Kartoffelernter oder Kartoffelroder trennen die Knollen schonend vom Boden, separieren Erde, Steine und Kraut und laden die saubere Ware in einen Bunker oder Überladewagen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Absieberodern für kleinere Flächen, 1- und 2-reihigen Siebkettenrodern mit Vorratsbunker (z. B. Grimme SE 140/150, AVR Puma, ROPA Keiler 2) und selbstfahrenden 2- bis 4-reihigen Großrodern (Grimme SF 150-75, Varitron 470, ROPA Keiler 4, AVR Ceres). Schlüsseltechnik sind Siebkanäle mit 2 bis 4 Siebetagen, Trennkamm- oder Kreuzrollen-Noppen für das Ausscheiden von Erdkluten, Deflektor- und Gebläse-Beläge, Verlesebänder und automatische Beimengungskameras.
Selbstfahrende Roder arbeiten mit Leistungen von 280 bis 680 PS und schaffen 1,0 bis 2,5 Hektar pro Stunde bei guten Bedingungen. Siebkettenteilungen zwischen 28 und 40 mm werden an Bodenart und Sortierung angepasst. Ergänzende Technik finden Sie unter Kartoffelpflegetechnik, Entsteiner und Beetseparierer sowie im Überblick Kartoffeltechnik.