Schnapsidee SVB Stundung

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agrartechniker 25-07-2016 08:55 - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Das ist keine Dauerlösung,Wie Herr Gotfried schreibt Optieren ,Habe ich mir ausrechnen lassen.Bei Unfall,Kranken kein ersparniss nur bei Pensionsbeitrag .Später wenigerPension!
Einkommen der letzten 5 jahre rückgängig aber Einheitswerterhöhung warum?
Bei mir wurde vor 5 Jahren Bodenschätzung gemacht 20% erhöhung, wurde mir bei der
neuen Einheitswertberechnung nicht angerechnet.Wo ist die Bauernvertretung?

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Vollmilch antwortet um 25-07-2016 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo!

Die Bauernvertretung (Kammer) hat ihren Sitz in den Bezirkshauptstädten. An die kannst du dich wenden.

Und wenn du mit deinem neuen EHW nicht zufrieden bist, einfach beeinspruchen.

LG Vollmilch

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josef.k29 antwortet um 25-07-2016 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo
Die SVB Beiträge gehören den Einkommen der Bauern angepasst.
Alle anderen machen es auch so. Wieso geht's es bei den Bauern nicht?
Das Motto vom BB. Heute machen wir mal gar nichts.
Wir machen sonst auch nichts.
und Morgen nehmen wir uns auch nichts vor.
Mfg.

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Vollmilch antwortet um 25-07-2016 14:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wer eine Anpassung der SVB - Beiträge ans Einkommen will, dem steht die Möglichkeit der Option offen.

LG Vollmilch


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gruberp antwortet um 25-07-2016 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Bauernvertretung BB ist zum ......., wann begreift ihr dass denn mal.
Realitätsverweigerer (So wie die mit der Willkommenskultur)

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gruberp antwortet um 25-07-2016 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Habe im Jänner Beschwerde gegen meinen neuen Einheitswert eingelegt, bist du narrisch, "De san Schnö" bis heute habn's nu nix gmacht, noch immer nicht Bearbeitet, aber mit Anfang nächsten Jahres soll er ja bei der SVB herangezogen werden.

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gruberp antwortet um 25-07-2016 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Muss ich die Schei... SVB Beitrags Aussetzung und dann wieder Rückzahlung akzeptieren, das will ich ja gar nicht!!!!!
Sollen sie sich den Sch... doch heuer in den Allerwertesten stecken, und dann 2019 wieder herausziehen!!

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agrartechniker antwortet um 25-07-2016 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Habe mir ausrechnen lassen ,SVB Beitrag wird nur in der Pensionsvorschreibung weniger
das heisst später weniger Pension.Aufwand in der Einnahme.- Ausgabenrechnung zuviel.
Nur schönrederei unserer Vertretung. Bist du auch ein solcher LG Vollmilch.

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Vollmilch antwortet um 25-07-2016 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Der Betrag für die Pension ist aber der größte Anteil des SVB -Beitrages.
Klar wird dann die Pension später dadurch kleiner oder hast du geglaubt, du kannst weniger einzahlen und später das gleiche bekommen.
Der Aufwand in der Einnahmen/Ausgabenrechnung ist dir zu hoch? Na dann bleibt dir wirklich nichts anderes übrig, als die SVB Verschreibung so zu akzeptieren, wie sie ist. Dann hast du ausreichend Pension und keinen Aufwand.

Und nein, ich bin kein "Bauernvertreter".

LG Vollmilch

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179781 antwortet um 25-07-2016 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das was Vollmilch schreibt ist genau der Punkt. Wenn man hohe SVB Beiträge einzahlt, hat man einmal Anspruch auf eine entsprechend hohe Pension. Wenn man weniger einzahlen möchte, gibt es Möglichkeiten dazu und das führt dann aber auch zu einem niedrigeren Pensionsanspruch.
Deshalb ist das herumwerkeln an SVB oder EHW auch keine Lösungsmöglichkeit für die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft.
Was wir dringend bräuchten wäre eine europäische Landwirtschaftspolitik, die sich an den europäischen Gegebenheiten und Absatzmöglichkeiten orientiert. Aber das kommt so schnell nicht, weil wir müssen ja \"die Welternährung sichern\".

Gottfried

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5008 antwortet um 25-07-2016 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was bringt einem viel in die pension ein zu zahlen und wenn man dann in pension geht kein geld mehr da ist, weil es anderwertig verschissen wurde?

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kst antwortet um 26-07-2016 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Diesen Satz höre ich schon seit die Bauernpension eingeführt wurde. Und an deiner Wortwahl kann man dein Niveau erkennen.


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josef6330 antwortet um 26-07-2016 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine Stundung der Beiträge ist vor allem aus Sicht des politischen Klassenkampfes nicht sinnvoll, denn die Gewerkschafter würden das im Ansatz bereits "in der Luft zerreißen".
Viel sinnvoller wäre es einmal darüber zu diskutieren, ob endlich einmal die automatische Beitragserhöhung abgestellt wird. Es wurde nämlich (was viele gar nicht wissen !) bei Einführung der bäuerlichen Sozialversicherung gesetzlich verankert, dass die Beitragssätze jährlich erhöht werden. Diese sogenannte "Aufwertungszahl" orientiert sich an den Erwerbseinkommen der unselbständig Erwerbstätigen und beträgt für 2016 allein 2,4 %.
Da es in der Landwirtschaft keine kollektivvertragliche jährliche Einkommenssteigerung gibt, sondern im letzten Jahrzehnt sogar permanente Einkommensverluste, müsste aus diesem Titel heraus eine Kürzung der Beiträge erklärbar sein (auch für ÖBB-Betriebsrat Hebenstreit !!!). Aber leider sind von unseren Hebesätzen ja auch die Bauernkammern finanziert, und wieso sollten die Funktionäre dort aktiv an der Senkung ihrer Finanzgrundlage arbeiten. Bauernvertreter im eigentlichen Sinn sind das ja vielfach ohnehin nicht, wenn man davon absieht, dass sie selbst Bauern sind und sich damit gut vertreten.

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G007 antwortet um 26-07-2016 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@josef6360
"dass sie selbst Bauern sind und sich damit gut vertreten"
Die wirklich in der Interessensvertretung was zu sagen haben, für denen ist das Einkommen aus der Landwirtschaft (sofern es ja eh nicht Pensionisten sind) nur ein Taschengeld. Die sind alle entweder bei der Kammer, SVB, LFI, Genossenschaft, Raiffeisen, Parlament oder sonst wo anspeindelt!
Wer will sich da schon den Ast absägen auf dem er sitzt?

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thomas.t3 antwortet um 26-07-2016 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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G007

Genau das ist unser Problem. Ebenso bei den Sozialversicherungen, 19 verschiedene Krankenversicherungsträger und 5 verschieden Pensionsversicherungsträger.
Da sollte mal rationalisiert und fusioniert werden, wäre eine Menge an Bürokratenwahn-(Ordner) einzusparen.
Vl würde mal dann, den Bezahlern eine anständige Pension überbleiben.

Will ja gar nicht wissen, wie viele Millionen ihnen überbleiben von den Leuten die vor der Pension wegsterben, geschweige welcher die vl nach ein paar Jahren in der Pension sterben, aber ihr Leben lang fleißig einbezahlt haben...
Da sollten sie mindestens hergehen, das Durchschnittsalter der Österreicher nehmen und die fehlenden Jahre dorthin der angehörigen Familie rück-ausbezahlen..
Verdienen sich eh eine goldene Nase...




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G007 antwortet um 26-07-2016 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Thomas.t3
Krankenkassen zusammenlegen wird niemals passieren, da könnten ja eine Bauernfunktionäre ihren Goldesel verlieren.
Da geht Eigennutz vor Gemeinwohl!!

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yamahafzr antwortet um 26-07-2016 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Leute vor der Pension sterben, oder nach ein paar Jahre in der Pension sterben ist ja ins Pensionsystem eingeplant. Ohne dem würde das System gar nicht funktioniren

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thomas.t3 antwortet um 26-07-2016 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Jein denke ich mal, in diesem System stecken bestimmt viele schwindelerregend hohe "Menagergehälter" auch, für die wiederum Geld da ist... (bei den gewissen Führungspositionen)

Die Personen welche leider (aus welchem Grund auch immer) von der Pension nicht viel hatten, mussten dafür viel arbeiten und zahlen, dass danach die Pensionsversicherung es einfach in ihrem Sack stecken lassen darf, finde ich nicht ok.
Wohl eher sollte die Familie auf dieses Geld Anspruch haben, wo es ja auch herkam...
Sowas spielt es natürlich nicht, ist mir auch klar, fair wäre es halt.



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mfj antwortet um 27-07-2016 07:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung

Es ist auf alle Fälle keine Schnapsidee.
SVB Beiträge stunden oder erlassen bedeutet Senkung der Betriebsausgaben. Wer es nicht kapieren will, kann es ja der SVB "vorstrecken".

Ihr diskutiert hier "Kraut und Rüben" ohne auch nur einen Funken einer eigenen Idee - dabei aber natürlich der Neid auf andere und besserverdienende Manager...und natürlich die Bauernvertretung.
Frage mich immer nur, warum ihr angeblich so klugen Köpfe immer noch im Forum sitzt, statt auf den Kammern, der Landtage, der Nationalratsposten oder EU Abgeordnetensessel.

Ihr seid zu schüchtern - oder ?





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thomas.t3 antwortet um 27-07-2016 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Neid? Warum? Weil ich dieses Geld den Leuten gönne denen es zusteht und es bezahlt haben? Und nicht irgend einen der vl noch einen 2ten oder 3ten Porsche in der Garage braucht.

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G007 antwortet um 27-07-2016 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj
Ganz einfach zu erklären!

Menschen die eine eigene Meinung haben und von Anfang an nicht immer 100%ig systemtreu agieren, haben niemals eine Chance in eine Position zu kommen, wo wirklich Entscheidungen getroffen werden.
Es ist auch nicht jedermanns Sache jahrzehntelang eine Schleimspur zu ziehen und den vielen Nonsens, der aus der Politik kommt, auch noch mit zu tragen.
Und in der Politik hat sich ein Netzwerk von Lobbyisten eingenistet, dass diese Interessen wichtiger sind als die der Bauern. Wer mit diesen Interessen nicht konform geht, wird ein Leben lang Wasserträger bleiben.
Schau Dir einmal genau alle Funktionsträger in der Agrarszene an, dann werden Dir schon einige Eigenheiten auffallen, ob Kammer, BB, Politik, LFI, SVB, AMA Positionen, Raiffeisen, Genossenschaften, Waldverbände, MR, Jungbauern und so weiter, da wird überall die gleiche Suppe gekocht, da haben kritische Menschen überhaupt keine Chance.
Da geht es um viele Gelder die eigentlich für die Bauern da sind, werden hier hin und hergeschoben!!!
Ohne die Millionen Fördergelder würde es etliche der oben genannte Organisationen nicht geben und da kritische Personen mit Hausverstand hinzusetzen, niemals wird sowas passieren!!
Wer an der (Agrar) Politik der letzten Zeit was Gutes findet, dem ist nicht zu helfen.
Und so einen Schwachsinn auch noch in der Öffentlichkeit zu vertreten, dass ist der Grund, warum die Qualität der Interessensvertreter immer schlechter wird.

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Juglans antwortet um 27-07-2016 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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G007: Genau so ist es. und als Randnotiz sei noch angemerkt daß es klugen Köpfen schlicht und einfach zu dumm ist sich mit den in der Vertretung herumschwirrenden Leuchten abzugeben und Sie deshalb darauf verzichten sich selbst einzubringen.
mfg


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kst antwortet um 27-07-2016 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn es den klugen Köpfen einfach zu dumm ist sich mit den in der Vertretung
herumschwirrenden Leuchten
abzugeben und sie deshalb verzichten sich selbst einzubringen,
dann sollten sie so gescheit sein und wissen, dass es von wenig Niveau zeigt, wenn hier nur polemisch kritisiert wird, Personen beschimpft werden und sie selbst nicht das geringste beitragen, auch nur irgendetwas zu verbessern.

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2472660 antwortet um 27-07-2016 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es wäre keine schnapsidee, wenn das nicht zurückgezahlt werden muss (vielleicht werden die rückzahlungsmodalidäten ja erst verhandelt...........)

wenn es wirklich nur eine art kredit ist, dann ist das absolut entbehrlich (besonders das ganze thrater rundherum, besonders die mediale ausschlachtung.

..... und wenn als einziges argument, wenn jemand die sinnhaftigkeit dieser geschichte hinterfragt, nur mehr übrig bleibt, dass man sich selbst in die vertretung wählen lassen und es besser machen soll, dann sagt das eh alles....das geht bei jedem noch so großen blödsinn!


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mfj antwortet um 27-07-2016 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dann lernt Geschichte Jungs !

Bauernkriege, Bauernaufstände sind in der Geschichte so ewig lang wie euer Gejammer.
Der Bauernschaft ging es fast nie richtig gut, warum das so ist - wäre die viel interessantere Frage.

Daran ist aber weder die Bauernvertretung schuld, noch irgendein Funktionär mit Porsche in der Garage.

Was ihr macht sind dumpfe Parolen ausbreiten und Zeit vergeuden - bringt Lösungsvorschläge für eine Agrarpolitik.

Ein guter Vorschlag - und ihr landet beim Rupprechter im Büro...das verspreche ich euch.

Aber er muss gut sein, und vorallem umsetzbar.
Also aufgeht´s ihr klugen Köpfe - wo alles wißt und Problemlösungen als Schnapsidee bezeichnen.
Macht Vorschläge !!

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eklips antwortet um 27-07-2016 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es passt ja wieder wie die Faust aufs Auge: Kreisky antwortete, nachdem er argumentativ in Notstand geraten war auf eine kritische Journalistenfrage flapsig mit "Lernen sie Geschichte, Herr Reporter!" Dieser Reporter - selbst Parteimitglied, war aber geschichtlich sehr bewandert und absolut nicht im Unrecht. Er musste nur dafür büßen, dass er den nicht mehr ganz gesunden Sonnenkönig vor laufender Kamera in die Defensive gebracht hatte und "Lernen sie Geschichte" wurde zum geflügelten Wort.
Deswegen wird man, wenn man in der Lage ist, sinnerfassend zu lesen und Geschichte gelernt hat, die Aufforderung "Lernen sie Geschichte" nicht leichtfertig verwenden.

Warum man im Büro von Rupprechter auf Vorschläge aus dem Forum wartet und der Gutachter um solche losgeschickt wurde, ist mir übrigens ein Rätsel. Herrscht dort Ratlosigkeit?

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179781 antwortet um 27-07-2016 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Lieber mfj, bevor du uns ständig belehrst, lerne bitte selbst einmal grundlegende Dinge:
Die SVB Beiträge sind keine Betriebsausgaben, wie du es gemeint hast. Die zahlt der Bauer für sich privat ein. Ist zwar nur eine andere Benennung für einen Ausgabenposten, aber es gehört zum Grundverständnis in betriebswirtschaftlichen Dingen. Und dass gerade du als kluger Kopf die besagte Massnahme in Ordnung findest ist mir völlig unverständlich.

Gottfried

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thomas.t3 antwortet um 27-07-2016 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Bitte mfj....

Glaubst wirklich, dass die richtige Agrarpolitik mache wollen? Damit nur ein paar ihrer Wähler, die eigendlich die Minderheit sind, ein gutes Geld verdienen? Dass der Rest von der Bevölkerung und somit der Großteil ihrer Wähler mehr führ Nahrung ausgeben muss?
Neee, oder kaufst sowas ihnen ab?
Dann bist echt eine süßer Bub!

Mein Vorschlag:
Alle Bauern in der Eu und welche in die Eu liefern wollen, müssen Bio sein.
Wir haben kein Problem mehr mit Überschüße, für uns all Bauern ist dann weniger zugleich mehr.
Und gewisse Anschuldigungen mit teilweise auch vorurteilen, brauchen wir uns nicht mehr vorwerfen lassen.
Kann nur gut sein für uns.

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2472660 antwortet um 27-07-2016 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
das grundübel der eu-agrarpolitik und zum teil auch die ursache der schlechten wirtschaftlichen lage der lw ist die flächenbindung (fast) aller direktzahlungen und förderungen. es bewirkt eine rasante aufwertung von grund und boden (pacht und kauf) und einen rationalisierungsschub, weil der faktor arbeit(skraft) so gut wie nicht berücksichtigt wird.
da gäbs mm. agrarpolitischen handlungsbedarf-meine vorschlag!!
* dauerhafte verringerung von sv-beiträgen für landw. arbeit
* einbindung von arbeitskräftebesatz ins system der ausgleichszahlungen
* -dafür senkung der flächenbezogenheit derer
* verringerung der bürokratischen hürden für die beschäftigung von arbeitnehmern
* stärkerer anreiz zu ökologischen bewirtschaftungsformen (weniger produktion-höherer arbeitsbedarf)
* senkung des bürokratischen aufwandes von direktvermarktern (registrierkasse, kugelschuss auf weide,...)
* bedarfsangepasste mengensteuerung der landw. leitprodukte (zb. milch, fleisch)

das reicht eh für eine legislaturperoide....

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Muuh antwortet um 27-07-2016 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Damit beschäftigen sich auch Agrarjournalisten: Soforthilfe oder doch Almosen

Während sich Österreichs Bauernvertreter in den nächsten Wochen in den Urlaub zurückziehen, bleibt das agrarpolitische Resümee der vergangenen Monate mehr als dürr. Ein ernüchternder Kommentar von BERNHARD WEBER mit einer Prise Polemik.

Sommerzeit ist Erntezeit, allen voran für Bauern. Witterungsbedingt drohten bis dato keine größeren Ausfälle, weder auf den Feldern im Ackerland noch auf den Wiesen im Grünland. Wirklich magere Ergebnisse werden heuer nach Spätfrost und Schneedruck im Frühjahr vermutlich nur die Obst- und Weinbauern einfahren.
Dennoch stehen viele Landwirte stehen in vielen Bereichen mit dem Rücken zur Wand. Viele kämpfen mit volatilen, oft immer tieferen Preisen; mit Ackerkulturen, aber auch mit Schweinehaltung. Der Milchpreis ist seit Abschaffung der Milchquote auf Talfahrt, dazu kommen Wetterrisiken wie Hagel oder Starkregen. Noch ausgeblieben sind heuer die Hitze und anhaltende Trockenheit.
Vor allem konventionell wirtschaftende Betriebe zieht die Preisspirale für herkömmliche „Commodities“, wie ihre Produkte im Managerjargon gerne genannt werden, zunehmend den Acker- oder Stallboden unter den Füßen weg. Die vergangenen Jahre brachten den Landwirten stets Einkommenseinbußen im mittleren einstelligen Prozentbereich.
Dazu kommt: zwei von drei Bauern bewirtschaften ihre Höfe längst im Nebenerwerb. Arbeitstechnisch fühlen sie sich damit oft „am Limit“. Eine der interessantesten Umfragen dazu lieferte 2014 die KeyQuest-Marktforschung. Diese wurde – nicht nur weil im Auftrag der Grünen Bäuerinnen und Bauern erhoben – von der Agrarpolitik konsequent negiert. Anders als von Agrarpolitikern und -funktionären für ihre Klientel gefordert, wollen nämlich die wenigsten Bauern eine „nachhaltige Intensivierung“ mit noch mehr Wachstum auf der Basis von AIK-Krediten.
Bloß bescheidene 16 Prozent der 500 Befragten gaben an, „mit unserem Betrieb konsequent auf Wachstum zu setzen“. Zwei von drei (68 %) dagegen wollen einfach nur “den gegenwärtigen Stand halten“. Der Rest (16 P%) setzt darauf, die Arbeit am Hof „in den nächsten Jahren einzuschränken oder gar aufzugeben.“
Ihre Wünsche blieben weitgehend ungehört. Derweil arbeiten die Agrarvertreter nämlich unbeirrt an der breiten Masse der heimischen Bauern vorbei und vertreten in Vielem eher die Anliegen einer kleinen, wenn auch nicht unbedeutenden Gruppe innerhalb des Bauernstandes, die frei nach dem Motto „ich will um alles in der Welt wachsen“ agiert. Und vertreten dabei oft die Meinung: Um den Absatz der Produkte sollen sich andere kümmern, ich will nur produzieren.
Mittlerweile hat Österreichs „Ökosoziale Agrarpolitik“, wie Ende der 1980er Jahren von Josef Riegler propagiert und seither von seinen Nachfolgern und deren Mitstreitern im Bauernbund und der Landwirtschaftskammer ohne viel Kopfzerbrechen nachgebetet, wieder jenes fördertechnische Instrumentarium ausgepackt, das man einst in den Geräteschuppen der Agrarbürokratie verbannt wollte: die Gießkanne.
Statt mit Feindüsentechnik versucht man neuerdings wieder, mittels Grobverteiler beim Verteilen finanzieller Unterstützungen allfälligen Problemen zu Leibe zu Rücken. Für neue Ideen, gar quergedachte Vorschläge, sind die Agrarpolitiker nicht mehr zu haben. Beispiele gefällig?
Die vorhersehbare Milchpreismisere versuchte man im Herbst vergangenen Jahres mit dem Loseisen einer „EU-Soforthilfe“ zu begegnen. Letztlich gab es trotz großer Erwartungen „nur“ 7 Millionen Euro aus Brüssel, die neun Monate später (was für eine schwere Geburt) und aus dem nationalen Budget verdoppelt nun an die Milchbauern ausbezahlt wurde. 54 Euro gab es pro Betrieb, dazu 3,34 Euro je Kuh ab sechs Tieren.
Ein typischer Milchbauer mit 18 Kühen erhielt so aufgerundet 130 Euro. Soforthilfe oder doch nur ein Almosen? Dafür gibt’s im Lagerhaus immerhin zwei Zitzenbecher oder einen Nachrüstsatz Zitzengummis. Ähnliche Summen erhielten auch Schweinebauern. Auch diese lockt das Lagerhaus mit Angeboten.
Weit mehr Geld, nämlich 1.500 bis 2.000 Euro je Betrieb, soll der jüngste Vorschlag aus dem Bauernbund (und vom Landwirtschaftsminister ohne viel darüber Nachzudenken aufgegriffen) bringen. Nämlich den von der steigenden Absatzkrise betroffenen Milchbauern einen Quartalsbetrag der Sozialversicherung zu erlassen. Und weil auch andere Sparten unter schlechten Commodity-Preisen leiden würden - vor allem aber weil ein Ausheben allein der Milchbauernkonten bürokratietechnisch nicht möglich sei - sollen mit dem Sozialversicherungsrabatt in Höhe von 170 Millionen Euro gleich alle Agrarbetrieben im Land bezuschusst werden. Nicht wenige Ackerbauern oder Forstwirte waren erstaunt, als Rupprechter & Co dies jüngst als Lösung ihres „Milchdialoges“ präsentierten. Damit hatten nicht einmal sie gerechnet…
Dass dieser Griff in die Kranken- und Pensionskassa der Bauern gerade in Zeiten eines explodierenden Staatsbudgets ein fragwürdiges Präjudiz auch für andere Berufsgruppen sein könnte liegt auf der Hand. Und weil offenbar mit niemandem abgesprochen nun nicht nur rote Gewerkschafter, sondern auch tiefschwarze Unternehmer, Selbständige - einfach viele Bürger im Land - erzürnt sind war absehbar. Auch fühlen sich Milchbauern bereits an den Stammtischen zu Unrecht kritisiert: Gerade mal ein Drittel der Summe ginge Fall des Falles an sie. Weil aber als unausgegorene Forderung kommuniziert, gilt die "Milchlösung" gemeinhin als mit 170 Millionen Euro (plus 50 Millionen für Molkereien und Marketing) dotiert und die Milchbauern als die vermeintlich alleinigen Nutznießer.
Abgesehen davon ist mit der Auszahlung dieser Geld-Tranche noch kein einziges Strukturproblem gerade der Milchwirtschaft gelöst. „Bei Überproduktion sinkt der Preis. Was ist daran so schwer zu verstehen?“, kommentierte bereits Wochen davor etwa der „Presse“-Wirtschaftsjournalist Josef Urschitz. Und warf der Milchpolitik wiederholt „marktferne Denkungsart“ vor. Das diesem auch in anderen Bereichen wiederkehrenden Argument kaum zu widersprechen ist, reizt die Agrarpolitiker, nicht jedoch deren Gestaltungswillen.
Manchmal wäre auch die Einsicht angebracht, Fehler einzugestehen. Ein solcher war wohl die ersatzlose Streichung der Mutterkuhförderung vor zwei Jahre. Einst als gezielte Maßnahme gegen noch mehr Milch am Markt eingeführt, wurde diese knapp vor dem Quoten-Aus wieder gekappt. Ein ähnlicher Neustart, weitere konkrete Vorschläge, um den Milchmarkt wieder ins Lot zu bringen, wäre angebracht. Den Blick darauf verstellt aber das Schielen auf die großtropfige Fördergeld-Gießkanne.
Diese soll, geht es nach dem Präsident der Landwirtschaftskammern, Hermann Schultes, so rasch wie möglich auch mit steuerlich begünstigtem Agrardiesel gefüllt werden. Im europäischen Vergleich zahlen die Bauern hierzulande für ihren Treibstoff einen besonders hohen Steueranteil. Ein Nachteil, herausgepickt nach dem Rosinenprinzip, der nicht nur das Zehn-Jahres-Ölpreistief negiert, sondern die Landwirtschaft allgemein in einen prekären Argumentationsnotstand bringt.
Schon Rieglers „Ökosoziale Agrarpolitik“ basiert auf der Säule Energiewende, weg vom alles beherrschenden Diktat der fossilen Energieträger. Nicht nur der neue Generalsekretär der LK Österreich, Josef Plank, predigte seit langem – früher als Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich, seit 2015 als Chef des Österreichischen Biomasseverbandes - den Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe und nachhaltiger Energieträger. Weil all diese Anliegen prinzipiell vernünftig argumentiert, begegnen auch Herr und Frau Österreicher diesem Wirtschaftszweig, von dem gerade Landwirte profitieren - trotz steigender Energiekosten durch Windkraft oder Biogas - mit Wohlwollen.
Dass der oberste Bauernvertreter im Lande, assistiert auch von Agrar- und Umweltpolitikern der eigenen Gesinnungsgemeinschaft, nun aber Steuervorteile für fossilen Traktorsprit fordert, ist einfach nur kurzsichtige Klientelpolitik, die kaum schlüssig argumentierbar ist. Auch hier mit der sprichwörtlichen Gießkanne als Verteiler: als Hauptprofiteure gelten Großbetriebe mit viel Flächen und Maschinen in Gunstlagen im Osten Österreichs. Die Nebenerwerbsbauern im Mühlviertel oder im hintersten Pinzgau zählen kaum dazu.
Auch mit anderen populistischen Forderungen gibt es derzeit keinen Blumentopf zu gewinnen. Das rasche Ende des Russland-Embargo? Nicht nur Polen und das Baltikum werden da kaum mitgehen, nachdem Präsident Putin nun auch wieder Raketen in Kaliningrad stationieren will. Exportoffensiven mit Agrarprodukten in alle Welt, am besten mit einer Österreich-Marke? Schön wär’s. Österreichs Molkereien glauben, dafür genügt schon das AMA-Gütesiegel am eingeschweißten Käseeck. Um Schweinefleisch in größeren Mengen nach China zu liefern laufen seit zwei Jahren Audits ohne absehbares Ende. Und selbst für Großkunden von Zuchtvieh ist es hierzulande nicht immer leicht, an die gewünschten Tiere zu kommen, wie derzeit türkische Interessenten auf Österreich-Einkaufstour erleben müssen.
Dass sich Österreichs Agrarpolitiker mit dem 170 Millionen Euro-Rabatt-Paket in voller Höhe nun in die Sommerpause retten, gilt angesichts des Wiederstandes nicht nur beim Koalitionspartner SPÖ, sondern auch innerhalb der ÖVP eher als ausgeschlossen. Zu vollmundig hat der Landwirtschaftsminister den Vorschlag von Bauernbund-Chef Jakob Auer übernommen und ungeprüft hinausposaunt.
Nun wird wohl wieder zurückgerudert werden müssen: vom Landwirtschaftsminister, der sichtlich mehr Gefallen an den Repräsentationsaufgaben seines Ministeriums hat als alle seine Vorgänger; vom Kammerpräsidenten, der mit seinen Forderungen immer öfter sein alleiniges Dogma bedient; vom Bauernbundpräsidenten, der als Langzeit-Parlamentarier listig noch ein, zwei Ernten auf seinen Hof bringen will, dabei aber die Regelung der Hofnachfolge vernachlässigt.
Epilog:
Beim diesjährigen „Bauerntag“ auf der Wieselburger Messe beschwor Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll ganz im Stil der Kronenzeitung den Bauernstand als „Bewahrer der Schöpfung" und "üter des Erbes ihrer Ahnen, das „für die nächsten Jahrtausende bewahrt werden müsse.“ Daraufhin schallte es vom Podium durch das Festzelt: „Erwin Pröll ist der einzige Politiker dieser Republik mit bäuerlichem Hausverstand.“
Auch Rupprechter und Schultes haben das gehört: sie standen daneben. Schultes rechts, Rupprechter links.

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G007 antwortet um 27-07-2016 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj
Wem willst Du was versprechen?
Nur in Nordkorea ist es verboten die herrschende Kaste zu kritisieren, will der BB solche Zustände? Sowie eine Konkurrenz den Markt belebt, gehört eine Opposition in die Politik,
Zig tausende sind mit der jetzigen Politik unzufrieden, sollen alle jetzt in die Politik gehen?
Die Politiker wurden zum regieren gewählt, wer nicht kann oder unfähig ist soll zurück treten, Nachfolger sind noch genügend vorhanden!!
Jetzt zur Agrarpolitik, was da in Brüssel abgeht ist am Beispiel Milch ist eine vorsätzliche oder besser gesagt eine böswillige Zerstörung jeglicher ländlicher Strukturen in Europa. Was da zerstört wird ist nie mehr herzustellen, viele Landstriche werden veröden, vor allen die ökologisch wertvollen, stirbt der Bauer - stirbt das Land.
Da sind 1000de Lobbyisten in Brüssel am Werk wo die Interessen der bäuerl. Landwirtschaft nicht einmal diskutiert werden. Das man Strukturen in den abgelegenen Gebieten trotz ständiger Weiterentwicklung, die es immer gegeben hat, nicht erhalten kann oder will, manifestiert den Schwachsinn der Brüssel herrscht. Großmann- und Zerstörungssucht pur.

Andererseits werden Milliarden für die ländl. Entwicklung ausgegeben, wo nach Insiderinformationen ca. 70 % des Geldes für Projektentwicklungen, Planungen, Steuerungen, Evaluierungen oder sonstige Verschwendungen verbraucht wird (Transparensdatenbank gewährt einen kleinen Einblick in die Geldverschwendung).

Da werden Milliarden, die den Bauern zugerechnet werden und ihnen auch zu stehen in nicht nachvollziehbare Kanäle geleitet. Mit einen Bruchteil der aufgewendeten Gelder direkt zum Bauern könnte man 100 mal mehr erreichen.
Nur ein Beispiel von vielen anderen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Mitgliedsländer mit solchen Schweinereien einverstanden sind, da könnte der Rupprechter Allianzen bilden mit anderen Ländern die auch so denken und zumindest dagegen Stimmung machen.
Wenn es so weiter geht wird es einen großen Klescher machen und die EU wird's zerbröseln.
Der Minister ist halt im großen Spiel auch nur eine "Pfeife" und von der Köstinger hört und sieht man auch nicht viel, in Vorwahlzeiten war sie mit Lederjacke, Gummistiefel und fein gestylt auf einem Foto, fast jeden Tag in den Medien zu finden!

TTIP nicht mehr Dein Thema?


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eklips antwortet um 27-07-2016 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@muuh
Wie weit muß der Karren schon im Dreck stecken, dass ein Chefredakteur der Agrapolitik eine derartige Gnackwatschn verpasst, obwohl die eigene Gattin Pressesprechererin des Ministers ist?
Ich bin sicher, mfj wird es uns gutachterlich erklären



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leo.b1 antwortet um 27-07-2016 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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G007 antwortet um 27-07-2016 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@all
Die Verantwortlichen in der Agrarpolitik sind mich sich selbst so beschäftigt, das für die Aufgaben für die sie eigentlich gewählt wurden, keine Zeit und auch kein Interesse daran.

Sie müssen als Lobbyisten für gute Rahmenbedingungen für denen arbeiten, wo sie die vielen Pfründe und Nebenjobs haben.
Und noch eins, wer kann schon bis zu 10 Nebenjobs zur Zufriedenheit aller ausführen??
Anscheinend sind sie mit der Interessensvertretung so schlecht ausgelastet, dass sie sich um sich um weitere Aufgaben um sehen müssen?
Auf kurz oder lang wird sich so eine Politik selbst erledigen, wahrscheinlich ist in der Landwirtschaft noch zu wenig zerstört worden!

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kst antwortet um 27-07-2016 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
179781 SVB Beiträge werden bei buchfühtenden Betrieben in der 6 er Kontoklasse als Betriebsausgabe gebucht. Auch für pauschalierte Betriebe ist es eine den Gewinn vermindernde Ausgabe.


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G007 antwortet um 27-07-2016 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Bei der Einkommensteuererklärung für pauschalierte Landwirte werden SVB Zahlungen bei
E1c unter 9830 gewinnmindernd eingetragen.

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179781 antwortet um 27-07-2016 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Weicht zwar vom Thema ab, aber das Forum gehört eh hauptsächlich zum herumgschaftln:
Die Buchführung für das FA weist einen Gewinn aus landwirtschaftlicher Tätigkeit aus (hoffentlich!) bei pauschalierten wird der geschätzt. Von diesem Betriebsgewinn kann u. a. die SVB Zahlung des/der Bewirtschafters abgezogen werden.
Es ist für den einzelnen am Ende egal, wie man es nennt, weil es eben Geld ist, das man ausgeben muss. Aber betriebswirtschaftlich richtig gesehen, ist die Sozialversicherung des Betriebsleiters dessen private Ausgabe. In der Einkommenssteuererklärung kommt das auch ganz klar zum Ausdruck. Da gibt es die Angabe der Einkünfte und hinterher ist, wie von G007 erwähnt die SVB als Abzugsposten möglich.


Gottfried



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kst antwortet um 27-07-2016 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
179781, weil so gern herumgschaftlst und alle belehrst: bei pauschalierten ldw. Betrieb en wird der Gewinn nicht geschätzt, sondern nach dem Einheitswert berechnet.

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Juglans antwortet um 27-07-2016 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
@kst: Weißt du was mein Beitrag ist? Ich optiere in der SV und bezahle dadurch anstatt 18000€uronen jährlich nur mehr 3000.
Und mit den ersparten 15000 kaufe ich für mich und meine Nachfolger Immobilien. Und je mehr von uns das machen umso eher werden die werten Damen und Herren Zertreter anfangen müssen nachzudenken.
mfg

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179781 antwortet um 27-07-2016 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
hast schon Recht, kst. Bei Pauschalierung wird der Gewinn berechnet und zwar nach einem Einheitswert, der in erster Linie auf einer Schätzung beruht. Also doch irgendwie ein Schätzwert.

Gottfried

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Vollmilch antwortet um 28-07-2016 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Wenn man mehrere Schätzwerte miteinander multipliziert, wird gleich eine "Berechnung" draus. ;-)

LG Vollmilch

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G007 antwortet um 28-07-2016 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Die Frage ist nur, ist die Berechnung richtig?

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enzi99 antwortet um 28-07-2016 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Wenn der EHW passt wird die Berechnung schon richtig sein....

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Vollmilch antwortet um 28-07-2016 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Die Berechnung ist ziemlich sicher richtig (kann man ja nachrechnen).
Die einzelnen Multiplikatoren sind Schätzwerte und damit ziemlich sicher falsch aber die besten, wahrscheinlichsten Werte, die vorhanden sind.

LG Vollmilch

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enzi99 antwortet um 28-07-2016 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Berechnung wird definitiv richtig sein - habe eigentlich das Ergebnis gemeint


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fgh antwortet um 28-07-2016 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Gottfried hat schon recht - die Gewinnermittlung basiert im Prinzip auf einer Schätzung

Etwas allgemein, unspezifisch und undifferenziert zu betrachten kann nie eine genaues Ergebnis liefern.

Abgesehen davon basiert ja der berechnete Einheitswert auf eine Schätzung.

Das sagt mitunter das Wort pauschal:

Bedeutungsübersicht
1. im Ganzen, ohne Spezifizierung o. Ä.
2. (bildungssprachlich) sehr allgemein [beurteilt], ohne näher zu differenzieren

Synonyme zu pauschal
•alles in allem, alles zusammen, im Ganzen, insgesamt, komplett, summa summarum, zusammen[genommen]; (schweizerisch) gesamthaft, total; (bildungssprachlich) in toto; (veraltend) im Gesamten; (veraltet) insgemein
•allgemein, en bloc, global, in Bausch und Bogen, nicht ins Detail gehend; (bildungssprachlich) undifferenziert, unspezifisch


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mfj antwortet um 28-07-2016 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung

Es ist sehr mühsam hier zu diskutieren, weil einfach Leute hier was behaupten ohne Fakten.
Und es sind immer die gleichen...

Sozialversicherung (Pflichtbeiträge), also Beiträge zur gesetzlichen Kranken-Unfall-und Pensionsversicherung sind Betriebsausgaben. Freiwillige Versicherungen sind Sonderausgaben.





 

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carver antwortet um 28-07-2016 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Auch wir haben im MK gelernt:
Betriebswirtschaftlich gesehen sind Sozialversicherungskosten Privatausgaben (für Betriebsführer und Anhang)
SV-Kosten für Beschäftigte sind Betriebsausgaben.

Aber vielleicht gab es ja in den letzten Jahren neue Erkenntnisse von Gutachtern und die BWL-Bücher wurden revidiert, was weiß man schon.

lg carver

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179781 antwortet um 28-07-2016 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Carver hat das richtig beschrieben. Es geht aus so zu erklären: Was wird von der SVB bezahlt, wenn der Versicherungsfall eintritt: Ausgaben für den/die Betriebsleiter, von Gesundheitskosten bis Pension. Also nichts, von dem der Betrieb etwas hat, sondern nur privates für die Bauersleut. Etwas anderes ist es mit Beschäftigten in der LW. Die sind ja dann bei der GGK angemeldet und deren Beiträge sind gleich Betriebsausgaben.

Gottfried

PS: Wer von denen, die hier mitschreiben gibt überhaupt eine Steuererklärung ab, und wer von dieser Gruppe auf Grund von qualifizierten Aufzeichnungen?

Gottfried

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G007 antwortet um 28-07-2016 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Die SVB bietet schon eine Stundung an!
 

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Vollmilch antwortet um 29-07-2016 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo!

Die SVB bietet schon immer eine Stundung an, wurde im Forum auch schon mehrfach erwähnt.
"Unsere" Agrarpolitiker wollen aber keine Stundung, sondern einen gänzlichen Erlass eines Beitrages. Wie diese Summe ersetzt werden soll, beziehungsweise was der Koalitionspartner und Sozialpartner dazu sagt, wurde beim Milchgipfel "vermutlich nicht bis ins kleinste Detail" abgesprochen.

Wir werden sehen, was dabei rauskommt, wer sich durchsetzt und welches "Gegengeschäft" gemacht werden muss.

Letztendlich zählen die Taten, nicht die Worte. Und daran sollten unsere Politiker dann auch gemessen werden.

LG Vollmilch

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G007 antwortet um 29-07-2016 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
@Vollmilch
Die Ankündigungspolitik unserer Vertreter ist eines der größten Probleme.
Alle Österreicher hören nur immer, da bekommen die Bauern 170 Millionen Euros, bei den Frostschäden 100 Millionen Euro, eine Hilfe für die Milchbauern hat es schon gegeben wobei unterm Strich eh nur ein Schmarrn herausgekommen ist, da baut sich eine sehr negative Stimmung den Bauern gegenüber auf, höre ich in letzter Zeit immer öfters.
1, Was dann wirklich herauskommt von den vielen Millionen ist sowie so fraglich.
Sollte dann tatsächlich ein Geldfluss sein, wird wieder elendslang hinausposaunt wie viel Millionen die Bauern bekommen.
Wahrscheinlich wird das Ganze ja eh noch x-Mal angekündigt, tatsächlich bekommen Bauern gar nichts, denn die Nutznießer dieser Millionen sind die Konsumenten, wer nämlich in Betriebswirtschaft aufgepasst hat, weiß das die Erlöse für die Produkte,dass die Bauern bekommen nur ein Taschengeld ist.
2. das der Koalitionspartner so reagiert liegt ja voll auf der Hand, der Stöger ist auch seinen Klientel verpflichtet und wer gönnt seinen politischen Gegner gerne einen Erfolg, noch dazu wen so dilettantisch vorgegangen wird.
Ein Wink für die Bauernbündler, zuerst alles fix machen und vertraglich absichern und dann gackern, wie die Henne beim Eier legen.
Professionalität schaut anders aus, es gleicht eher einer Bauernverarschung!

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Vollmilch antwortet um 29-07-2016 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Da hast du bei vielen Dingen recht. Die Politik und die Politiker sind aber eben auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Hier im Forum zum Beispiel wird doch auch immer schon "gegackert", bevor noch ein Ei in Sichtweite ist. Manchmal gibt es schon Aufregung, weil eine Überschrift falsch verstanden wurde ohne überhaupt nur den Text gelesen zu haben!

Ich befürchte, diese ungeliebte Ankündigungspolitik ist Teil des politischen Systems in dem wir leben und unter Umständen auch Mittel zum Zweck.

LG Vollmilch

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veti antwortet um 29-07-2016 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Wieso sind die Zahlungen an die SV Privatausgaben? Ich nehme doch an, dass man die in die Buchhaltung nimmt und von der Steuer absetzt....

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josef.k29 antwortet um 29-07-2016 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo
Ab wann soll man in der Buchführung gehen, wie hoch soll der EHW sein.
Habe ca. 13000. Denn neuen EHW Bescheid habe ich noch nicht bekommen.

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Vollmilch antwortet um 30-07-2016 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo veti!

Ich denke die SV - Beiträge werden erst in der Einkommenssteuererklärung von den Einkünften aus LW und FW abgezogen.

Hallo Josef.k29!
Das hängt von weiteren Faktoren ab.
Pauschal: wenn du nur "normalen" Ackerbau betreibst kann das sinnvoll sein und deine SV-beiträge senken. In den meisten anderen Fällen würde ich davon abraten eine Finanzbuchhaltung zu führen.
Eine eigene Buchhaltung als Grundlage für die Kostenrechnung ist immer zu empfehlen.

LG Vollmilch

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josef.k29 antwortet um 30-07-2016 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo
Haben eine Rindermast 80st
25st Schweine Selbstvermarktung Umsatz ca. 20.000 Euro
4ha Wald

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Vollmilch antwortet um 30-07-2016 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Hallo!

Da bin ich mir recht sicher, dass die Pauschalierung für dich ein guter Weg ist.

Kammer oder Steuerberater können dir die Vorteilhaftigkeit auch berechnen.

LG Vollmilch

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G007 antwortet um 30-07-2016 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Ich glaube hier haben keine Ahnung was Einnahmen/ Ausgabenrechner geschweige doppelte Buchhaltung bedeutet und welcher Aufwand dahinter steht.
Gelegentlich werde ich einige Knackpunkte aufzählen.
Bei 13.000.- Euro EW bleib bei der Pauschalierung.
Vielen sind im Nebenerwerb, hat auch seine Tücken.
Allein die Stromrechnung und der Dieseltank, die Ausgaben auseinander rechnen auf privat und betrieblich, da stehen schon viele an.
Lieber der SVB ein paar Netsch mehr geben als den Finanzamt, dem vom Finanzamt bekommst Du nie mehr etwas zurück!

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kst antwortet um 30-07-2016 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
G007, machst du Ein und Ausgabenrechnung oder doppelte Buchhaltung, anscheinend nicht, sonst könnrest du nicht schreiben, dass einige keine Ahnung haben welcher Aufwand dahintersteckt.
Mit einem Buchhaltungsprogramm monatlich maximal 2 Stunden für die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung und damit ist im Prinzip die doppelte Buchhaltung erledigt.

Was kann die Stromrechnung und Diesel Aufteilung für Probleme machen. Entweder einmal für den Strom eine prozentuelle Aufteilung machen oder Subzähler installieren und beim Diesel nur jedesmal aufschreiben wieviel l Diesel man privat tankt.
Mfg.kst

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G007 antwortet um 30-07-2016 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Anhand der Fragestellungen gehe ich davon aus, dass sich etliche in der ganzen Problematik nicht auskennen, habe nicht gesagt alle!!
Aufteilung machen ist schön gut, aber bei einer Steuerprüfung geht meistens nicht alles glatt über die Bühne.
Wir machen doppelte Buchhaltung, aber kenne auch viele Tücken gegenüber der pauschalierten Gewinnermittlung.

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thomas.t3 antwortet um 30-07-2016 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Und das schreibst du auf, wieviel Diesel du Privat brauchst, und verbuchst auch so? Kst

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kst antwortet um 01-08-2016 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
GOO7, ich schrieb, dass du geschrieben hast, dass einige keine Ahnung haben welcher Aufwand dahintersteckt. Ich habe nichts von "allen" geschrieben.

thomas.t3, wir tanken die Traktore und die Privatfahrzeuge an der Lagerhaustankstelle mit jeweils eigener Tankkarte.
Als wir eine eigene Hoftankstelle hatten wurde der Verbrauch des Privatautos aufgeschrieben.
Kann doch kein Problem sein

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Vollmilch antwortet um 01-08-2016 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Problem ist es keines aber ein Aufwand, der einem nicht sympathisch sein muss. Vor allem dann, wenn man das private Auto auch landwirtschaftlich nutzt.

LG Vollmilch

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kst antwortet um 01-08-2016 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schnapsidee SVB Stundung
Lieber Vollmilch, ich schatze sonst deine Beiträge sehr, aber wollen wir jetzt disskutieren ob ob Aufwände sympatisch sind?
Eines ist jedoch klar, bei Pauschalierung kommt immer ein Gewinn raus, bei der doppelten Buchhaltung kann auch ein Verlust dokumentiert werden.
Mvg.kst

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