Getreidesilos dienen der langfristigen Lagerung von Weizen, Gerste, Mais, Raps und anderem Schüttgut. Typische Bauarten sind Wellblech-Rundsilos aus verzinktem Stahl mit Durchmessern von 3,8 bis 30 m und Füllhöhen bis 30 m (Kapazitäten von 25 bis 12.000 Tonnen), Trapezblech- und GFK-Silos für kleinere Mengen, Innensilos aus Holz oder Trapezblech in bestehenden Hallen sowie Flachlager mit Stützwand- oder Trapezschüttung. Hersteller sind Riela, Mayer, Privé, Brock, Neuero, Sukup, BHM, Symaga und Kepler Weber.
Entscheidend sind Grundplatte (Bodenbelüftung erforderlich bei Langzeitlagerung ab 3 Monaten), Entnahmetechnik (Zentralauslauf, Räumschnecke oder Kegelbodensilo), Belüftungsleistung (typisch 6 bis 12 m³/h pro Tonne Getreide) und Einfülltechnik (Dach- oder Seitenbefüllung). Weitere relevante Technik finden Sie unter Trocknungsanlagen, Getreidereinigung, Förderanlagen sowie in der Getreideverarbeitung.