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Kartoffeltechnik für Anbau, Ernte und Pflege

Legemaschinen, Dammformer, Entsteiner, Ernter und Pflegetechnik für den Kartoffelanbau

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Romann Landtechnik & Nutzfahrzeuge e.U.

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2111 Harmannsdorf-Rückersdorf

Romann Landtechnik & Nutzfahrzeuge e.U.
Kartoffeltechnik / Ropa

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Kartoffeltechnik: Maschinen für den gesamten Anbauzyklus

Der professionelle Kartoffelanbau verlangt über den gesamten Anbauzyklus spezialisierte Technik. Im Frühjahr kommen Entsteiner und Beetseparierer mit Arbeitsbreiten von 75 bis 180 cm zum Einsatz, um Steine und Kluten auf Vorratsflächen zu separieren. Kartoffellegemaschinen werden als 2-, 4-, 6- und 8-reihige Ausführungen angeboten und arbeiten entweder als Bechersystem oder als moderne Kombinations-Legepflanzer mit integrierter Düngung und Dammformung. Während der Vegetation übernimmt die Pflegetechnik mit Dammfräsen, Hackstern und Pflanzenschutzgeräten die Bestandespflege. Zur Ernte stehen gezogene und selbstfahrende Kartoffelroder mit 1- oder 2-reihigen Arbeitsbreiten zur Verfügung, ergänzt um Siebbänder, Trenngeräte und Bunkerroder.

Führende Hersteller im Kartoffelsegment sind Grimme (Damme), Dewulf, AVR, Holmer, ROPA, Standen, Simon, WM Kartoffeltechnik, Spedo und Miedema. Moderne Maschinen verfügen über ISOBUS-Steuerung, Section Control für Legeabstände und GPS-basierte Dokumentation. Weitere Anbautechnik finden Sie in den Unterkategorien Kartoffelernter, Kartoffellegemaschinen, Kartoffelpflegetechnik, Entsteiner und Beetseparierer und Weitere Kartoffeltechnik. Ergänzende Technik wie Siebe und Sortierer finden Sie im Bereich Sortiermaschinen.

Was kostet gebrauchte Kartoffeltechnik?

Gebrauchte 2-reihige Legemaschinen sind bereits ab 2.500 bis 8.000 Euro erhältlich, 4-reihige Kombi-Legepflanzer mit Düngung liegen zwischen 15.000 und 45.000 Euro. Entsteiner wie Grimme CS 150 und CS 170 kosten gebraucht 18.000 bis 55.000 Euro. Einreihige gezogene Kartoffelroder liegen je nach Alter und Ausstattung zwischen 8.000 und 35.000 Euro, zweireihige Bunkerroder wie Grimme SE 140/150 zwischen 45.000 und 180.000 Euro. Selbstfahrende Bunkerroder wie Grimme SF 150/170 oder ROPA Keiler erreichen gebraucht 180.000 bis 450.000 Euro.

Welche Maschine für welchen Produktionsschritt?

Die Saisonreihenfolge ist: Steinfreimachung mit Entsteiner und Beetseparierer (Grimme CS 150/170, AVR), dann Legen mit einer Bechermaschine oder Kombi-Legepflanzer (Grimme GL 34/44, AVR Ceres, Miedema, Structural), während der Vegetation Pflege mit Dammfräse (Grimme DF, Baselier) und Hackgerät, zur Reife Krautregulierung (Schlegelmulcher oder Säuremanagement) und abschließend Ernte mit Kartoffelroder (Grimme SE, AVR Spirit, ROPA Keiler). Große Betriebe rüsten die Ernte mit selbstfahrenden Rodern und Überladeroder aus.

Welche Siebkettenteilung ist für welche Erntebedingungen passend?

Die Siebkettenteilung (Stegabstand) ist beim Kartoffelroder entscheidend für Siebleistung und Knollenschonung. Für leichte, sandige Böden sind Siebketten mit 28 mm bis 32 mm Stegabstand üblich, für mittelschwere Böden 35 mm, für schwere Böden und kleinfallende Sorten 38 bis 40 mm. Bei zu großem Stegabstand fallen kleine Knollen durch, bei zu kleinem reicht die Siebleistung unter feuchten Bedingungen nicht aus. Viele moderne Roder bieten austauschbare Siebketten und mehrstufige Siebböden.

Worauf beim Kauf gebrauchter Kartoffeltechnik achten?

Prüfen Sie Zustand von Siebketten, Gummifingern, Bunkerelevator und Hydraulikzylindern, da hier die höchsten Verschleißkosten entstehen. Bei Legemaschinen sind Becher, Ketten und Dosieraggregate kritische Verschleißteile. Kontrollieren Sie die Einstellungen für Legeabstand und Legetiefe sowie Elektronik und ISOBUS-Anbindung. Bei Entsteinern sollten Siebsterne und Hydraulikmotoren geprüft werden. Fordern Sie Wartungsbelege, Flächenleistung in Hektar, Baujahr und Reparaturdokumentation an.