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Erdwärme - Anlagen und Technik für die Landwirtschaft

Erdwärme für landwirtschaftliche Betriebe – Heizen mit Geothermie

Erdwärme oder Geothermie nutzt die konstante Temperatur im Erdreich, um über Wärmepumpen Heizwärme und Warmwasser zu erzeugen. Für landwirtschaftliche Betriebe ist Erdwärme besonders interessant, da sie ganzjährig zuverlässig Energie liefert und in Kombination mit Photovoltaik nahezu CO₂-neutral betrieben werden kann. Erdwärmesonden oder Flächenkollektoren entziehen dem Boden Wärme, die von der Wärmepumpe auf ein nutzbares Temperaturniveau angehoben wird. Die Technik eignet sich hervorragend für die Beheizung von Wohnhäusern, Ställen, Gewächshäusern und Trockungsanlagen. Die Investitionskosten sind zwar höher als bei konventionellen Heizsystemen, werden aber durch die niedrigen Betriebskosten und die langen Lebensdauer der Anlagen (über 50 Jahre für Erdwärmesonden) kompensiert. Auf Landwirt.com finden Sie Erdwärme-Anlagen und -Technik.

Welche Erdwärmesysteme eignen sich für Bauernhöfe?

Die gängigsten Systeme sind Erdwärmesonden (Tiefenbohrungen bis 100-200 Meter) und Flächenkollektoren (horizontal verlegte Rohre in 1-1,5 Meter Tiefe). Erdwärmesonden benötigen wenig Fläche, sind aber teurer in der Installation. Flächenkollektoren brauchen eine große unbebaute Fläche, die bei vielen Landwirten vorhanden ist. Für den Gewächshausbetrieb kann die Erdwärme auch im Sommer zur Kühlung eingesetzt werden. Weitere Energielösungen finden Sie auf Landwirt.com.