Und wieder ein Opfer mehr

Antworten: 14
  04-10-2009 22:16  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
http://www.orf.at/091004-43284/index.html

ohne Kommentsar....;-)))

lg biolix

p.s. apropos der Haiinger hat grad in 1. Instanz den Prozess gewonnen wo ihn irgenwer als Lügner bezeichnet hätte... ja diffamieren, anpatzen, ansudern soll man leut die doch dann hin und wieder mit der Wahrheit ans Licht kommen, auch System im System ?

  04-10-2009 22:23  Christoph38
Und wieder ein Opfer mehr
Mag ja sein, dass die Aussage aus Rache erfolgt ist.

Das mögliche Motiv Rache, sagt aber nichts über den Wahrheitsgehalt der Information aus.
Und erpresst wird üblicherweise mit Geschichten die wahr sind, aber unangenehm.

@ biolix:
Eigentlich Schade dass die Schüssel Ära nachträglich in ein schlechtes Licht gerät. Aber der KHG war ja eh ein Blauer, wirst sehen diese Distanzierung wird noch kommen. :-)

  05-10-2009 19:06  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
nabend !

ja meistens ist was wahres dran, weil sonst kannmich wer schwer erpressen... ;-)))

ja und wer hat mir d en Kommentar geklaut... siehe den morgigen Standard .. ;-))

besonders für den Tiroler , weil da ist auch ein rechtskräftig verurteilter dabei... ;-))

lg biolix
DER STANDARD-Kommentar "Politiker, die ein Land verdient" von Andreas Schnauder
Utl.: Grasser und die Buberlpartie sind nur die Spitze
österreichischen Sittenverfalls =

Wien (OTS) - Jedes Land hat die Politiker, die es verdient, heißt
es so schön. Karl-Heinz Grasser wurde nicht nur von_ potenziellen
Schwiegermüttern Ös_terreichs verehrt, sondern kam in breiten
Schichten des Landes bestens an. Dabei war lang vor dem Bekanntwerden
der mysteriösen Umstände rund um den Buwog-Verkauf bekannt, aus
welchem Holz KHG geschnitzt ist.
Grasser machte schon recht bald nach Amtsantritt mit luxuriösem
Dienstwagen, geschenkten Anzügen, Beförderung des Doktorvaters und
dubiosen Spenden für seinen Homepage-Verein von sich reden. Seiner
Beliebtheit konnte das nichts anhaben. Auch Flug-Einladungen nach
Monte Carlo oder Ausflüge mit Wolfgang Flöttl auf Meinls Yacht
schadeten seinem Image kaum. Der Boulevard liebt das glamouröse
Auftreten bis heute.
Auch die gemeinsam mit dem Ex-Finanzminister im Dunstkreis von Jörg
Haider sozialisierte Buberlpartie steht nicht gerade für Moral und
Anstand. Walter Meischberger, Geschäftspartner von KHG, kassierte
beim Verkauf der Buwog an die Immofinanz acht Millionen Euro. Jetzt
erstattete der einstige Tankstellenpächter Selbstanzeige, weil das
Geld über eine zypriotische Briefkastenfirma unversteuert an den
Trauzeugen von Mr. Nulldefizit floss. Der ebenfalls zu den Kärntner
Aufsteigern zählende Gernot Rumpold nahm 3,2 Millionen Euro für seine
Dienste als Berater des Eurofighter-Konsortiums, das nach dem
Zuschlag satte Gegengeschäfte mit Grassers Ex-Brötchengeber Magna
abschloss. Peter Westenthaler stammt zwar nicht aus Kärnten, in
Sachen politischer Verantwortung gelten aber die allgemeinen Maßstäbe
des Haider-Erbes: Eine rechtskräftige Verurteilung stellt demnach
ebenso wenig einen Rücktrittsgrund dar wie Upgrades in Richtung
Malediven.
Es wäre freilich eine gefährliche Illusion, den Sittenverfall in dem
Land auf den blau-orangen Aufstieg zurückzuführen. Vielmehr sind
politisch schlampige Verhältnisse in Österreich seit jeher geduldet.
Werden deutsche Minister für die Verwendung ministeriellen
Briefpapiers zu privaten Zwecken aus dem Amt gejagt (der verstorbene
Minister Jürgen Möllemann nahm deswegen den Hut), blieb ein ähnlich
gelagerter Fall in Österreich (Helmut Kukacka keilte auf
Ministeriumspapier Anzeigen) folgenlos. Ernst Strasser wurde für
seinen Postenschacher im Innenministerium mit der Leitung der
VP-Delegation im Europaparlament bedacht. Anzeigen wegen
Amtsmissbrauchs werden blöderweise von der Staatsanwaltschaft
übersehen. Das wirft kein gutes Licht auf die Justiz, die auch in
anderen Fragen patzte. Dass der Kärntner Landeshauptmann Gerhard
Dörfler in der Ortstafelfrage nicht verfolgt wurde, weil er nicht
wusste, was er tat, kann der kleine Mann (den das BZÖ angeblich
vertritt) nur als blanken Zynismus empfinden.
Auffällig (wenn auch tadellos) erscheint es wiederum, wenn politisch
gewollte Prozesse wie im Fall Bawag generalstabsmäßig durchgezogen
werden. Andere Causen bleiben dagegen fast ein Jahrzehnt lang
liegen. Wenn schon nicht die Justiz über jeden Verdacht der
Einflussnahme erhaben ist, kann man kaum erwarten, dass die
politische Führung diesbezüglich sauber agiert.
Dass auch die Behörden recht willkürlich agieren, dokumentiert der
jüngste Korruptionsbericht von Transparency. Verbindungen zwischen
Banken und Politik führten zu "Ineffizienzen" in der
Finanzmarktaufsicht, heißt es da. Genannt werden die Beispiele Meinl
und Bawag. Immofinanz darf man wohl hinzufügen. Es hat immer mehr den
Anschein, dass der Konzern nicht nur intern mit der Constantia Bank,
sondern auch extern mit dem Finanzministerium Pingpong spielte. Jetzt
kann die Justiz beweisen, dass sie doch besser ist als ihr Ruf.

Rückfragehinweis:
Der Standard
Tel.: (01) 531 70/445

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***





  05-10-2009 19:14  Tyrolens
Und wieder ein Opfer mehr
Und was ist jetzt neu daran? Das was hier als Verfall der Sitten beschrieben wird, begleitet uns schon seit der Monarchie.


  05-10-2009 19:19  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
für dich normal...ich bin was anderes gewöhnt.. inkl.. natürlich die auch die summen...

  05-10-2009 19:26  Tyrolens
Und wieder ein Opfer mehr
Kannst nur froh sein, dass ich das nicht in den falschen Hals bekommen habe.

Lies mal den "Radetzkymarsch" oder "Der Revisor" oder mach dich über'n Club 45 schlau.
AKH-Skandal, Noricum-Skandal, Androsch!!! Alles schon vergessen?

  05-10-2009 19:41  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
ahaaa , aber imma die "anderen"... ;-)))) und das waren dan Skandale, bei anderen komtm am " Ende des Tages" ncihts heraus.. villeicht
vergisst ja ja dann ein Staatsanwalt wieder eine 150 seitige Anzeige.. ;-)


da is mir heute die Pressemeldung unter gekommen, und ich mich selbst vor 3 tagen gewundert habe in NÖ- heute im orf was diese "Unterschreitung " jetzt soll... ;-((

das ist so viel politische Willkür das es schon weiß nciht wohin stinkt...

"Baukostenunterschreitung bei der Garten Tulln": Sobotka narrt ganz Niederösterreich!

Utl.: 100.000Euro Kostenersparnis bei einer Kostenüberschreitung von
16 Mio.Euro ist wohl ein schlechter Scherz! =

St. Pölten (OTS) - "Scham und maßvoller Umgang mit Wort und
Steuergeld, beides kennt Wolfgang Sobotka offenbar nicht!", sagt KO
Gottfried Waldhäusl im Hinblick auf die jüngste Inszenierung des
Pleitenfinanzreferenten. "Eigentlich ist es eine bodenlose Frechheit,
sich hinzustellen und zu sagen, man hat eine Kostenunterschreitung
von 100.000 Euro zustande gebracht, obwohl man genau weiß, dass das
Budget zuvor noch von 5(!) auf 21 Mio. Euro explodiert ist!", so der
Klubobmann weiter. Zur Erinnerung, noch vor wenigen Monaten setzte es
für Sobotka massive Schelte durch den Landesrechnungshof, der
gravierende Unregelmäßigkeiten festgestellt hat. Zum einen wurde
darin das undurchsichtige Vereinsnetz Sobotkas behandelt,
andererseits auch die astronomische Kostenexplosion um 16 Mio. Euro.
"Damals war dem LH Stv. noch nicht sosehr danach, große Töne von sich
zu geben, man erinnere sich an die Peinlichkeit, als er vor der ORF
Report Kamera die Flucht ergriff, oder auch an den Sonderlandtag, bei
dem auch diese Causa ein Thema war!", so der Klubobmann weiter. "Wir
werden es nicht akzeptieren, dass sich der LH. Stv. mit derart
plumpen, für die Steuerzahler eigentlich beleidigenden, Winkelzügen
aus der Verantwortung stiehlt. Im Interesse der Niederösterreicher
bald, wird auch Wolfgang S. für seine Pleiten einstehen müssen!",
schließt Waldhäusl.

Rückfragehinweis:

~
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag


  05-10-2009 19:51  Christoph38
Und wieder ein Opfer mehr
@ biolix
Bei den vielen Skandalen wundert es mich nicht, dass die Grünen auch mal an den Futtertrog wollen. Immer nur anzeigen wird mit der Zeit auch fad, vor allem wenn man die Anzeige umsonst schreibt, weil sie bei der Staatsanwaltschaft übersehen wird. ;-)

Man sieht aber auch, dass es für die Parteien auch sein Gutes hat, dass man die Staatsanwälte nicht völlig unabhängig macht. Da würde beim Regieren bald der ganze Spassfaktor wegfallen. ;-)

Und die Bürger sind auch nicht mehr so wie in der guten alten Zeit, wo alles wurscht war und jeder hat brav gewählt wie immer.

  05-10-2009 19:56  Tyrolens
Und wieder ein Opfer mehr
Auch damals, insbesondere wenn im Kreis den Club 45 ermittelt wurde, wurden ganz ordentliche Geschütze zur Verschleierung und Vertuschung aufgefahren. Karl Blecha ist bekanntlich auch heute noch in Amt und Würden. Für mich rätselhaft.

  05-10-2009 21:55  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
Ja christoph, aber es sollte doch irgendwo noch ehrliche Politker geben die nicht nur zur Schüssel drängen, weils was zum abcashen geht, sondern um die Sache selbst... ;-))

lg biolix

  05-10-2009 23:07  Tyrolens
Und wieder ein Opfer mehr
Nenne mir einen einzigen.

  06-10-2009 07:28  biolix
Und wieder ein Opfer mehr
Na ich war vor 7 Jahren ein paar Jahre vorher politisch tätig aber ich habe dutzende kennengelernt dei es ehrlich und aufrichtig gemeint haben und auch so gearbeitet haben...
Und wenn du dich in die Parteien hinein denkst, fallen dir bestimmt auch viele ein, die noch nie durch "Freunderlwirtschaft", Bereicherung etc. aufgefallen sind....

udn deine Pauschalverurteilungen um das System wieder "gut zu heissen", weils eh alle sind,
ist merh als duchsichtig, udn zeigt nur wie du selber bist anscheinend...... ;-))

  06-10-2009 08:26  helmar
Und wieder ein Opfer mehr
Ja, lieber Biolix...die Listenerstellung und die Mandatsvergabe.....
Mfg, helmar

  06-10-2009 08:40  Christoph38
Und wieder ein Opfer mehr
@ biolix
Was soll da unehrlich sein: Die wollen ja ehrlich abcashen. ;-)

  06-10-2009 09:04  Tyrolens
Und wieder ein Opfer mehr
Ach, was tu ich den gut heißen? Mit dieser Aussage hast du dich selbst verraten. Hat wohl damals kein Ministerialposten rausgeschaut. *ggg*
Mich würde interessieren, warum du damals den Rückzug wirklich angetreten bist. Sieht dir doch gar nicht gleich, der Realität ins Auge zu blicken und einfach aufzugeben.

Dass du damals idealistische "Politiker" kennengelernt hast, ist nachvollziehbar, weil die Basis meistens ganz in Ordnung ist, allerdings auch so wenig zu sagen hat, dass sie nicht wirklich politisch relevant ist und somit gar nicht in die Versuchung kommen kann, an den Trog zu drängen. Musst ja nur mal in die Gemeinde schauen. Die meisten Gemeinderäte sind noch ganz in Ordnung, aber bei den Bürgermeistern tun sich schon oft Abgründe auf. Je höher in der Hierarchie, desto schlimmer wird das.

Damit du es wirklich verstehst: Ich finde dieses System nicht gut, eher kriminell, aber man ist ja gelernter Österreicher.