Antworten: 16
gluehstrumpf 22-06-2012 08:18 - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Hallo,

bin eben auch auf das Buch aufmerksam geworden und habe Eure Beiträge dazu gelesen.
Hat es einer von Euch über und würde es mir zu einem fairen Preis verkaufen?

mfg Gluehstrumpf


Quacksi antwortet um 22-06-2012 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Allein beim Wort Unterwelt, verschliesst sich bei mir alles, sorry das passt hier nicht rein, eher was für die Zeugen Jehovas!


scherbauer antwortet um 23-06-2012 02:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Ich finde zu deinem Buchtitel hier im Forum nichts. Um was gehts? Mythologie und Kult des Termitenhügels in der schriftlichen und mündlichen Tradition Indiens?



helmar antwortet um 23-06-2012 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Würde eher sagen um die sogenannten Erdställe und Fluchtgänge. Googel mal unter Edith Bednarik, diese Frau hat sich damit beschäftigt und auch über solche unterirdischen Anlagen Arbeiten veröffentlicht.
Mfg, Helga


wecker antwortet um 23-06-2012 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Kurzbeschreibung des Buches:
Die Entdeckung eines riesigen Systems unterirdischer Gänge wirft viele Fragen auf und lässt sogar die bisherige Vorgeschichtsschreibung gehörig ins Wanken kommen.
Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine jahrhundertalte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist - das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen. Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen. - Wer hatte da Angst vor einer Gefahr aus der Tiefe? In welcher unbekannten Bearbeitungstechnik wurden Teile der Gänge, die tiefer liegen als die mittelalterlichen Bereiche, so präzise oft durch blanken Fels geschnitten? Und warum sind diese Gänge so niedrig und schmal? Eine mögliche Antwort: Die Gänge gehen auf prähistorische Zeiten zurück, und es besteht ein Zusammenhang mit anderen ungeklärten Rätseln der Vorzeit: den Erdställen, die von Frankreich bis Tschechien zu finden sind, oder den tausenden Menhiren, die in der Steiermark Verlauf und Zugänge des unterirdischen Gangsystems zu markieren scheinen. Muss die europäische Vorgeschichte neu geschrieben werden?

Das Buch kostet bei Amazon 30 € , ich finde das ist ein fairer Preis.


teilchen antwortet um 23-06-2012 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt

Hallo Gluehstrumpf,

ich kenne das Buch und hab es gelesen, ich glaube nicht, dass es jemand über hat, der es einmal gekauft hat. Es ist reich bebildert mit Originalfotos aus der Region, z.T. mit Interviews von Bewohnern. So ein Buch schaut man sich immer wieder gerne an, zumal es über die Oststeiermark respektive die Gegend um Vorau auch nicht so viele Bücher gibt.
Wenn Du aus der Gegend stammst oder Bekannte oder Verwandte dort hast, lohnt sich das Buch schon aus diesem Grund.
Die Verarbeitung und Bebilderung rechtfertigen auch den Preis.

Abgesehen vom Inhalt sowieso, das ist echt spannend, was die beiden Forscher da entdeckt haben. Das Buch lässt aber mehr Fragen offen als es Antworten gibt. Das ist nicht jedermanns Sache. Mir gefällts, wenn Forscher auch den Mut haben, nicht auf alles eine Antwort zu wissen.
Für weitere Grabungen fehlt wahrscheinlich auch das Geld - vielleicht soll das aber auch so sein, dass manche historische Geheimnisse erst gelüftet werden, wenn die Zeit dafür reif ist.

LG, teilchen



helmar antwortet um 23-06-2012 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Hallo Teilchen...muss jedes Geheimnis gelüftet werden.....;-)? Aber mich freut immer wieder wenn wieder mal jemand nachweisen kann dass unsere Vovorvor....fahren alles andere als das gewesen sind als welche sie dargestellt wurden und werden.....
Mfg, Helga


rotfeder antwortet um 23-06-2012 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Hallo!
Es handelt sich bei den Gängen vermutlich um ein längst stillgelegtes Bergwerk. Früher wurde das taube Gestein nicht aus der Erde geschafft, sondern einfach in einem ausgebeuteten Stollen wieder abgelegt.


teilchen antwortet um 23-06-2012 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt

@rotfeder

Seeeehr alte Bergwerke. Die Stollen stammen nicht wie zuerst vermutet aus dem Mittelalter, sondern aus prähistorischer Zeit, sie sind ca. 5.000-7.000 Jahre alt. Damals wusste noch niemand was von Bergwerken, geschweige denn vom Werkzeug um solche Stollen zu bauen.
Hier noch einmal der Link zum Thread aus 2009/2010, der hier stattgefunden hat.




 
 


tch antwortet um 24-06-2012 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Vor ca. 6000 Jahren wurden Felsengräber in Ägypten in den Fels gehämmert, die hatten zwar keine Ahnug vom Bergbau und auch keine Werkzeuge.... gelunden ist es trotzdem...

Vom Mittelalterlichen Bergbau stammen so manche Gebietsbezeichnungen wie zb. Erzhalden....dort wurde meist taubes Material abgelagert...
alte Bergwerke sind meist sehr einfach gehalten, mit wenigen bzw. keinen Nebenstrecken.
Meist wurde sehr kleinräumig abgebaut, entlang vom Flöz oder Adern, die wenigen wirklich grossen "alten" Bergwerke mit Nebenstrecken wurde teilweise verfüllt als die Technik dafür vorhanden war.

tch


Restaurator antwortet um 24-06-2012 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
also wenn sie in hallstatt vor über 3000 jahren kilometerlange stollen gegraben haben, dann war das sicher keine erfindung der damaligen zeit.
nachdem unsere altvorderen schon seit zehntausenden jahren wissen welcher stein wo und wie bricht, bzw. womit er bearbeitet werden kann - z,b, zur messerherstellung - waren sie sicher nicht zu dumm um das nicht in bergarbeiterwerkzeug umsetzen zu können.
abgesehen davon: die im buch beschriebenen stollen schauen absolut nicht nach bergwerk aus.


teilchen antwortet um 24-06-2012 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt

@tch

Die ägyptischen Felsengräber setzten weiches Gestein voraus, da zu dieser Zeit nur mit Stein- oder Bronzewerkzeugen gearbeitet wurde. Eisen war damals noch nicht bekannt.
Erst ca. 800 v.Ch. begann man in Europa Eisenwerkzeuge herzustellen, zumindest ist uns nichts früheres bekannt. Auch in anderen Regionen der Welt war es nicht viel früher.
Die Stollen die in dem Buch beschrieben sind, sind aber in den harten Fels getrieben, also nicht mit Stein- oder Bronzewerkzeugen zu bewerkstelligen.



tch antwortet um 24-06-2012 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Über die Beschaffenheit des Gestein in Bereich der Felsengräber weiss nicht Bescheid.
Wie Dir sicher bekannt ist gibt (gab) es in Südamerika eine sehr gut angelegtes Wege und Strassennetz aus der "Inkazeit" mit Brücken, Fundamenten und Tunnels!!! Eisenwerkzeuge waren den Inkas unbekannt, trotzdem haben diese es geschafft das "Urgestein zu bearbeiten. Womit?


tch


teilchen antwortet um 24-06-2012 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt

@tch

No idea. Weißt Du´s?



tch antwortet um 24-06-2012 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Bronzewerkzeuge... geschliffen wurde mit Stein.

lg
tch


Restaurator antwortet um 24-06-2012 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
und net vergessen: holz in spalten treiben und mit wasser quellen oder einfach wasser rein und den frost werken lassen.


tch antwortet um 24-06-2012 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tore zur Unterwelt
Unter Tag hat es sehr selten unter Null Grad.... mit Rissen im Urgestein ist das auch so eine Sache...:-)
Feuer und Wasser geht auch ganz gut

tch


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