hier geht die post ab.....

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Haa-Pee 29-03-2013 22:36 - E-Mail an User
hier geht die post ab.....
seit privatisierungsbeginn der österreichischen post halt ich aktien und im gegensatz zur telekom macht die post bis dato richtig freude!

selbst in der krise war die post nicht durch enorme kurzabstürze gezeichnet und diese abstürze zu nützen war eine enorme chance die mit glück sogar ziemlich genau zum historischen tief noch zu kaufe konnte,

im nachhinein bin ich froh darüber in die post investiert zu haben anstatt einen neuen milchvieh stall gebaut zu haben und unmengen an nächstes jahr wertlose lieferrechte investiert zu haben.

milchmädchenrechnung :

milchviehstall 350000 euro invest 365 tage arbeit auch nachts.

post ag um 350000 / 20 euro machte 17500 stück aktien.

stand aktuell kurs 33,60.-€ mal 17500 aktien = valuta wert 588000€

stand milchviehstall wertverlust nach dem ersten anscheissen der melktechnik ca 50 prozent= 175000€

jährliche dividende 1,6-1,8€/stk =31500€-25%kest =23625.-€ mit einem zeitaufwand zur jährlichen cafefahrt in die wiener stadthalle

einkommen milchvieh :ca 35000€ mit 3800 arbeitsstunden......


das war die historie für zukünftige entwicklungen kann natürlich keine prognose gegeben werden!

aber für mich eindeutig klar wo die post abgeht........


soamist2 antwortet um 29-03-2013 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hier geht die post ab.....
wenn jemand sich ehrlich erhofft, nach den offenbarungen der finanzwelt der letzten 5 jahre, mit wertpapieren wohlstand zu erlangen verdient er zumindest eines:

uneingeschränktes mitleid


Neuer antwortet um 30-03-2013 06:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@soamist

Und warum glaubst du das? Nur weil der durchschnittliche Kleinanleger bei jedem Hausse/Baisse - Zyklus wegen seiner mangelnden Kenntnisse und Nerven beschissen wird, heißt das noch lange nicht, dass sich nicht einige eine goldene Nase damit verdienen.

Es funktioniert doch meistens so:

Allgemeine Aufbruchstimmung in der Wirtschaft und an den Börsen - moderat steigende Kurse -->
Kurse steigen immer stärker, Übertreibung nach oben, der Kleinanleger kriegt Wind davon und steigt ein --> Es geht noch eine Weile gut und während gut informierte, erfahrene (Groß-)anleger schon wieder beginnen Wertpapiere abzustoßen und in sichere Anlageformen wie Immobilien zu gehen, bleibt der Kleinanleger dabei, es muss doch eh gleich wieder bergauf gehen. Und kurz vor der Talsohle kommt die Panik und der Frust --> Weg mit den Scheiß Aktien. lieber ein Sparbuch mit 0,5% Zinsen -- > und wer freut sich, dass er jetzt zu günstigen Konditionen wieder in die Achterbahn einsteigen darf...?

@ haapee: du hast aber nicht wirklich 350000 in die Post investiert??



G007 antwortet um 30-03-2013 07:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee
Paß nur auf dass dir das Geld nicht schneller als Du denken kannst, unter den Fingern zerrinnt.
und im nachhinein weiß man es natürlich immer wie es richtig ist.
Hast Du auch einen Screen für diese Transaktion?


sturmi antwortet um 30-03-2013 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gratuliere Haapee!
Ich wünsche dir auch gleich mein Beileid für zukünftige Verluste! ;-) Wer eine Spielermentalität hat ist sicherlich bei der Börse gut aufgehoben. Ich bevorzuge lieber eine ehrliche und anständige Arbeit um mein Einkommen zu erwirtschaften. Man wird zwar nicht reich, aber auch nicht arm und man kann jeden Tag seiner Familie ins Gesicht schauen!
MfG Sturmi



golfrabbit antwortet um 30-03-2013 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ganz unrecht hat der Haapee da nicht, auch ich habe als damaliger Mitarbeiter zu guten Konditionen Postaktien gekauft(wenn auch in anderen Dimensionen) und bin seither mit dem Ertrag zufrieden. Traurig nur daß gerade bei jedem Personalabbau die Aktie steigt - als Betroffener eine seltsame Konstellation.


tomsawyer antwortet um 30-03-2013 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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happee ich wünsch Dir alles Gute, daß alles so weitergeht wie Du planst.
Für mich wäre es viel zuviel Risiko,.
Ich hab Deine 2. Rechnungsvariante vom Milchviehstall durchgezogen und bin damit auch sehr zufrieden.
Jeder wie er will.


MF7600 antwortet um 30-03-2013 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee
aktien sind durch die flutung der märkte mit geld überbewertet, die realwirtschfliche lage wird da nicht widergespiegelt, da ist absolute vorsicht geboten.

reale werte/rohstoffe sind derzeit auch noch immer unterbewertet.
mit innovativer landw. produktion sind wesentlich bessere gewinne als mit aktien zu machen.

obwohl du natürlich auch recht hast dass in der landwirtschaft leider zum großteil nicht wirtschaftlich investiert wird.


fgh antwortet um 30-03-2013 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Haapee:
Leute wie du sind es dann, die bei Kursverlusten den Bankern an den Kragen wollen, weil sie ihr "angebliches" Vermögen verloren haben - der einzige Grund war aber nur die Gier nach mehr, da kann kein Banker was dafür.
Wenn man Aktien besitzt und den aktuellen Kurs als sein Besitz annimmt, läuft schon mal das erste falsch. Deine Aktien haben erst einen realen Wert wenn du sie um diesen Kurs verkauft hast, vorher hast du nur ein Luftschloss von dem du träumen kannst.
1. und zugleich wichtigste Regel beim Aktienhandel ist, nur Geld zu investieren, welches nicht weh tut, wenn es weg ist. - Hast du schon mal falsch gemacht, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass dir 350.000 € nicht weh tun, wenn sie weg sind.
Du hattest einfach Glück, du könntest jetzt auch im Wirtshaus beim Kartenspiel sitzen und sagen: "Ärgere dich nicht, soviel wie ich an einem Tag mit meinen Aktien verloren habe, wirst du dein ganzes Leben nicht beim Karten spielen verlieren."
Wobei ich nicht glaube, dass du 350.000 € in Aktien hast, ich glaube, dass das hier ein symbolisches Beispiel sein soll, dass man auch mit Nichtstun gut verdienen könnte.
Wenn man aber mit Aktien seinen Lebensunterhalt verdienen möchte wird man halt kurz über lang in so mancher Nacht nicht mehr schlafen können...


baerbauer antwortet um 30-03-2013 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gratulation haapee.
leider begünstigt das Ö steuersystem solche wertschöpfung.
wenn es wie bei jeder arbeit der jahresverdienst gerechnet werde würde, dann würde es anders ausssehen:
1) Kurswert 1.1 bzw. beim kauf
2) kurswert 31.1
dann abzüglich der Aufwendungen (bankspesen etc.)
= erlös
davon dann sv bezahlen und abziehen vom erlös
= zu versteuernder gewinn
>>> da würde bei deiner Rechnung die Rentabilität anders aussehen und diese wäre auch gerecht.



Christoph38 antwortet um 30-03-2013 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gratulation haapee, schade dass ich nicht auch bei der Post zugegriffen habe

Gratulation auch zum soliden Investment. Nur abgebrühte Zocker greifen noch zu Sparbüchern, wo man ala Zypern von einem Tag zum andern abgecasht wird. ;-)

Wünsche weiterhin schöne Kursgewinne.


179781 antwortet um 30-03-2013 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn man die Milchmädchenrechnung mit den negativen Vorzeichen, die am Kapitalmarkt zu sehen sind weiterrechnet, was geschieht dann?
Den schlimmsten Fall angenommen, es kommt zu einem Supergau und die Kartenhäuser der Finanzwelt stürzen in sich zusammen. Dann hat haapee viele Papierl herumliegen, die eigentlich nichts mehr wert sind. Und der tüchtige Bauer, der das selbe Geld in einen aufwendigen Stall gesteckt hat, weil er so sein Geld verdienen will sitzt auch auf seinen Produkten, weil die meistenLeute nur mehr das notwendigste kaufen können. Also auch eine Fehlinvestition.Wer war dann eigentlich gescheiter?

Gottfried

PS Ich gehöre nicht zu denen die aus lauter Pessimismus nichts mehr unternehmen.


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