Gericht bremst Hofstätter

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walterst 01-06-2010 08:22 - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
Bekanntlich ist der (vermeintlich selbstständige Fleischermeister) Hofstätter ja immer recht flott unterwegs ("Je schneller i foahr umso frischer die Woar") und nie um einen starken Spruch verlegen.
Aus Sicht der Konkurrenz hat er sich jetzt aber wirklich zu viel herausgenommen (Siehe ganzseitige Urteilsverkündungen in heutigen Tageszeitungen):

Billa-Fleischer trug zu dick auf – Werbespot entschärft
Herkunft der Fleischware sorgte für Verwirrung.

Von Claudia Peintner

Gerichtlicher Vergleich: Hofstädter darf nur als Marke angepriesen werden.
Branche beklagte Irreführung der Konsumenten.

Wien. Dass es sich beim Herrn Hofstädter um keinen waschechten Fleischhauer handelt, sondern um eine Fleisch- und Wurst-Eigenmarke des Rewe-Konzerns, muss jetzt den Konsumenten deutlicher vermittelt werden.

Beim Bezirksgericht für Handelssachen Wien wurde dem Lebensmittelriesen untersagt, die bisherige Hofstädter-TV- und Radio-Werbung in der selben Version fortzuführen. In einem gerichtlichen Vergleich Mitte Mai verpflichtete sich die Rewe-Tochter Delikatessa – über die neben Eigenmarken wie Chef Menü und Clever auch Hofstädter vertrieben wird – dazu, künftig nicht mehr den "unzutreffenden Eindruck zu erwecken, dass es einen traditionellen österreichischen Fleischerbetrieb Hofstädter gibt und dass dessen Fleisch- und Wurstwaren aus dem eigenen Betrieb des Fleischers stammen und auch bei Billa und/oder Merkur erhältlich sind."

Hintergrund: Der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb hatte zuvor beim Rewe-Konzern im Auftrag der WKO-Fleischer-Vertretung wegen irreführender Werbung interveniert.

Rewe hat die Werbung mittlerweile geändert. Es werde nun stärker betont, dass Hofstädter eine "Exklusivmarke" des Konzerns sei und dass es die Produkte "eh nur bei Billa und Merkur" gebe, so Unternehmenssprecherin Corinna Tinkler.




helmar antwortet um 01-06-2010 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
Wie unser lieber Freund Anonym....es ist aber gut so dass sich ein paar dagegen gewehrt haben, gegen den "schnellen mit der frischn Woa", der aber ein guter Schauspieler ist.
Mfg, Helga


Fallkerbe antwortet um 01-06-2010 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter

Ist ja auch wirklich schlecht, wenn der REWE Konzern österreichisches Fleisch verkauft. Womöglich verdienen die sogar noch was beim Handel. Da muss man sich dringend dagegen wehren.

Das errinnert mich irgendwie an das Redbullduell in der Formel 1

mfg





biolix antwortet um 01-06-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
Hallo !

na fallkerbe ich meien du kannst nicht lesen.. hier gehts nicht das jemand was dagegen hat das REWE Ö Fleisch verkauft, sondern der Umstand das so getan wird, als ob das der "Fleischermeister vom Eck" wäre..;-))

lg biolix


walterst antwortet um 01-06-2010 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
@fallkerbe

Ich verstehe Dich nicht ganz

1. wurde der unlautere Wettbewerb von einem Gericht festgestellt und nicht von der Yeti-Tant
2. ist die Klage der MItbewerber eigentlich nur eine Bestätigung, wie gut die Werbelinie vom Rewe funktioniert
3. muss der Rewe nur geringfügige Änderungen seiner erfolgreichen Werbelinie vornehmen
4. wird der Rewe geschickt genug sein, um mit dem Urteil noch kostenlos zusätzlich Werbung zu machen


Fallkerbe antwortet um 01-06-2010 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
Hallo,

ich kann nicht verstehen, das sich manche österreichioschen Bauern scheinbar darüber freuen, das eine erfolgreiche und mm nach äusserst sympatische Werbeline für österreichisches Fleisch "gebremst" wird. Die Mitbewerber von Rewe verkaufen vermutlich mehr Importware.
Zumal ausnamsweise weniger über den preis geworben wurde, denn mehr mit Qualität und Regionalität. Postiv für die Bauern.


Das man nun meint, der Hofstätter, bzw die Schlachthöfe die Rewe beliefern seinen nicht so ganz der Dorfmetzger am eck- ist zwar richtig, würde aber konsequent verfolgt dramatische auswirkungen haben.

Da können wir dann auch gleich alle bilder von 2 Glücklichen schweinen auf der Grünen wiese und die Handmelkende Bäuerin getrost vergessen. entsprechen nämlich auch nicht der realität.
Realistische Darstellungen der Tiermast + Fleischproduktion können mm der breiten Bevölkerung nicht als Werbung vorgesetzt werden, bliebe nur noch der Preis als Argument.

mfg











Fallkerbe antwortet um 01-06-2010 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter

Ob die "Bärenmarke" wohl auch eingestellt werden muss, weil Bären so selten Mit Milcheimern rumlaufen und Milka wegen dem falschen Kuhlackierung ;-)

mfg



cowkeeper antwortet um 01-06-2010 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
...also ich gratuliere der REWE ganz ehrlich zu dieser gelungenen Kampagne.

Wenn man sich da zb. den peinlichen Kärntnermilch Werbespot ansieht (für dieses "Milkfit"), oder die AMA-Kampange mit dem umgedichteten Wiki-Song, den jeder Volksschüler besser machen könnte (und dafür werden "unsere" Millionen rausgepulvert??).

Dann sieht man halt wo sich erfolgreiche Leute betätigen, und wo der "Rest".

lg cowkeeper


helmar antwortet um 01-06-2010 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gericht bremst Hofstätter
"Ene, mene, muh,...und drausst bist, du, und du, und du.......
Mfg, Helga


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