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Suffolk Schaf kaufen und verkaufen

Entdecken Sie Suffolk-Schafe auf Landwirt.com – eine der besten Fleischrassen für intensive Lammfleischproduktion. Im Schafmarkt finden Sie auch Merinoschafe, Shropshire, Kamerunschafe und Mastlämmer.

Suffolk

Kleinanzeige

Suffolk

700 €ohne MwSt.

Hallo! Ich verkaufe irische Suffolk-Schafe und einen Widder. Die Schafe sind trächtig und kosten € 700, - pro Schaf. Der Widder wurde dieses Jahr aus Irland importier

MN
Miha Nosan

SI 8321 Brusnice

Schafe / Suffolk-Schafe

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Suffolk/Jura

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Suffolk/Jura

4,50 €MwSt nicht ausweisbar

Suffolk/Jura Mischlinge, 3 männliche, 6 weibliche, zweieinhalb bis drei Monate alt, pro kg € 4, 50. Schafe Suffolk-Schafe

MS
Marc Sellmeister

AT 8712 Niklasdorf

Schafe / Suffolk-Schafe

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Suffolk-Widder

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Suffolk-Widder

400 €MwSt nicht ausweisbarAlter Preis 450 €

Verkaufe Suffolk-Widder, 1b, FW 112, Bio, TGD, ruhig und nicht aggressiv, Elektrozaun gewöhnt, Verkauf weil für Akpines Steinschaf etwas zu massig. Schafe Suffolk-Sc

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Christoph Schneiber

AT 8932 St.Gallen

Schafe / Suffolk-Schafe

  1 Monat online

Suffolk Widder

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Suffolk Widder

400 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe sehr gutmütigen Widder mit Papieren. Sehr zutraulich. Geboren 2021. Verkaufe wegen Blutauffrischung. Preis: € 400, -. Schafe Suffolk-Schafe

CR
Christoph Röck

AT 5651 Embach

Schafe / Suffolk-Schafe

  2 Monate online

Suffolk-Schafe kaufen auf Landwirt.com – Premium-Fleischrasse

Das Suffolk-Schaf ist eine der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Fleischrassen und zeichnet sich durch seinen markanten schwarzen, unbewollten Kopf und die kräftige Bemuskelung aus. Auf Landwirt.com finden Sie Suffolk-Schafe von anerkannten Zuchtbetrieben im gesamten deutschsprachigen Raum – ob leistungsgeprüfte Zuchtwidder, tragende Mutterschafe oder wachstumsstarke Lämmer. Die Rasse stammt ursprünglich aus der englischen Grafschaft Suffolk und hat sich dank ihrer herausragenden Fleischleistung weltweit verbreitet.

Suffolk-Widder erreichen ein Gewicht von 110 bis 150 kg, Mutterschafe 75 bis 100 kg. Die Rasse überzeugt durch ausgezeichnete Tageszunahmen von 350 bis 450 g bei Lämmern, eine hervorragende Schlachtkörperqualität mit hohem Muskelfleischanteil und geringem Fettansatz. Suffolk-Schafe sind daher die erste Wahl für Betriebe, die auf wirtschaftliche Lammfleischproduktion setzen. Entdecken Sie die aktuellen Angebote im Schafmarkt auf Landwirt.com.

Nutzung und Einsatzgebiete von Suffolk-Schafen

Suffolk-Schafe werden hauptsächlich in zwei Bereichen eingesetzt: als Reinzuchttiere für die Produktion von Qualitätslammfleisch und als Kreuzungspartner zur Verbesserung der Fleischleistung anderer Rassen. Besonders in der Gebrauchskreuzung sind Suffolk-Widder unschlagbar – sie vererben ihre hervorragende Bemuskelung und schnelle Gewichtszunahme zuverlässig an die Nachkommen. Beliebte Mutterrassen für diese Kreuzung sind Merinoschafe, Bergschafe und Alpenschafe.

In der Direktvermarktung erzielen Suffolk-Lämmer aufgrund der hervorragenden Fleischqualität mit zartem, magerem Fleisch Spitzenpreise. Die Lämmer erreichen bereits mit 12 bis 16 Wochen ein Schlachtgewicht von 38 bis 45 kg. Für die Produktion von Mastlämmern sind Suffolk-Schafe daher die Rasse der Wahl. Eine ähnlich fleischbetonte Alternative ist die französische Rasse Berrichon du Cher, die sich ebenfalls durch exzellente Mastleistung auszeichnet.

Welche Eigenschaften haben Suffolk-Schafe?

Suffolk-Schafe sind robuste, vitale Tiere mit einem ausgeglichenen Temperament. Der unbewollte, schwarze Kopf und die schwarzen Beine sind nicht nur optisch markant, sondern bieten auch praktische Vorteile: Kein Vlies im Gesichtsbereich bedeutet freie Sicht und weniger Probleme mit Fliegen und Parasiten. Die Wolle ist mittelfein und liefert pro Schur etwa 3 bis 4 kg, steht bei Suffolk-Schafen aber klar hinter der Fleischleistung zurück.

Die Fruchtbarkeit liegt bei 1,5 bis 2,0 Lämmern pro Ablammung, wobei erfahrene Mutterschafe regelmäßig Zwillinge bringen. Die Muttereigenschaften sind gut, die Milchleistung ausreichend für die Aufzucht der Lämmer. Suffolk-Schafe sind weniger wetterfest als alpine Rassen wie Bergschafe oder Steinschafe, da der unbewollte Kopf empfindlicher gegenüber extremer Kälte und Nässe ist. Ein geschützter Unterstand ist daher bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten erforderlich.

Welche Haltungsbedingungen brauchen Suffolk-Schafe?

Suffolk-Schafe stellen höhere Ansprüche an die Fütterung als genügsamere Extensivrassen. Für optimale Tageszunahmen benötigen sie nährstoffreiche Weiden und gegebenenfalls Kraftfutterzugabe, insbesondere in der Endmast der Lämmer. Pro Mutterschaf mit Lamm sollten 0,12 bis 0,18 Hektar Weidefläche eingeplant werden. Ein fester Stall oder solider Unterstand ist für die Wintermonate und die Ablammperiode unverzichtbar, da die Rasse weniger winterhart ist als Gebirgsschafe.

Die Klauenpflege sollte alle vier bis sechs Wochen erfolgen, da Suffolk-Schafe auf weichen Böden zu Klauenproblemen neigen. Regelmäßige Entwurmung und ein gutes Parasitenmanagement sind ebenfalls wichtig. Die Zäunung mit Elektronetzen von mindestens 90 cm Höhe hat sich bewährt. Für Betriebe, die eine pflegeleichtere Rasse bevorzugen, bieten sich Shropshire-Schafe als robustere Alternative mit ebenfalls guter Fleischleistung an. Passendes Equipment finden Sie unter Zubehör für die Schafhaltung.

Worauf kommt es bei der Suffolk-Zucht an?

Die Suffolk-Zucht konzentriert sich auf die Verbesserung der Fleischleistung bei gleichzeitiger Erhaltung von Vitalität und Fruchtbarkeit. Zuchtwidder sollten aus leistungsgeprüften Herdbuchbetrieben stammen und über aktuelle Körungsergebnisse verfügen. Wichtige Selektionskriterien sind Bemuskelung (insbesondere Keule und Rücken), Rahmengröße, Fundament, Tageszunahmen und Futterverwertung. Die Herdbuchzucht wird von den Landesschafzuchtverbänden koordiniert und bietet Zugang zu Leistungsdaten und Zuchtwertschätzungen.

Suffolk-Widder werden häufig als Endstufenkreuzungspartner in der Lammfleischproduktion eingesetzt. Die Kreuzung von Suffolk-Widdern mit Mutterschafen robuster Landrassen wie Merinoschafe oder Alpenschafe ergibt erstklassige Mastlämmer, die die Wuchskraft des Suffolk mit der Mütterlichkeit und Robustheit der Mutterrasse kombinieren. Die Decksaison liegt überwiegend im Herbst, wobei Suffolk-Schafe auch außerhalb der Hauptsaison deckbereit sein können.

Wie schneiden Suffolk-Schafe im Rassenvergleich ab?

Im Vergleich zu anderen Fleischrassen wie Berrichon du Cher bieten Suffolk-Schafe höhere Tageszunahmen und einen markant schwarzen Kopf, der die Rasse unverwechselbar macht. Berrichon du Cher sind dafür etwas ruhiger im Temperament und haben einen höheren Muskelfleischanteil im Schlachtkörper. Shropshire-Schafe sind ebenfalls schwarzköpfig, aber kleiner und leichter als Suffolk und werden vor allem in der Landschaftspflege und Christbaumbeweidung eingesetzt.

Gegenüber Extensivrassen wie Juraschafe oder Brillenschafe sind Suffolk-Schafe deutlich leistungsfähiger in der Mast, benötigen aber auch intensivere Betreuung und besseres Futter. Für Hobbyhalter, die pflegeleichte Schafe ohne hohe Leistungsansprüche suchen, sind Kamerunschafe oder Walliser Schwarznasenschafe die bessere Wahl. Eine Übersicht aller Rassen finden Sie im Schafmarkt auf Landwirt.com.