Wald richtig aufforsten

Antworten: 30
georg.s(x2t14) 25-01-2018 16:16 - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Hallo,

ich hätte mal eine Frage bezüglich der richtigen Aufforstung.
Es geht um ein Waldstück in ca.450meter Seehöhe in der Südweststeiermark mit 2,5ha.
Durch den letzten Sturm sind gewisse stellen komplett kahl und wir würden gerne wieder Aufforsten, aktuell ist es ein Mischwald mit Relativ viel Kastanien. Zuerst dachten wir an Fichten, jedoch kann ich die Gefahr vom Käfer nicht richtig einschätzen.
Was würed ihr machen?

Nächster Punkt ist wo bekommt man die Forstpflanzen zum guten Kurs, oder kann man mit Samen arbeiten?

Danke
Richard0808 antwortet um 25-01-2018 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
In der SW Steiermark bei 450m Seehöhe würde ich keine Fichten mehr setzten.

Heimdall antwortet um 25-01-2018 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Lass dich vom Förster beraten, Mischwald ist immer gut.
Forstpflanzen kaufen wir über die LWK jedes Jahr gibts da 1x sammelbestellung im frühjahr.
Lg

Woodster antwortet um 25-01-2018 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten

Lass die Natur für dich arbeiten...

Ich weiß nicht, wie die Jägerschaft sich bei euch anstellt.
Wenn du kooperative Jäger hast, dann bitte sie den Anschuss so zu machen, dass du 5 Jahre lang maximal 5 bis 8 Jahre bis 8% Verbiss bei den Jungpflanzen hast. Und mach das schriftlich. Verlass dich auf keine Versprechungen. Mach auch alle Fälle einen Kontrollzaun. (ein Rolle) Dann hast du eine Vergleichsfläche und kannst Schäden ableiten, und dir auch abgelten lassen.

Das ist für die Jäger anspruchsvoll und artet in "Arbeit" aus. Aber wahrscheinlich werden sie sich an den "Abschussplan" halten. Nur das hilft dir dann genau null. Du musst dann zuschauen wie die Rehe deine Keimlinge wegfressen und die Jungpflanzen ruinieren.
Die es dann Fingerdick schaffen, werden dann vom Bock ruiniert...
Dann sind so fünf bis 8 Jahre vergangen und du bist wieder bei Null...

2. Möglichkeit wäre, die Fläche komplett einzuzäunen. Kommt drauf an, ob diese auch durchforstet wurde, bzw. ob der Bestand Nachwuchs braucht.
Oder eben die Löcher großzügig zäunen.

Du wirst dich wundern, was da alles in kurzer Zeit kommt.
Und es kommt das, was die Natur braucht, was widerstandsfähig ist.
Der Nachwuchs hat eine bessere Wuchsleistung (keine Wurzeldeformation), etc, etc.

Schau dir einmal Zäunungen an.
Es ist fast nicht zu glauben, was da alles in welcher Dichte kommt.
Und kostet dich, außer dem Zaun, genau null.

MbG Woodster



Peter06 antwortet um 25-01-2018 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Natürlich kannst Du Dich auf die Naturverjüngung verlassen, es ist aber trotzdem (auch) eine Aufforstung mit Pflanzen zu empfehlen.
Am wichtigsten ist die Standortbeurteilung, welche Baumart passt. Bei trockenen Standorten, (die Kastanie dürfte daraufhin deuten) ist eher Kiefer, Lärche, ev. Eiche Buche zu bevorzugen. Fichte würde ich im geringen Umfang nur auf feuchteren Standorten pflanzen, alternativ dazu Tanne.
Wenn man viel Zeit in die Pflege investieren will, könnte man auch zu Kirsch, Ahorn, Nuss, etc, greifen.
Beim Planzmaterial ist unbedingt auf die standortgerechte Genetik zu achten, bei der Bestellung gibt man seinen Standort bekannt.
Zwei grosse Anbieter gibt es, der eine bietet wurzelnackte, der zweite Containerpflanzen, das wichtigste ist aber für dementsprechenden Schutz gegen Wildverbiss zu sorgen!
Idealerweise pflanzt man Baumgruppen, etwa 20 mal 20 Meter, um daraus die Schönsten zu fördern.
Dein Forstreferat in der Bezirkskammer ist für Auskünfte bereit!


Ferdi 197 antwortet um 25-01-2018 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Also wenn ich vor diesem Problem stehen würde:
bis max. 50% mit Fichte 3 Jährig, min. 25% Lärche, 10-15% Buche, u. Rest Tannen würde ich pflanzen.
Jetzt gibt es vermutlich das Problem mit dem hohen Wildbestand. Lärche wird ohne Eigenjagd nur mit Zäunung funktionieren, Tanne evtl. mit Einzelzäunung bzw. Zäunung von kleineren Flächen, aber Buche u. Fichte sollten doch so halbwegs hochkommen.
Ohne Streichmittel im Herbst wird es sowieso nicht funktionieren. Hoffentlich hast einen Jäger der dir wohlgesonnen ist, ansonsten mußt dir halt Wölfte einstellen oder mit einer Motorcross diese Fläche zwischen den Bäumen immer öfters bearbeiten.
Ich wünsch dir gutes gelingen, im Forstgesetz steht "Wald vor Wild" somit wäre die Forstdirektion bei der BH zum handeln gezwungen.
Den Ökologischen Waldverband gibt es auch noch, der würde dich in deinem Anliegen auch unterstützen, der Mitgliedsbeitrag ist nicht arg, aber die öffentlichen Behördenvertreter haben wirklich Angst von denen. Die wollen auf keinem Fall das bei diesen Verein eine Mitgliederzahl anwächst, auch der Jagdverband ist dieser Ansicht.
Wäre dann ja eine Konkurrenz zu den jeweiligen Landesjagdverbänden u. sowas wollen die auf gar keinem Fall.
Die Fa. Murauer Forstpflanzen haben meiner Meinung wirklich sehr gutes Pflanzgut, vielleicht mal dort anfragen.

beglae antwortet um 26-01-2018 07:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
würde auf jeden Fall auf Fichten setzten , und natürlich den wald pflegen das heißt alle ca. 10 Jahre ordentlich durchforsten so das widerstandsfähige Fichten heranwachen, und dann rechtzeitig ernten nicht auf den Sturm oder den Käfer warten. ich kaufe meine Pflanzen hier www.karl-schlegel.de, die Pflanzen bringt der Paketdienst

rgut85 antwortet um 26-01-2018 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Auf der Seite der Lwk Oberösterreich gibt es einen Folder mit dem Titel: "Standortsgerechte
Aufforstung" .Würde den mal durchlesen und auch unbedingt Wertholzbäume in den Bestand einbringen!!

ducjosi antwortet um 26-01-2018 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Grüß Dich Georg!

Fichte überleg Dir sehr gut, wird immer mehr zum Problembaum.
Auf jeden Fall Mischwald, soll ja ein stabiler Bestand werden.
Einen Leitfaden für standortgerechte Aufforstung sollte es auch für die Steiermark geben (http://bfw.ac.at/hkd/herkauswahl.einstieg). Von OÖ und NÖ kenne ich es.
Wenn Du Windwurf hattest gibts womöglich sogar eine Förderung für die Aufforstung (zumindest in NÖ). Hierbei wird auch auf die standortgerechte Aufforstung geachtet.
Bei Pflanzgut auf regionale Herkünfte achten, sind am Besten an die Bedingungen vor Ort adaptiert.
Forstförderung STMK: https://stmk.lko.at/f%C3%B6rderung-f%C3%BCr-klimafitte-waldwirtschaft+2500+2600068

FloW4 antwortet um 26-01-2018 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Fichte, Douglasie Wheymouthskiefer und Tanne würde ich machen und ab und zu einen Laubbaum.
Aber ohne dass man weiß wie die Bodenbeschaffenheit ist kann es dir keiner genau sagen.

fgh antwortet um 26-01-2018 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Hallo Georg!

Willkommen im Club - selbes Gebiet und ca. die selbe Fläche.

Zur Douglasie:
1. Gibt es schon jemand der das Holz zu einem vernünftigen Preis abnimmt?
2. Ist zu beachten, dass sie auf dem falschen Standort sehr anfällig ist.
Bei mir hat es einen Fichten/Tannen/Buchen/Eichenwald geputzt.

Pflanzen werde ich ziemlich sicher nur Fichte und Tanne. - Buche und Eiche kommt von selbst.
Auf's Laubholz kannst du auch verzichten- aus Erfahrung wird auf deinem Schlag vor allem die Kastanie richtig wuchern, also da solltest auch so genug haben.

Zum Thema feucht und Fichte: ja nicht zu feucht, je seichter die Fichte das Wasser bekommt, desto seichter wurzet sie und ist auch folglich Sturmanfälliger.

Beim WVB kannst günstig Forstpflanzen bestellen (Sammelbestellung) oder beim Forstgarten Pichling
Ich werde Lieco Fortspflanzen(Container) (bekommst übern WVB günstig) - man ist beim Pflanzen weit schneller.

FloW4 antwortet um 26-01-2018 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Lieco ist bei uns übers Lgh erhältlich und verdammt teuer,da kostet die Douglasie im Container ca 1,60€, ich habe Douglasie im Container um 0,67€ gekauft.

Ferdi 197 antwortet um 26-01-2018 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Also eines ist sicher: der Brotbaum der Forstwirtschaft ist die Fichte. Sie ist anfällig aber auch in einem 40 -60 Jährigen Bestand hat doch diese ganz schöne Einkünfte, wenn es wieder ein großes Schadereignis geben sollte.
Beim Laubholz? Eher dann nur Hackgut oder?


beglae antwortet um 27-01-2018 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Die anderen Baumarten sind schon immer Problem Bäume da unverkäuflich, ich würde jeden warnen was anderes als Fichte zu pflanzen, wenn man Geld verdienen will !!

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Originaltext von ducjosi:
Grüß Dich Georg! Fichte überleg Dir sehr gut, wird immer mehr zum Problembaum.

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fgh antwortet um 29-01-2018 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Andere Nadelhölzer sind schon verkaufbar, aber nicht zu so guten Preisen. Reine Fichte würde ich von dem her nicht pflanzen. Entweder eben mit Tanne oder Lärche gemischt und a bissl Laubholz sollte von Natur aus reinkommen.
Aber die Douglasie ist definitiv ein Problembaum, erstens in falschen Lagen auch sehr empfindlich bzw. in Monokultur und zweitens kenne ich derzeit nicht mal einen Händler der sie als Faserholz haben will...

rgut85 antwortet um 29-01-2018 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Relevant muss nicht unbedingt sein, was sich jetzt gut verkauft, sondern was sich in 60-100 Jahren gut verkauft, was im Prinzip niemand weiß. Risikostreuung kann also nie schaden. Würde in der Artenvielfalt auf die Naturverjüngung setzten, insofern du genügend Sorten um dich herum hast und alles was du aktiv setzt bewusst wählen.

beglae antwortet um 29-01-2018 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
und das währe ?
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Originaltext von rgut85: sondern was sich in 60-100 Jahren gut verkauft,

georg.s(x2t14) antwortet um 01-02-2018 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Hallo,

danke für dein Feedback, wo befindet sich dein Wald?
Dachte wo es feucht ist am besten Erlen anzubauen!

lg

roman.n(wg61) antwortet um 01-02-2018 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Fa. Ortner aus Tragwein/OÖ kauft Douglasien. Lt. Ortner ist derzeit Douglasien als Altholz sehr gut verkäuflich auch Lärche als Altholz... Hr. Ortner hat auch erwähnt, dass es seit kurzem der Douglasienholz für Holzbauten bzgl. "Statiik" zugelassen ist...

Bei der Waldwirtschaftvortrag vor zwei Wochen im ABZ Hagenberg wurde gesagt, dass man jetzt im Mühlviertel auf 4 Hauptbaumarten setzen soll: Eiche, Buche, Douglasien und Tanne. Selbst auf 800m Seehöhe schaut es für Fichte im Jahr 2080/2100 schlecht aus, da mit einer Anstieg von 2,5 Grad Tagesmitteltemperatur gerechnet wird...

Interessant wäre auch bei welchem Holz in Zukunft abschläge beim Verkauf geben wird, wie wir jetzt bei Tanne und Kiefer haben... Wenn ihr Douglasien plfanzen wollt, bitte schaut auch ob der Standort dort überhaupt passt. Unter besten Vorraussetzungen wächst der Douglasien um 27% schneller als Fichte... Dafür ist der Douglasien sehr wählerisch, was Standort und Boden betrifft. Mehr über Douglasien in OÖ: https://bfw.ac.at/050/pdf/Oberoesterreich_Jasser.pdf

@Georg: Ja, stimmt Schwarzerle für Feuchtgebiete...

mittermuehl antwortet um 01-02-2018 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Hab grad einen Forstkurs hinter mir. Da wurde die Douglasie einfach als "Rehfutter" bezeichnet. Die werden angeblich mehr verbissen als Tannen und kommen nur mit Schutzaufwand hoch.

Sonst wurde uns Mischwald-Mischwald-Mischwald eingetrichtert. Weil keiner weis wie das Klima den Wald genau verändern wird. - laut Kurs..


roman.n(wg61) antwortet um 02-02-2018 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
@mittermuehl: Ist es bei dir im Wald möglich eine Tanne ohne Verbissschutz zu pflanzen? Ich kann mir schwer vorstellen, deswegen denke ich, dass es mit Lärche und Douglasie der Aufwand kaum höher ist als bei Tanne... Ja, es stimmt mit Fichte wäre es viel leichter, aber leider werden die Fichten bei uns durch trockenheit stark geschädigt.... Derzeit haben wir noch kein Borkenkäferproblem, wer weiß was in 20 Jahren ist...

Vorteile Tanne gegenüber Fichte:
Tiefwurzler (verträgt mehr Tockenheit und hält Stürme aus)
kein Borkenkäferbefall
kein Rotfäule-Risiko
wächst jetzt schneller als Fichte, da die Tanne mehr wärme verträgt...

Bei Douglasie schaut es je nach Lage besser oder schlechter gegenüber Tanne aus, was Standort und Boden betrifft...

In Spätfrostlagen wo es sich Kaltluftseen bildet, kann man leider weder eine Tanne noch Douglasie setzen.

mittermuehl antwortet um 02-02-2018 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
roman ... mir wurde nur gesagt das die Douglase viel mehr Aufwand verlangt ... war nur eine Schulung von ein paar Berufsförstern...... die Fichte wurde da für die nächsten 50 Jahre sowieso mit einem Ablaufdatum auf einem großen Teil der Flächen dargestellt. ... UND ich hab da keine Erfahrungen. Saß nur ein paar Tage in so einem Kurs...


fgh antwortet um 03-02-2018 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Wenn ich mir den Beitrag von Roman so durchlese bleibt die Douglasie weiterhin bedeutungslos für mich... einfach mehr Risiko im Vergleich zur Tanne, die sich bei mir teilweise gut selbst verjüngt.

beglae antwortet um 04-02-2018 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
interessante Diskussion hier aber Typisch für die Landwirtschaft, niemand interessiert sich was man am besten Verkaufen kann sondern labern irgendwas nach geben sich Mutmaßungen hin wer weis schon was in 20 oder gar in 100 Jahren ist und die Laberer haben selten recht ich bleibe bei Fichte die anderen können ja aus ihren wälder einen Romantischen Lustgarten machen.

rbrb13 antwortet um 04-02-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten

Hallo beglae, mit Holz ist es ein bisschen so wie Lotto, am Montag kennt jeder Spieler die richtigen Zahlen.
Weist du was in 100 jahren am meisten gefragt ist ?
Ich komme aus dem Osten und bin z.Z. mit meinen vielen Eichen recht glücklich, das war nicht immer so.

rbrb13

fgh antwortet um 04-02-2018 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Die Zeit wo Eiche schlecht vermarktbar war, war aber recht kurz...
Beglae hat schon recht die Fichte hat schon ihre Vorteile und wird nicht so schnell verschwinden... unter 300-350m Seehöhe würde ich aber trotzdem zu Alternativen raten - da wird es für die Fichte nun mal eng.... reine Fichtenbestände sollten sowieso für jeden ein NOGO sein. Mir ist halt die liebe Tanne am sympathischten und die hat auch ihren ziemlich sicheren Absatz.

mittermuehl antwortet um 04-02-2018 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
@fgh ... mit 300- 350m Seehöhe als Untergrenze bist du bei der Fichte eh schon echt optimisitsch für die Zukunft. Denke das man da 500m auch im Kopf haben könnte - je nach Lage und Boden.


Mischwald ist auf jeden Fall am Sichersten weil da ein Totalausfall sehr unwarscheinlich ist.

fgh antwortet um 04-02-2018 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
@mittermuehl:
Das war aber so gemeint, dass ich bis 350 keine mehr pflanzen würde... ev 300 wenn sie wirklich gut wächst und sich auch selbst verjüngt.
Laut letzten Seminar bezüglich Klima wo ich war verschiebt es sich in den nächsten 100 Jahren um 100m Seehöhe... also müsste sich das so mit der Fichte ausgehen..... aber was weiß man schon kommt halt auch viel auf die Niederschlagsmenge an.

kirro antwortet um 04-02-2018 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
@beglae
Was hilft das Gelaber das die Fichte den besten Ertrag bringt, wenn sie dir vorher der Käfer frißt. Bei uns schon ab 30-jährige Bestände. Seehöhe 500 Meter. Voriges Jahr 80 % Ausfall bei Neuauspflanzung, durch Hitze und Trockenheit. Derzeit kannst die Fichte bei uns vergessen.

FraFra antwortet um 04-02-2018 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
als unternehmer streue ich lieber mein risiko und setze nicht alles auf eine karte



wenn du durch windwurf und borkenkäfer über 600% deines eigenlichen 10 jährigen hiebsartz bist fragt man sich schon wie das die nächsten 50 jahre funktionieren soll


und klar sind die sägewerke auf fichte eingerichtet von dem dasmeiste in denn wäldern steht

fgh antwortet um 04-02-2018 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald richtig aufforsten
Dem Sturm der bei mir gegangen ist, war die Baumart eigentlich relativ egal... der hat die Tannen genauso umgeputzt oder abgefetzt... sowie Laubholz
Aber wie gesagt Fichte rein ist ein NOGO aber ganz verzichten werden zumindest ich vorläufig nicht drauf...

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