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Austrian Partbred Pony kaufen, das österreichische Reitpony im Pferdemarkt

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Das Austrian Partbred Pony: Herkunft und Zuchtidee

Das Austrian Partbred Pony ist eine in Österreich anerkannte Reitpony-Rasse, die gezielt für den Pony-Reitsport gezüchtet wird. Anders als bei reinrassigen Pony-Populationen erlaubt das Zuchtprogramm die kontrollierte Einkreuzung veredelnder Blutlinien – typisch sind Englisches Vollblut, Araber, Deutsche Reitponys, Welsh- und Connemara-Ponys sowie das English Riding Pony. Daraus entsteht ein sportlich gebautes Pony mit klaren Linien, kraftvollem Bewegungsablauf und der nötigen Nervenstärke für Halle und Turnierplatz. Die Stutbuchführung erfolgt über die österreichischen Pferdezuchtverbände, in enger Anlehnung an die internationalen Reitpony-Programme. Ziel ist ein vielseitig einsetzbares, kindgerechtes Pony mit Reitpferdequalität in Pony-Größe – korrekt geritten in drei Grundgangarten, springfreudig und im Charakter so gestrickt, dass auch jugendliche Reiter den Anschluss an den Leistungssport finden. Wer ein Austrian Partbred Pony kaufen möchte, findet auf Landwirt.com aktuelle Inserate aus Zuchtbetrieben, Reitställen und privater Hand. Zur breiteren Auswahl an Ponys gesamt und im gesamten Bereich Verkaufspferde.

Stockmaß, Größenklassen und Erscheinungsbild

Wie alle Ponys liegt das Austrian Partbred Pony bei maximal 148,0 cm Stockmaß ohne Hufeisen – das ist die in Österreich und international gültige Pony-Grenze nach FN und FEI. Innerhalb dieser Grenze unterscheidet der Pony-Reitsport drei Größenklassen: A-Ponys (114 bis 130 cm) für jüngere Reiter, B-Ponys (über 130 bis 140 cm) als klassische Mittelklasse und C-Ponys (über 140 bis 148 cm) für ältere Pony-Reiter bis hin zur Pony-Europameisterschaft. Im Erscheinungsbild zeigt das Austrian Partbred Pony einen edlen, trockenen Kopf, eine gut gelagerte Schulter, ausreichend Sattellage, kräftige Hinterhand und einen federnden, raumgreifenden Bewegungsablauf. Farben sind nicht festgelegt – Füchse, Braune, Rappen und Schimmel kommen ebenso vor wie Schecken. Wichtiger als die Farbe ist beim Kauf die Konformation: ein im Gebäude harmonisch gebautes Pony ist langfristig belastbarer und im Sport leichter zu sitzen. Ein Vergleich mit anderen Pony-Rassen lohnt sich – Inserate für klassische Vertreter finden Sie unter Shetland Pony sowie Haflinger.

Einsatzgebiete und sportliche Eignung

Das Austrian Partbred Pony ist ein vielseitiges Sportpony. Es eignet sich für die klassischen Pony-Reitsportdisziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit, daneben für den Pony-Vierkampf und das Bundeschampionat der Reitponys. Im Dressursport zeigen ausgebildete Partbred Ponys häufig schon in jungen Jahren Lektionen bis Klasse L; im Springen sind Höhen bis 1,20 m im Pony-Sport keine Seltenheit. Auch im Freizeitbereich ist das Partbred Pony beliebt, weil es im Charakter zwischen Sportlichkeit und Familientauglichkeit angesiedelt ist: nervenstark genug für lange Geländeritte, aber sensibel genug für feine Hilfengebung. Für Kinder und Jugendliche, die vom Schulpony auf ein eigenes Sportpony umsteigen wollen, ist diese Rasse ein klassischer Kandidat – vorausgesetzt, Ausbildungsstand des Ponys und Können des Reiters passen zusammen. Ein zu sportliches Pony in unerfahrenen Händen erzeugt Frust auf beiden Seiten, ein zu phlegmatisches Pony hemmt die Entwicklung des Reiters. Wer alternative Rassen vergleichen möchte, findet auf Landwirt.com Inserate unter weitere Rassen sowie im breiteren Warmblut-Segment für ältere oder größere Reiter.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Beim Kauf eines Austrian Partbred Ponys lohnt sich ein strukturierter Blick auf fünf Punkte. Erstens den Ausbildungsstand: Ein rohes Jungpony braucht mindestens zwei Jahre konsequente Arbeit, ein angerittenes A-Pony für Kinderhand ist die andere Welt – beides hat seinen Preis und seinen Sinn. Zweitens den Charakter: Lassen Sie das Pony in Halle, im Gelände, am Strick, beim Putzen und beim Verladen erleben; ein Sportpony muss nicht nur Gänge zeigen, sondern alltagstauglich sein. Drittens die Papiere: Equidenpass mit Mikrochip, Zuchtbescheinigung, Eintrag im Stutbuch und – wenn Turnierambitionen bestehen – ein amtlich gemessener Pony-Pass. Viertens eine tierärztliche Ankaufsuntersuchung: Die kleine AKU genügt für Freizeit-Einsatz, bei Sportperspektive lohnt sich die große AKU mit Röntgen (mindestens Hufrolle, Sprunggelenke, Kniegelenke). Fünftens das Probereiten – idealerweise mehrmals, an verschiedenen Tagen und Tageszeiten. Wer den Aufwand scheut, holt sich später teure Korrekturarbeit und im schlimmsten Fall ein Pony, das nicht zum Reiter passt.

Preise und Wertfaktoren

Die Preise für ein Austrian Partbred Pony streuen breit, weil sich Ausbildung, Abstammung, Alter und Erfolge stark unterschiedlich auswirken. Als grobe Orientierung gilt: Fohlen und Jährlinge aus solider Zucht starten meist im niedrigen vierstelligen Bereich; angerittene Drei- bis Vierjährige liegen häufig zwischen 5.000 und 12.000 Euro; fertig ausgebildete Turnierponys mit Platzierungen auf nationaler oder internationaler Ebene werden deutlich höher gehandelt – bei erfolgreichen Pony-EM-Kandidaten sind fünf- bis sechsstellige Beträge möglich. Wertbildend sind vor allem die Abstammung (gefragte Vatertier-Linien aus dem deutschen und österreichischen Reitpony-Bereich), das Stockmaß und die Größenklasse (gut gewachsene B- und C-Ponys sind sportlich am gefragtesten), eigene Erfolge und Erfolge im Mutterstamm, das Alter sowie der Gesundheitsstatus laut AKU. Ein günstiger Einstiegspreis kann verlockend wirken, schließt aber selten Mängel aus, die im Sport später teurer werden als die ursprüngliche Kaufersparnis. Umgekehrt ist ein hoher Preis kein Garant für Sportpferdequalität – die fundierte Einzelfallprüfung ist nicht zu ersetzen.

Haltung, Ausbildung und passendes Zubehör

In der Haltung ist das Austrian Partbred Pony unkompliziert, aber nicht anspruchslos. Ein Offenstall mit Auslauf und Sozialkontakten ist Standard und passt gut zum sportlichen Anspruch – lange Stehzeiten lassen Pony-Muskulatur schneller abbauen als bei Großpferden. Bei der Fütterung ist Maßhalten der Schlüssel: viele Ponys neigen zur Verfettung, was Hufrehe und das equine metabolische Syndrom (EMS) begünstigt. Strukturreiches Heu – idealerweise nach Heuanalyse – eine an Belastung angepasste Mineralisierung und sparsame Kraftfuttergaben funktionieren in der Praxis am besten. Hufpflege alle sechs bis acht Wochen, regelmäßige Entwurmung nach Kotprobe und ein durchgehender Impfschutz (mindestens Tetanus, Influenza, je nach Region West-Nil und Herpes) sind Pflicht. In der Ausbildung lohnt es sich, junge Ponys von einem auf Reitponys spezialisierten Bereiter anlongieren und anreiten zu lassen, später in jungen Reiterhänden gemeinsam mit einem erfahrenen Trainer zu schulen. Passendes Equipment in Pony-Größe – Sattel, Trense, Schabracke, Anhänger – finden Sie unter Pferdezubehör und Pferdetransporter. Für Unterricht und Beritt-Angebote lohnt sich ein Blick auf Reitunterricht und Ausbildung.