick gewesen sein--ich mit schönen Lackschuhen und eleganteren Hemd, und der Milliardär mit Turnschuhen und blaukariertem Freizeithemd.

insgesamt machte mir dieser Herr Stronach einen vertrauenswürdigen Eindruck und auch die übrigen Werbeteilnehmer fand ich eigentlich ansprechend und keinesfalls arrogant.

mfg


Josefjosef antwortet um 20-08-2013 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Warum werden die "Aktiven" einer neuen noch nicht etablierten Partei wesentlich strenger beurteilt,
als die der alten Parteien wie spö od. övp?
Was haben denn die etablierten bereits geschafft?
ja, ich weiß: Vieles!
Aber ich möcht ja wissen, was sie positives gemacht haben!?
Also nix! obwohl sie die Möglichkeit und die Macht dazu hatten.
Also Leidln: Wachts endlich auf, aus euren schwarz-rot-blauen Träumen.
Zum Thema Parteiprogramm: hahahahahahhaha..........................................
grüße
Josef



biolix antwortet um 20-08-2013 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Hallo !

wie bewertet ihr eigentlich den Monika Lindner Abgang ? ist ja nicht der Erste eines EX ÖVPlers/rin...

Komisch nur, das sie ja mal zugasagt haben muss... soviel zum "Charisma" von ÖVPlern.. ;-)

Also wenn sich jetzt nichts ändert und die Regierenden sowieso tun können was sie wollen inkl.korrupt sein, dann sind die WÄhlerInnen eh selber schuld..;-)

lg biolix

p.s. ja und noch was, wie bewertet ihr den Sager vom Spindi : er wird der nächste "Reformbundeskanzler" ? ;-))




Christoph38 antwortet um 20-08-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Satire und Kabarett haben heutzutage einen schweren Stand.

Wird eine Situation bewusst überzeichnet dargestellt, kann es leicht passieren, dass den Leuten vorgeworfen wird, jeden Bezug zur Realität verloren zu haben.
Und zwei Wochen später wird Satire & Kabarett von der Realität bei weitem überholt.

Tagaktuell gerade wie beim Finanzskandal Stadt Linz -Bawag, wo der Bürgermeister Dobusch erläuterst, wie er Verträge geradezu selbstverständlich nicht gelesen hat und was er für eine Sauerei ist, dass die Bawag die Stadt reingelegt hat.

http://derstandard.at/1376533860643/Prozess-Linz-gegen-Bawag-geht-weiter


walterst antwortet um 20-08-2013 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Die Geschichte mit der Lindner sehe ich so: Das war ungeschickt vom Lugar. Er hat der Lindner den Boden unter den Füßen weggezogen. Es wird sich kaum jemand wohlfühlen, wenn er ungewollt als Waffe gegen ein System gedreht werden soll, aus dem er/sie wohlbehütet entwachsen ist.
Gar kein Kommentar zur Lindner wäre besser gewesen, als der tatsächliche.


biolix antwortet um 20-08-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Ja Walter das stimmt schon, aber man hätte auch später irgend eine Ausrede gefunden, falls der Druck aus "ihrer" ÖVP zu groß geworden wäre.. war ja, glaube die Prokop wars, das selbe... lg biolix


Peter06 antwortet um 20-08-2013 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Die gute Monika hatte natürlich überhaupt keine Ahnung, welche Anliegen der Herr Stronach hat. Auch von dem Kleinkrieg mit einem Regionaloligarchen hat sie natürlich überhaupt nichts mitgekriegt.
Nach den Äusserungen des Herrn Lugar haben genau zwei Telefonate genügt, und die liebe Monika hat die Notbremse gezogen!
Ein weiteres Beispiel dafür, wer in unserer Republik das Sagen hat...


walterst antwortet um 20-08-2013 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
oben habe ich mich nicht ausreichend klar ausgedrückt. Dass die Lindner wissen musste, was los ist, ist klar.
Aber der Lugar hat sie mit seiner Wortwahl ziemlich abgestochen.


Christoph38 antwortet um 20-08-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Der Lugar hat einen für Politiker unverzeihlichen Fehler gemacht:
Er hat gesagt was er sich gedacht hat.

Ich hätte den Lugar eigentlich für "professioneller" eingeschätzt, obwohl es zum Glück (für uns Bürger) immer wieder passiert, dass Politiker am "falschen" (=richtiger) Fuss erwischt werden, wo gerade keine Zeit zur Absprache mit dem Medienberater ist oder im Idealfall gar die Emotionen mit dem Vollblutprofi durchgehen.

So ein Vollblut hat auch oft sein eigenes Temperament und wenn es von der falschen Seite erschreckt wird, geht es durch.

Mich wundert eigentlich oft, warum wir Bürger uns soviele sündteure Medienberater leisten, wo es doch viel aufschlussreicher wäre die Minister würden häufiger "freihändig" drauflosplappern.


Fallkerbe antwortet um 05-09-2013 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Die Satiere geht weiter,

Stronach und die Todesstrafe, der Berufsmord...

http://www.youtube.com/watch?v=uDzxnZU54IA


Fallkerbe antwortet um 05-09-2013 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
und weiter gehts unverzagt

http://www.youtube.com/watch?v=1yixgR8SS6Y


walterst antwortet um 05-09-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
@Fallkerbe

Wie schauts aus, wenn ein ÖVPler die Todesstrafe fordert?


ah1 antwortet um 05-09-2013 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
wenn ich mir die (privaten, unter 4 augen) meinungen meiner mitbürger zu gewissen verbrechen anhöre, sehen das ca. 95% der österreicher so wie stronach.


helmar antwortet um 05-09-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Hallo Ah1.......wenn ein besonders abscheuliches Verbrechen geschieht, denkt man auch oft so wie eben diese "privaten, unter 4 Augen gemachten Aussagen"...nur, dann wird es heikel.....obwohl heute weit mehr als früher auch nachweisbar ist, ich möchte nicht entscheiden müssen, einen Menschen in den Tod zu schicken. Wofür ich allerdings plädiere ist dass "lebenslang" auch lebenslänglich sein soll. Sitzt jemand "lebenslänglich" ein, und es stellt sich dann doch heraus dass selbiger an dem ihm zu Last gelegtem Verbrechen nicht beteiligt gewesen, also hier nicht schuldig ist, dann kann man diesen Menschen wieder in die Freiheit entlassen.......was bei jemandem der hingerichtet wurde nicht mehr möglich ist.
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 05-09-2013 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
todesstrafe für mafiaauftragsmörder?
wo ist jetzt der aufreger?


edde antwortet um 05-09-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
der wirtschaftsliberalere und sehr bürokratiekritische Kurs des Team Stronach gefällt mir sehr guat, aber der Stronach selbst ist einfach a Schmied blieben.
er hätt statt Wahlwerbung Urlaub machen sollen, mehr hätt er für die Partei gar nicht tun können.
als Milliardär mit 81 Jahren wärs ja auch naheliegender gwesen.

mfg


Fallkerbe antwortet um 08-10-2013 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
http://dietagespresse.com/stronach-abgeordnete-auf-ebay-zum-verkauf/

Stronach-Abgeordnete auf Ebay zum Verkauf

Einen ungewöhnlichen Weg geht man neuerdings beim Team Stronach: um den finanziellen Forderungen des Parteigründers Frank Stronach nachkommen zu können, werden sämtliche Nationalratsabgeordnete der Partei nun über Ebay zum Verkauf angeboten.

„Leider macht der finanzielle Druck von unserem Frank diesen Schritt unausweichlich“, erklärte dazu die neue Klubobfrau, Kathrin Nachbaur. Gesucht wird demnach ein finanzkräftiger Käufer, der bereit ist, sich auch längerfristig der Politik zu widmen.
 


walterst antwortet um 08-10-2013 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Dass Frank Stronach Gebrauchtpolitiker, die bereits mehrere Vorbesitzer hatten, jetzt noch verscherbeln will, das kann ich nicht glauben. Ich denke, das muß ein Schmäh sein ;-)


Fallkerbe antwortet um 20-11-2013 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Tiroler Team Stronach macht sich selbständig

Das Team Stronach ist mit weiterem innerparteilichem Ungemach konfrontiert. Die Tiroler Landespartei unter der Führung von Landesobmann Walter Jenewein hat sich von der Bundespartei abgespalten.

Wie die Sprecherin des Tiroler Team Stronach-Ablegers, Doris Walser, gegenüber der APA am Mittwoch erklärte, sei die Loslösung mit dem 15. November erfolgt.

Die Bundespartei wisse bereits Bescheid. Nähere Informationen wollte Walser am Mittwoch nicht bekannt geben. Sie verwies auf eine Pressekonferenz am Donnerstag in Innsbruck.

Quelle : ORF Tirol
 


mitmart antwortet um 20-11-2013 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
Eigentlich ist es viel schöner etwas übers Team Stronach zu lesen als im Pröll-TV
( Orf-Landesstudio Niederösterreich) täglich 3 Beiträge von der Glatze der Nation zu sehen


MF7600 antwortet um 20-11-2013 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet
@mitmart
zustimmung

@fallkerbe
wie viele abspaltungen der övp gibt es in tirol?

http://derstandard.at/1363705992985/OeVP-Tradition-der-Abspaltung-in-Tirol

hört sich an als ob du rechtfertigungen brauchst weil du inhaltslosen(lügenden) käse gewählt hast?
an peinlichkeiten sind die beiden regierungsparteien bereits einige wochen nach der wahl nicht mehr zu überbieten.
da sind mir rhetorisch schlechte aber praktisch erfolgreiche menschen lieber...


Fallkerbe antwortet um 20-11-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Team Stronach als Satireprojekt geoutet

Das Büro in Tirol wird angeblich geschlossen- bis zur nächsten wahl.

http://www.vol.at/team-stronach-tirol-loeste-sich-von-bundespartei/apa-1415687980







helmar antwortet um 21-11-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Mitmart....in unserer Gemeinde lag bei der NR zum ersten mal die ÖVP bei einer Bundes Wahl vor der SPÖ. Nun, ich habe dazu nicht beigetragen, aber innerhalb der Partei gab es von eingen die Ansicht dass dies deshalb passiert ist, weil 2 Wochen davor die Innenministerin den......Platz eröffnet hat und beim Dorffest die Pratzln geschüttelt hat........;-).
In der Realität hat dies aber andere Gründe. Es gab in der Nachbargemeinde einen Bürgermeister der ÖVP auf der Kandidatenliste, und auch die anderen Kandidaten der ÖVP führten einen Vorzugsstimmenwahlkampf. Und es wurde ja oft vorzugsgekreuzelt, und aus diesem Grund und keinem anderen kam da die ÖVP nach vorn........
Mfg, Helga


mitmart antwortet um 29-11-2013 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Team Stronach schließt wieder 2 Mitglieder wegen Parteischädigenden Verhalten aus, leider ist Frank nicht dabei :-)


Fallkerbe antwortet um 05-12-2013 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das österreichische Wort des Jahres 2013 steht fest: “Frankschämen”. “Es beschreibt in treffender Kürze das Befremden vieler Bürger über das Verhalten eines spätberufenen Parteigründers bei seinen öffentlichen Auftritten”, begründete die Fachjury unter Leitung von Prof. Rudolf Muhr von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz die Wahl. Unwort des Jahres wurde “inländerfreundlich”, Jugendwort “whatsappen”.

http://www.vol.at/frankschaemen-ist-das-wort-des-jahres-2013-in-oesterreich/3789475
 


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