hoeller1 antwortet um 13-01-2012 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hab gar nicht gewusst das ich meine kühe 365 Tage melken kann da wird´s mit den 20lt pro tag auf dauer kritisch!!
mfg


franz23 antwortet um 13-01-2012 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hallo,
bei mir reichen 50% Betriebskosten nicht.
Bei Vollkostenrechnung, also mit Gebäuden und Maschinen wirds eng.
Ich hoffe nur das wir mit 40 Cent Milchpreis rechnen können!
mfg Franz


melchiorr antwortet um 13-01-2012 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
hallo!
€ 17520,00 sind bei 3 Stunden Stallarbeit täglich € 16,00 pro Stunde. Eigentlich kein schlechter Lohn für einen Nebenerwerb. Denn im Vollerwerb wird ein betrieb mit 12 Kühen ja nicht geführt.
lg. herbyy



Johngoat antwortet um 13-01-2012 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Wider amal a schwierige Frage.
Aber ich glaube nicht, dass es viele Betriebe gibt , die um 20Cent (Vollkosten!!) Milch produzieren können, zumindest nicht in Österreich.

Aber wenn du des schaffst sag mir bitte bescheid, dann mach ihcs auch so.


wecker antwortet um 13-01-2012 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Bei Milchproduktion rechnet man mit ca. 20 - 30 % Deckungsbeitrag vom Umsatz.
@ herbyy_ Mit der Stallarbeit allein ist es noch nicht getan. Du musst noch Futter produzieren, Mist und Gülle ausfahren, Zeit für Aufzeichnungspflicht, Zeit für Geburten und Kälberaufzucht, diverse Reparaturarbeiten .....


melchiorr antwortet um 13-01-2012 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
hallo!
@wecker
Futter produzieren, Gülleausfahren u.dgl. ist in den Betriebskosten enthalten. Wo sind sonst die 50%? Wobei mir die 50% als zu wenig erscheinen.
lg.herbyy


Kernarnold antwortet um 14-01-2012 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Wenn ich jemanden fragen würde, ob er für 16 Euro/Stunde 365 Tage im Jahr arbeiten möchte, würde er mir wahrscheinlich den Vogel zeigen.
MfG Arnold Kern


oekonom antwortet um 14-01-2012 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hallo und das genau ist der Knackpunkt , 365 tage dasein, bereit sein ob Sonntag oder Wochentag, und der Urlaub , wenn dann auch nur sporadisch.
Und vom Urlaubs -oder Krankenstandgeld nicht zureden, denn wenn ich nicht arbeite bekomme ich nichts.
Und dafür musst ein bisschen ein Idealist sein.



mostkeks antwortet um 14-01-2012 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Du hast nur die Milch gerechnet. Da kommen noch die12 Kälber dazu, die 2 Schlachtkühe, 40€ Milchkuhprämie, Öpul, ..... Das ist auch der Grund warum so viele mit dem Milchproduzieren aufhören: "Wegen Reichtum geschlossen"

Da ich ein sehr schlechter Landwirt bin geht bei mir das Milchgeld ungefähr 1:1 für die Kosten der Milchviehhaltung auf. Der Rest ist das was mir bleibt. Leider weit entfernt von 16 € pro Stunde aber trotztdem ganz zufrieden.

LG


melchiorr antwortet um 14-01-2012 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hallo!
@ Kernarnold
€ 16 pro Std. ergibt bei einer 38 Stunden Woche € 2750,00 Brutto im Monat und etwa 1800,00 netto. Das ist ein Monatslohn, den die meisten Österreicher bei weitem nicht erreichen.
lg. herbyy


Gerste antwortet um 14-01-2012 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hallo ich wohne in Deutschland ich kann rechnen wie ich will irgend was mach ich nicht richtig ich komme zu Euch


0815 antwortet um 14-01-2012 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Dass man mit 12 Kühen auf einen Monatsnettolohn auf 1800 € kommt, ist mir neu! Da ist jeder Unselbständige deppert, der mit so einem Monatslohn einen Haufen Lohnsteuer zahlt!
Kann man weiterrechnen
12 Kühe 1800 €,
24 Kühe 3600€
60 Kühe 9000 € Netto im Monat.
Da werden noch Manager vor Neid erblassen!


traktorensteff antwortet um 14-01-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
@ herbyy
Das stimmt allerdings, auch wenn die Arbeitsbelastung für Milchproduzenten stärker ist als bei einer normalen Arbeitssteller. Ab 1.1. ist es zwingend vorgeschrieben, bei Stellenangeboten das Gehalt (Minimum) zu veröffentlichen. Da kann man sich nun informieren, was Leute so verdienen.

@ 0815
So einfach ist es nicht. Die Gebäudekosten sind bei einem Neubau einfach so hoch, dass die erst irgendwann (wenn überhaupt) wieder herinnen sind. 12 Kühe kann man auch in vorhandenen Stallungen unterbringen und mit wenig Maschinenaufwand versorgen. Deshalb würde ich sagen, dass man pro Kuh bei 12 Kühen mehr verdient, als bei 60.


Kernarnold antwortet um 15-01-2012 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
@Herbyy
Anscheinend willst du es nicht wahrhaben, daß es aus der Masse der Arbeitenden in Österrreich nur Wenige gibt, die, anstatt der üblichen 230 Tage pro Jahr, 365 Tage arbeiten. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob du nun 1500, 2000,2500 oder mehr als Lohn pro Monat ansiehst.
@0815
Die Aufrechnung ist natürlich ein Schmarrn, aber jeder der einen 60 Kuhbetrieb erfolgreich führt, muß sowieso ein Manager sein und würde als solcher auch in anderen Bereichen seine/n Mann/Frau stehen.
MfG Arnold Kern


walterst antwortet um 15-01-2012 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
@hans8011

Rechnerisch absolut richtig und auch realistisch, wenn Du 40 Cent Milchpreis und 20 Cent Produktionskosten realisieren kannst.

Ein wesentlicher Vorteil unseres Berufes ist, dass wir die Freiheit geniessen, unsere Kostenrechnungen und Gewinnschätzungen ganz nach unseren eigenem Belieben anlegen zu dürfen.
Je nach Gusto rechnet man sich ein Vorhaben schlecht oder schön und lässt auch gerne mal ein paar Kostenfaktoren, die das Ergebnis verzerren könnten unter den Tisch fallen. Die Gewinne bzw. Konsequenzen daraus streift man ohnehin selbst ein.

Im Konkreten Fall bereitet mir Kopfzerbrechen, warum vollkostenrechnende Milcharbeitskreisbetriebe, die vermutlich nicht zu den ganz Dummen in der Milchproduktion gehören, auf 46 Cent Produktionskosten kommen.


0815 antwortet um 15-01-2012 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Das ist mir ja eh voll bewußt, dass meine Aufrechnung eine primitive Milchmädchenrechnung war (ist)! Aber genau so ist es eine Milchmädchenrechnung, dass man mit 12 Kühen 1800 netto verdient! Kann mal in einem Jahr sein, aber dafür gibt es halt dann um so mehr Reperaturen an den älteren Maschinen und Melkanlagen. Wird eh jeder wissen, was eine Milchkühlerreperatur kostet! Da ist gleich mal das halbe Monatsmilchgeld dahin. Auch bei einem Altstall fallen immer wieder Reperaturen an. Und das man nur mit 3h durchschnittlicher Stallarbeit auskommt, ist auch ein schönes Märchen! Behandlungen, Besamungen und Geburten fallen nicht immer nur zur Stallzeit an! Wer macht den da die Arbeit, wenn der Betriebsführer auswärts arbeitet?


cowkeeper antwortet um 15-01-2012 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
...einfach Schwachsinn, was hier so manche von sich geben. Die Begriffe Gewinn und Einkommen sind eigentlich genau definiert, werden aber hier verwendet, wie es jedem gerade passt. Aber gut dass anscheinend noch viele Milchbauern so "genau" rechnen. Als "Konkurrenz" sind diese also für zukünftige Entwicklung nicht anzusehen, eher als billige Grund- und Kontingentverkäufer.

eine komplett sinnlose Diskussion.

lg cowkeeper


Karl3753 antwortet um 15-01-2012 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
milchrechner
Hallo
höchst interessant diese "Milchmädchenrechung", mich würde interessieren woher du die Grundlagen für deine Annahme für diese Berechung hast und welche Ausbildung du genossen hast?
Die Realität sieht sehr viel anders aus, sonst würde niemand aus der Milchwirtschaft aussteigen!

wünsche schönen Abend
mfg


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