Jetzt gehts den Bauern an den Kragen

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Mick antwortet um 12-08-2012 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Momentan feuert die SP√Ė via AK und Rotfunk (ORF) aus allen Rohren: Einheitswert, Einkommenssteuer, F√∂rderungen...Jeden Tag ein neuer Artikel und eine passende Debatte auf orf.at dazu.

Sollen sie ruhig, am besten alle F√∂rderungen abschaffen und von mir aus muss jeder buchf√ľhren und entsprechend Steuern zahlen (aber wirklich jeder und nicht wieder die aaarmen Kleinstbauern ausnehmen weil bei denen macht man dann ja Sommerurlaub). Dann bleiben halt statt derzeit 170.000 Bauern innerhalb ganz weniger Jahre vielleicht 10 bis 20.000 bauern in √Ė √ľber und die Konsumenten zahlen dann halt √ľber die Lebensmittelpreise. Weil billig importieren spielens mittlerweile auch nicht mehr, soviel ist einfach nicht mehr da, zumindest nicht jedes Jahr.

Das sind dann halt riesengroße Betriebe, aber offensichtlich ist das ja das Ziel der Roten: Großbauern.

Weiter zu schauen als zum Tellerrand schaffen diese Intelligenzler ja nicht. Haben ja nichtmal kapiert, dass LEADER keine Agrarsubventionen sind...

Und was sagen unsere Vertreter dazu? Keine Ahnung, sind wohl gerade die meisten auf Urlaub...


hardl1266 antwortet um 13-08-2012 06:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ mick.
Die schwarzen intelligenzler habens auch nicht geschaft das krarzustellen.


unicorn antwortet um 13-08-2012 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Sehen wir das doch mal positiv:
1. 150k Bauern weniger heißt auch ca. 200k Ex-Bauern/Innen, welche den Anderen Ihren Job weg nehmen, da Sie ja Arbeiten gewohnt sind. Damit gibt in den Städten mehr Arbeitslose, welche Ihnen ja dann auch mal auf den Kopf fallen werden.
2. Wenn ich mir meine Finanzen so ansehe, werde ich als Buchf√ľhrender sp√§ter auch weniger Steuern zahlen. Bin nur aus Bequemlichkeit in der Pauschalierung. Sollte ich irgendwann mal wachsen wollen, so kann ich das Wachstum auch noch von der Steuer absetzen.
3. Weniger Bauern hei√üt auch weniger B√ľrokraten.

Und wenn ich etwas nachdenke, fallen mir sicherlich noch ein paar Punkte ein.

lg unicorn




Tyrolens antwortet um 13-08-2012 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Da der Gro√üteil der Betriebsleiter ohnehin kurz vor der Pension steht, nehmen die mittelfristig niemandem den Job weg. Die gleiten ganz einfach in die Pension √ľber. Nur der Junior wird nicht mehr Landwirt, sondern bleibt in seinem Job und freut sich √ľber sch√∂ne Pachteinnahmen.
Eine Reduzierung von 170 tsd auf 10 tsd Betrieb w√ľrde noch nicht mal bedeuten, dass die Betriebsgr√∂√üen explodieren w√ľrden. Es w√ľrde bspw. einen Sprung von 20 ha auf 340 ha bedeuten. Somit w√§ren das noch alles Familienbetriebe.

Letztlich stellt sich halt wieder mal die Frage, wie gerecht ein Steuersystem sein soll.


tiroler antwortet um 13-08-2012 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@Tyrolens
glaubst Du wirklich 1o tsd betriebe können die gesamte öst. landwirtschaft betreiben ?
das möchte ich mir anschauen.
mfG. Heinz


Tyrolens antwortet um 13-08-2012 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Das hängt davon ab, wie weit die Vorstellungskraft reicht.
Vermutlich denkst du an die Bergbauernbetriebe. Die sind in solchen Dimensionen nur als Weide- bzw. Almengebiete zu f√ľhren. Ist selbst das nicht mehr rentabel, w√ľrden die in diesem Fall wieder verwalden.

Bei uns im Dorf w√ľrde sich dann auch nur mehr ein halber Betrieb ausgehen. Derzeit sind es 13.


tiroler antwortet um 13-08-2012 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
ich dachte an die bergbauern.
im oberland gäbe es etliche halbe betriebe.
Heinz


Restaurator antwortet um 13-08-2012 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
erstens - wie ein vorschreiber richtig bemerkt hat - vergrössert sich dann (hauptsächlich) die arbeiterklasse, was den roten im zusammenspiel mit den gewinnorientierten konzernen super gelegen kommt, weil es dann endlich wieder viel arbeitslosigkeit und dumpinglöhne gibt. das wiederum schafft erneut das verlorengegangene klientel des ausgebeuteten arbeiters / angestellten.
zweitens - auch wenn soziale unterst√ľtzung notwendig ist, so ist es teilweise schon (beinahe?) jenseits von gut und b√∂se was da an wenigverdiener, bzw. bewusst in teilzeit arbeitenden damit wenigverdiener, ausbezahlt wird. siehe grafiken ab S. 50 im link (jaja, ich weiss, dass ich das in einem anderen thread schon einmal gepostet hab, aber es hat immer noch seine g√ľltigkeit).
irgendwie muss das in zukunft auch finanziert werden.
zum thema, dass dann halt alles verwaldet: das schau ich mir an wie der tourismus reagiert wenn sein wichtigstes "werkzeug", unsere schöne landschaft, wegfällt.
 


Tyrolens antwortet um 13-08-2012 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Im Tiroler Oberland sind die Landwirte ja oft auch selbst direkt mit dem Tourismus wirtschaftlich verbunden. Die haben also schon ein persönliches Interesse daran, dass das Land gut aussieht. Dabei muss Wald nicht unbedingt negativ sein.

Ich sage ja auch nicht, dass es gut ist, aber wenn es so kommt, dann kommt es so. Da können wir alle Kopf stehen.

Man muss einfach akzeptieren, dass man die Z√ľgel nicht mehr selbst in der Hand hat, sobald man von der Politik abh√§ngig ist. Man sieht das gut an der √Ėkostrom-Diskussion. Dreht die Politik den Geldhahn zu, ist Biogas tot. Ich halte das f√ľr eine sehr ung√ľnstige Lage. F√ľr Betriebe ist so etwas kaum kalkulierbar.


Hirschfarm antwortet um 13-08-2012 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@hammy: Da gehts den Bauern nicht an den Kragen, sondern das ist sogar ein Gefallen den die Sozi den Bauern mit der Abschaffung der Pauschalierung machen. Dann sehen Sie endlich daß Sie nichts verdienen und beginnen endlich wirtschaftlich zu denken.
mfg

p.s.: Ungefähr 5% Ausnahmen bestätigen die Regel.


FraFra antwortet um 13-08-2012 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
ui mir schlottern schon die knie!!!


und glaubst du die bauern ham das nicht drauf das sie die bilanzen paasend hindrehen wie die großen gewerbebetriebe??


jvc antwortet um 13-08-2012 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Ist ja eh schon egal Aufschreiben m√ľssen jede Mistfuhre und sonstigen Schmorn da kommts auf die doppelte Buchf√ľhrung auch nimma an.Das Finanzamt wird bl√∂d schauen wenn die meisten ehemals Pauschlierten Lw. Betriebe viel weniger Steuer zahlen.Die Abschaffung der Pauschalierung f√ľrchte ich nicht.Unsere Schwachmatiker Berufsvertetung schaut wie immer unt√§tig zu.


Mick antwortet um 13-08-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@hardl

Genau das meinte ich ja mit meinem letzten Satz...


kleegras antwortet um 13-08-2012 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Der Bauernbund wird`s schon wieder richten.


Aequitas antwortet um 13-08-2012 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Ich glaub auch das wenns hart auf hart kommt und die pauschalierung f√§llt es f√ľrs Finanzamt und CO nichts bringt.
Alleine zur Kontrolle m√ľssen Leute geschult und besch√§ftigt werden, das kostet auch Geld.

Und die größeren Betriebe die drehen die Bilanz sowieso das nichts bleibt und bei den kleinen ist nicht viel zu holen


Fetzerl antwortet um 13-08-2012 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Der Bauernbund wird gar nix richten, weil die Leute dort nicht einmal kapiert haben, dass es die Diskussion gibt; geschweige denn haben sie vern√ľnftige Argumente f√ľr die derzeitige Situation und schon gar kein Konzept oder Ideen, wie man die Einkommensberechnung in der Landwirtschaft anders gestalten k√∂nnte... oder hat jemand etwas Gegenteiliges mitbekommen? Selbiges gilt nat√ľrlich auch f√ľr den Landwirtschaftsminister und die LWK, da herrscht das gleiche Trauerspiel...
Die Diskussion um die LEADER-Programme hat das wunderbar gezeigt: alle haben √ľber die Agrarsubventionen geschimpft und keiner hat erkl√§rt, was das eigentlich ist, wof√ľr das Geld ausgegeben wurde und warum der Staat da mehr hineingesteckt hat...


Gratzi antwortet um 14-08-2012 00:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
...da wird sich aber die Lobby der Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater freuen, soviele neue Klienten!


tomsawyer antwortet um 14-08-2012 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Eines noch, wenn ich nicht mehr pauschliert bin, kann ich mir bei jeder Investition die UST holen,was ich als pauschlierter Landwirt nicht kann.Also das ganze Theater ist ein Nullsummenspiel.


walterst antwortet um 14-08-2012 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ikarus
die EK-Steuerpauschalierung und die UST-Pauschalierung sind aber 2 Paar Schuhe.


may antwortet um 14-08-2012 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Eigentlich ist der Eingangstext schon ein Hinweis, wie wenig Ahnung die Leute von der Materie haben.
Die sog. Subventionen der EU werden bei der Gewinnermittlung nat√ľrlich als landw. Einnahmen ber√ľcksichtigt, sie sind ja Entsch√§digungen daf√ľr, dass die Getreidepreise und Viehpreise sowie der Milchpreis von der EU herabgesenkt wurde. Die Zahlungen f√ľr die l√§ndliche Entwicklung (√ĖPUL, AZ, Investitionszusch√ľsse) sind halt Abgeltungen f√ľr bestimmte Leistungen.
Beim Begriff Einkommen muss man immer aufpassen, auf welche Gr√∂√üe er sich bezieht. Ver√∂ffentlicht wird meist das Bruttoeinkommen je Betrieb (schaut sch√∂ner aus). Wenn dann die Sozialversicherung weggerechnet wird und auf die Bewirtschafter aufgeteilt wird bleibt meist sehr wernig zu versteuerndes Einkommen √ľbrig. Gr√∂√üere Betriebe und Betriebe mit Nebent√§tigkeiten m√ľssen sowieso mit dem Finanzamt abrechnen.

ps
Der Wahlkampf hat begonnen und da sucht man sich nat√ľrlich Themen, die von der Unf√§higkeit der eigenen Minister ablenken.
nix f√ľr ungut Hans


Tyrolens antwortet um 14-08-2012 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Was ihr immer mit der Buchhaltung habt? Ich glaube, dass dieses M√§rchen des irrsinnigen Aufwands und ihrer ungeh√∂rigen Schwierigkeit von Steuerberatern gestreut wurde. Buchhaltung ist echt einfach, die kann jeder nach ein, zwei Wochen √ľben. Mehr als Addieren und Subtrahieren muss man nicht beherrschen. Der Rest besteht aus K√§stchen ausf√ľllen. Als sorgsamer Betrieb f√ľhrt man doch ohnehin schon Aufzeichnungen.


Gratzi antwortet um 14-08-2012 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@tyrolens

super super ... damit hast auch den Durchblick √ľber Einkommen zu Ausgaben.
Summe der Eink√ľnfte ( auch F√∂rderungen)
__________________
Summe der Ausgaben (Auch SV)
===================
Gewinn


Tyrolens antwortet um 14-08-2012 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
doppelpost


Woodster antwortet um 14-08-2012 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
wenn schon super, super, dann auch weg mit den Mindest-Sozialversicherungsvorschreibungen.
Denn hier werden die Kleinen, vor allen Nebenerwerbslandwirte geschröpft.
z.B. doppelt versichert - obwohl man die Leistung nur einmal beziehen kann...

Dann wirklich Abgaben/Steuern/Sozialversicherung, etc. vom Gewinn.
Und wenns keinen Gewinn gibt, dann auch null Abgaben/Steuern/Sozialversicherung., etc.

Oder beim Nebenerwerbslandwirt soll ein eventueller LW-Verlust beim Gehalt gegengerechnet werden können.

Wo sind die Kämmererererer????
Euer Diener per Zwangsmitgliedschaft, dessen "Beitrag" rund 20% pro Jahr erhöht wird, ruft einsam im Wald!



tomsawyer antwortet um 14-08-2012 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@walterst: ist mir schon klar, da√ü Einkommenssteuer und UST Pauschlierung verschiedene Schuhe sind.Wollt hinweisen,da√ü die pauschlierten Bauern f√ľr jede Investition die MWST zahlen m√ľ√üen.Derzeit h√§tt ich noch etlichen Spielraum bis ich EK- St√©uer bezahlen m√ľ√üte, freilich wenn man die Ausgleichszahlungen miteinbezieht,schauts schon wieder anders aus.


Gratzi antwortet um 14-08-2012 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@woodster
stimmt wie du schreibst, nur Steuer kannst in der EK nicht gegenrechnen.
Das ist wieder Sache der UST.
Steuer ist nie Gewinnmindert.


Woodster antwortet um 14-08-2012 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen

@Gratzi,

ist schon klar, dass eine Steuer nicht gewinnmindert ist.
Ich meine aber die Ausgaben f√ľr die Landwirtschaft.
Wenn diese Ausgaben als Nebenerwerbslandwirt höher sind, als die Einnahmen, sollten bei der Landwirtschaft keine wie immer gearteten Abgaben/Steuern, etc. anfallen, weil eben kein Gewinn, bzw. ein Verlust da ist.
Dieser Verlust sollte aber beim Arbeitseinkommen absetzbar, d.h. gewinnmindernd sein.



sisu antwortet um 14-08-2012 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Hallo!
Eine Aufhebung der Pauschalierung w√ľrde ja wohl bedeuten das man Einkommenssteuer nach dem tats√§chlichen Einkommen bezahlt.
Was soll daran schlecht sein oder unfair?
Jeder Gewerbeberechtigte ist Einkommenssteuerpflichtig warum also auch nicht der Landwirtschaftliche Betrieb?
Eine R√ľckerstattung der Vost ist nat√ľrlich wieder mit einer R√ľckzahlung der Ust verbunden. Es ist nat√ľrlich auch mit Vorz√ľgen verbunden wie einer UID-Nummer mit der kann man im EU-Ausland steuerfrei einkaufen sprich Netto.
Wie schon vorher geschrieben wäre eine Abschaffung des doppelten Sozialversicherungbeitrages sinnvoll, weil man im Prinzip nur einmal krank werden kann.
Eine Gegnrechnung vom Verlust in der Landwirtschaft zum Einkommen als Arbeitnehmer halte ich f√ľr Schwachsinn, das w√§re das selbe wie die Gruppen Besteuerung.


Tyrolens antwortet um 14-08-2012 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Ist aber in jeder Personengesellschaft Standard. Betriebszweig A bilanziert negativ, Betriebszweig B bilanziert positiv, der Differenzbetrag wird als Einkommen besteuert.


Gratzi antwortet um 14-08-2012 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@woodster

hab das EA Rechnen und Bilanz 28 Jahre gemacht. Wenn du als Bauer viel investierst ist das super, kannst dir die Vorsteuer abziehen...nur das Problem ist eben bei √úbergabe oder wenn du den Betrieb aufgibst....den dann hast keinen Verlustvortrag mehr. .... aber zum Gl√ľck gibt es viele anderen L√∂sungen!
Als Nebenlandwirt hast dann eben Summe der Eink√ľnfte.
Gef√§hrlich wird es erst dann, wenn du in einen Gewerbezweig √ľber die 3 bis 5 Jahre Anfangverlust dr√ľberkommst, dann streichen sie dir das als "Liebhaberei"


JosefP. antwortet um 14-08-2012 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Hallo!

Nat√ľrlich kann der Verlust der Landwirtschft mit den Steuern aus unselbst√§ndigem Erwerb gegenrechenen.

Hier macht man keinen Lohnsteuerausgleich sondern eine Einkommenserklärung!

mfg tschosef



Gratzi antwortet um 14-08-2012 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@tschosef

was ist da fuer Unterschied?
Selbstständige zahlen Einkommensteuer
Unselbstständige zahlen Lohnsteuer
der Steuersatz ist der selbe.

Nochmals SUMME der Eink√ľnfte , egal welche, Landwirtschaft, Unselbstst√§ndige oder Devisengewinne
gegen√ľbergestellt Aufwand = Gewinn !!!!!
Wennst einmal einen Steuernummer hast, hast nur mehr EINKOMMENSTEUER !
sicher kannst die Verluste aus der Landwirtschaft gegenrechnen, aber nicht lange, max. 5 Jahre wenn du dann keinen Gewinn hast, ist es Liebhaberei, und sie streichen dir r√ľckwirkend die Steuervorteile.
Wäre doch super, habe in der Landwirtschaft nur Verluste und im Nebengewerbe Gewinne, und ich spare mir dann immer die Steuer.....das wäre ja super! Ausserden bekommst die Pension auch von Steueraufkommen...und das ist dann Mindestsicherung.


Tyrolens antwortet um 14-08-2012 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Nur aufpassen, dass sie dir keine Liebhaberei dran h√§ngen. Ideal ist es f√ľr Betriebe, die gerne Expandieren (in welche Richtung auch immer).


Gratzi antwortet um 14-08-2012 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ Tyrolens

stimmt, was glaubst weshalb der Staat das macht, nicht weil sie Steuer verlieren....die haben sich das bereits X mal durchgerechnet. Ausserdem kostet Betriebspr√ľfung Zeit, Geld und Nerven. Ausserdem haben sie dann alle Daten √ľber Zukauf, Lager,Verbrauch und gleichen die Kennziffern ab.
Im Anfang lassen sie dich eh in Ruh, aber nach 7-10 Jahren, will der Fiskus mal "KOHLE" sehen...aber das schlimmst kommt hinterher...nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge...und die "Fackeln" nicht lange umher.....die sind die Ersten die deinen Laden dicht machen!!!
Und wenns dumm hergeht schätzen sie dich ein, kann bis zu den 7 fachen gehen....alles schon hinter mir.


krampus antwortet um 14-08-2012 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@Restaurator:

Mich stört Dein Bockgezappele bei Deinem Treads enorm!
Daher lese ich Deine Beiträge nicht mehr!

Bei allen PC Kursen die ich bisher besucht habe wurde jede bewegte Nick-Unterst√ľtzung als negativ angeprangert!

Mach was Du willst aber ich bin sicher nicht der Einzige dem das stört!





krampus antwortet um 14-08-2012 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@Gratzi

Du schreibst:
"hab das EA Rechnen und Bilanz 28 Jahre gemacht. Wenn du als Bauer viel investierst ist das super, kannst dir die Vorsteuer abziehen...nur das Problem ist eben bei √úbergabe oder wenn du den Betrieb aufgibst....den dann hast keinen Verlustvortrag mehr. .... aber zum Gl√ľck gibt es viele anderen L√∂sungen!"


Wo siehst Du ein Problem bei der √úbergabe?






Gratzi antwortet um 14-08-2012 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@krampus
das die Finanz bei dir das Geb√§ude und bewergliche Inventar einer Schlussbewertung zuf√ľhrt. Mir wurde zu Beispiel ein 6 Jahre alter PC den ich bereits abgeschrieben habe, mit einen 1/3 Wert berechnet.
Kommt drauf an, ob Einzelbetrieb oder GmbH. GMBH ist es sicher anders, weil du dir als Gesch√§ftsf√ľhrer abfertigen l√§sst, und ein neuer Betriebsf√ľhrer die Firma weiterf√ľhrt. Nur Einzelfirma wird bei √úbergabe komplett abgerechnet. Und der √úbernehmer f√§ngt neu an. Hast bei Einzelfirma Verm√∂gensbewertung, und hast die Differenz ist und war zu versteuern.


kst antwortet um 14-08-2012 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
endich werden die Beiträge sachlicher und sind nicht mehr polemisch wie zu Beginn.

Hallo Gratz! Du schreibst du hast 28 Jahre lang EA Rechnung und Bilanz gemacht.
Soviele ich weiß, brauchst bei Einkommen-Ausgabenrechnung keine Bilanz machen?
Die Zehntelabsetzungen bleiben nat√ľrlich auch beim √úbernehmer erhalten.

Ich glaube das Wichtigste bei der Buchhaltung ist, zu Beginn die Gebäude und Maschinen ordentlich zu bewerten, (bei Gebäuden auch die Eigenleistung) weil sich das jahrelang auf die Afa auswirkt. Ich habe das damals in Zusammenarbeit mit der LBG gemacht.
Und jetzt mache ich die Steuererklärungen wieder selber.
mfg. kst




soamist2 antwortet um 14-08-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ gratzi

an und f√ľrsich mag ich deine beitr√§ge. hier solltest du dein halbwissen ( halbwissen ist nur auf dieses thema bezogen) f√ľr dich behalten.

alleine dein satz "GMBH ist es sicher anders, weil du dir als Gesch√§ftsf√ľhrer abfertigen l√§sst, und ein neuer Betriebsf√ľhrer die Firma weiterf√ľhrt" l√§sst bei jedem der ein bissl was von der materie versteht seine haare aufstehen. slow down ...

derjenige der diesen thread er√∂ffnet hat d√ľrfte sich der m√∂glichen tragweite eines derartig dummen kommentars nicht bewusst gewesen sein. ein hardcoresozi macht daraus eine steuerverweigerung der bauern allgemein usw...

was daran falsch sein soll wenn ich als bauer meinen gewinn aus l+f versteuern muss wie 99% der menschen in diesem land auch soll mir und vor allem der steuerzahlenden bevölkerung jemand erklären der hier den abgesang der bauern eingeläutet sieht.

und f√ľr alle denen es besonders schwer f√§llt: gewinn ist nicht gleich das was im laufe eines jahres aufs raibakonto gebucht wird ...








Gratzi antwortet um 14-08-2012 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ kst
ja als einzelfirma brauchst bis zu einer gewissen Umsatzh√∂he nur G+V, aber dann oder andere Gesellschaftsform hast doppelte Buchhaltung ( Bilanz) zu machen. Ich habe mir einfach ein selbst erkl√§rendes Buchhaltungsprogram gekauft und auch selbst gemacht. hatte 4 Betriebspr√ľfungen ...ein bischen was haben sie immer gefunden, habe mir daf√ľr den Steuerberater erspart. Aber nachher bei 2 verschiedenen Firmen habe ich die Buchhaltung auch ausgelagert. ... Bei einer Einkunftsart hatte ich es leicht, nur bei der anderen mit Lagerstand und Abschreibung war es halt auch ein bischen komplizierter, ist halt das ewige zum Wochenende dazusitzen und buchen.............!!! Jetzt habe ich das anders gel√∂st.
Schönen Marienfeiertag.


Gratzi antwortet um 14-08-2012 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@ soamist2

danke, deshalb liebe ich meine russische GmbH.
Sicher ecke ich oft ein bischen an, aber Zucker und Peitche ...... ist fallweise auch gut.
Bin froh diese Gewerbeberechtigung zu haben.



 


Gratzi antwortet um 14-08-2012 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
jetzt kann ich mir nur mehr alle 2 Wochen dieses Henderl leisten.
Muss eben dann meinen Freund/Freundin "einheizer" was verkaufen, damit ich mir auch ein anderes leisten kann. ( Freund oder Freundin nur deshalb, weil er es selber noch nicht weis, schreibt bei Webblog bei Geschlecht einmal "weiblich und dann wieder männlich".........wer weis es????



 


iderfdes antwortet um 15-08-2012 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Ich find die Idee mit der Buchf√ľhrungspflicht nicht so furchtbar, viele w√ľrden sich sogar einiges ersparen, auch bei den SV-Beitr√§gen. Da aber auch 13. und 14. Gehalt nicht besteuert werden, m√ľsste man im Sinne der Gleichberechtigung gleich mal ein Siebentel bei der Berechnung abziehen.


joholt antwortet um 15-08-2012 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Ich werde das gef√ľhl nicht los das der Bauernbund und die √ĖVP mit aller gewalt verhindern m√∂chten das wir Bauern Buchhaltung machen m√ľssen.Weil der grossteil der Bauern m√ľsste ja nur eine Ausgaben Einnahmen Aufzeichnung machen und die ist wirklich kein problem. Und wer diese nicht im stande ist selber zu machen .................!
Wir machen schon lange Buchhaltung und es ist kein Problem auch nicht bei einer Kontrolle weil die sind bei weitem nicht so Arogant wie die AMA Kontrolore.
Mfg Hans


krampus antwortet um 15-08-2012 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
@joholt :
Du hast es auf den Punkt gebracht:

"Buchhaltung ist kein Problem auch nicht bei einer Kontrolle weil die sind bei weitem nicht so arogant wie die AMA Kontrollore."

Ein gut gef√ľhrter Landwirtschaftsbetrieb hat in so manchen Jahren oft weit mehr Umsatzsteuerr√ľckzahlungen vom Finanzamt als die Ausgleichszahlungen der AMA ausmachen!





kst antwortet um 16-08-2012 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jetzt gehts den Bauern an den Kragen
Hallo Gratz und Krampus1
Gerade bei der Buchhaltung sollte man sehr genau sein.
Gratz du schriebst, dass du EA - Rechnung und Bilanz gemacht hast, in Wirklichkeit hast du geneint, dass du doppelte Buchf√ľhrung gemacht hast und dadurch bilanzieren mu√ütest. Die Mehrheit der Bauern m√ľ√üte sicher nur Einkommen-und Ausgaben Rechnung machen, was wesentlich einfacher ist.

Krampus du bekommst vom Finanzamt Keine Umsatzsteuerr√ľckzahlung, sondern du bekommst die Vorsteuer zur√ľck!

Und wie ein "gutgef√ľhrter Landwirtschaftsbetrieb" es schafft mehr Vorsteuer zur√ľckzubekommen als er von der Ama erh√§lt ist mir ein R√§tsel.

K√∂nntest du nicht ein paar Zahlen dar√ľber schreiben. Die Betr√§ge von
Einnahmen
Ausgaben
Ust und Vst.?
mfg. kst


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