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Sperre_234 15-08-2013 21:44 - E-Mail an User
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Ein 54- jähriger Arzt ist am Donnerstagvormittag in Oberösterreich von zwei Hunden attackiert und schwer verletzt worden. Ein Bullterrier und ein Rottweiler stürzten sich auf den Mediziner und verbissen sich in dessen Bein und Kopf.

Was sind das für Hunde?


Ich finde Meldungen über Beißunfälle nicht gut !



Verstehe nicht, dass das noch immer vorkommt!



Restaurator antwortet um 15-08-2013 23:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jede wurst hat 2 zipfel. meistens jedenfalls:
wie der herr, so's g'scher.
und es gibt auch die "hundeliebhaber" der besonderen sorte.
erst letztes wochenende will mein rüde - der sofort und mit allen kontakt aufnehmen und freundlich sein will - auf meinem grund und boden am hosenbein eines spaziergängers schnüffeln und hat dabei heftig gewedelt. sticht der depp - der da gar nix verloren hat - mit seinem walkerstecken nach dem hund und schreit "i schnolz eahm, i schnolz eahm!" und stochert weiter in der luft. natürlich hat dann meiner lautmässig gas gegeben.
trifft der depp mit dem hund von an aggressiven herrl zusammen, dann klescht's - aber berichtet wird nur über den hund.
in seltenen fällen gibt es aber tatsächlich so aggressive hunde, dass sie jemanden anfallen nur weil er ihren unmittelbarebn bereich betritt. so geschehen bei uns wo die schäfer von einem zuhälter der zeitungsausträgerin die brüste zerfetzt haben.
der gerade ein dominanztraining absolvierende hund von einem polizisten ist auch auf meinem grund und boden meinen rüden ohne vorwarnung angefallen, hat sich direkt die gurgel, geschnappt, mein grosser hat nur mehr g'schrien, die 4-reihige stahlkette war abgerissen und mein wuffel etwas blutig, wild gequetscht, aber dank kette am leben. tatsache.
trotzdem glaub ich, dass in 90% der fälle ein fehlverhalten des menschlichen opfers die ursache ist. ich wett, dass auch in der stadt - wo der kontakt zu tieren geringer und die anzahl der psychos grösser ist - mehr passiert.
auch darf man nicht beiseite lassen, dass sogar lappalien in die bissstatistik kommen. so ein mir bekannter fall wo ein fremder mit einem hund spielt, ihn pflanzt und das hölzerl net hergibt, der hund springt nach und irgendwie ist er mit dem handrücken am eckzahn angekommen. folge: blauer fleck mit 1mm. aber weil er am nächsten tag ins spital ist war er einen tag krankenstand und über den besitzer ist die ganze bürokratie bezüglich eines hundebisses hereingebrochen.
um die wenigen prozente der aggressiven hunde von (latent) aggressiven besitzern vermeiden zu können müsste man die hunde generell vertilgen.
deine frage warum das noch vorkommt entspricht in etwa der frage warum immer noch menschen totgefahren werden. oder warum auch heute noch menschen mit axt oder messer verletzt werden.


Darki antwortet um 16-08-2013 05:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In solchen Fällen gehört der Besitzer eingeschl.....
Da DER/DIEJENIGE den Hund soweit gebracht hat.
Also ich bin für den Verpflichtenden Hundeführerschein aller Rassen!
Es gäbe soviel weniger Probleme wenn die Leute Ihre Hunde im Griff hätten.



ybbstaler antwortet um 16-08-2013 07:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen
Bin Katzenbesitzer und bei uns geht auch immer ein Schäferhund mit seinem depperten Bäcker spatzieren.
Wie gesagt,der Hund ist der klügere von den beiden,
lg ybbstaler


walterst antwortet um 16-08-2013 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bin ich eh noch im richtigen Film? Ist der Arzt selber schuld, dass er verletzt wurde? Gehts noch?

Fragenstein, warum willst Du, dass über solche Vorfälle nicht berichtet wird?


helmar antwortet um 16-08-2013 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Walter...seh ich auch so. Wenn jemand nicht imstande ist seine (scharfen) Hunde so zu verwahren dass diese nicht unkontrolliert ausreißen können und jemanden verletzen, dem sollten diese Tiere abgenommen werden. Was wäre gewesen wenn anstelle des erwachsenen Arztes ein 4 jähriges Kind gewesen wäre? Ein solches wäre vielleicht nicht mehr am Leben.
Mfg, Helga


gerhardchef antwortet um 16-08-2013 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also ich sehe das anders.
Habe selber einen Schäferhund meine zwei Kinder 3/5 Jahre gingen mit meiner Cousine 14 Jahre
Spazieren kommt ein Bekannter mit dem Rad und fährt zu meinen Kinder steigt ab und spricht mit ihnen
daneben mein Hund und Knurrt.
Meinem Kleinsten fällt etwas aus der Hand der Mann will es Fangen aber der Hund war Schneller
und hat ihn ins Beib Gezwickt nicht gebissen. Folge Anzeige da beim Artzt und Schmerzensgeld.
Komisch es war auf meinem Grund und der Hund wollte sicher nur die Kinder beschützen.
Hätte man sicher auch anders regeln können.



walterst antwortet um 16-08-2013 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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verstehe ich richtig: Hund vorhanden bedeutet - Abstand halten, keinen Kontakt, Hilfe unterlassen, auch wenn es schwer fällt.
Wenn der Kleinste gestürzt wäre - lieber liegen lassen, nicht anfassen. Der Hund regelt das schon.


Gratzi antwortet um 16-08-2013 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hunde und Katzen oder Schlangen haben im privaten Haushalt nichts zu suchen.....oder gibt es zu Hause eine Zoohandlung? ... das sind kranke Menschen die eine Ersatzbefriedigung brauchen, meist geht es den Kinder schlechter als der Katze oder Hund. ( Ich meine keine Blinden oder Jagdhunde)


Shalalachi antwortet um 16-08-2013 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gerhard: der Hund knurrte weil er die Kinder (sein Rudel) vor dem Bekannten schützen wollte, und wenn der mal knurrt, dann verteidigt er die Kinder, auch mit den Zähnen wenns sein muss.

Wenn der kleinste also stürzt und der Hund knurrt den Helfer an dann hilft nix, der Hund lässt dich nicht durch.


Restaurator antwortet um 16-08-2013 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@shalalachi: ein in einer normalen familie sozialisierter hund wird knurren, aber auf normales verhalten positiv ansprechen.
deppert wird's, wenn das so eine (halb) abgerichtete tölle ist bei der die aggression zwar geweckt, aber nicht richtig kanalisiert wurde (sofern es das überhaupt gibt).
um den jagdhundepapst carl tabel zu strapazieren: bis zum 1. lebensjahr soll ein hund seine unbedingten freiheiten haben, ein normaler hund lernt sofort auf ruf zu kommen, zu sitzen, zu liegen und "aus".
die abrichtung (= dressur durch zwang) findet erst ab dem vollendeten ersten lebensjahr statt.
aber die deppen wenden den zwang schon bei den welpen an, einfach weil sie keine ahnung haben. dass das ein gestörtes tier hervorbringt ist nachvollziehbar, aber die abrichtekassen klingeln.
wie gesagt: mir ist noch nie ein bissiger, gestörter hund einer (auch psychsich) intakten familie untergekommen. da gibt's sogar schmuse-kampfhunde.
@gratzi: was ein hund für einen menschen bedeutet wirst du nie auch nur erahnen. alleine das du - auch wenn keiner sonst daheim ist - IMMER freudigst begrüsst wirst wirkt sich nachhaltig positiv auf das menschliche wohlbefinden aus.
aber wenn du sagst: keine windhunde, keine jagshunde in stadtwohnungen, das unterschreib ich auch.


Gratzi antwortet um 16-08-2013 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Restaurator

finde ich sehr traurig, das du keinen Menschen hast, der dich begrüsst und nett zu dir ist? ... aber vielleicht ist es nur, das der Hund nicht zurückredet und du immer der Chef zu Hause sein willst! Wie Krank ist schon unsere Gesellschaft, das ein Hund mehr gibt als ein Mensch, du tust mir echt leid..... da hab ich lieber gute Freund und Bekannte, als ein "Schlecksi" im Bett!!!


Restaurator antwortet um 16-08-2013 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lies noch einmal gaaaanz genau @gratzi:
"alleine das du - auch wenn keiner sonst daheim ist - IMMER freudigst begrüsst wirst wirkt sich nachhaltig positiv auf das menschliche wohlbefinden aus."
oder trübt der wodka dein leseverständnis?
und ja - es gibt vor allem unter alten auch leute die wirklich alleine sind.
deinem weltbild zufolge bist du sozusagen ein hundeeunuch und weisst ja gar nicht wovon ich hier schreibe. sozusagen hundenichtraucher du ;(


Gratzi antwortet um 16-08-2013 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Restaurator

glaube ich nicht, aber ich hatte Schäferhunde nur als Wachhund, und die kamen nie in die Wohnräume, und mir sind Kontakte mit Menschen zur Zeit lieber, als Hunde. Auch ist die Hundehaltung in unserer Wohnanlage verboten, und das ist auch Recht so....Vielleicht auch weil bei den "Tschuschen" der Hund als "unreines Tier" gilt....Aber Hundefleisch gut hergerichtet schmeckt auch lecker, kann dir ein paar Rezepte zukommen lassen.
Hirtenhunde brauche ich keine mehr.


rbrb131235 antwortet um 16-08-2013 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gratzi, manchmal denke ich mir bei dir, " hat der Mann bestimmt alle Tasten im Schrank " ?

Jetzt bestätigst du, du hast sie nicht !

rbrb13



Gratzi antwortet um 16-08-2013 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rbrb13
was ist dein Problem? ..... sind dir Hunde auch lieber als Menschen?
Was haben Bullterrier und ein Rottweiler in einen Garten ohne Zwinger zu suchen, was wäre gewesen es hätte ein Kind hineingeriffen? auch ja die armen Hunde haben ja nur verteidigen wollen, ich habe etliche Hundebisse an Kinder gesehen, es reicht mir. Hunde haben in unausgebildete Menschenhänden nichts zu suchen. Hunde haben unterschiedliche Reizschwellen . Es gibt keine Sicherheit das sie nicht zubeissen.


rbrb131235 antwortet um 16-08-2013 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Gratzi. Was mein Problem ist ?
Wenn jemand schreibt, " Hunde und Katzen haben in privaten Haushalten nichts zu suchen "

rbrb13


gerry333 antwortet um 16-08-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Solange es Hunde gibt werden Menschen gebissen, das ist halt so!!!!
Es werden Kinder von Autos überfahren warum hört man nichts von einem Auto verbot?
Ich habe auch einen listen Hund und den Hundeführschein finde ich schwachsinnig!!!!!




naturbauer antwortet um 16-08-2013 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gerry333,
ich wette, dass wenn so ein Köter dein Kind (oder dir an die Gurgl geht) anfällt du die Sache anders siehst. Und solange so ein Köter das nicht tut machst du solche Vergleiche.

Es gibt Köter und es gibt Hunde. Beides habe ich in meiner Nachbarschaft. Die einen haben eine Hundeschule besucht. Herrchen wie Hund. Die anderen nicht, lassen ihn aber unter ihren Augen genussvoll zubeißen.
Da es dem Betrachter überlassen bleibt wie er dich sieht, zeige ich meine Einstellung deiner gegenüber nicht.



walterst antwortet um 16-08-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich möchte niemandem den Hund als Haustier und auch Gefährte absprechen und dass er sich täglich freundlich begrüßen lassen darf. Bin selber mit großen Hunden aufgewachsen.

Dass man sich Bullterrier und Rottweiler allein wegen einer täglichen freundlichen Begrüßung zulegt - da möchte ich ganz vorsichtig meine leisen Zweifel anmelden.


Restaurator antwortet um 16-08-2013 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst:
schön, dass du den rottweiler ansprichst, ist er doch das paradebeispiel für die hauptschuld des menschen an bissattacken.
der rottweiler war ursprünglich ein sennhund der zum treiben und bewachen des viehs gezüchtet wurde. auch, oder gerade, damals hat man beisser mit sicherheit ausgemerzt.
in england war er bis in die 60er DER familienhund für kleinkinder und war wegen seines freundlichen - ausser zum kuscheln zu nichts gebrauchenden - wesens fast nicht mehr sichtbar.
genau hier haben dann einige züchter angesetzt und durch einkreuzung und selektion eine neue sorte rottweiler geschaffen die eben in bissstatistiken vorne liegen und durch ihre grösse und kraft dementsprechende auswirkungen haben.
trifft dann ein solcher hund mit einem herrl zusammen das ihm für aggressives verhalten zumindest nonverbal freudige zustimmung signalisiert wird die geschichte haarig. aber die motivation dieser leute sich einen hund zu halten liegt auch nicht in der freundlichen begrüssung. diese zweifel kann man denn auch ruhig laut äussern.
auch würde ich fordern, dass es rassespezifische vorschriften bezüglich der haltung der einzelnen rassen gibt, so wie für die nutztierhaltung.
wenn ich in der innenstadt labradore, bracken, schweisshunde usw. sehe die ihr leben lang an der leine um die gleichen 4 blocks marschieren, dann weiss ich nicht ob mich das mehr traurig oder mehr aggressiv macht.


soamist2 antwortet um 16-08-2013 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@restaurator

du wärst definitiv ein kanditat für den notwendigen hundeführerschein.
allein dein zitat:
will mein rüde - der sofort und mit allen kontakt aufnehmen und freundlich sein will - auf meinem grund und boden am hosenbein eines spaziergängers schnüffeln und hat dabei heftig gewedelt. sticht der depp - der da gar nix verloren hat - mit seinem walkerstecken nach dem hund und schreit bla bla bla ...
spricht dafür oder woher soll der spaziergänger wissen ob dein hund nur am hosenbein schnüffelt oder sich gerade eine hübsche stelle zum beissen sucht?
und auch dein argument mit "auf eigenem grund und boden" verflacht wenn es nicht gerade unmittelbare haus bzw. hofumgebung ist

nicht umsonst heisst es - der fehler bei beissenden hunden sitzt am anderen ende der leine



walterst antwortet um 16-08-2013 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wird wohl alles stimmen, Restaurator. Lediglich - Die Erkenntnis, dass Rottweiler einst DIE Familienhunde waren, hilft den zerbissenen Kindern oder dem aktuell betroffenen Arzt nur wenig.


Restaurator antwortet um 16-08-2013 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@soamist2:
normal kenn ich das nur von behinderten, dass sie ein problem mit der körpersprache der hunde haben.
wenn ich auf dich unbekannterweis lächelnd (=wedelnd) zugehe: stocherst dann auch mit einem stecken nach mir? lol
 


walterst antwortet um 16-08-2013 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wenn ein zwei- oder 3-jähriges Kind Probleme mit der Interpretation der Körpersprche eines Hundes hat, ist es dann zwangsläufig geistig behindert?
Muss jemand erwachsener, der mit Hunden nicht umgehen kann oder will, Angst hat oder was auch immer, einfach jeglichen Kontakt zu Hundehaltern meiden, um Gefahrensituationen auszuweichen, oder darf auch der Hundehalter an einer Deeskalation mitwirken?


AnimalFarmHipples antwortet um 16-08-2013 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dürfen soll er das wohl, aber soll ers auch müssen ?

Siehe dazu den hier schon einmal diskutierten Beitrag von Martin Balluch - "Gehen Sie mit dem Hund weg, ich bin Moslem." (Link)

Wobei das eine rein philosophische Frage ist, denn rechtlich ist die Tierhalterhaftung ohnehin klar geregelt.

Vielleicht hilft ja dieser Satz schon ein wenig:
…”how to handle it like a dog: if you can’t eat it or play with it, pee on it and walk on…” ;-)
 


Icebreaker antwortet um 16-08-2013 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nach Attacke: Hunde bleiben bei Besitzer

Die zwei Hunde, die am Donnerstag in Stadl-Paura (im Bezirk Wels-Land) einen Arzt angegriffen und verletzt haben, bleiben vorerst bei ihrem Besitzer - allerdings mit Auflagen, die erfüllt werden müssen. Das hat am Freitag die Gemeinde entschieden.

Der Lambacher Arzt wollte einen Hausbesuch machen - irrte sich aber in der Tür und läutete beim Nachbarhaus - ein verhängnisvoller Irrtum. Die kläffenden Hunde des Nachbarn griffen den Mediziner an. Der konnte sich wehren und die Tiere abschütteln.

„Von damaligem Fall nichts gewusst“

Wird ein Hund auffällig, liegt der Ball bei der Gemeinde. Sie entscheidet, was mit den Hunden passiert, könne aber erst Handeln, wenn sie informiert wird. Von dem damaligen Fall habe man nichts gewusst, so der Bürgermeister.

Nach der Attacke am Donnerstag wurde nun entschieden, dass die beiden Hunde vorerst bleiben dürfen - wenn auch unter Auflagen, so der Bürgermeister von Stadl-Paura, Alfred Meisinger: „Vorgeschrieben wird im Bescheid voraussichtlich, dass die Hunde entsprechend mit Beißkorb und Leine zu führen sind, dass sie im Haus und Garten entsprechend zu verwahren sind. Das zweite ist, dass ich sicherlich auch einen Wesenstest und den erweiterten Sachkundetest verlange.“

„Derzeit keine Gefahr in Verzug“

Sieht der Bürgermeister Gefahr in Verzug - könnte er die Hunde sofort abholen lassen. Im konkreten Fall sieht der Bürgermeister diese akute Gefahr aber - derzeit - nicht. Werden die Auflagen nicht erfüllt, dann müssen die Besitzer die Hunde hergeben.

Der 54-jährige Mediziner hat zahlreiche Bisswunden an den Beinen, ist aber auf dem Weg der Besserung, so ein Arzt aus dem Klinikum Wels. Wäre er hingefallen, glaubt der Verletzte, wären ihm „die Hunde an die Gurgel“ gegangen.


http://ooe.orf.at/news/stories/2598533/


Na dann ........

mfg Ice


Restaurator antwortet um 16-08-2013 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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neben dem tragischen auslöser für diesen thread hat sich eine wirklich herrliche komponente herauskristallisiert:
man diskutiert in einem landwirtschaftlichen forum das thema hunde genau gleich wie unbedarfte städter das thema rinder auf der alm/weide diskutieren.


Drauhexe antwortet um 16-08-2013 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie schon geschrieben wurde - solange es Hunde gibt, wird es auch immer wieder mal Fälle geben, in denen Hunde Menschen beißen.
Die meisten Beißunfälle passieren übrigens mit Hunden die der Rasse Deutscher Schäferhund angehören bzw. Mischungen von Deutschen Schäferhunden! Und meistens passieren die Unfälle in der eigenen Familie.

Ich und meine Geschwister sind in einem Haushalt aufgewachsen, in dem immer mehrere Rottweiler lebten (und zwar im Haus und nicht im Zwinger!). Meine Eltern haben gezüchtet. Es gab auch nie Zwischenfälle.
So wie Restaurator schon schrieb, wenn die Erziehung und das Umfeld passt, gibt es auch keine Probleme. Damit meine ich übrigens auch die Erziehung der Kinder - denn meiner Erfahrung nach ist es eher so, dass in einem Haushalt mit (kleinen) Kindern und Hunden meist eher die Hunde vor den Kindern geschützt werden müssen!

Ich habe jahrelang als Hundetrainerin gearbeitet, habe eine zeitlang auch Hunde gezüchtet. Hatte immer ein großes Hunderudel verschiedenster Rassen. Und ich habe auch viele, viele Hunde aus dem Tierschutz übernommen - zu 100% vom Menschen versaute Tiere! Nach einer gewissen Zeit konnte ich die meisten Hunde guten Gewissens an NORMALE Menschen abgeben - hat danach auch nie mehr Probleme gegeben. Das einzige Problem war eigentlich, NORMALE Menschen zu finden die mit der einen oder anderen als schwierig verrufenen Hunderasse zurecht kommen!

Was ich in meiner Zeit als Hundetrainerin alles gesehen habe, das könnte wirklich Bücher füllen. So viele veschiedene Hunderassen wie es gibt, so vielfältig sind auch die Gründe warum manche Menschen sich für diese oder jene Rasse entscheiden.
Es gibt manchmal wirklich Liebhaber von bestimmten Rassen - da gibt es nie Probleme. Kenne genügend Leute die sich Rottweiler, Bullterrier und Dobermänner halten. Warum auch nicht?
Aber es gibt auch einen Haufen Leute die sich bestimmte Rassen halten um a) aufzufallen, b)Ego aufzupolieren, c) sich Respekt zu verschaffen, d) anzugeben,....man könnte das ewig fortsetzen.

Mir tut es leid, dass hier ein Mensch verletzt wurde, aber es ist auch eine Tatsache, dass speziell solche Fälle in denen bestimmte Hunderassen beteiligt sind, eine mediale Hetze betrieben wird. Wäre dieser Mann von einem betrunkenen Autofahrer angefahren worden, wäre davon höchstwahrscheinlich nicht mal eine kleine Notiz in der Zeitung gestanden.

Fakt ist, es gibt einen Haufen Leute die keine Hunde mögen. Davon kann ich als Mehrfach-Hundehalterin ein Lied singen. Und ich denke, dass gerade diese Leute dann zu so einem Thema nicht unbedingt was sinnvolles zu sagen haben - denn ihre Absichten sind klar - Hunde abschaffen!

Besser wäre es allerdings, vor allem Kindern schon sehr früh einen vernünftigen Umgang mit Hunden beizubringen! Fakt ist nämlich, dass Hunde uns überall begegnen! Und ich finde das gut so!

Liebe Grüße
Drauhexe





walterst antwortet um 17-08-2013 00:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ice
auch ich freue mich, dass es den Hunden, den Besitzern und dem Bürgermeister so gut geht und - ohne dass ein Wort darüber gefallen wäre, wie denn nun die Hunde besser verwahrt werden - keine Gefahr mehr besteht.

Hausärzte sollte man auf jeden Fall schon im Babyalter besser für den Umgang mit Hunden abrichten, dann könnten solche unnötigen Aufregungen für die Lieben vermieden werden.

P.S.: Was ist denn mit dem "damaligen Fall" gemeint????


Sperre_234 antwortet um 17-08-2013 00:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Alkoholiker sagt, ich trink ja nichts.
Der starke Raucher sagt, ich rauch ja nicht viel.
Der Hundehalter sagt, mein Hund beißt ja nicht.

Es ist immer das gleiche Theater

Als 10jähriger hat sich ein „ braver netter lieber“ Schäferhund in mein linkes Knie verbissen.
Dazumal wurde ich von dem Hundehalter beschimpft! Ich war ja schuld ???

Warum kann man Hunde nicht in einen Zwinger einsperren?
Warum kann man Hunde nicht an einer kurzen Leine halten?
Warum müssen Hunde immer frei herumlaufen?
Warum muss ich meine Kinder vor herumlaufenden Hunden auf Kinderspielplätzen schützen?
Warum müssen heutzutage immer wieder kleine Kinder, Jugendliche, Erwachsene von Hunden angegriffen werden?
Warum?
Gruß
Fragenstein



AnimalFarmHipples antwortet um 17-08-2013 00:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zitat:

"Der Lambacher Arzt wollte einen Hausbesuch machen - irrte sich aber in der Tür und läutete beim Nachbarhaus - ein verhängnisvoller Irrtum. Die kläffenden Hunde des Nachbarn griffen den Mediziner an. Der konnte sich wehren und die Tiere abschütteln."

Ich war zwar nicht dabei, aber das klingt für mich stark nach der Unsitte, bloß pro forma anzuläuten und dabei gleich reinzumarschieren.
Aus genau dem Grund ist mein Hoftor immer versperrt, auch wenn ich da bin; erstens wegen der Hunde, obwohl die noch nie jemandem etwas getan haben, aber zweitens auch wegen der weiteren Unsitte, daß Leute dazu neigen, das Hoftor beim Hineingehen offenstehen zu lassen, so als wollten sie sich einen Fluchtweg offen halten ... und ich kann dann wieder alle Tiere durchzählen, ob eh noch alle da sind ...



Gratzi antwortet um 17-08-2013 04:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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so ein Rottweilerragout müsste herrlich schmecken, wie Rindfleisch. Hinein in den Fleischwolf, wer merkt das schon?
Statt Pferdefleisch in die Wurst, und schon ist die Hundeplage gelöst.

China: Ragout vom Hund für 1,70 Euro
Ein Problem bei den Olympischen Spielen in Peking: Die Europäer können sich mit chinesischen Vorlieben nicht anfreunden.
.Hunde-Ragout steht in vielen Pekinger Restaurants auf der Speisekarte. Foto: Grzanna
von Marcel Grzanna, MZ

Wang Jia versteht die ganze Aufregung nicht. Weshalb geraten die Europäer derart in Wallungen, wenn es um Hunde geht? „Ihr esst doch auch Schweine. Also was ist schlimm daran, wenn wir in China Hunde essen?“ Für Wang allerdings sind die Hunde weniger von kulinarischer Bedeutung. Vielmehr verdient er mit ihnen seinen Lebensunterhalt. Wang beliefert Pekinger Restaurants, die Ragout vom Hund auf der Speisekarte führen, mit dem zarten Fleisch der Vierbeiner.

Zart wie Rindfleisch

Das Pekinger Restaurant Da Dongbei befindet sich am östlichen Rand der Olympiastadt. Umgerechnet 1,70 Euro kostet hier eine Portion Hund. Reis geht extra. Das dunkle Fleisch duftet wie Rind, es sieht aus wie Rind, und es zergeht auf der Zunge wie Rind, wenn es weich gekocht ist. Die Nachfrage nach Hundefleisch ist allerdings bei weitem nicht so groß wie nach Gerichten mit Schwein oder Rind, obwohl Hund günstiger ist. Alle drei Tage etwa benötigt das Da Dongbei ein neues Tier. Wang Jia sorgt dafür, dass der Appetit der Kunden gestillt werden kann. Es seien ausschließlich Tiere, die eigens zum Verzehr gezüchtet würden, behaupten viele Restaurants.

Wangs Lieferanten leben weit verstreut in der Hebei-Provinz, die Chinas Hauptstadt einbettet, so wie Brandenburg es mit Berlin tut. Auf Hundemärkten Hebeis werden zwar tatsächlich eigens gezüchtete Tiere verkauft, doch es gibt auch andere Mittel und Wege. „In den Dörfern bekomme ich ebenfalls Hunde angeboten. Ich weiß nicht, ob die gezüchtet sind. Mir ist es aber auch egal“, sagt er. Für ihn zählt der Umsatz. Im Dorf gibt es Hunde billiger als auf dem Markt.
...


helmar antwortet um 17-08-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe die Begebenheit mit Balluchs Hund und der Muslima schon mal wo gelesen. Und in diesem Fall hat Balluch vollkommen recht. Religion oder besser manche deren Vorschriften verblöden Menschen (auch wenn diese aussage nun manchen hier wieder nicht gefallen wird). Wenn jemand Hunde hält, dann hält er sie.....aber man kann verlangen dass dieser seine Tiere so verwahrt dass niemand dadurch in Gefahr gerät. Und dazu gehören nun mal Türen welche Hunde nicht öffnen können.
Manchmal habe ich aber schon das komische Gefühl dass manche einen Hund zum Fürchten für ihr eigenes Ego brauchen.
Ich kenne aber auch einen knapp 2 Metermann dessen Hund ein Miniyorkshire Terrier ist. Und der Besitzer meint dass dieser genauso meldet wie ein großer Hund. Ich würd sagen der Hund ist für seine Größe sehr laut...und es entgeht dem nichts.
Mfg, Helga


Drauhexe antwortet um 17-08-2013 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst: Auch Angst vor Hunden?
@Fragenstein: auf jeden Fall Angst vor Hunden - verständlich, bist ja auch gebissen worden. Aber als 10jähriger. Solltest das Trauma eigentlich schon überwunden haben...
@animalfarmhipples: stimmt, ich kenn das auch - die Leute wissen dass ich viele Hunde habe -aber versperr einmal nicht die Tür und die stehen zu den unmöglichsten Zeiten in Deiner Küche....leider ist die Gesetzeslage so, dass Du als Hundehalter auch dann zur Verantwortung gezogen wirst, wenn sich jemand unbefugt auf Deinem Grundstück aufhält.

Zum aktuellen Thema: wir wissen alle nicht wie es wirklich war. Die Hunde haben gebissen, ja. Abgesehen davon, warum ist der Arzt bei der Türe rein und hat nicht darauf gewartet, dass ihm jemand aufmacht. Mit Besitzer wäre das wohl nicht passiert. Was die Zeitungen schreiben....

Ich habe das selber bei meinen Hunden schon mal gesehen. Sitze im Büro, schau beim Fenster raus. Sehe wie ein Nachbar (der übrigens keine Hunde mag!) läutet - auch er kann nicht warten bis jemand kommt. Er greift also über das Gartentürl und öffnet die Türe von innen. Einer meiner Hunde läuft im Garten (eine ausgebildete und geprüfte Therapiehündin!!!). Die begrüßt ihn freudig. Er TRITT nach dem Hund - der Hund beißt ihn in seinen Hintern!
Ich sehe hier absolut KEIN FEHLVERHALTEN des Hundes! In diesem Fall war nur die Hose kaputt, entschuldigt hab ich mich aber bei dem nicht! Vielleicht war es ja in diesem Falle ähnlich!

@Gratzi: ich habe es mir ja eigentlich verkneifen wollen. Aber als ich Deine vorherigen Postings durchlas war mir gleich klar - TYPISCHER Schäferhundbesitzer - Hund im Zwinger als Wachhund gehalten....höchst sinnvolle, vor lauter Gescheitheit strotzende Gedankengänge....höchtwahrscheinlich Potenzprobleme und höchstwahrscheinlich Thai-Frau zuhause bzw. auf der Suche nach einer solchen...

Liebe Grüße
Drauhexe


mitmart antwortet um 17-08-2013 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Hundehalter fordern Toleranz und kapieren nicht das es einzelne aus ihren Kreisen sind die die teilweise durchaus vorhandene Hundefeindlichkeit schüren Jeder Waffenbesitzer wird von der Polizei auf verläßlichkeit und sichere Verwahrung überprüft. Wer sich einen Hund als "wachhund" hält benutzt diesen als Waffe zur Abwehr finanzieller o. gesundheitlicher Schäden. Also warum wird hier ein Unterschied gemacht. Eine Waffe reißt kein Türl auf und schießt von selbst.
Und wer Toleranz fordert sollte sich auch entsprechend verhalten, Hört der Tierschutz beim Hund auf? Hunde im Wald gehören an die Leine, Hunden in der Öffentlichkeit ist sehr wohl ein Beisskorb zuzumuten. Und Hundebesitzern ist es auch sehr wohl zuzumuten das sie ihren Dreck wegräumen.
Ich habe nichts gegen Hunde sondern nur gegen die die zu blöd sind sie ordentlich zu halten und ihren Hund unter den Sackerlständer scheißen lassen und sich zu gut sind den Scheißdreck auch wegzuräumen.


walterst antwortet um 17-08-2013 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@drauhexe.
Nein.

Aber große Wut über ein paar wenige Hundehalter, die Idioten sind und das Hundehalten in Verruf bringen.

Zustimmung zu mitmart


soamist2 antwortet um 17-08-2013 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ restaurator

wenn du schwanzwedelnd auf mich zukommst kannst dir ziemlich sicher sein dass ich dich mit einem stecken vertreibe


Gratzi antwortet um 17-08-2013 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Drauhexe

habe ich alles hinter mir, 4 Kinder, Thaifrauen, Schäferhund, Dackel, derzeit auch noch ohne Viagra, kannst dich jederzeit vergewissern, 26 Jahre jüngere Freundin( Russin), und trotzdem kein Hund! Männer die Potenzprobleme haben, fangen mit Radfahren und Tennisspielen an. Trotzdem haben ausser Beruflich ( Senner, Jagd , Blinden oder Wachhund) nicht im Haus oder Garten ohne Zwinger zu suchen....nur ich unterhalte mich eben mit Menschen lieber als mit einen "Flohbeutler". Richtige Männer, können noch mit mit den eigenen Schw.... wedeln!

NOE Hundehaltergesetz:
Führen von Hunden
§ 8 des NÖ Hundehaltegesetzes beinhaltet die Regelung zur Leinenpflicht und/oder Maulkorbpflicht.
Grundsätzlich ist der Halter oder die Halterin eines Hundes verpflichtet, sich beim Überlassen eines Hundes zum Führen oder Verwahren an andere Personen über deren Eignung bzw. Erfahrung zu überzeugen.

Gemäß § 8 Abs. 3 leg. cit. müssen an den in Abs. 2 genannten Orten Hunde an der Leine oder mit Maulkorb geführt werden.
In Abs. 2 wird vorgeschrieben, dass der Hundeführer die Exkremente des Hundes, welche dieser an öffentlichen Orten im Ortsbereich, das ist ein baulich oder funktional zusammenhängender Teil eines Siedlungsgebietes, sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Parkanlagen, Einkaufszentren, Freizeit- und Vergnügungsparks, Stiegenhäusern und Zugängen zu Mehrfamilienhäusern und in gemeinschaftlich genutzten Teilen von Wohnhausanlagen hinterlassen hat, unverzüglich beseitigen und entsorgen muss.

Anders verhält sich dies bei Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential gemäß § 2 leg. cit. und auffälligen Hunden gemäß § 3 leg. cit. Diese sind gemäß § 8 Abs. 4 des NÖ Hundehaltegesetzes an den in Abs. 2 genannten Orten immer mit Maulkorb und an der Leine zu führen.

Verwiesen wird noch auf § 8 Abs. 5 des NÖ Hundehaltegesetzes, der Ausnahmen von der Maulkorb- oder Leinenpflicht vorsieht. Gemäß dieser Bestimmung sind während der Ausbildung, des Trainings oder der bestimmungsgemäßen Verwendung Dienst-, Jagd-, Hirten-, Hüte-, Herdenschutz-, Wach-, Rettungs-, Behindertenbegleit- und Therapiehunde von der Maulkorb- oder Leinenpflicht ausgenommen.

Außerhalb des oben definierten Ortsbereiches oder in einer Hundeauslaufzone können Hunde prinzipiell ohne Maulkorb und Leine geführt werden, wobei hierbei wiederum auf andere gesetzliche Bestimmungen, wie z.B. auf Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO) oder des NÖ Jagdgesetzes 1974 hingewiesen wird.

Wer gegen die Bestimmungen des § 8 Abs. 3 bzw. gegen die Bestimmungen des § 8 Abs. 4 des NÖ Hundehaltegesetzes verstößt, begeht gemäß § 10 Abs. 1 Z. 9 bzw. gemäß § 10 Abs. 1 Z. 10 eine Verwaltungsübertretung.





 


Restaurator antwortet um 17-08-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Am Brunnen stand ein großer Hund,
trank Wasser dort mit seinem Mund.
Da mit der Peitsch herzu sich schlich
der bitterböse Friederich;
und schlug den Hund, der heulte sehr,
und trat und schlug ihn immer mehr.
Da biß der Hund ihn in das Bein,
recht tief bis in das Blut hinein.
Der bitterböse Friederich,
der schrie und weinte bitterlich.
Jedoch nach Hause lief der Hund
und trug die Peitsche in dem Mund.



 


Restaurator antwortet um 17-08-2013 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ins Bett muß Friedrich nun hinein,
litt vielen Schmerz an seinem Bein;
und der Herr Doktor sitzt dabei
und gibt ihm bittre Arzenei.
Der Hund an Friedrichs Tischchen saß,
wo er den großen Kuchen aß;
aß auch die gute Leberwurst
und trank den Wein für seinen Durst.
Die Peitsche hat er mitgebracht
und nimmt sie sorglich sehr in acht.



 


Drauhexe antwortet um 17-08-2013 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na Gratzi, da lag ich mit meiner Vermutung wohl völlig richtig! Danke für die Bestätigung!


Gratzi antwortet um 17-08-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria
...................... noch keine blauen Pillen!


FraFra antwortet um 17-08-2013 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gruß vom radfahrer :-)

ich dachte die spielen golf??


ein wenig toleranz wäre angebracht!


haustiere werden kaum artgerecht gehalten!

wir landwirte gehen mit guten beispiel voran ,gehen mit den trends und produzieren wie gewünscht wird

wo bleiben die aufschreie von 4 pfoten

hunde in handtäschchen
huskies in einer aufgeheizten großstadtwohnung
papageien in einem mini käfig
amphibien und reptilien in der badewanne

warum wird hier nichts unternommen?


eine katze wird in keiner wohnung ohne auslauf(garten) artgerecht gehalten

der nutztierhalter is der prügelknabe der gesellschaft
obwohl jeder das billigste frisst!




Gratzi antwortet um 17-08-2013 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@drauhexe

da lagst du aber sehr viel daneben, ist wie beim Horoskop ..... Auslegungssache !
Aber in der Nation der Frauen hattest du Recht, aber das habe ich schon paar mal geschrieben. Die einen Spenden, ich helfe eben vor Ort !!
Ich glaube dich auch richtig einschätzen zu können, aber was soll,s jeder hat seine Schwächen!


Gratzi antwortet um 17-08-2013 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@FraFra

gebe ich dir voll Recht. Durch Kreuzungen ............wird dann aus einen Hund eine ausgewachsene Ratte. ?
Die Vereine leben alle von den Tierzüchter ( oft selbsternannte Tiertrainer), die dann in der Einsamkeit die Liebe zum Tier entdecken. ....... aber selbst dann nachts in Ställe eindringen und Tier auslassen.



 


Gratzi antwortet um 17-08-2013 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria

........... Sex spielt sich im Kopf ab, da helfen auch keine blauen Pillen, aber wenn beides nicht mehr hilft, einfach Flucht nach Vorne; und dann Golf oder Radfahren, je nach Einkommenklasse !


Icebreaker antwortet um 17-08-2013 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst

Zu deinem PS:
Weiß ich auch nicht genau, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist damit gemeint, dass es bereits in der Vergangenheit "Auffälligkeiten/Vorkommnisse gab. Die Hunde sozusagen "amtsbekannt" sind.


;-)


Sperre_234 antwortet um 18-08-2013 00:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieder einer zugeschlagen

Wie das Innenministerium bekannt gab, wurden 2011 in Österreich 3009 Hundebisse registriert. Am aggressivsten sind die Vierbeiner in Niederösterreich, wo durchschnittlich alle zehn Stunden ein Mensch gebissen wird.



 
 


jfs antwortet um 18-08-2013 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es ist immer faszinierend wie gebildet die Leute doch sind. Warum äußert sich diese hohe Intelligenz dann nicht in sog. Zivilcourage, in Bildungseinrichtungen für Verhaltensgestörte Typen von Mensch und Tier? Sich darüber zu mokieren das Un- Anfälle geschehen ist wohl recht und in Ordnung. Aber hauptsächlich nur den Haltern die Schuld in die Schuhe zu schieben ist aber auch nicht richtig. In der heutigen Zeit gibt es anscheinend keine Eigenverantwortung mehr. In allen Fällen muß ein Schuldiger gefunden werden. Wenn mein Hofhund jemanden verbellt ist dies die von mir erwartete Aktion von ihm. Dafür wird er auch gelobt. Wenn dann ein vorbeigehender/ fahrender Fremder sich darüber aufregt, wird ich als der böse hingestellt. Wenn dann bei z.B. einem Einbruch der Hund nicht anschlägt, heißt es na für was ist der denn zu gebrauchen.
Für mich liegt ein Gutteil der Schwierigkeiten zwischen Mensch und Tier in der immer mehr ausufernden Vermenschlichung der Tiere. Selbstverständlich bin ich äußerst kritisch gegenüber sog. Kampfhunden eingestellt. Vor allem wenn am anderen Ende der Leine sich das Problem potenziert. Obwohl ich mit diesen sog. Kampfhunden welche in den richtigen Händen gehalten werden nur gute Erfahrungen mache und machte. Meine mir zugefügten Bisse/ Zwicker von Hunden waren ausschließlich auf Eigenverschuldung zurückzuführen. Egal ob der/die eigene Hund, Katze, Kuh, Widder, Huhn, Biene etc. Denn wenn ein Tier von sich aus aggressiv oder verhaltenskrank ist kann man sich als Mensch sehr wohl helfen. Ein Nutztier wird verkauft oder geschlachtet, ein Hund oder anderes Haustier eingeschläfert. Fällt meines Dafürhalten unter Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter.


DaMartin antwortet um 18-08-2013 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,man darf nicht alle Hundebisse in einen Topf werfen.Laut stmk Landesrechts sind (kurzgesagt
)hunde ordnungsgemäß zu verwahren. Büchst der hund aus und beißt wen, ist der Halter verantwortlich,wenn aber jemand unvorsichtiger weise ein eingezäuntes Privates Grundstück betritt und gebissen wird ist er selber schuld und braucht sich nicht beschweren! Habe auch solche "Tierfreunde" gehabt die wenn sie einen Hund sehn Gleich was nach dem Hund werfen oder mit einem stecken hinschlagen! Und wenn der Hund sich dann wehrt ist der Hund dann der Böse. Ich würd mich auch nicht schlagen lassen.Die Intelligenz mancher menschen muss dann hinterfragt werden.Mfg Martin


Gratzi antwortet um 18-08-2013 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zu was braucht man zum "verbellen" einen Kampfhund? ...... und wie soll ein Kind die "Sprache" des Hundes verstehen? was soll zuerst kommen, Kindergarten oder Hundeschule? ..... ein Menschenleben zählt wahrscheinlich bereits weniger als das Machtgehabe mancher Tierhalter. Kranke Menschen; und wie soll ich das verstehen, ein Hund ist ein Rudeltier? hat dann jeder 10-40 Kampfhunde zu Hause um ARTGERECHT zu halten, und die weissen Mäuse im Keller, und die Fledermäuse am Dach? .... statt am Sonntag ein paar Bier am Stammtisch, lieber zu Hause beim "Flohbeutler" ??????


Icebreaker antwortet um 18-08-2013 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sie haben wieder zugeschlagen
Zum Thema Hunde .... und essen.
Sei es Hunde essen oder Esskultur per se ...

Fand ich ganz interessant:
http://derstandard.at/1376533721267/Von-den-Chinesen-essen-lernen

Wobei meine AHnen während der Kriegszeit und NachKZeit nicht anderes machten als ALLES, was es irgendwo und irgendwie gab tutto kompletto zu "verwerten".
Klar, dass man seltenes mehr schätzt und völlig bewußt wahrnimmt.
Alsa Ganzes halt ;-)


mfg Ice


 


AnimalFarmHipples antwortet um 19-08-2013 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zitat:

"Wobei meine AHnen während der Kriegszeit und NachKZeit nicht anderes machten als ALLES, was es irgendwo und irgendwie gab tutto kompletto zu "verwerten""

Hab ich auch schon gehört.
Besonders die jungen Russen sollen eine Delikatesse gewesen sein.
Aber das weiß der Gratzi sicher besser ...


Gratzi antwortet um 19-08-2013 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ AFH

leider ändern sich die Zeiten, junge Russen trinken Vodka, und essen Kaviar und Lachs.
nicht mal die Burati mögen Hundefleisch, aber die Asiaten essen sie sehr gerne.... in Singapur habe ich gekostet, aber Schlangenfleisch schmeckt besser! ist auch das gesündeste. Aber Hundefleisch auf Wildart, schmeckt sicher sehr gut....wenn man es nicht weis, kennt man keinen Unterschied.(überhaupt wenn er immer mit Rocky und Chappi gefüttert wurde, )....ausserdem ist der Hunger der beste Koch.


AnimalFarmHipples antwortet um 19-08-2013 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich fasse zusammen: Du empfiehlst fischelnden jungen Russen flambiert ?


Gratzi antwortet um 19-08-2013 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@AFH
wenn du das so siehst, ja! ( Russen eher weniger, Russinen wäre besser) Hahaha
Nur Russland hat 11 Zeitzonen !
Aber eines steht sicher fest, das Hundefleisch gesünder ist als Pangasius
http://de.rian.ru/opinion/20120829/264285271.html


walterst antwortet um 20-08-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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dass diese schlecht erzogenen Drecks-Fratzen aber auch einfach nicht ordentlich gehorchen können! Und dann sind wieder die armen BegrüßungshundehalterInnen die Bösen.....
 


Sperre_234 antwortet um 20-08-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sie haben wieder zugeschlagen
Hallo!

Drauhexe!
@walterst: Auch Angst vor Hunden?
@Fragenstein: auf jeden Fall Angst vor Hunden

Bei solchen Meldungen bekommst auch du Angst vor diesen Bestien.

Gruß
Fragenstein


Restaurator antwortet um 20-08-2013 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst
@fragenstein

und was genau wollt igr uns jetzt mitteilen?
hunde generell verbieten und vertilgen?
einzelfälle als anlassfall für einen anti-caninen feldzug nehmen?
wegen einzelner angriffe durch rinder diese gleich miteliminieren?
auch die schafböcke und behornte ziegen?

differenzieren könnt's bei dem thema scheint's net.

zitat aus der meldung von www.oe24.at:
"Am Abend wollte sie ihre beiden Rottweiler aus dem Zwinger lassen. Die 66-Jährige hieß die Kinder im Haus zu bleiben, versperrte die Türe jedoch nicht. In einem unbeobachteten Augenblick schlüpfte der Vierjährige hinaus."

also:
erstens eine grossmutter die im zwinger einen hund deppert macht statt ihn in der familie, im haus zu sozialisieren.
zweitens eine grossmutter die weiss, dass ihr hund deppert ist, aber die eigenen vorsichtsmassnahmen nicht konsequent durchhält indem sie die tür offen lässt.
drittens der typische fall, dass für kinder der vertrauensgrundsatz nicht gilt, ihm nur zu sagen "bleib drinnen" ist zu wenig.

einen solchen hund möchte ich auch nicht, ihm auch nicht unbedingt begegnen, aber solange zwingerhaltung erlaubt ist wird es solche hunde geben - und zwingerhalter sind in der regel begeisterte abrichter und ift scharfmacher, was im konkreten fall durch das sofortige befolgen des "aus"-befehls hinreichend dokumentiert ist.
in meiner kindheit und jugend waren die bissigen köter in der regel die bauernhunde, alle ausser haus von klein auf an die kette gehängt zum deppert werden.

solche von menschen geschaffenen einzelfälle auf alle hunde umzulegen ist in etwa das gleiche wie wenn man sagt, dass wegen 4 einbrecherbanden eine ganze nation diebe seien.


Gratzi antwortet um 20-08-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sie haben wieder zugeschlagen
wie konnte das passieren, hat das "blöde Kind" nicht die Sprache des so lieben Hunderl nicht verstanden? Drum haben "Kampfhunde" in privater Hand nichts zu suchen, ausser so kleine "Bettraten" braucht der kleine Hausbesitzer zu Einbrecherverbellen keinen anderen Hund. Gänse richten es auch und sind unbestechlich, und zu Martini ein leckerer Braten..... ohje, was machen wir dann mit den vielen selbsternannten Tiertrainer? Und was passiert mit den vielen Hundefutter???? Lobby rüht euch......oky hat wieder der Zaun, die abwesende Oma und das Kind die Schuld; er wollte ja nur beschützen! Zeit mit einen generellen Hundeverbot ausser Schutzhunde. Passiert was mit Waffen, wird gleich über Verbote gesprochen, wieso nicht bei Hunden????
 


Sperre_234 antwortet um 20-08-2013 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Restaurator!

Im Jahr 2011 wurden in Österreich 3009 Hundebisse registriert, da rede ich sicher nicht mehr von Einzelfällen.

In diesem Ausmaß habe ich keine Angriffe von Rindern oder Schafböcken gehört oder gelesen.
Gruß
Fragenstein



walterst antwortet um 20-08-2013 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@restaurator

Mir geht es nur darum: Wozu braucht eine Oma 2 Rottweiler, die sie offensichtlich nicht so verwahren kann, dass wenigstens die Kinder der eigenen Familie ihres Lebens sicher sind? Und warum müssen bei solchen Unfällen die Hundehalter verteidigt werden und den Kindern die Schuld in die Schuhe geschoben werden?
Das wäre so, wie wenn ich jeden Traktorfahrer verteidigen würde, der fahrlässig ein Kind verletzt oder jeden besoffenen LKW-Lenker, der als Zeitbombe durch die Gegend tuckert. Da gibts einfach nichts zu verteidigen.

Dass mein Eintrag sehr sehr polemisch war, gebe ich zu. Aber genauso, wie es zu viele Kinderunfälle in der Landwirtschaft gibt, gibt es zu viele KInderunfälle mit Hunden.



Gratzi antwortet um 20-08-2013 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst

hoffendlich werden sie sofort eingeschläfert, das wünsche ich mir und eine baldige Besserungen des Kindes und keine bleibenden Schäden. Der Oma gehört eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung, nur strenge Strafen schrecken ab....und Regres der Hundehaftpflicht incl. Spitalkostenersatz!


Restaurator antwortet um 20-08-2013 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gratzi
@walterst
nirgends habe ich dem kind eine mitschuld gegeben, ich habe vom vertrauensgrundsatz, der für kinder nicht gilt, geschrieben. der stammt zwar aus der stvo und afh könnte das, was ich meine kompetent formulieren, jedenfalls kann man von einem kind dieses alters nicht erwarten, dass es sich an eine anordnung hält.
@fragenstein:
nachdem in der bissstatistik jede noch so kleine schramme aufscheint ist panik nicht angebracht.
ich kenne fälle wo fremde mit einem hund spielen und ihn regelrecht (aber nicht in böser absicht) sekkieren indem sie ihm das stockerl immer wegziehen. dann ist der motivierte hund schneller, es gibt bloss einen kratzer oder bluterguss, aber es wird sicherheitshalber zum arzt gegangen der dann eine anzeige erstatten muss.
auch durchaus bös gemeinte drohungen die mit einem kleinen bluterguss enden werden erfasst.
solche fälle wie mit dem arzt oder dem kind sind jedenfalls einzelfälle.
und wie ich oben geschrieben habe: zwinger, abgerichtet > typischer fall halt.
im übrigen geht es bei einem hung - wie bei uns menschen - nur darum, dass er etwas kennt.
mein erster hund war bei schwarzen oder schwerbehinderten regelmässig völlig aus dem häusl (aber nicht bös), weil er das beim grosswerden nie gesehen hat.
meine jetzigen hunde haben weder mit farbigen ein problem (da gibt's inzwischen so viele, dass das für den hund normal ist), noch mit behinderten (weil eine bekannte ein schwerst behindertes kind hat, die freut sich übrigens wie deppert, wenn sie meinen hunden den ball werfen darf. wer da einmal zugesehen hat weiss, dass hier absolut keinerlei gefährdung vorliegt).
was noch in der bissstatistik aufscheint sind fälle wie bei den nachbarn, wo ein therapiehund gebissen hat. ursache war ein äusserst schmerzhafter krebs im bauchraum auf den sich das kind draufgesetzt hat. aber das war ein wegbeissen ohne ernsthafte folgen und kein "verbeissen".
und genau da liegt der feine, aber elementare unterschied.
wenn einer, der einen hund tritt oder schlägt gebissen wird, dann kommt der auch in die bissstatistik, hat das aber meiner meinung nach verdient.
die bissstatistik wird so geführt, als ob man eine unfallstatistik ohne differenzierung zwischen tödlichen, schweren oder unfällen mit blechschäden führen würde.
aber die medien leben halt von der hetze. früher gegen juden, dann gegen zigeuner, dann gegen schwule, dann gegen raucher, dann hunde, usw. usw. die zündeln voller freude für ihre umsätze.


Gratzi antwortet um 20-08-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Glaub mir die Dunkelziffer liegt sowieso viel viel höher, da nicht alle bei einen kleinen Biss zum Arzt laufen.
Was hat das für einen Sinn, eine "Kampfmaschine" zu Hause ohne Zwinger zu halten?


naturbauer antwortet um 21-08-2013 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gartzi,
da stimme ich dir voll zu! Die Dunkelziffer ist viel viel höher als zugegeben wird.
Weiters vertstehe ich auch nicht welchen Sinn es macht sich Kampfmaschinen zu halten. Den einzigen Grund den ich bisher beobachten konnte, war der, daß sich dieweiligen Halter ihn ihrer Überlegenheit durch solche Hunde eine Art der Unangreifbarkeit ihrer Person fühlen. Der Spruch ich hetze dir meine(n) Hund nach läßt mir dieses Gefühl derer erahnen.


Gratzi antwortet um 25-08-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja Hr. Fragenstein, wieder so ein blödes Kind, das die "Sprache der Hunde" nicht versteht.
 


walterst antwortet um 25-08-2013 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der Artikel ist eh schon ausreichend kommentiert - Forderung nach Strafe für die Eltern, Kinder haben unter dem Tisch nichts verloren usw...

Eben. Es gehört ein Leinenzwang für Kinder her.


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