Die wichtigste Frage bei kleineren Marken ist die Ersatzteilversorgung. Klären Sie vor dem Kauf, ob der Hersteller noch existiert, ob Verschleißteile (Mixflügel, Lager, Dichtungen, Getriebeteile) noch lieferbar sind und welche Lieferzeiten zu erwarten sind. Bei manchen kleineren Marken sind Standard-Komponenten verbaut (Comer-Getriebe, Bauer-Elektromotoren) - das vereinfacht spätere Reparaturen erheblich.
Bei Eigenbauten und Werkstatt-Konstruktionen ist die Bewertung schwieriger. Hier sollten Sie das Gerät vor Ort ausführlich begutachten, idealerweise mit einem erfahrenen Landtechnik-Fachmann. Schweißqualität, verwendete Komponenten und konstruktive Detailfragen entscheiden über Lebensdauer und Sicherheit.
Achten Sie auch auf den Sicherheitsstandard: CE-Kennzeichnung, vollständige Schutzabdeckungen aller rotierenden Teile, funktionsfähige Sicherheitsschalter und Not-Aus, sowie korrekte elektrische Ausführung bei Elektromixern (FI-Schutz, IP-Schutzart). Bei Eigenbauten kann die CE-Kennzeichnung fehlen - klären Sie dann vorab mit Ihrem Landwirtschaftsversicherer, ob der Betrieb versicherbar ist.