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zimme24 03-01-2008 13:14 - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
hallo,
die bt steht vor der tür, wie wollt ihr euch schützen bzw soll man alles versuchen, dass man impfen darf wenn serum verfügbar sein sollte? beim impfen wird es auch eine geldfrage sein bei zb schafherden mit einigen hunderten tiere und alle jahre wieder.




beginner antwortet um 03-01-2008 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Habe gehört, dass dies ja durch eine Fliege oder so übertragen wird. Aber unter 10 Grad ist dann Schluss! Würde es Sinn machen, wenn man aus nem Blauzungengebiet kauft, dass man im Winter kauft/transportiert!

Gibts auch anderen SChutz bei den eigenen Tieren, sowie bestimmte Vitamine im Futter, Knoblauch, Mineralstoffe etc?

Ich weiss von einem Mittel, dass man im Widerristbereich aufträgt, welches sich über das ganze Fell verteilt. Preis kenn ich nicht, Wirkungen /Nebenwirkungen auch nicht

http://de.wikipedia.org/wiki/Blauzungenkrankheit


kraftwerk81 antwortet um 03-01-2008 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Mücke nicht Fliege. Ich glaub dass das künstlich hochgepauscht wird damit wieder wer damit verdienen kann. Angeblich ist das bei Rinder lang nicht so problematisch wie behauptet wird. Die Kühe werden infiziert bilden Antikörper und sind immun. Oft fällt es gar nicht auf dass das Tier BT krank war.
Die Auswirkungen wurden z.B bei der letzten Versteigerung in Maishofen deutlich. Bei den HF lag der Ø Preis bei >>>> 2.725,-


beginner antwortet um 03-01-2008 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
danke kraftwerk....ist auf jeden Fall gut möglich! Man kann ja nachlesen, dass das Fleisch trotzdem geniessbar ist, aber wer will das dann noch? ;-)




kraftwerk81 antwortet um 03-01-2008 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Um's Fleisch geht's da gar nicht. BT hat aufs Fleisch keine Auswirkung. Kranke Tiere dürfen sowieso nicht vermarktet werden und wenn die Krankheit abgeheilt ist hätt ich keine Bedenken.


zimme24 antwortet um 03-01-2008 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
@kraftwerk

künstlich hochgepauscht hat man in d auch angenommen im ersten halbjahr 2007 hatte man 76 bestätigte fälle davon 74 bei rinder.

2 halbjahr

Anzahl der bestätigten Blauzungenkrankheits-Fälle nach Bestandstyp im zweiten Halbjahr 2007
Rinderbestände 12.275
Schafbestände 7.492
Ziegenbestände 103
Mischbestände 332
Wildgehege 74
Alle 20.276

wie man sehen kann explodiert die zahl der erkrankten tiere. da darf man sich schon einige ernste gedanken machen wobei noch zu erwähnen wäre, dass bei schafen zu 50 % die krankheit tödlich verläuft. bei rinder 10%, dafür das rinder die krankheit besser überstehen kommt es zu erhöhter anzahl an aborten, mißbildung bei kälbern und eingeschränkter fruchtbarkeit.


günter



helmar antwortet um 03-01-2008 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
zu Tod gfürcht is zwar aa gstorbn, aber geschlossene Kreisläufe, nicht Vieh kreuz und quer handeln etc., muß vielleicht nicht nutzen, aber schaden wirds auch nicht.....
Mfg, helmar


zimme24 antwortet um 03-01-2008 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
@helmar

naja da fällt es mir ein bischen schwer die contenance zu wahren nachdem ich deinen beitrag gelesen habe.
wie willst du verhindern das eine infiszierte gnitze zb mit lkw in deine nähe kommt?
natürlich macht mann sich im vollerwerb bei grosser herde mehr sorgen als vielleicht in deiner situation. aber so lapidar drüber da braucht man einen guten magen um das zu vertragen.

günter


Einer_aus_Salzburg antwortet um 03-01-2008 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Hier müsste Gourmet der fachlich kompetente Forumsteilnehmer sein!


helmar antwortet um 03-01-2008 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Sehen wird s doch mal realistisch: als die ersten BSE Fälle hier auftauchten gab es noch die komplette Bestandesvernichtung, nach heftiger Kritk daran, nicht zuletzt auch durch Medien und Tierschützer( in diesem Fall auch nützlich) ist eine Stallkeulung nicht mehr durchzuziehen ohne das der Teufel los wäre......ähnlich wirds sich bei der BT wohl verhalten. Das Problem daran ist dass die eigentlich naturnähere Form, die Weidehaltung, eher ein Risiko ist. Man sollte mit Vorsicht abwarten, aber auch nicht unnötig die Pferde scheu machen, es sollte eigentlich der ganze Zirkus um die Vogelgrippe noch in Erinnerung sein.....aber Vorsicht schadet nicht, und Schlachtvieh gehört im geschlachteten Zustand im KühlLKW transportiert, oder gar nicht, denn dort ist das Risiko wohl am größten, eben weil eh geschlachtet wird.....
Mfg, helmar
Sorry, wollt dich weder erschrecken noch verärgern.....


Marlene antwortet um 03-01-2008 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Hallo helmar!
Die Mücke (Gnitze) ist bereits im gesamten österreich. Gebiet verbreitet,jedoch wurde noch kein Erregger nachgewiesen. In jedem Bezirk hängt seit Juni 2007 eine sogenannte Gnitzenfalle. Die Mücke ist dämmerungsaktiv, dh. auf der Weide wird sie am Tag kein Problem sein. Sie wird mit dem Wind je nach Wetterlage bis zu 200 km täglich weiterbefördert, darum auch die großflächige Sperre. Wir werden auch damit leben können und müssen. Liebe Grüße Marlene


kraftwerk81 antwortet um 04-01-2008 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Was mich an der ganzen Sache wundert. Scheinbar kommt die Krankheit ja aus dem Süden. Ja wie handhaben die das? Oder sind in Spanien, Italien, Frankreich,.. die Rindviecher schon ausgestorben??


zimme24 antwortet um 04-01-2008 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
@kraftwerk81
in den von dir genannten ländern herrscht ein anderer serotyp (nicht so gefährlich) vor als der in d (serotyp8).
wie dieser serotyp 8 nach nl gekommen ist liegt in unklaren aber leider ist gerade dieser sehr aggressiv und stellt auch für rinder ein ernstzunehmendes probl dar.
in arfrika wird geimpft mit einem serum, dass in eu keine zulassung bekommt.

@helmar
alles klar für mich. ich war noch etwas aufgewühlt von den bildern in div deutschen landwforen und wenn betroffene schildern wie schnell eine existenz vernichtet werden kann
dann ist man einige zeit sensibilisiert.

gruss günter



zimme24 antwortet um 24-01-2009 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blauzungenkrankheit
Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit

Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz rund zwei Millionen Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. Bei einer Kampagne dieses Ausmasses brauchte es eine wissenschaftliche Begleitung, um Wirkung und mögliche Nebenwirkungen der Impfung zu untersuchen. Dazu wurden Daten der Vetsuisse-Fakultät Bern und Zürich, des Schweizerischen Fleckviehzuchtverbandes und der Laboratorien für die Milchqualitätskontrolle Qualitas und Suisselab ausgewertet. Resultat: Die Impfungen haben verbreitet keine gravierenden Nebenwirkungen ausgelöst.
www.BVET.ch




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