Die Kramer-Werke GmbH aus Gutmadingen bzw. später Überlingen am Bodensee gehörte von 1925 bis zur Einstellung der Traktorenproduktion 1978 zu den angesehensten deutschen Schlepperherstellern in Süddeutschland. Kramer war bekannt für robuste Mittelklassetraktoren mit luft- und wassergekühlten Deutz- und MWM-Motoren, solider Rahmenkonstruktion und einer bewusst ländlich-bodenständigen Gestaltung ohne Experimente. Nach 1978 konzentrierte sich Kramer auf Kompaktradlader — der heute noch bekannte Bereich der Marke. Die klassischen Ackerschlepper sind seit Jahren ein Oldtimer-Markt.
Wichtige Baureihen: die frühen KL-Typen der 50er und 60er Jahre (KL 150, KL 250, KL 400, KL 600, KL 800, KL 1100) mit Deutz- und MWM-Motoren, die mittleren Export-Modelle und die großen 800er und 900er Kramer (KL 800 SB und Nachfolger) für den größeren Betrieb. Viele Kramer-Schlepper waren in den 60er und 70er Jahren auf süddeutschen und österreichischen Bauernhöfen zu finden — als verlässliche Arbeitsschlepper vor dem großen Siegeszug von Fendt, John Deere und den italienischen Marken.
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