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Kartoffellegemaschinen und Legepflanzer

Becher- und Kombi-Legepflanzer für präzises Legen mit Düngung und Dammformung

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Kartoffeltechnik / Ropa

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Kartoffellegemaschinen: Bauformen und Arbeitsweise

Kartoffellegemaschinen legen Knollen in konstanten Abständen von 20 bis 40 cm in den vorbereiteten Damm. Die häufigste Bauart ist die Bechermaschine mit umlaufenden Bechern auf einer senkrechten oder schräg gestellten Kette (Grimme GL 32 B, GL 34 T, Cramer, Miedema Structural CP). Für präzises Pflanzen mit weniger Fehlstellen werden moderne Kombi-Legepflanzer mit Riementransport und sanfter Pflanzschar eingesetzt (Grimme GB, Dewulf Miedema Structural, AVR Ceres). Je nach Betriebsgröße sind 2-, 4-, 6- und 8-reihige Ausführungen mit Arbeitsbreiten von 1,5 m bis 6 m üblich.

Moderne Legemaschinen kombinieren Legevorgang, Dammformung, Granulatdüngung (unter Reihe und seitlich) und Pflanzenschutzauftrag in einem Arbeitsgang. Isobus-Section-Control und GPS-Fehlstellenverwaltung senken Saatgutverluste um bis zu 5 Prozent. Ergänzende Technik finden Sie unter Kartoffelpflegetechnik, Entsteiner und Beetseparierer und in der Übersicht Kartoffeltechnik.

Was kostet eine gebrauchte Kartoffellegemaschine?

2-reihige gezogene Bechermaschinen sind bereits ab 2.000 bis 6.500 Euro erhältlich. 4-reihige Bechermaschinen ohne Düngung liegen zwischen 5.000 und 18.000 Euro. 4-reihige Kombi-Legepflanzer mit Düngung und Dammformer (Grimme GL 420, GB 215, AVR Ceres 440) kosten gebraucht 15.000 bis 55.000 Euro, neu bis 95.000 Euro. 6- und 8-reihige Großmaschinen liegen gebraucht zwischen 40.000 und 140.000 Euro. Für Bio-Betriebe gibt es Schonpflanzer mit Gummifingern ab 9.000 Euro.

Becher- oder Bandpflanzer: Welches System ist besser?

Becherpflanzer sind robust, einfach zu warten und für unsortierte oder vorsortierte Knollen gut geeignet. Bandpflanzer arbeiten präziser, mit weniger Doppel- und Fehlstellen (unter 1 Prozent), eignen sich gut für Bio-Qualitätspartie und große Knollengrößen. Für Frühkartoffeln und Pflanzgut ist das Bandsystem meist erste Wahl, für Industrie- und Speisekartoffeln bleibt der Becherpflanzer durch einfache Bedienung beliebt. Entscheidend ist die saubere Sortierung des Pflanzguts auf 28-45 mm oder 35-55 mm.

Welche Düngeraggregate sind bei Legemaschinen Standard?

Moderne Kombi-Legepflanzer sind mit Reihenstreu- und Bandstreu-Düngeraggregaten für Granulatdünger, oft mit 1.000 bis 2.500 Liter Behälter, ausgestattet. Üblich sind seitliche Abscheider (15 cm seitlich, 5 cm tiefer als Knolle) und Unter-Reihe-Aggregate. Flüssigdüngersysteme mit 200 bis 600 Litern Brühebehälter kommen zunehmend zum Einsatz. Section Control über ISOBUS erlaubt Teilbreitensteuerung bis auf die Reihe und senkt Überlappungsverluste deutlich.

Worauf beim Kauf einer gebrauchten Legemaschine achten?

Prüfen Sie Zustand der Becher oder Riemen, Antriebsketten, Legeschare, Dammformer und Dosieraggregate. Die Lager der Legewellen sind Verschleißteile. Kontrollieren Sie die Säulen der Granulatdüngeraggregate auf Korrosion und Dosierfehler. Bei Isobus-Ausführung prüfen Sie Terminalkompatibilität und Softwareversion. Fordern Sie Saisonleistungen in Hektar, Fehlstellenstatistik und Wartungsnachweise an.