TV-Tipp: Die letzte Ernte

Antworten: 19
traktorensteff 28-10-2011 16:14 - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
ORF 2
21:20 Uhr
Am Schauplatz
"Die letzte Ernte"

"Helmut Weber gehörte bis zum heurigen Frühjahr zu den Großen unter den steirischen Apfelbauern. Dann hat er begonnen seine Bäume auszureißen –nicht weil die Pflanzen krank gewesen wären, sondern weil er schon seit Jahren mit seinen Äpfeln keinen Gewinn mehr macht. Robert Gordon ist der Frage nachgegangen, warum heimische Bauern am Obst, das wir im Geschäft teuer bezahlen, fast nichts verdienen."
 


Icebreaker antwortet um 28-10-2011 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Kann mich dem TV Tipp nur anschließen - sicher interessant.
Vor allem für Nicht-Landwirte.

Ich sage nur "Junioräpfel" (Eur 2,69/kg) und 15ct für den Bauern per Kilo.

Konsumentenverarsche pur (wiedermal, wie ja auch bei Olivenöl und und und)


mfg Ice


Icebreaker antwortet um 28-10-2011 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
NS:
Für die www Mitleser:

Natuerlich auch Bauernverarsche. (...)
Das wissen Insider aber eh. Ist ja ohnehin immer das selbe ...



Liesal antwortet um 28-10-2011 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Aufgrund der Ankündigung im Fernsehen werde ich mir ohnehin diese Sendung anschauen.
Ich denke beim Thema Obst auch die Bauern, welche Süßmost um 90 Cent für 1 1/2 Liter verkaufen.
Ich bin zwar sehr froh über ein natürliches Getränk um diesen Preis, denke dabei aber auch an den Aufwand für die Herstellung und daran, wieviel dem Erzeuger wohl verbleiben mag.


Moarpeda antwortet um 28-10-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
man gedenkt der verstorbenenen und der sterbenden

amen


wene85 antwortet um 28-10-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Sehr interresant die Sendung !!!

Der Bauer ist den Handel voll ausgeliefert.

Vom hofer und Billa keine Stellungnahme war eh klar.

Was mich aber stört warum hört man bei solchen Sachen nie was von unseren Bauernvertreter die sollte das ganz ja auch vertreten.

lg angerweber


Muuh antwortet um 28-10-2011 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
... die kämpfen eh Tag und Nacht, was sollen sie denn noch alles tun :-)


schellniesel antwortet um 28-10-2011 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Haben eh ein paar Jumbos von der IG- Obst interviewt die wollen das über die Qualitäts schiene lösen....

Ja das der Handel noch a Gratis Werbung hat und noch bessere Qualitäten noch günstiger kaufen kann..... und noch teurer werden kann und der Bauer schaut wieder durcht Finger.....

Kann man eh fast auf jedes Lw Produkt umlegen.
Beim Apfel ist halt anschaulich den da kann der Handel nicht den Verarbeitern das größte stück vom Kuchen zusprechen den Verarbeitung beim Apfel heißt quasi verpacken.

Und so Traurig wies Klingt muss man beim Einpacken schon aufpassen das die Verpackung heile bleibt den die is mehr "Wert" als das Produkt selber... und dabei kann man sie gar net (mit)essen.
(Jeder was das des gold net auf da wiesen wochst aber brena tats guat....)

Vielleicht sollte man Äpfel mit Äpfel einpacken??? Wäre günstiger und würde die Absatzzahlen der Äpfel auch steigern!

Wir leben schon in einer absurden Welt!

Nun ja und so konkret wurde aber net gesagt wer jetzt den größten "Schäfer" vom Apfel hat...

Mfg Andreas


Schmergler antwortet um 29-10-2011 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
hab die sendung auch angeschaut ...........
der herr weber hat völlig recht
ist aber immer das gleiche
stagnierender oder fallender umsatz wird mit mehr menge kompensiert
wir bauern sind halt durchwegs "schlechte" unternehmer

mfg aus einer gegend wo nur riebisel wachsen ;-)


Josefjosef antwortet um 29-10-2011 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Hallo,

ich hab mir auch die Sendung angeschaut.
Allerdings hätte man da schon mehr draus machen können.
Typisch ORF, er will und darf ja nirgends groß anecken.
Echt schwach gemacht. typisch österreichisch eben!

Im Prinzip kam es so rüber:
Der biologisch wirschaftende Bauer ist der Kluge,
und der andere ist der Dumme. Basta!



Woodster antwortet um 29-10-2011 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte

Ja, eine Faserschmeichlersendung, damit die Werbekunden nicht verlorengehen...

Was die Sendung aber schon aufgezeigt hat, ist, dass weniger mehr ist.
Konkret, kleinere Obstanbaufläche, aber dafür die Wertschöpfungkette bis zum Kunden nutzen.
Das macht zugleich auch unabhängig und man kann Marktnischen auch mit Spezilitäten gezielt nutzen.
Das, was sonst Spar, Billa und Co verdienen, bleibt im Haus...

Es halt so, dass Arbeiten, die von jedermann leicht gemacht werden können, halt im Ostblockbereich besonders billig gemacht werden. Äpfeläume setzen, spritzen, ernten ist halt keine besondere Wissenschaft. Die Verarbeitung ist da halt anspruchsvoller. Da kann man mit Frische, Nähe zum Kunden und vielleicht sogar mit Bio punkten und auch entsprechend verdienen.
Das wurde im Beitrag eh gut dargestellt. Nur ist es halt ein mühsamer Weg...



josefderzweite antwortet um 29-10-2011 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
@MUUUUUUUUH

Ja die Party-Truppe unserer Vertretung ist wirklich Tag und Nacht unterwegs :-) Ein ewiger Kampf gegen Müdigkeit!!!! :-)


Vierkanter antwortet um 29-10-2011 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Hat mir sehr gut gefallen diese Reportage! Vor allem zeigt sie auf, wie besonders wichtig die Direktvermarktung für uns Bauern ist. Der Bauer als reiner Produzent wird es in Zukunft nicht leichter haben.

LG


MF7600 antwortet um 29-10-2011 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
komisch, denn bei uns werden neben den birnen immer mehr apfelplantagen ausgesetzt.


Muuh antwortet um 29-10-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Am Schauplatz Mediathek
 


mfj antwortet um 30-10-2011 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte

Die Sendung ist nicht uninteressant. Sie spiegelt die Probleme und Zwänge einer freien Marktwirtschaft wieder.
Trotzdem bin ich ein Verfechter davon.


Pointe der Sachlage:

Fam. Weber lebt und besitzt ein Traumanwesen (...vorallem das Haus). Ob es selber oder querfinanziert ist – kann man nicht sagen, auf jedenfall ist es neu und hübsch!
Hier dem Konsumenten zu verdeutlichen der Produzent verdient nichts – Kokoleres....

Und Ähnlichkeiten zum Milch- und Fleischmarkt werden deutlich. Könnte nichts mehr verdient werden – würde es Betriebssaufgaben hageln. Tut es aber nicht.

Josef´s Analyse hier hat den Wert einer „Scheißhausfliege“.
Wer die „verschorften“ Bioäpfel sieht, weiß dass hier nur ein bestimmtes Klientel in Frage kommt. Und das ist klein und behäbig.
Wenn nur noch wurmige Äpfel die Zukunft sind, wird der Pro-Kopf- Verbrauch nochmals deutlich sinken. Dieser Ansatz ist weder Lösung noch Motivation.

Wie dumm und hinterwäldlerisch muss man eigentlich sein, wenn man in der strengen Marktwirtschaft immer „unappetitliche Ökoprodukte“ als Rettungsanker nominiert ?





traktorensteff antwortet um 30-10-2011 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
@ mfj
Meine Güte, wieder mal ein super Beitrag von dir... Wer spricht bitte im Beitrag von wurmigen Äpfeln... Keiner.

Gell, ganz schön dumm, wenn der Bio-Bauer von seiner Produktion leben kann und der Konvi nicht mehr...

PS.: Es gibt über 100.000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Da ist es schwer, allgemeine Aussagen zum Einkommen zu treffen. Es ist aber verbreitet so, dass von der Substanz gelebt und nicht mehr genug verdient wird. Dann kommt es zu Querfinanzierungen. Und das Bauernsterben wird auch weitergehen, wenn das nicht mehr funktioniert. Wenn sich ein Landwirt im Nebenerwerb mit 10 ha einen neuen Traktor kauft, ist das querfinanziert und wirtschaftlich nicht begründbar, auch nicht über die gesamte Nutzungsdauer. Das ist dann "Hobby". Gibts auch. Aber jeder Landwirt hat doch ein Recht, ein paar Platten zu verlegen und das Haus neu zu streichen... ;-) So viel zum Them "schönes Bauernhaus".


biolix antwortet um 30-10-2011 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Guten Abend !

ich weiß nur eines regionale- ökosoziale Marktwirtschaft wird eher auf Dauer funktionieren können als das was wir jetzt haben, und ich freue mich schon richtig drauf... ;-)))

lg biolix



MF7600 antwortet um 30-10-2011 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
hoffentlich erlebst es noch ;-)
teilweise leben leute doch an der realität vorbei, laufen irgendwelchen traumvorstellungen nach.


JRGEN3211 antwortet um 01-11-2011 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Die letzte Ernte
Bauernvertreter?????????
Warum sollten sich unsere Vertreter um die Belange der Bauern kümmern.
Deren Motto scheint sowieso "Jeder ist seines glückes Schmied".
Gibts soetwas wie Bauernvertreter in Österreich noch? Glaube kaum.
Aber unsere Vertreter können leicht Wirtschaften. Große LW-Betriebe und einen schönen Politikergehalt Prost-Mahlzeit.
mfG


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