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unicorn antwortet um 13-05-2010 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Ich bin auch der Meinung, das wir sparen sollten. Stellt euch vor, alle Landwirte weltweit kaufen 2-3 Jahre keine neunen Geräte, keinen Dünger und keine Pflanzenschutzmittel.

Ergebnis: Die Überproduktion wäre weg und es bräuchte keiner eine Ausgleichszahlung.
Der Staat und die EU würden sich viel Geld ersparen.
Die Leute würden Lebensmittel wieder schätzen und nicht Berge davon wegschmeißen.
Die auf Lager liegenden Neumaschinen könnten günstig gekauft werden.
Nach dem 3ten Jahr wird auf die Nachfrage (wie in der Industrie heute bereits üblich) abgestimmt produziert.

unicorn



biolix antwortet um 13-05-2010 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Hallo !

danke unicorn das wollt eich dem seiser auch grad schreiben..;-))

Wir kaufen seit fast 15 jahren keinen Handelsdünger, kein PSM, machen unseren Sprit fast zur Gänze selber, Maschinen in Gemeinschaften, Traktoren sind über 10 Jahre alt etc. , so mal zum denken anfangen, wäre ein guter Ansatz glaube ich..... ;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 13-05-2010 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
"Billig fressen und saufen" kann die Gesellschaft auch auf Kosten der zB Brasilianer.

Ein Investitionsstopp ist immer gut und mal ehrlich: Wenn's um die Betriebe so schlecht steht, warum wird dann noch immer recht sinnbefreit investiert?



helmar antwortet um 13-05-2010 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Komisch....als ich mal bei einer IG Versammlung meinte, dass ein oder zwei Jahre nicht zu bauen oder Geräte zu kaufen auch so seine Wirkung hätte, wurde ich von den Herrschaften am Podium arg gerüffelt.......
Mfg, helmar, Helga


biolix antwortet um 13-05-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Tiroler das ist aber schon logisch, wenn sich nur einer von 10 bemüssigt fühlt dem "Wachsen" udn dem "gas geben" Gehör zu geben, und dem Mainstream der "alten" Gesellschaftsform, die aber eh grad zum sterben veurteilt ist, "untertan" ist bzw. ihr nach strebt, das sind halt 10 weitere 20 ha Bauern weg und einer hat 200.. nur was "morgen" kommt will keiner sehen..
Wie schon öfter gesagt das System frisst ihre "Kinder" auf, schade... und gefeiert wird noch immer der eine von den 10... ;-(((

g biolix


Waldtanne12 antwortet um 13-05-2010 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
ja das wird so ausschauen . es wird alles im Herbst präsentiert.


Mit freundlichen grüßen

waldtanne


Johannfranz antwortet um 13-05-2010 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Mit einem Investitionsstopp haben wir die wirksamste und am einfachsten zu bedienende Waffe zur Hand.Zum Spielzeug haben wir uns ohnehin selber gemacht.
Es ist Aufgabe unserer Interessensvertretung,diese Option zumindest einmal in den Raum zu stellen,(oder darf sie das vielleicht nicht ?) um bei den verantwortungsbewussten Politikern ein Nachdenken zu erwirken.

@ Helmar

Warum wurdest Du von den Herrschaften so gerüffelt ? Hast wohl ein zu heisses Thema angeschnitten !


naturbauer antwortet um 13-05-2010 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Helgalein da hatte ich beim BDM auch keine Chance.
Bauerngeld kürzen? Ja und! Die Zukunftsbetriebe werden es schon machen, können, was weiß ich noch alles
In der Zeitung fortschrittlicher Landwirt werden ja Ausgabe für Ausgabe die Betriebe vorgestellt. Frau macht 100 Stück Vieh, Mann geht Arbeit, Frau macht nebenbei ganz entspannt und locker den Haushalt, die Kinder zu pflegende Altenteiler, zugleich Urlaub.....


biolix antwortet um 13-05-2010 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
na ja ich versteh nicht warum sie das nur der IG mIlch vor wirft und nicht der offiziellen Agrarvertreung, die fordert sogar noch höhere Investitionsförderungen bzw. hat sie durchgesetzt und im gegenzug sind allgeimeine andere Förderungen gekürzt worden...


unicorn antwortet um 13-05-2010 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@ seiser: Ich schrieb weltweit und nicht österreichweit.
Zuwas gibt es denn LW-Minister; die könnten das doch mal weltweit ansprechen.
Mir ist schon klar, dass die das nicht machen werden. Sind ja alles Beamte und müssen auf Ihre Schäfchen schauen, welche durch die Ausgleichzahlungen Ihr tägliches Brot verdienen. Aber wie sagt ein Sprichwort: Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

@ biolix: Da bin ich froh, das meine Traktore im Schnitt schon 19j am Buckel haben – ein Austausch ist nicht vorgesehen, da ich Sie gut in Schuss halte – und wer weis was bis 2014 auf uns zukommt.

@ tyrolens: jo mei: Dann warten wir halt bis der Transport noch teuerer wird und dann machen wir das halt EU weit. Ich denke, das wird nicht mehr all zulange dauern - wenn die Chinesen alle ein Auto haben, gibt es sowieso keinen Diesel zu günstigen Preisen.

Wenn ich mir meine nähere Umgebung ansehe, so investieren hauptsächlich Nebenerwerbslandwirte und MR-Landwirte in neue Technik.
Sprich der eine subventioniert quer und der Andere auf Pump. Sollen Sie von mir aus machen - wenn Sie sich dann besser fühlen. Nur die meisten Nebenerwerbler hören spätestens bei der Hofübergabe auf und die MR-Landwirte verdienen ja auch nicht wirklich und werden über kurz oder lang auch damit aufhören.

Nochwas: Habe gerade was Interessantes von unserem Niki B. gelesen. Der freut sich das wir so viele Landwirtinnen haben. Entweder ist er so naiv und freut sich wirklich oder er ist froh, und denkt sich, je mehr desto besser, welche bald das Handtuch*) werfen.

*) In meiner näheren Umgebung sind das fast alles Nebenerwerbler – Kommentar hiezu siehe oben).

unicorn



remus antwortet um 13-05-2010 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
an seiser wegen-

"billig fressen und saufen"



kein wunder wenn aufgrund solcher aussagen wir bauern als primitive leute dargestellt werden

du brauchst unbedingt intensive förderungen .........

nämlich in form von mehr BILDUNG





josefderzweite antwortet um 13-05-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Überlegs amoi warum ma unbedingt zur WHO beigetreten sind und für einen "strikten" offenen Markt ohne Kontrollmechanismus hinarbeitet???!!!???

Damit ma als Österr. Bauer ned a Dankeschön einstreift wennst mit da Produktion zruck fährst und nix kaufst usw. Da schwemmen uns die anderen doch komplett nieder und im endeffekt bist ruiniert.

Marktsteuerung untereinander bringt si schon nix, wenn nur ein einziger dagegen tritt und da neid entsteht.

Außerdem wenn schon 2 bauern ned miteinander arbeiten können, wie sollen des dann a paar hunderttausend Bauern schaffen?


biolix antwortet um 13-05-2010 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Seiser stimme dir auch zu, was hältst du von meinen Dingen ?
Und wer rennt bei den Bauern nicht nur dem "billig" nach ?

lg biolix


Hirschfarm antwortet um 13-05-2010 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@seiser
Mir hat es einmal ein Neueinsteiger in die Landwirtschaft so erklärt: Die Bauern sind schon zu lange da. Soll heißen: Durch Jahrhundertelanges Erbhof-Bauernsein ist den selbigen das unternehmerische Denken abhanden gekommen. Am Anfang habe ich mir gedacht er ist blöd. Dann habe ich darüber nachgedacht und festgestellt daß er Recht hat.
Österreich hat 10mal soviele Bauern als es braucht. Die Politik müßte nur so fair sein das auch zu kommunizieren und geeignete Ausstiegshilfen anbieten.
mfg


alfalfa antwortet um 13-05-2010 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Der freie Wettbewerb ist die beste Ausstiegshilfe!
lg


Halodri antwortet um 13-05-2010 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@ Hirschfarm
Bist du bereit auszusteigen?
Wenn das Angebot passt sind wahrscheinlich viele dazu bereit, es ist aber unfair vom Nachbarn zu verlangen seinen Betrieb zu schließen und selber an Expansion zu denken.
Der Markt wird die Entwicklungen schon steuern, aber ich glaube nicht wenn man Ausgleichszahlungen kürzt, das gleichzeitig die Produktpreise für agrarische Rohstoffe steigen werden.


Hirschfarm antwortet um 13-05-2010 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Wirtschaft ist nie fair.


Tyrolens antwortet um 13-05-2010 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Die Frage ist dann doch mehr, ob sich das unsere Gesellschaft noch leisten will... Müssen tut sie ja nicht.


joholt antwortet um 13-05-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Glaubt einer ernsthaft hier im forum das unsere politiker was ändern KÖNNTEN auch wenn sie wollten. Bestimmt nicht dazu ist unser land zu klein und VIEL zu unwichtig. Nur glauben das unsere politiker nicht.
Und wiso invstitionsstop? Würde das unsere Wirtschaft überhaupt merken? Wenn ich so durch unser Bundesland fahre Bauen die Landwirte nicht alzuviel.
Mfg



helmar antwortet um 13-05-2010 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Lieber Joholt.....sie glauben es nicht nur, die meisten wissen schon über ihre Wichtigkeit Bescheid. Nur sagen tun sie es nicht! Und wir haben ja ein feines Beispiel z.B. in unserem Kammerpräsidenten. Eigentlich hat er ja ein Alter in welchem die meisten in Pension sind, auch viele Bauern. Ist er nun so gut oder die Kammerpräsidenten der Länder nicht so fähig wie er? Aber nicht nur er, es gibt noch viele....
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Hirschfarm antwortet um 14-05-2010 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Buchführrung für alle Bauern. Verpflichtend. Dann wird den meisten ein Licht aufgehen und die Spö bekommt 50 000 neue Arbeiter.
Einheitsbewertung ist der größte Nonsens überhaupt.


elia antwortet um 14-05-2010 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Es ist schon in ordnung wenn unsere vertreter das sagen was wir meinen,ABER wir haben 1% der EU agrarfläche und ganze 2% der EU agrarleistung! d.h. selbst wenn wir alle hinter unseren vertretern stehen, stehen nur 2%........ denks mal darüber nach!
2. Bin ich dafür, das die minster die gleiche lohnerhöhung bekommen, wie die gruppe,welche sie vertreten 100%=das einkommen von 1995! ich wäre neugierig, wer dann noch landwirtschaftsminister sein will!
3. der niki berlokawitsch bemüht sich sehr, das muß man ihm lassen, aber wielange hat es gedauert bis die bauernvertreter das gesagt haben was die bauern meinen und nicht die partei!
4. die bauern sollten die gleich agrarfördergeldererhöhung bekommen wie die beamten plus 2% da wir ja nicht pragmatiesiert sind!

mfg
elia


joholt antwortet um 14-05-2010 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@seiser wiso kommst du eigentlich jetzt so rigeros damit das unsere so geliebten ausgleichszahlungen gekürzt werden. es ist ja seit langen damit zu rechnen das nach 2013 diese alzu geliebten zahlungen aufhöhren oder zumindest gewaltig gstuzt werden. wir werden jetzt halt schon darauf vorbereitet was dann auf uns zu kommt. ich habe eigentlich keine angst davor. angst haben müssen nur die was immer das gemacht haben was ihre su klugen bauernvertreter vorgesagt haben und blindlings nachgelaufen sind.

@ helmar sicher gibt es einige politiker die ihre sache ernst nehmen aber der großteil ist sicher nicht besser als jeder andere normale staatsbürger auch aber ihre einstellung wenn man sie trift ist eher eine andere.
mfg


Tyrolens antwortet um 14-05-2010 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Ich denke, auch wenn man genug Geld hätte, würde man damit nicht die Landwirtschaft fördern. Einfacher Grund: Es gibt viele viele andere Bereiche, wo sich eine Förderung eher lohnt. Die Zeiten Österreichs als Agrarstaat sind endgültig vorbei.



Restaurator antwortet um 14-05-2010 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
egal wird es einem vernünftig denkenden menschen nicht sein: was heute mit dem einen geschieht machen sie morgen mit dem anderen. um alle schröpfen zu können muss man das volk zuerst auseinanderdividieren und gegeneinander aufhetzen, bzw. neidig machen.
im übrigen braucht man sich meiner meinung nach keine allzu grossen sorgen zu machen. es werden doch in schöner regelmässigkeit die berufsgruppen, die man gemeinhin als klassische "schwarze" stammwähler bezeichnet, angegriffen - siehe beamte, lehrer, etc. was ist im endeffekt passiert - (fast) NIX!
die medien leben heutzutage davon, dass sie die gehirnonanierereien von irgendwelchen "kennmizwarnetausbinabereinmöchtegernexperte" gross aufmachen und ängste schüren. gewisse formate hätten es offenbar am liebsten, wenn wir immer knapp vor einem bürgerkrieg stehen würden und verbreiten deswegen unausgegorene ideen von einzelpersonen so, als sei das alles bereits beschlossen.
denkt's einfach an die geschichte mit den lehrern: was hat die ministerin da als bankerin in der pädagogik alles besser gewusst als die pädagogen? was is davon gekommen? wer hat sich an der vertretung der lehrer eine blutige nase geholt?
und genau so wird's auch bei diesem thema laufen. kleinigkeiten werden sich immer ändern und die "roten" werden nie kapieren, dass es das theaterstück "herrenbauer gegen ausgebeuteten proletarier" nicht gibt. aber mangels politischer inhalte werden halt die uralt-hadern der politik mittels nicht einmal zum wischen brauchbarer blätter verbreitet.
meine prognose was aus geschichten wie "einheitswert" wird: unterm strich genau NIX!


mfj antwortet um 14-05-2010 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?

Ich sehe Ausgleichszahlungen, Marktordnungsprämien auch als Auslaufmodell.
Letztendlich hat es der Landwirtschaft nicht über den Berg geholfen, sondern eher festgefahren.
Wenn Umweltleistungen gesellschaftlich gewünscht werden, warum nicht. Aber nicht mit diesem Gießkannenprinzip von Öpul und und Biologischer Wirtschaftsweise. Das ist die „subventionierte Mogelpackung“, bei dem alle Verlierer sind.

Der Landwirtschaft hilft nur eine Radikalkur und eine offene Entjungferung. Dieses Techtelmechtel unter der Förderdecke ist schamlos. Wenn die Transparenzdatenbank einen Wert hat, dann den – das man heute schon delegieren kann, wer einen Förderabbau nicht überleben wird.
Viele Betriebe stehen auf einem Förderniveau das auf Optimierung ausgerichtet war, und nicht auf Effizienz.

Die Variante des „No Input“ für eine Betriebsführung halte ich für fraglich. Man kann Investitionen mal verschieben, sie aufzugeben - um überlebensfähig zu bleiben, ist aber fatal.

Ich habe eine andere Variante gewählt. Meinen Betrieb der aufgrund, der örtlichen Gegebenheiten nicht mehr wachsen kann, dient als wertvoller Lebensmittelpunkt mit verhaltener Produktion. Investitionen und Zukunftsaussichten habe ich in eine weit entfernte landw. GbR eingebracht, wo nach neuesten Gesichtspunkten produziert und gewirtschaftet wird.
Ganz wichtig war für mich. Der Betrieb wirft auch ohne AZ und Betriebsprämien Gewinn ab, und steht auf eigenen Füssen.
Ich verstehe nicht, dass oft 15-20 Kuhbetriebe z.b. hunderttausende Euro in eine völlig unrentable, arbeitsaufwendige Produktion investieren, die in der Form keine Zukunft hat.

Aber hier ist jeder sein eigener Glücke´s Schmied....



biolix antwortet um 14-05-2010 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Ach ja in der Ferne investiert ?

Komisch, meist ist jeder "zu haus" begrenzt, und das wäre auch gut so, denn so lernt man das alles im Leben seine Grenzen hat...

Nur mancher will einem einreden das es die nicht gibt, aber das kommt auf kurz oder lange wieder auf den "Boden" zurück.. ;-))

lg biolix


mfj antwortet um 14-05-2010 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?

Weißt Biolix, es geht darum, sich Rahmenbedingungen zu schaffen.
Keine Ahnung was Du hier wieder für einen „Stein des Anstoßes“ findest?

Landwirtschaft benötigt verlässliche, begründete Rahmenbedingungen, wo sich mittelständische Betriebe administrativ und finanziell finden können.
Gleichzeitig muss es möglich sein, spezifische Vorgaben zum An- und Ausbau
einer praktikable Nahrungsmittel- und Veredelungswirtschaft zu erlauben.
Österreich hat sich hier meiner Meinung nach einen „unrealistischen rechtlicher Rahmen“ unterzogen, der den Schwellenwert eines agrarischen Rohstofflieferanten im europäischen Level nicht standhält.
Diese Position kann man halten, solange die Gesellschaft den Aderlass von Steuergeschenken geduldig hinnimmt.

Österreich ist ein Juwel zum Leben, aber eine Sträflingskugel um im nationalen Wettbewerb mitlaufen zu können.

Ich hab kein Problem, wenn jemand seine „Dreizimmerwohnung“ als das Schlaraffenland schlechthin bezeichnet, Du warst damit aber auch nicht zufrieden...



helmar antwortet um 14-05-2010 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Hallo Seiser.......wenn einer mit der Grundförderung wirklich auskommen muss, dann kann er sich schon sehr strecken. Da kann es gleich mal passieren dass die Hälfte davon fürs Wohnen verwendet werden muss, und zwar allles andere als in einer Luxushütte....und was die Gratiskindergartenplätze betrifft...........richtig, notwendig und wichtig. Denn sonst müssten, was auch schon vorgekommen ist, die Volksschullehrerinnen manchen Erstklsslern das Schuhe zubinden beibringen. Und vieles andere auch.......
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


Franz S. antwortet um 11-06-2010 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@Tyrolens

"Billig fressen und saufen"

Ich hab mich schon öfters gefragt warum ich eigentlich zum Bauernfeind geworden bin. Jetzt weiß ichs wieder!

Ich nehme ein weiters Mal zur Kenntnis dass Arbeitnehmer von den Bauern als Viecher betrachtet werden die einzig zu dem Zweck da sind um ihre Produkte aufzufressen



tree_01 antwortet um 11-06-2010 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
sie wollen nur eins: sich ernähren.
ein mensch braucht, um seine grundbedürfnisse zu erfüllen - essen, heizen, holzverbrauch - statistisc gesehen 0,5 ha pro kopf.

es kann nicht im interesse der gesellschaft sein, daß diese letalen interessen in den händen möglichst weniger sind, da sie einen machtfaktor repräsentieren.

was wollen sie? drei bauern pro gemeinde, die sich ihrer macht bewusst werden?
sicher nicht - sie werden auch dies zu verhindern wissen. deshalb werden auch die angaser auf die schnauze fallen.

lg, wp


Tyrolens antwortet um 11-06-2010 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Das hängt halt damit zusammen, dass der Mensch an sich recht niveaulos ist. Das hat aber nicht's damit zu tun, ob er Landwirt oder Arbeitnehmer ist.
Da muss ich nur heute durch die Gegend streifen, Literweise Bier und Gegrilltes.

Im Übrigen war die UDSSR nicht ohne Grund ein Arbeiter- und Bauernstaat.

Und Vorsicht vor den Kulaken. *ggg*


tch antwortet um 11-06-2010 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
Wie schreibst Du wenn Du nüchtern bist?

tch


elia antwortet um 11-06-2010 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
und wieviel verdienen die bauern in den 2-3 jahren?


edde antwortet um 11-06-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@elia

meinst du "Geld" verdienen, oder ehre, achtung, respekt, mitleid oder was ????????


Tyrolens antwortet um 11-06-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
tch, du kennst die Kulaken nicht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kulaken


tristan antwortet um 11-06-2010 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
eine Runde Mitleid für unsere Silva.
Da bist du bekennender Bauernfeind und kaufst täglich unsere Produkte.

Ich würde es lassen.


Leo7 antwortet um 12-06-2010 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauerngeld kürzen?
@ silva

;-)) ....im gegensatz zu den arbeitnehmern, halten wir die viecher artgerecht, d.h. rinder im rinderstall, schweine im schweinestall, hasen im hasenstall, ziegen im ziegenstall, hühner im hühnerstall....als hamster im hamsterrad (vs. fließband) sehen sich die meisten der arbeitenden...und marginal eine gewisse anzahl von uns bauern...hmm...i nehm mal an, dass sich die lagerungen an den selbst angetriebenen bändern ordentlich heiß laufen werden, stecken bleiben und sich die waren drauf mal ordentlich überschlagen...so hoff i, dass die wenigsten die finger zwischen dem zwischen reingesteckt haben, wenn die mühle steht...

leo
da gibts einen guten buchtitel..und das buch dazu auch: FUCK IT



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