jeder Bauernhof 25% Wertverlust

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Christoph38 10-02-2012 10:12 - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
und keinen juckts.

Die vom neuen BB-Chef bereitwilligst akzeptierte "Umwidmungsabgabe" die sich lt. Presse zu einer allgemeinen "Wertzuwachssteuer bei Immobilien" entwickelt hat, bedeutet für jeden Bauern einen massiven Wertverlust seiner Grundstücke.
Da die Anschaffungskosten oft vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten minimal sind, wiird im Endeffekt von jedem Verkauf fast 25% als Steuer zu löhnen sein.

Mich wundert dass eine derart massive Belastung der Agrarvertretung und den Bauern de facto völlig wurscht ist.
Hat man noch nicht kapiert was da abläuft ?

Verkaufe ich eine Wiese, weil ich eine andere günstiger gelegene erwerben kann, fehlen mir 25%.

Ich hab zwar nur ein paar ha, aber dass davon jetzt faktisch über Nacht 25% dem Staat gehören sollen, erweckt in mir nicht gerade Jubelstimmung. Noch dazu wo die 25% aus Erträgen niemals zu erwirtschaften sind, faktisch also eine Teilenteignung darstellen.
Mancher Wohnungsbesitzer wird wahrscheinlich auch noch künftig blöd dreinschauen, wenn er beim übersiedeln die alte Wohnung verkauft und vom Staat abgeräumt wird.


hoizknecht antwortet um 10-02-2012 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Das Positive ist aber, dass man den Immobilien Spekulanten die Grün auf Bauland umwidmen ein Haxl stellt.
Die Bauern die zum aufrechterhalten ihres Betriebs in regelmäßigen Abständen Baugründe veräußern tun mir nicht wirklich leid.


elvico antwortet um 10-02-2012 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Hallo Christoph,
Das läuft unter "Sozialpflichtigkeit des Grundeigentums"
MfG




Josefjosef antwortet um 10-02-2012 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
hallo,

deine Argumentation verstehe ich jetzt nicht ganz.

Wenn ein Landwirt eine Wiese verkauft, die nicht als Bauland ausgewiesen ist, sollte doch diese
neue Steuer nicht greifen. Soweit meine Info.
oder sehe ich das falsch?

Wenn einer Bauland verkauft, tut er mir weniger leid.
gruß
josef



Christoph38 antwortet um 10-02-2012 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@ josef
Genau darum geht es ja, dass aus der sog. "Umwidmungsabgabe" jetzt lt. Presse anscheinend eine generelle Wertzuwachssteuer bei Immoblien wird.

Wenn jetzt grundsätzlich Wertzuwächse bei Immobilien besteuert werden, anstatt Umwidmungsgewinnen, dann gehören nach meiner Logik auch lw. Grundstücke dazu.

Das heisst im Klartext, wenn ein Bauer für Strasse, Eisenbahn, Wasserbau etc. Grund abtreten darf, dass nachher die Steuer zuschlägt.
Der Wertzuwachs: Kaufpreis der Ururgrosseltern im Jahr 1870: xy Gulden heute € 20,-
Ablösewert heute € 20.000,-
Wertzuwachs: € 19.980,- davon 25% Steuer= € 4.995,-

Oder anderes Beispiel: Tausch bei Flurbereinigung
jeder der Grund hergibt= Verkauf darf die 25%ige Steuer löhnen


Lobenswert ist natürlich die Einstellung jener, die bereitwillig die neue Steuer akzeptieren, bloss weil andere Bauern durch Baugrundverkauf viel mehr zum Handkuss kommen.
Hätten doch auch unsere beamten eine derartige Einstellung und würden sich locker auseinanderdividieren lassen, die Budgetsanierung wäre ein Klacks.

 


__joe007 antwortet um 10-02-2012 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Der Staat weiß nicht mehr woher mit der Kohle für :

- Griechenland
- den ganzen BEamten
- den Sozialstaat

Also da kommt noch einiges MEHR !!!!!

lg JoE

P.S.: Aber solang unsere "Bauernvertretung" immer schön ja und Amen sagt, wird des so werden, ..... Sind ja auch nur Beamte, die Geld bekommen, aus Quellen, die nicht mehr so sprudeln, ................




Haa-Pee antwortet um 10-02-2012 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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meine rede christoph38

die schleichende enteignung der "linksüberholer" deren credo "alles dem staat" lautet wird durch das neue "sparpaket" begreifbar!

wundern tue ich mich nicht besonders auch dass sich unsere berufsvertretung wieder massiv unter den tisch ziehen liess, gehört schon seit jahrzehnten zum standard programm!

wir leben in einer republik der "habenichtse" und deren begehrlichkeiten und druck auf besitzende wird weiterhin massiv zunehmen!

die einzige freude dich ich als landwirt in der heutigen zeit habe sind die schönen arrondierten grundstücke das ist miene einzige motivation dem beruf treu zu bleiben.
wenn das alles gepachtet wäre würde ich schon längst die gabel in den misthaufen gespiesst haben und auf der flucht in den staatsdienst sein.......

wegen der stundenverwertung, der eigenkapital rentabilität ,der "schönen arbeit an der frischen luft" bin ich sicher nicht bauer da wüsste ich mir zig lukrativere alternativen!

man muss schon idealist sein um sich von neujahr bis silvester das "unternehmen bauernhof" anzutun!
mittlerweile wir einem die motivation ziemlich vermiest!

der volkssport nennt sich "bauernmelken".......hat meine oma immer gesagt......war scheinbar schon immer so...!



rotfeder antwortet um 10-02-2012 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Hallo!
Ich denke auch, das auf normale bäuerliche Geschäfte kaum Auswirkungen spürbar werden.
Wenn eine Grundabtretung für Staßen erfolgen muß so wird man den gleichen Preis bekommen, als man beim Kauf von Ersatzgrund zahlen muß, also den ortsüblichen Preis. Da ist kein Wertzuwachs.
Dennoch wäre eine Schenkungs und Erbschaftssteuer vorzuziehen gewesen, meiner Meinung nach.
Doch die ÖVP scheut das wie der Teufel Weihwasser. Die Bauern waren früher nie durch Erbschafts und Schenkungssteuer belastet. Das traf meist die wirklich Reichen.


soamist2 antwortet um 10-02-2012 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ christoph

woher beziehst du deine genau sachkenntnis über ein gesetz dass derzeit noch nicht einmal dem parlament vorgelegt wurde?




Woodster antwortet um 10-02-2012 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Christoph38,

vielleicht kriegt der neue BB-Chef als Belohnug noch ein Amterl dazu....

https://www.landwirt.com/Forum/314705/Frischer-Wind.html#314722
 


walterst antwortet um 10-02-2012 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ tria

"...Ich denke du reagierst bei diesem Thema so empfindlich, weil du entweder Grund abtreten sollst, bzw. auch potentielle Baulandflächen dein eigen nennen kannst. Lieg ich richtig mit meiner Annahme? Noch etwas, Wertzuwächse müßten immerhin auch inflationsbereinigt gesehen werden!...."

Vor Irrtum ist niemand gefeit. Nicht einmal tria.
Im übrigen ist wohl jeder grundbesitzende Landwirt potentieller Grundabtreter, ob gewollt oder ungewollt. und als potentieller Käufer ein zweites mal betroffen.

Es ist ganz interessant, wie das alte Muster funktioniert: Nicht der Verursacher, sondern der Überbringer der schlechten Nachricht wird geschlagen.


179781 antwortet um 10-02-2012 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für die, die es trifft, weil sie Grund verkaufen wollen/können/müssen, ist die Steuer natürlich ärgerlich. Den normalen Bauern kratzt sie nicht, weil Grund und Boden ja zum Bewirtschaften und nicht zum Verkaufen gebraucht werden, also die Steuer eh nicht zu tragen kommt. Der Wegfall der Mineralölsteuerrückvergütung kostet z. b. jedem jedes Jahr Geld, das ist ein Nachteil für alle.

Im übrigen würde ich mich mit dem Aufregen zurückhalten, bis die Steuer geregelt ist, wovon sie genau berechnet wird.

Gottfried


Fallkerbe antwortet um 10-02-2012 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

wird nicht immer argumentiert, das in der Landwirtschaft nur der ertragswert relevant ist und der Verkehrswert eigentlich keine rolle spielt?

Davon mal abgesehen, von neuen steuern ist niemand begeistert.
Trifft in dem fall alle Gundstückseigentümer- also nicht "nur" bauern.
Deshalb würde ich noch immer für die Kürzung der Staatsausgaben nach der Rasenmähermethode plädieren.


mfg




m.josef@gmx.at antwortet um 10-02-2012 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Tatsache ist aber schon, daß wir Bauern absolut keine gute Vertretung haben. Wenn die Beamten nicht
eine dementsprechende Lohnerhöhung bekommen STREIKEN sie, genau so die Mettaller. Nur wir BAUERN sind so de.....t und lassen sich regelrecht auf den Kopf sche..n! Unser lieber Herr BB Auer hat ja zu allem ja gesagt. Also bei mir war 2011 das letzte Jahr wo ich den BB Beitrag bezahlt habe. Auf diese Vertrtung kann ich gerne verzichten. Ist ja kein Wunder daß nur mehr wenige Bauernbundmitglieder sind, und die werden auch noch draufkommen. Nicht nur die Umwidmungsabgabe, sondern der Wegfall der Mineralölvergütung ist eine sauerei. Wir müssen Steuern zaheln weil wir unsere Felder, Wiesen und Wälder bearbeiten. Die Schiffahrt und Fluglinien bezahlten n och nie Steuern für ihren Treibstoff. Also ich finde das ungerecht und ärgere mich sehr darüber.


m.josef@gmx.at antwortet um 10-02-2012 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kann es sein das du etwas neidisch bist, tria. Das ist genau der Grund warum die Bauern nicht zusammmenhalten und du bist das beste Beispiel dafür.


walterst antwortet um 10-02-2012 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria
wenn Du glaubst, dass Dich das Thema nicht - oder so wie mich - wenig betrifft, so ist das ja recht schön für Dich.
Das ändert aber nichts für die Betroffenen


AnimalFarmHipples antwortet um 10-02-2012 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Ein kleiner Denkfehler in der Argumentationskette von christoph38 :

Eine Wertzuwachssteuer so wie von christoph38 beschrieben (also nicht bloß eine Steuer auf den Umwidmungs-Wertzuwachs) könnte sich wohl sachlicher Weise nur auf den Zeitpunkt des Erwerbs durch den gegenwärtigen Eigentümer beziehen und somit im beschriebenen Fall auch nur auf die letzte Übergabe bzw. den letzten Erbsanfall. Da schaut die Rechnung gleich nimmer so dramatisch aus (außer natürlich für Leute, die schon im 142. Lebensjahr stehen).

Abgesehen davon ist es jedem unbenommen, einen Gutteil der Steuer auf den Verkaufspreis draufzuschlagen (so wie ja zB auch die Mietervereinigung eine generelle Anhebung des Mietzinsniveaus aufgrund höherer Liegenschaftspreise befürchtet, eben weil die Immobilienhaie sich die Mehrkosten über den Mietzins wieder holen werden und der Markt natürlich mitzieht).
Gegen eine allgemeine Steigerung der Grundstückspreise dürfte aber auch niemand etwas einzuwenden haben, der aktuell Liegenschaften besitzt.
(Und an der Not der Notverkäufer wird wohl am allerwenigsten eine solche Steuer schuld sein.)

Dieser Aspekt relativiert allerdings die vom Teilchen andernthreads attestierte "Treffsicherheit" dieser Steuer.
Prinzipiell dürfte zwar gegen eine Eindämmung der fortschreitenden Zersiedelung und Verbauung von Grünland nichts einzuwenden sein, aber übrig bleiben eben doch diejenigen, die sich dann aufgrund gestiegener Grundstückspreise kein Eigenheim mehr leisten können (gibt aber eh genügend alte Bauernhöfe zu reanimieren ;-) oder nur mehr noch Substandardwohnungen.
Es geht also ins Klassenkämpferische, allerdings sind wir ja wohl auch der Meinung, daß die Chinesen ruhig weiterhin Radlfahrn sollen ...


joholt antwortet um 10-02-2012 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Jammerts net jetzt muß halt einer der sonst 10 bauplätze verkauft hätte 12 hergeben damit er ungefehr den gleichen ertrag hat egal ob der grund 10€ kostet oder wie bei uns schlechte lage 150€ kostet nach oben fast keine grenzen. so kommen die was ein hausbauen wollen zu mehr auswahl was wiederum den leuten nützt die immer auf den bauern rumhaken.
mfg Hans


MUKUbauer antwortet um 10-02-2012 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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das wird jetzt eine Weile dauern aber die Umwidmungssteuer wird Summa Summarum irgendwann doch auf den Grundstückspreis drauf geschlagen werden -
und im Prinzip schneidet sich damit die Regierung selber in´s Fleisch weil noch weniger gebaut werden wird


walterst antwortet um 10-02-2012 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn das Thema tatsächlich kaum jemanden juckt, weil er oder sie glaubt, das würde spurlos oder nur mit harmlosen Schrammen am eigenen Betrieb vorübergehen, dann gibt es ja guten Grund für den Gesetzgeber, bei der Ausformulierung der Gesetze das Schräuberl noch ein wenig nachzudrehen.


rbrb131235 antwortet um 10-02-2012 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Joe_farmer Mach einmal einen Vorschlag, welcher Beitrag der Bauernschaft aus deiner Sicht gerecht wäre.
Eine Umwidmungsabgabe ist doch eine Abgabe die der Endverbraucher zahlt, ( wie von afh beschrieben ) doch nicht der Verkäufer.
Also bleibt als bäuerlicher Beitrag der Wegfall der Dieselrückvergütung und die Kfz-Steuer für landw. Fahrzeuge.
@walterst Diese Mehrbelastung wird keinen einzigen landwirtschaftlichen Betrieb gefährden.
@tria Volle Zustimmung.

Grüsse rbrb13


walterst antwortet um 10-02-2012 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rbrb
"Diese Mehrbelastung wird keinen einzigen landwirtschaftlichen Betrieb gefährden."

Danke für die Info. Dann bin ich beruhigt.

Hoffentlich gehen alle Berufs- und Bevölkerungsgruppen so cool mit Mehrbelastungen um.


Christoph38 antwortet um 10-02-2012 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Naivität mancher in allen Ehren, dass der Staat bei den Anschaffungskosten nur kurz in die Vergangenheit greifen wird. Geltendes Recht ist bei Spekulationen, dass es auf den letzten entgeltlichen Erwerb ankommt. Dies war bislang meist wurscht weil, nach 10 Jahren keine Steuer mehr zuschlug. Vielleicht sollte jeder überlegen, wann bei seinem Hof ein echter Kauf stattgefunden hat, nicht blosse Übergabe.

Wenn nun aber im Sinne des Budgets recht eine ordentliche Summer sich ergeben muss, so verbietet sich eine grosszügige Regelung hins. der ursprünglichen Kosten.

Freilich wird man die Gesetzeswerdung noch abwarten müssen.

All jenen die die Regelung gutheissen, weil sie aktuell sich nicht betroffen wähnen, sei wider ihre Vermutungen gesagt, dass auch ich mich nicht zu den aktuell betroffenen zähle. Jedoch schreitet die Zeit schnell dahin, die Inflation ebenso und ehe man sich versieht besteht aktuelle Betroffenheit.

Mich schaudert bei der kurzfristigen Betrachtung der bäuerlichen Berufskollegen.

Jedenfalls all jenen, denen das Wasser schon zum Halse steht, die üblicherweise zu den Verkäufern zählen, ihre Hausbank wird die Steuerlast gewiss einkalkulieren und bereits einiges früher zur Versteigerung schreiten müssen.


Christoph38 antwortet um 10-02-2012 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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PS: Was mich nach wie vor am meisten ärgert ist, wie die unsrige Interessenvertretung ohne jede Notwendigkeit vorschnell ja und amen sagte zur Umwidmungsabgabe.
Dies war natürlich auf vom Finanzminister nicht misszuverstehen, sodass man meinte noch ein Schäuferl nachlegen zu müssen, dass man jetzt bei jeder Immobilie dran ist, auch bei der rein landwirtschaftlichen (lt Presse Abschaffung der Spekulationsfrist)


AnimalFarmHipples antwortet um 10-02-2012 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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christoph, mir fallen da eine Menge Grundbesitzer ein, deren Grund nie gekauft wurde, zB die Habsburger, der ehemalige Adel, die Kirche - die würden bei Deinem Szenario als Steuerpflichtige ausfallen und es würde noch unsachlicher.
Sorry, aber nachdem Deine Thesen nicht sonderlich durchdacht wirken, solltest vielleicht mit dem Begriff "Naivität" auch nicht gar so leichtfertig um Dich werfen.

Der Staat kann nämlich keineswegs grenzenlos ins Eigentumsgrundrecht eingreifen, und selbst wenn Dein Szenario im Verfassungsrang beschlossen werden sollte, sodaß es vor unserem VfGH immun wäre, würde es vor dem Menschenrechtsgerichtshof definitiv nicht halten, weil 1. überschießend, 2. in dem Ausmaß ungerechtfertigt (staatlicher Geldbedarf ist per se noch kein Rechtfertigungsgrund) und 3. unsachlich, wenn ausschließlich auf käuflichen Erwerb als Anknüpfungspunkt für die Bemessung abgestellt würde.

Nach dem bisher Gesagten würde Dein Szenario bloß die Notverkäufer betreffen und die Grundkäufer; da fragt sich aber wer sich als Landwirt heutzutage überhaupt noch einen Grundkauf leisten kann, der vom Ausmaß her eine solche Steuer überhaupt wirklich spürbar werden ließe.
Weil wer nicht muß, der ver/kauft normalerweise auch nicht sondern ver/pachtet lieber.

Das Argument mit der Kreditvergabe bei den Banken seh ich auch nicht ganz, weil die Bank ist mit einer höherwertigen Liegenschaft als Sicherheit jedenfalls besser dran und ein allenfalls höherer Verkehrswert spielt da auch keine große Rolle, weil bei einer Zwangsversteigerung ohnehin kaum mehr hereinkommt als der halbe Schätzwert (es käme also wenn, dann sogar mehr heraus als momentan).


Josefjosef antwortet um 10-02-2012 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hast schon recht, Christoph38,

dass die Vertretung der Bauern sehr zu wünschen übrig läßt.
Dass ist aber nicht erst seit kurzer Zeit so, sondern schon seit geraumer Zeit Usus.
Besonders der Parteisoldaten-Gehorsam ist etwas, woran ich mich zu tode ärgern könnte.
Das fängt ja schon bei den Gemeinderäten an.
Einige wenige bestimmen, und die anderen geben ihr Esels-OK.
Einfach widerlich. Du siehst: Es fängt schon im kleinen Kreis an und wird weiter oben beibehalten.
So ist unser System aufgebaut.
Leider!

gruß
Josef



milkmann antwortet um 10-02-2012 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
HALLO KOLLEGEN ZWEIFELHAFTE BAUERNVERTREUNG SPRICHT DOCH AUF DIVERSEN BAUERNBUNDVERANSTALTUNGEN VON TRAUMPREISEN!
IST DOCH KEIN WUNDER WENN MANN DAN BEI DENN BAUERN SPART!
UMSATZZUWACHS UM 12 % IST GLEICH MEHR EINKOMMEN SO EIN BLÖDSINN!
TATSÄCHLICH HATTEN DIE BAUER EINKOMMENSMINUS VON 2% !!
IST DOCH KEINE VERHANDLUNSTAKTIK VORHER SCHON BEKANNT ZU GEBEN ZU WELCHEN ZUGESTÄNDNISSEN MANN BEREIT IST!
AUF SOLCH EINE SCHEISVERTRETUNG KANN MAN GERNE VERZICHTEN !


walterst antwortet um 10-02-2012 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@afh

"Das Argument mit der Kreditvergabe bei den Banken seh ich auch nicht ganz, weil die Bank ist mit einer höherwertigen Liegenschaft als Sicherheit jedenfalls besser dran und ein allenfalls höherer Verkehrswert spielt da auch keine große Rolle, weil bei einer Zwangsversteigerung ohnehin kaum mehr hereinkommt als der halbe Schätzwert (es käme also wenn, dann sogar mehr heraus als momentan)."

Diese fiskalische Zapfwellenkupplungsproblemslösung hätte ich bitte gerne genauer erklärt.
Momentan haut es mir da in meiner Denkachse die Scherbolzen heraus, wenn ich den Gedankengang nachvollziehen will.


biolix antwortet um 10-02-2012 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nabend !

also wartet mal ab was kommt... aber hier ist glaube ich christoph am "Holzweg"... denn bei normalen Wiesen und Acker verkäufen kann ich mir das echt nicht vorstellen...

lg biolix

p.s. da sollte man die "Vermögensteuer" der 1% über 1 Mio Euro eher wieder ins Auge fassen... ;-))


AnimalFarmHipples antwortet um 10-02-2012 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Walter, ich hab aber ganz gewiß nicht genuschelt ;-)

Christoph befürchtet, daß die Banken die neue Steuer mitkalkulieren und deshalb früher zur Zwangsversteigerung schreiten.
Ich wüßte nicht, warum dem so sein sollte.
1. kalkulieren die Banken das, wenn schon, gleich bei der Kreditvergabe mit ein; dem um die Steuer höheren Kapitalbedarf steht aber ohnehin auch eine höherwertige Liegenschaft gegenüber.
2. kann die Bank kalkulieren so viel sie will - solange der Kreditnehmer den Vertrag einhält, gibt's auch nichts zwangszuversteigern; und
3. wenn die Liegenschaften jetzt um die Steuer teurer am Markt sind, schaut auch bei der Zwangsversteigerung ein höherer Schätzwert heraus und damit entweder mehr Erlös oder aber, wenn die Steuer aus dem Erlös zu begleichen sein sollte (weil der bisherige Eigentümer Steuerschuldner ist), zumindest auch nicht viel weniger als jetzt.


Hausruckviertler antwortet um 10-02-2012 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Soweit ich informiert bin handelt es sich um einen Wertzuwachs durch Umwidmung. Diese Steuer ist auch erst mit dem Verkauf des Grundstückes fällig. Möglicherweise, was ich nicht wünsche, werden die Beamten bei der Verfasssung des Gesetztestextes auch den Wertzuwachs durch Zusammenlegung bzw Erschließung, einbeziehen. Trifft auch für Wertzuwachs durch auffüllen von Gruben und planieren von unebene Flächen zu.


melchiorr antwortet um 10-02-2012 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
An alle, die da über Bauernvertreter, Bauernbund, Gemeinderäte usw. sich das Maul zerreissen. Warum engagiert ihr euch nicht und arbeitet selbst in den verschiedene Gremien mit?? Weil halt schimpfen ,schreien und jammern leichter ist als selbst einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Es ist bestimmt nicht alles ok bei den Vertretern und das auch die landwirtschaft einen Beitrag leisten muss war von anfang an klar. Aber so leicht ist es halt nicht als Vertreter von einer Minderheit von drei Prozent von den übrigen 97 Prozent die Rosinen herauszupieken.
Die Umwiedmungsabgabe ist halt das kleinere Übel, weil es die aktiv wirtschaftenden Bauern am wenigsten trifft, sondern eher die Betriebe, die die Alten aus Mangel am Betriebsnachfolger aufgegeben haben und die die Erben jetzt versilbern wollen oder jene Betriebe, denen das Wasser auf grund von Misswirtschaft schon bis zum Hals steht.
lg.herbyy


rbrb131235 antwortet um 10-02-2012 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Genau herbyy, weil es halt leichter ist, hinter warmen Ofen zu sitzen und nur darüber nachzudenken, wie die Anderen den steckengeliebenen Karren aus der Scheisse ziehen .
Ich habe auch eine Wiese mit 1 ha neben meinem Haus. Meine allerletzte Sorge ist die Steuer, die zu zahlen ist, sollte ich diese einmal umwidmen.

Grüsse rbrb13



MF7600 antwortet um 10-02-2012 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@herbyy
ich kann diesen blödsinn mit den 3% nicht mehr hören.
die övp opfert bei verhandlungen immer die bauernangelegenheiten.




remus antwortet um 10-02-2012 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt fest jammern und beim bauernbundball da moch ma dann wieder auf dicke hose




MF7600 antwortet um 10-02-2012 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
wie wärs wenn bei bei der agrardieselrückvergütung 1-2 jahre die inflationsanpassung ausgesetzt worden wäre? hahaha

bäuerliche betriebe werden die nächsten jahre 1000e - 10000e euros verlieren, es sind die einzigen die real verlieren werden.
die beamten, pensionisten,.... werden nichts verlieren, die bekommen vielleicht keine inflationsanpassung....
wo sind die grossen reformen bei den sozialversicherungen, wo der bürokratieabbau,.....?
und sehr traurig, dass irgend welche neidische vollpfosten unter den bauern selbst diese enteignungen noch unterstützen.
ich hab übrigens keinerlei baugründe oder sonstige lukrative grundverkäufe.


golfrabbit antwortet um 10-02-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Ist schon klar, als Vertretung zur Auswahl stehen zurzeit Pest, Cholera, Lungenentzündung und eben die Schwarzen, für mich einzustufen unter mittelschwere Grippe. Weil ich aber selber nicht bereit und Willens bin mich mehr als auf Gemeindeebene zu engagieren, bin ich mit Beschuldigungen, Vorwürfen und dgl. sehr vorsichtig, daß es alle anderen ausnahmslos besser machen würden versteht sich aber natürlich von selbst.
Josef (selbstkritisch)


MF7600 antwortet um 10-02-2012 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
ich würde unsere beiden "gross"parteien mittlerweile zu den ersten drei krankheiten zählen.


MUKUbauer antwortet um 10-02-2012 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@ remus - soviele Bauern haben gar nicht die möglichkeit nach Graz zu kommen wie dort Leut am Ball sind - oder meinst echt das sind nur Bauern dort?

ich hab grad überschlagen die 2,5% Pensionsbeitragserhöhung die kommt (von 2011 auf 2012 waren eh noch 1%) plus den Diesel macht schon was aus
und die Umwidmungssteuer heißt ja jetzt auch anders - Vermögenszuwachssteuer auf Immobilien - das ist doch etwas gefährlicher für uns Bauern

Bin schon gespannt was noch alles kommt ...


Christoph38 antwortet um 10-02-2012 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
also liebe Leute, das schreibt der ORF zur Immobiliensteuer:

Steuern: Größter Brocken bei den neuen Steuern ist eine Vermögenszuwachssteuer auf Immobilien (ausgenommen Hauptwohnsitze). Für 2013 erwartet sich die Regierung aus diesem Titel (mit dem auch Umwidmungsgewinne erfasst werden sollen) 350 Mio. Euro, die Einnahmen sollen dann auf 750 Mio. Euro im Jahr 2016 steigen. Eine Einschränkung des Vorsteuerabzugs bei Bauvorhaben soll schon heuer 100 Mio. Euro bringen, danach jährlich 250 Mio. Euro.


Meiner Meinung nach geht daraus sonnenklar hervor, dass es keineswegs bei der "Umwidmungsabgabe" bleibt, sondern ALLE Wertzuwächse (insb. auch reine Inflation) der neuen Steuer unterliegen. Wer da immer noch meint für Wiesen u. Äcker würde die Steuer nicht gelten, dem ist nicht zu helfen, allenfalls kann man noch beten und hoffen, dass der Nationalrat das Vorhaben so nicht beschliesst.

Da wir sich mancher noch wundern, wenn er 1ha entfernte Wiese verkauft, weil er eine nähere Wiese erwerben kann, wenn unerwartet die Steuer zuschlägt, gegen die er nichts hatte, weil er keinen Umwidmungsgewinn erzielt.


 


Der_Franz antwortet um 10-02-2012 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@Christoph: Definitionsfrage: Ist Grund und Boden eine Immobilie? Wenn ja dann hast du recht, wenn nein dann ist der Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen ohne Umwidmung davon nicht betroffen, oder verstehe ich das falsch?


Hoellerhansl antwortet um 10-02-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
..da verrennst dich etwas, oder wie soll ich mir das vorstellen, jedes jahr rennen beamte durchs land und schätzen immobilien und grund und jedesmal, wenn die sagen "wertzuwachs" ist steuer fällig?? schmarren...

das jemand der aus billigem grund teuren macht steuer bezahlen soll, ist schon richtig..!


fgh antwortet um 10-02-2012 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Was Umwidmungsabgabe und Spekulationssteuer (Fall der 10 Jahresfrist) zu tun haben, verstehe ich nicht und werde nicht verstehen.
Ein Bauernhof verliert dadurch auch nicht 25% an Wert, die 25% Spekulationssteuer sind ja fällig wenn eine Immoblie gekauft wird und dann später gewinnbringend verkauft wird.
Und was Bauland verkaufen mit Landwirtschaft zu tun hat, soll mir jetzt mal einer erklären....?
Dies Steuern und Abgaben treffen am ehesten die Reichen die in vermeintlich guten Lagen Immobilien kaufen und dann wenig später weit teurer verkaufen.
Bauern verdienen zwar mit Baugrundverkäufen aber bei Industriegründen und Gewerbegebieten ist der Großteil des Grundes längst in der Hand eines Reichen bevor der Preis ins unvorstellbare geht.


elvico antwortet um 10-02-2012 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@rbrb13, bist du der Gemeinderat, dass du umwidmen kannst??
MfG


emggg antwortet um 10-02-2012 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@Christph38 begrenzter Vorsteuerabzug,wo kann man das nachlesen,danke


Hoellerhansl antwortet um 10-02-2012 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@emggg :

das mit dem begrenzten Vorsteuerabzug bedeutet nix anderes, das die reichen Menschen , die sich Anlegerwohnungen kaufen bist dato ja die vorsteuer zurückbekommen haben ....
ich kaufe mir als geldanlage eine wohnung die leicht zu vermieten ist, ein teil der finanzierung kommt von einer bank, die zinsen und sonstige ausgaben kann man steuerlich nutzen, nach 20 jahren muß man steuerlich positiv sein.....
das will man eben auch eindämmen...


Restaurator antwortet um 10-02-2012 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
@hoellerhansl:
klar gehört das abgestellt, dass private wenigstens im bonsai-verfahren ihr vermögen vermehren. schön brav am sparbuch immer weniger wert werden lassen.
diese "schlupflöcher" und vorteile sollen natürlich nur den grossen und konzernen vorbehalten bleiben.
am besten man verschreibt die kinder gleich nach der geburt einem konzern der dann das leben durchfinanziert, durchrechnet, das dach über dem kopf zur verfügung stellt und - wenn die gewinne für ihn passen - ausser essensgeld auch noch ein taschengeld auszahlt. fertig. dann erübrigt sich der ganze scheiss.


petermoser antwortet um 11-02-2012 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Die komunistn lassen grüsen. Zu ersd schauen sie das die bauern nimer von ertrag lebn könen. Dan werden die ausgleih zalungen gestrihen. Und dan wens vakafa müssn wird der grund und boden von staat kassiad. Zun schlus bleibn nur mer so gud eider bihel über. Wie in ein indiana resawat.


Haa-Pee antwortet um 11-02-2012 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
ja woahl peda! dem ist nichts hinzuzufügen.....die linksüberholer die sich "alles für den staat" auf die fahnen heften sind voll auf der überholspur.

auch ich wundere mich wie einige kollegen hier sich nicht mal annähernd den eingeschlagenen weg erkennen!

wichtig war der regierung keine massensteuern um den konsum nicht abzuwürgen da sind die bauern gerade recht sponsern sie das volk mit den niedrigsten ernährungskosten in der geschichte der menschheit nein sie sollen dafür auch noch zusätzlich "bestraft" werden....
eine minderheit in einer republik der habenichtse hat es eben schon doppelt schwer.....

wir sollen aber froh sein es hätte noch schlimmer kommen können in unserer abhängigkeit von ausgleichszahlungen und förderungen!

in der nächsten periode sollen sich alle warm anziehen es drohen kürzungen massiv bei ÖPUL,Ausgleichszahlungen und Investionsförderungen!

wetten dafür nehme ich gerne entgegen!


MF7600 antwortet um 11-02-2012 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
maul halten!!! weiterhackeln- a bissl mehr halt!!!!! hät noch schlimmer kommen können!!!! das wird UNSERE VERTRETUNG dazu sagen!!!!!!!!!!!!!


ANDERSgesehn antwortet um 11-02-2012 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust

. Jedoch schreitet die Zeit schnell dahin,
die Inflation ebenso und ehe man sich
versieht besteht aktuelle Betroffenheit.

Mich schaudert bei der kurzfristigen
Betrachtung der bäuerlichen Berufskollegen.
Jedenfalls all jenen, denen das Wasser
schon zum Halse steht, die üblicherweise
zu den Verkäufern zählen, ihre Hausbank
wird die Steuerlast gewiss einkalkulieren
und bereits einiges früher zur Versteigerung
schreiten müssen.

_

tja,chris 38 mittlerweile 41,
hmm wenn man seid jahren so mitliest,
und ewig hört wann kommt entlich das
geld von der ama, dann sind deine
wort mit der versteigerung sehr sehr
bald realität.

lg
ANDERSgesehn.




Christoph38 antwortet um 12-02-2012 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
jeder Bauernhof 25% Wertverlust
Unser aller geschätzter Präsident Wlodkowski redet lt Teletext noch immer von der "Umwidmungsabgabe".

Da stellt sich die Frage hat die Agrarvertretung noch nicht kapiert, dass die beabsichtigte Neuregelung weit darüber hinaus geht.

Der angebliche Feldzug gegen Spekulaten und Baulandhorter, in Wahrheit zum Opfer den hundsgewöhnlichen Bauern und andere harmlose Grundbesitzer hat.
Der Spekulant dagegen lacht sich ins Fäuschten, dass er jetzt statt 50% nur mehr 25% Steuer braucht bezahlen.

Sowas nenn ich gekonnt der Bevölkerung Sand in die Augen streuen. Wer wollte es verdenken, dass viele Bauern ihr Sonderopfer nicht kapieren, wenn es auch die obersten Agrarier nicht kapiert haben.


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