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martin s.4847 21-12-2017 14:44 - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hallo Forumsteilnehmer

Gerüchten zu folge soll das Jahr 2018 eine Kopie von 2015 2016 werden.
Weis jemand mehr davon!?!?

Lg



zahupp antwortet um 21-12-2017 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Nächstes Jahr um diese Zeit wissen wir mehr


Ziegenbua antwortet um 21-12-2017 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Ich denke es wird eine Kopie von 2015 und 2017. 2016 war meines Wissens ein Schaltjahr und brachte somit mehr Milchgeld weil einen Tag länger gemolken werden konnte. Oder ist am 29.2.2016 jemand gratis 2x in die Melkgrube gepilgert?


xaver75 antwortet um 21-12-2017 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Ich denke es wird wieder ein Ausscheidungsrennen ....

Mit der Milchleistung ist auch der Eiweißgehalt angestiegen, da machen 2 Zehntel% einiges an Magermilchpulver-Überschuss.



birgmann antwortet um 21-12-2017 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Die Wahl ist vorbei, und solange Milchaustauscher mit Palmöl verfüttert wird ist das Selbstmord. Heute 4 Cent Milchpreissenkung.



birgmann antwortet um 21-12-2017 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
www.agrarheute.com/markt/milch/milchpreis-spotmilch-stuerzt-20-cent-541234


thomas.t3 antwortet um 21-12-2017 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
4 Cent gleich? Wenn es nach oben auch so schnell gehen würde.


Vollmilch antwortet um 21-12-2017 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Jedenfalls schadet es nicht mit einem niedrigeren Milchpreis für 2018 zu kalkulieren.

LG Vollmilch


gerhard.k(ix721) antwortet um 21-12-2017 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Frage:
Ist das der Bonus der jetzt wieder eingestampft wird ?
Zumindest hat mir das ein BLM so erklärt.


leo.b1 antwortet um 21-12-2017 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Seit 40 Jahren den gleichen Bauernmilchpreis - KEINE Wertanpassung (Inflationsberücksichtigung) und Abschaffung des
Agrardiesels,
Öko-Punkteprogramm,
Mahd von Steilflächen,
Mutterkuhprämie
Milchkontingent,
und Erhöhung des Einheitswertes ist die Ursache, dass in den letzten 20 Jahren 80.000 Bauern in Österreich ihre Höfe zugesperrt haben. Wer wird mal unsere schöne Landschaft im Berggebiet pflegen?



Richard0808 antwortet um 21-12-2017 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Die Österreichischen Bauern liefern um bis zu 10 Prozent mehr Milch als im Vorjahr.

Bis April wird sicher ein Rückgang vom Milchpreis um 5 cent zu erwarte sein.
Dann hab ich nur mehr 63 cent Milchpreis...., mal schaun wie weit die Talfahrt heuer gehn wird


karl0815 antwortet um 21-12-2017 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Endlich gibt's mal wieder eine Milchpreisdiskussion hier, dieses ganze Regierungsgejammere war ja schon ziemlich faad!
Eine Wertanpassung wie von Leo gefordert, wird es 2018 sicherlich geben!!
Nur die Richtung wird eine andere sein als du es dir erträumst!
Im Salzkammergut geht's schon mal über 5c nach Süden, andere werden folgen. Ich hoffe, dass im Frühjahr alle Bauern in Ö, welche Milch produzieren, einen Abnehmer haben, welcher die Milch abholen und auch bezahlen kann!!


Ferdi 197 antwortet um 21-12-2017 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Wie birgmann vorher schrieb: DIE Wahlen sind fast vorbei, in NÖ wird in kürze gewählt, aber danach wird es eine Talfahrt des Milchpreises geben, aber wie ein Hr. Auer schon mal sagte:
"Es hätte noch viel schlimmer kommen können".

Über den Milchpreis haben schon einige im Juli darüber diskutiert ob nach den Wahlen es bergab geht?
Kommt jetzt wieder die Realität?


JD 6120 antwortet um 21-12-2017 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Da sieht man wieder welchen internationalen Einfluss Österreich hat. Kaum sind bei uns die Wahlen vorbei geht der Milchpreis nach unten. Mir scheint so mancher leidet unter Ver folgungswahn.


Ziegenbua antwortet um 22-12-2017 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@leo: "Wer wird mal unsere schöne Landschaft im Berggebiet pflegen?"
Das geht mit AMA-Gütesiegel Mutterkuhhaltung auch, dazu muss man nicht 2x täglich mit dem Melkschemmel am A. noch ein paar Tropfen auf die Oberflächenspannung des Milchfasses drücken.


Vollmilch antwortet um 22-12-2017 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
:-)

Ich schätze, die Talfahrt kratzt wieder bei 25 Cent die Kurve. (Netto in Österreich)
Der Preisverfall scheint nur immer rascher zu gehen und das "Kleben an der Sohle" immer länger zu dauern.

LG Vollmilch


karl0815 antwortet um 22-12-2017 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@ferdi,birgmann:
ihr müsst aber bedenken, dass neben den Wahlterminen in Österreich auch noch die Ostküstenbanker, die Bilderberger, die Neuseeländische Regierung und die Russenmafia den Auszahlungspreis bei uns beieinflussen!

Gut dass die Zeiten des Milchwirtschaftsfonds seit über 20 Jahren vorbei sind, blöd ist nur, wenn man in seiner Wahrnehmung in dieser Zeit hängengeblieben ist!!!


2587 antwortet um 22-12-2017 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Beim Milchpreis ist es egal ob Wahlen sind oder nicht man brauch ja nur das Lieferverhalten der Milchbauern ansehen wen der Preis steigt wird gleich wieder mehr geliefert dann kann man sich ja vorstellen das der Preis wieder fällt wen Zuviel am Markt ist denke da wird sich auch nichts ändern den die Dummheit macht ja keine Schmerzen den sonst könnte es nicht so sein den wen wir wieder bei 25 Cent sind wird wieder weniger geliefert und das Rad dreht sich wieder weiter!


ijl antwortet um 22-12-2017 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Karl 0815
Die Freimaurer (Is glaub ich spezielle Form von Bauarbeitern :-) ) und die ganzen Burschenschafter hast noch vergessen!
Und evtl. noch der Mond


thomas.t3 antwortet um 22-12-2017 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Lieber 2687!

Ich denke, du verwechselst was, frage mal nach wie viel unsere Molkereien bei gutem Milch/Butterpreis aus dem Ausland zugekauft haben. Das war ein massiver Beitrag dazu, dass der Preis bei uns in Österreich noch schneller fällt!


thomas.t3 antwortet um 22-12-2017 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018



xaver75 antwortet um 22-12-2017 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Riiitsch
Kannst wohl die neuen Auflagen für die 65ct-Milch nicht mehr erwarten, wenn die gentechnikfreie, Überseeeiweiß-freie, bald Glühfos-freie Allerweltsmilch nicht mehr als 30ct wert ist ,-)

mfg


svoboda12 antwortet um 22-12-2017 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Nachfrage und Angebot bestimmt den Preis. Außerdem sind die Molkereien schon dabei eine Mengenbegrenzung einzuführen bzw bekommst weniger für die Milch, die du wieder "überlieferst" gegenüber dem selben Monat des Vorjahres.
Jetzt gibt's halt wieder ein "Kontigent" was vor 3 Jahren abgeschafft worden ist. Hier muß man sich halt überlegen, ob man so weitermachen will, 1 Jahr guter Milchpreis, 2 Jahre schlechter Preis.


Neuper1 antwortet um 22-12-2017 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Immer nur jammern, jammern.................................................
Landwirt bzw. Selbstständig sein hat auch sehr gute Seiten. Bei dem herum Gejammer
wundert es mich nicht das keiner mehr Übernehmen will.


jakob.r1 antwortet um 22-12-2017 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
...@neuper1... Grüß Dich -- das wird sich ziemlich die Waage halten ob die Jungen übernehmen wollen oder nicht. Auf der einen Seite die Bauern die Ihren Kindern die Möglichkeit des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes immer nur schönreden und dabei für Privatentnahmen und betriebliche Investitionen die Kreditmöglichkeiten bis zum Anschlag ausreitzen. Am Tag der Übergabe sucht dann der Junge das Weite weil er keinen Sinn darin sieht, den Schuldenberg zu übernehmen.
Auf der anderen Seite die Bauern, die Ihren Kindern immer vorjammern das man vom eigenen landwirtschaftlichen Betrieb nicht leben kann und die Kinder schon eine ausserlandwirtschaftliche Ausbildung machen um den bisherigen Haupterwerb künftig im Nebenerwerb weiter zu bewirtschaften. Wenig Kinder werden dann bereit sein selbst neben dem Beruf einen Hof zu betreiben wenn Sie vergleichen welch ruhige Kugel die Eltern geschoben haben im Vergleich zur nun anstehenden Doppelbelastung.
Am ehesten kann ich mir vorstellen das die Kinder zu einer Übernahme bereit sind wenn die Eltern schon auf Nebenerwerb umgestellt haben und den Betrieb so bewirtschaften das mit möglichst geringem zeitlichen Aufwand der Betrieb neben der ausserlandwirtschaftlichen Tätigkeit zumindest substanzerhaltend weitergeführt wird.
Ebenso wenn verlustbringende Betriebszweige bewusst quersubventioniert werden z.B. aus steuertechnischen Gründen und der künftige Betriebsübernehmer dann selbst entscheiden kann, ob er daran was ändern möchte....
Beste weihnachtliche Grüße
Jakob


Favorit12 antwortet um 22-12-2017 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hallo, habt ihr schon mal darüber nachgedacht das ihr diesen erwarteten, schlechten Milchpreis evtl auch selbst herbei redet? Wenn ihr euch schon drauf einstellt dass es runter geht, ist es doch für die Molkereien ein Leichtes, eure Erwartungen auch zu erfüllen. Ganz nebenbei bemerkt man bei einigen unter euch so eine gewisse Schadenfreude, wenn der Milchpreis abschmiert. Sie warten nur darauf, dass der Nachbar vor einem aufgibt, um ihn dann zampachten zu können. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft dass wir mit unseren kleinen Strukturen den Großen Paroli bieten können. Egal ob 20, 50 oder 150 Kühe. Keine Chance bei unserem Klima, den Stundenlöhnen und den Umweltstandarts. Wacht mal auf!


Ferdi 197 antwortet um 22-12-2017 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
An karl0815: eines ist aber eine Tatsache das zu den Zeiten vom Milchwirtschaftsfond die Milchpreise fast höher waren als aktuell u. in dieser Branche, ich vermute um ca. 90% mehr Beschäftigte waren wie heute.
Mir ist schon bekannt das div. Turbo -Milch-Vieh-Betriebe, manchmal eben zur "KOHLE" gekommen sind die sicher nicht in der Milchwirtschaft (z.B. Schottergrube, Baugründe verkauf, usw.) verdient worden ist u. die dann massiv diesen Betriebszweig leichtzügig ausbauen konnten.
Denen war natürlich eine Mengenbegrenzung wie das Kondigent ein Dorn im Auge, genau die artikulierten immer: Wachsen oder Weichen, sie benötigen nämlich diese Fläche.
Und ab einer gewissen Größe die eigentlich eher zu niedrig angesetzt ist zahlen die dann auch somit keine SV-Beiträge mehr u. können dementsprechende höhere Pachtpreis zahlen.


Vollmilch antwortet um 23-12-2017 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hallo!

Zu Zeiten des Milchwirtschaftsfomds war der Milchpreis höher.
Trotzdem ist die Zahl der Milchbauern auch damals gesunken.
Die Produktionskosten waren damals übrigens auch höher.
Direktzahlungen gab es damals nicht.

Ich habe nur wenig Verständnis dafür, dass man sich nach dieser "guten, alten, planwirtschaftlichen Zeit" zurücksehnt!

LG Vollmilch


JD 6120 antwortet um 23-12-2017 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Damals waren genauso viele unzufrieden wie heute u wenn die Milch €1.- kostet wird s noch immer welche geben die meckern.


Peter06 antwortet um 23-12-2017 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
"Die Produktionskosten waren damals übrigens auch höher"

Für diese Behauptung hätte ich gerne Zahlen, die diese auch für den staunenden Laien begreifbar macht!



mfj antwortet um 23-12-2017 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018


Die Biobauern haben die höchsten Steigerungen im vergangenen Jahr.
So der Artikel...

Wundert mich auch nicht - wenn es politisch so gepuscht wird !
Letztlich werden die Bio-Übermengen in konventionelle Absatzkanäle fließen, und beide Milchpreise belasten...

...politisch wie gesellschaftlich eine Meisterleistung !!






birgmann antwortet um 23-12-2017 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Das Märchen mit den höheren Betriebskosten, allein die Inflationsrate würde über 30% ausmachen. Sonst waren die Betriebsmittel um 30-40% niedrieger, bei den Maschienen über 100%.


FraFra antwortet um 23-12-2017 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
ich würde mich freuen über die produktionskosten von 1990 wirtschaften zu können!!


ijl antwortet um 23-12-2017 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Produktionskosten und Kaufkraft von 1990 und vom guten alten Schilling
Jeder der sagt das geht ihm net ab lügt sich doch selber an!


Vollmilch antwortet um 23-12-2017 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hallo!

Ich hab leider keine Zahlen von 1990. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass die Produktionskosten / kg Milch langfristig sinken. Das sehe ich an meinen eigenen Zahlen.
Googelt mal: Produktionskosten deutscher Milcherzeuger: eine empirische Analyse vorgelegt von Wilko Irps Erstgutachter: Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann Zweitgutachter: Martin Mees Institut für Agrarökonomie Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Diese Analyse geht von 1996-2009, der Entwicklungstrend ist klar.
In Österreich hat ja der EU - beitritt 1995 auch für fallende Betriebsmittelpreise gesorgt (Getreidepreis halbiert, Wegfall der Düngeabgabe), darum meine Annahme, dass zuvor die Produktionskosten / kg Milch höher waren.

Wäre auch fatal, wenn die Kosten langfristig steigen würden.

LG Vollmilch


gerhard.k(ix721) antwortet um 23-12-2017 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Jein
Die Produktionkosten pro/Liter fallen weil Skaliert wird, das heißt durch die Mengenerhöhung hat sich der Aufwand /liter reduziert daher sind ja alle Betriebe gewachsen Produzieren wesentl. mehr damit kann mann die fixkosten senken.
Bei 5 kühen kannst rechnen wie du willst es wird kein positives Ergebnis herauskommen.
Solche Betriebe gibts zwar noch aber in denn allermeisten fällen wird entweder nicht mehr investiert oder es kommt von wo anders Geld dazu.
in unserem Bezirk hat sich Milchmenge/Betrieb in den letzten jahren Verzehnfacht aber das Einkommen nicht. pro liter ist der Gewinn wesentl weniger geworden zwar nicht um das 10 fache aber ich schätz mal um das 5 fache als beispiel.



Vollmilch antwortet um 23-12-2017 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Natürlich sind die Hauptursachen für die sinkenden Kosten in den Skalierungseffekten zu suchen. Mehr Kühe pro Betrieb, mehr Milch pro Kuh, besser ausgelastete Technik,... mündet schlussendlich in der Aussage, dass die Produktionskosten / kg Milch sinken.

Wenn man bei der Produktionstechnik am Stand von 1980 geblieben ist, wird das zugegebenermaßen nicht zutreffen.

LG Vollmilch



gerhard.k(ix721) antwortet um 23-12-2017 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
um bei deinem Beisp. 1980 zu bleiben
Damals unser betrieb 10 kühe mit Tagesliefermenge von rund 80 liter .
Händisch Entmistet und gefüttert .1 Melkzeug Standeimer keine elektr. Kühlung usw.
Vollerwerbsbetrieb nur zusätzl. MR- Arbeiten.
Heute sinds gut 50 kühe jenseits 1000 liter /Tag Robotermelken/Laufstall
Es ist schon viel pasiert die letzten jahre, ist bei uns, die Milch liefern aber stand der Dinge und die Entwicklung sehr ähnlich.



ijl antwortet um 23-12-2017 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Das Problem mit besseren Leistungen bei Kühen bzw besseren Erträgen beim Ackerbau durch Züchtung ist aber schon das der Bauer eigentlich nichts davon hat!
Die DB's und Gewinne werden weniger!
Wer steckt sich das ganze Geld ein?



gerhard.k(ix721) antwortet um 23-12-2017 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hab mir gerade Milchgeldabrechnung vom Jänner 1979 rausgesucht.
Damals eben wie ich vermutete 2500 Liter exakt Liefermenge im Monat mit 30 Cent Milchpreis netto (damals noch 8% Mwst)
Auch interresant Milchmenge wurde tägl.händisch aufgeschrieben und bei der Monatsabrechnung dazugeklammert.
Keine Eiweiß und Lactosewerte erhoben, nur Fett wurde erhoben.
Keine Zellzahlerhebung und Keimzahlen nur eine Schmutzzahl und da gabs dann eine Gütekl.
In diesem Monat gingen auch 280 liter Magermilch zurück an den Betrieb.
Der rücknahme Butter kostete damals 4,8 € das Kilo.
Das waren Zeiten ob sie besser waren ???


fe antwortet um 23-12-2017 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
De guade oide Zeit ????


Vollmilch antwortet um 24-12-2017 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Hallo ijl!

Wenn bei deinem Betrieb der Gesamtdeckungsbeitrag und der Gewinn jährlich weniger wird, dann musst du dir was überlegen! - Langfristig gesehen.

Wenn es um den Stückdeckungsbeitrag /-Gewinn geht, lässt sich das unter Umständen mit höheren Mengen ausgleichen und / oder Kostensenkung.

LG Vollmilch


ijl antwortet um 24-12-2017 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Vollmilch
Glaub mir das hab ich schon
Er wird jetzt immer mehr


jakob.r1 antwortet um 24-12-2017 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
...@JD6120... Grüß Dich, -- das ist klar das auch zu Recht gemeckert würde wenn die Milch nur 1 Euro/kg kosten würde. Denn 1988 als ich den elterlichen Milchviehbetrieb übernommen hatte war der Milchpreis schon bei ca. 42 Cent umgerechnet. Jeder Betrieb hatte eine handelbare Milchquote die in 2015 wertlos ausgelaufen ist, -- dies berücksichtigen viele nicht mehr wenn es darum ging wie lange sich Milchviehhaltung rentiert hat. Eine Maurerpolierstunde über die Firma kostete offiziell ein wenig über 20 Euro und ein neuer Traktor mit 75PS und Fronthydraulik, Frontzapfwelle, gefederte Vorderachse, (hier MB-trac 800) hat 1981 umgerechnet 31 Tausend Euro gekostet. Wie schon von anderen hier beschrieben gab es fast keine Vorschriften wegen Milchqualität, die Sozialversicherungsbeiträge waren nicht der Rede wert, ebenso Berufsgenossenschaft und der Festmeter Holz war ungefähr wie heute bezahlt und da gab es kein Qualitätsgejammere. Bergholz wurde im Sommer geschlagen und im Herbst wenn es blau und ausgetrocknet war erst zu Tale gebracht. Die Steuerberaterkosten waren gleich Null weil ziemlich alle Landwirte in Bayern nach 13a besteuert wurden, -- also einfache Durchschnittssatzermittlung. Es gab ausser der Bergbauernhilfe noch keine Staatsknete --- das Geld konnte über die Produktion locker verdient werden.
Wenn ich das Alles mit den heutigen Produktionskosten m i t Einrechnung der ganzen Produktionsauflagen seit damals , -- und den heutigen Steuer- und Sozialabgabegesetzen vergleiche dann muss der Milchpreis aktuell bei 5 Euro/kg liegen, und deshalb würde ich zu den Jammeren dazugehören wenn der Milchpreis bei nur 1Euro/kg liegen würde.
Wünsche Allen ein Frohes Fest,
Jakob


Vollmilch antwortet um 24-12-2017 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Schön, dass wir diese wunderbare Geschichte wiedereinmal lesen durften! ;-)

Alle Wochen wieder,
kommt diese schöne G'schicht.
Auf das Forum nieder,
wo man drüber spricht!

...

LG Vollmilch


meki4 antwortet um 24-12-2017 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Wer ist es, der an der Türe pumpert, es ist das Christkind mit seinem Klumpert.

Ich wünsche allen Melkerinnen und Melkern ein friedvolles Weihnachtsfest.

LG M.


eklips antwortet um 24-12-2017 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Für die sparsamen:

Der Gabentisch ist öd und leer,
die Kinder blicken blöd umher.
Da lässt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.
So kann man auch mit kleinen Sachen
den Kindern große Freude machen.

Frohe Weihnachten!


meki4 antwortet um 24-12-2017 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
War das jetzt eine Anspielung auf die finanzielle Lage der Milchbauern?


Peter06 antwortet um 25-12-2017 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Vollmilch:
Mit Interesse las ich Deine Ausführungen zum Thema "gesunkene" Produktionskosten.
Also, wenn ich als Laie das richtig verstanden habe, ist der einzige, erwähnenswerte Faktor, der zu einer Senkung der Produktionskosten in der Milchwirtschaft führte, die Fixkostendegression.
Sämtliche variable Kosten haben sich in diesem Zeitraum vervielfacht, der Rohertrag, hat sich, im Vergleich zu den frühen Neunzigerjahren in etwa halbiert.

Diese Fixkostendegression ist aber ein Hund: Während es in einem Industriebetrieb durchaus Sinn macht, die Produktion derart auszuweiten um den Stückpreis zu senken, gibt es in der Landwirtschaft und da wieder besonders im bäuerlichen Familienbetrieb, doch etliche Faktoren, die die Produktionsausweitung bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, unmöglich machen, bzw. beschränken.

Und dass Dir da der "täglich-grüsst-das-Murmeltier-Jakob" mit seiner Geschichte aus besseren Tagen auf den Sack geht, kann ich durchaus nachvollziehen. Ändert aber nichts daran, dass die Aussichten keine guten sind....



Vollmilch antwortet um 25-12-2017 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Dass sich die variablen Kosten "vervielfacht" haben? - Ich weiß nicht. Kraftfutter würde bei mir billiger. Grundfutter durch Umstellung auf Ganzjahressilage auch. Diesel ist momentan doppelt so teuer wie 1994, Strom kostet nur 50% mehr, aber ich brauche pro Liter Milch weniger.

Natürlich gibt es in diesem Bereich kein ewiges Wachstum aber auch die Grenzen des Familienbetrieb steigen weiter. Und es geht nicht nur um Produktionsausweitung sondern auch um Effizienzsteigerung.

Wenn ich die Zahlen unseres Betriebes von 1995 (und früher) mit heute vergleiche, sehe ich eine deutliche Verbesserung der Situation.
Und es gibt noch viele Reserven zu heben.

LG Vollmilch




mittermuehl antwortet um 25-12-2017 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@ Vollmilch .... Das klingt alles positiv. Freut mich das mal nicht gejammert wird.

Eine Frage aber hätte ich. Hat diese Verbessererung in deiner Milchproduktion auch eine bessere Lebensqualität und/oder mehr Geld für dich gebracht? Oder lebst du genauso gut wie vor 25 Jahren und produzierst nur mehr und billigere Milch.




Vollmilch antwortet um 25-12-2017 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Na, klar hat sich die " Lebensqualität " verbessert!

LG Vollmilch


jakob.r1 antwortet um 25-12-2017 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
....@Vollmilch... Grüß Dich, -- es werden sich aber auch Forumsteilnehmer erinnern, das ich einen Weg aufgezeigt habe, wie die Milchbauern den Erlös für die Milch auf 5 Euro/kg heben können. Ihr müsst es nur wollen. Als eleganten Nebeneffekt würden die Bauern in Afrika dann auch von der Landwirtschaft leben können und viele maximalpigmentierte Mitmenschen dieses Kontinentes würden keinen Anreiz mehr haben dieses Europa in Zukunft zu überfluten. Zufriedene Menschen sehen auch keinen Sinn darin eine maximale Menge an Kinder in die Welt zu setzen. Nebenbei würden auch die wichtigen Regenwälder in Südamerika nicht mehr geschändet weil es für das Soja einfach keine Abnehmer mehr gibt....
Da ich aber immer gerne über sehr gute Einnahmequellen informiert bin, habe ich die Milchbauern unter Euch schon aufgefordert, mir sofort Meldung zu machen wenn sich Milchproduktion s e h r g u t rentiert. Ich hätte auch das nötige Startkapital weil ich mein Milchkontigent 1998 sehr gut verkauft habe und mir die Investition aus diesem Erlös nach wie vor hervorragende Erträge abwirft. Ferner steht mir noch eingespartes Kapital zur Verfügung, weil ich mir nie Grund gepachtet oder Milchkontigent gekauft habe.
Liebe Grüße
Jakob



ijl antwortet um 25-12-2017 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Jakob
Ich fasse deinen Artikel mal zusammem:
Unsere Milchbauern sind Schuld das die "Neger" zu uns kommen und das die Regenwälder abgeholzt werden!
Bin ich froh das ich nicht Schuld bin da ich Milch nur ausn Packerl kenn:-)


mittermuehl antwortet um 25-12-2017 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Vollmilch .... Freut mich das sich deine Lebenqualität verbessert hat. Meine ich ernst.... Bei vielen habe ich den Eindruck das sie nur mehr Arbeit haben und dafür größere Maschinen bekommen die ihnen mehr Arbeit machen ... Viele Bauern vergessen zu leben. Wünsche noch frohe Weihnachten.


jakob.r1 antwortet um 25-12-2017 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@ijl.. Grüß Dich, .... leider warst Du etwas voreilig. Mir wird vorgeworfen das ich jede Woche über die gute alte Zeit schreibe. Deshalb habe ich auf einen früheren Beitrag von mir hingewiesen und nur kurz zusammengefasst. Du müsstest allerdings Deine Kurzzusammenfassung aus jenen Beitrag von mir machen, weil eine Kurzzusammenfassung einer Kurzzusammenfassung dann schräg rauskommt.
Beste Grüße
Jakob


Vollmilch antwortet um 25-12-2017 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Danke mittermuehl! Euch auch frohe Weihnachten!

LG Vollmilch


Favorit12 antwortet um 25-12-2017 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Lieber Jakob, ich stimme dir in weiten Teilen zu. All zu euphorisch über deine Vermietung solltest du aber meines Erachtens nicht sein. Beim studieren deiner Homepage ist mir doch im Vergleich zu anderen Anbietern ein leichter Instandhaltungsstau aufgefallen. Der Gast wird immer anspruchsvoller. Also wirst auch du in Zukunft ganz schön investieren müssen. Du hast natürlich einen Standortvorteil in Lenggries, viel Eigenfläche und Forst. Das hat nicht jeder hier. Mit weit über 40.000,- Agrarförderung on Top tut man sich natürlich etwas leichter. Ich will damit nur sagen, dass deine Ratschläge nicht auf uns alle anwendbar sind. Was würdest du z.B. einem 20 Kuh-Betrieb in Niederbayern raten? Vermietung doch wohl eher nicht.


jakob.r1 antwortet um 25-12-2017 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
@Favorit12.... Grüß Dich, --Du hast natürlich teilweise recht wenn Du meinen Betrieb mit einem klassifiziertem Betrieb mit 4 oder 5 Sternen vergleichst, -- die aber nicht unbedingt Gewinn abwerfen. Ich unterwerfe mich keiner zu kaufenden Sternezensur und wähle durch meine Fragen an den zukünftigen Gast diese vor der Buchung bereits aus, wie Du ja auch gelesen hast.
Recht hast Du, das ich mir das mit meinem Standortvorteil leisten kann. Der mir zu anspruchsvolle Gast soll gleich beim Nachbarn buchen, -- ich hole mit geringem Aufwand den maximalen Ertrag raus --- deshalb auch der von Dir angesprochene Instandhaltungsstau für einen 5Sternegast den ich aber nie ansprechen werde. Viel investieren muss ich schon aus steuerlichen Gründen jedes Jahr....
Ich habe noch nie behauptet, das meine Ratschläge auf alle anwendbar sind, -- ausserdem hast Du recht das Du Ferienwohnungen auf einem niederbayerischen Betrieb (davon gibt es einige)
nur in die Gewinnzone bringst, wenn sich die gesamte Familie kostenlos einbringt und sich für die Gäste "verbiegt". Einem 20 Kuhbetrieb in Niederbayern , oder auch jeden anderen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb kann man nur raten sich auf dauerhaft niedrige Milchpreise einzustellen, weil eine freiwillige Milchmengenbegrenzung europaweit nicht realistisch sein wird.... ... und wir uns kriegerische Ereignisse oder die Explosion eines Atomreaktors in Europa nicht wünschen. Wer also noch nicht im Hamsterrad der Schulden rödelt sollte aus einem Haupterwerbsbetrieb einen Nebenerwerbsbetrieb machen und möglichst aus der arbeitsintensiven Milchviehhaltung aussteigen um Substanzverluste an Grund und Boden zu vermeiden. Der Rat von Vollmilch, noch weitere Einsparungsmöglichkeiten im Betrieb zu suchen ist zwar super, -- aber ich persönlich hätte da Bedenken das irgendwann nichts mehr zum "Gürtel enger schnallen" da ist.....
Beste Grüße
Jakob


biolix antwortet um 27-12-2017 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Bravo riiiitsch sehe ich auch so.. gesamt Produktionskosten sind sicher um 40-50,% gestiegen seit den 90 den... Gibt sicher Zahlen...

Man bedenke nur die Maschinenkosten ( Traktore ) Energie...

LG biolix


FraFra antwortet um 27-12-2017 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
ich gebe da jakob durchaus recht wenn auch nicht in alen punkten

alleine die menge an milchpulver die rumliegt und um niemand will damit zumindest die produktionskosten gedeckt sind...


in dänemark könnt ihr richtig gas geben

da kannst einen 1100er stall haben mit 1000 ha den hat die gläubigerbank gekauft um 18 mille
passiva 27millionen euro

und noch so manch weiterer großbetrieb...

guten rutsch!!


Panter antwortet um 27-12-2017 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
hallo liebe milchpreismacher!

ich mach seit dem vorjahr vollkostenrechnung. vom ergebnis (gewinn, sofern erwirtschaftet) werden dan 25% zusätzliche privatentnahme gemacht. 25% kommen zu den rücklagen und 50% werden investiert (Maschninen, Gebäude, Futter, Lgh....) so hamas in da schule gelernt. wenns das nicht gibt bekommen die kalenderbringer (lgh. maschinenhandel. versicherungen, HV usw) einen wendenden händedruck an der türschnalle. oh sorry. den BB und andere nicht einkommenbringende org. (MR, ARGE, UGs.) sind schon gekündigt und kommen nimmer ins haus.

wenn der preis runter geht kauf i nix.

wenn das alle machen kümmern sich andere um eine preissteigerung.
mfg


Flottes_Bienchen antwortet um 27-12-2017 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis 2018
Es gibt genug Betriebe, die ohne MR ihren Arbeitsaufwand nicht abdecken können. Und ohne Versicherung........?


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