Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!

Antworten: 16
Liesal 05-12-2011 22:33 - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Interessanter Bericht aus Deutschland:
 


rattle03 antwortet um 05-12-2011 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Toller Bericht den du da ausgegraben hast, allerdings ist hier die falsche Plattform dafür. Geh damit zu deinen Freunden bei Peta, 4 Pfoten und anderen halblegal agierenden Tierschutzvereinen. Für die ist das sicher eine super Geschichte.

Ich hatte voriges Jahr eine sehr interessante Diskussion mit einem Direktor eines Österreichischen Nationalparks, der die Jagd mit Bleikugeln im Nationalpark verbieten will, da a) der Boden mit verschossenen Kugeln kontaminiert wird und b) die Einschussstelle eine um bis zu 1000-fach über dem Grenzwert liegende Bleikonzentration aufweisen kann.

Dazu veranlasst mich zu folgenden Fragen: a) was für Leute üben dort die Jagd aus, wenn die soviel daneben schiessen, dass sogar der Boden kontaminiert wird und b) welcher Schnorrer schneidet die blutunterlaufenen, zerfetzten und unappetitlichen Einschussstellen vor Zubereitung nicht weg???

Lg von Georg, der von Bambis, ihren hohlen Phrasen und scheinheiligen Gehabe mittlerweile genug hat.


schellniesel antwortet um 05-12-2011 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Ich sag dazu nur FULL METAL JACKED (Vollmantel Geschoss) *ggg*



tch antwortet um 05-12-2011 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Hallo rattle

Es sind eure Böden die verseucht wurden, werden....
Es liegt in euren Interesse die Böden nicht zu vergiften, oder ?
Dieser Bericht gehört auch hier ins Forum gestellt! Ihr die Landwirte sitzt im Boot der Jäger!

Schrotkugeln haben die ungenehme Eigenschaft das sie nach dem verlassen des Laufes eine Streuwirkung anstreiben... Warum auch immer das so ist.
Es liegt auf der Hand das nicht jede Kugel ein Treffer wird....

tch



Jophi antwortet um 06-12-2011 04:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
@ Schellniesel !

Vergiss es.

@ all !

Spinnerei.
Es gibt Tests, wonach das Flugverhalten des Geschoßes, nach austritt aus dem Wildkörper, bei bleifreier Munition wesentlich gefährlicher ist, als bei bleihaltigen Geschoßen. ( Querschläger, Abpraller )


1144 antwortet um 06-12-2011 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Ich glaube da machen sich wieder einige Lobbys stark damit neue Munition und neue Gewehre verkauft werden. seit die jagd ausgeübt wird ist in den letzten jahrzenten nur Bleimunition (Schrot) bei der Hasen und Flugwildjagd verwendet worden. jetzt braucht man wieder was neues , das ist so wie bei der Mode, in 40 Jahren steigen wir dann wieder auf das Altbewehrte zurück.


rattle03 antwortet um 06-12-2011 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Hallo,

ich bin weder Jäger noch Landwirt, bestenfalls "Kleinhäusler" wenn dir das was sagt.

Mich bringt es einfach auf die Palme, das es scheinbar Menschen und Organisationen gibt die nichts besseres zu tun haben, als die ältesten Berufe die es gibt in den Dreck zu ziehen.

Ich für meinen Teil halte auch nicht alles für gut und toll, was in der Landwirtschaft und der Jagd passiert. Aber habt ihr schon jemals einen Jäger gesehen, der gezielt jeden Quadratmeter in 100 m Umkreis um seinen Ausstand beschiesst?? Ich nicht.

Das grösste Problem das wir haben sind solche Leute wie unser Lieserl oder einen David Richter wie im anderen Jagdbeitrag. Leute die eine wichtige Bevölkerungsgruppe schlecht machen. Natürlich gibt es unter den Waidmännern auch Jäger und Schiesser. Aber durch die Lieserls und Davids wird es vermutlich immer schwerer werden, qualifizierten und interessierten Nachwuchs zu bekommen. Würde es den geben, ginge vermutlich auch die Bleibelastung im Boden zurück, da die dann vielleicht das Stück in 100m Entfernung auch treffen im gegensatz zum 70 Jährigen der vielleicht nicht mehr das schärfste Auge hat.

Meine Meinung


cyber antwortet um 06-12-2011 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Ich hoffe die unüberlegten Antworten stammen nicht von Jägern ....... in der Fachliteratur ist schon seit Jahren über die Thematik zu lesen.
Und zwar in mehrere Richtungen: Der Boden ,- uva. Wasserverseuchung, der Möglichkeit von Gesundheitsbeeinträchtigung für den Menschen.
Vor allem aber und erwiesenermaßen: das gesundheitliche Leiden und zahlreiche Verenden von Fleisch.-u. Aasfressern, hier oft ohnehin schon vom Aussterben bedrohte Gattungenn wie Raub.-u.Greifvögel.
Ich kenn jetzt nur einige deutsche Berichte zu Testreihen bleifreier Geschosse.
Und selbstverständlich geht die Jagd einem gesetzlichen Ende von Bleigeschossen entgegen.
Ganz einfach weil es unverantwortlich ist sie weiterzuverwenden.
Da ist es kein Proargument, daß es zb die Jagd schon immer gegeben hat.
Denn das ändert nichts daran daß die Schäden seit Verwendung von Blei aufgetretten sind.
Geändert hat sich nur daß jetzt danach geforscht und das wahre Ausmaß bekannt wird.
Und daß es Alternativen gibt.

lg


Felix05 antwortet um 06-12-2011 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Dame beim Metzger: "Ich möchte einen Hasen, aber bitte nicht wieder so einen zerschossenen."
Metzger: "Das tut mir furchtbar leid, aber Hasen, die sich totgelacht haben, gibt`s hier nicht!"

...zum auswuchten von Autoreifen dürfen in Deutschland seit geraumer Zeit keine Bleigewichte mehr verwendet werden, muss man da noch mehr sagen?


Liesal antwortet um 06-12-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!

Man braucht keine Lieserln und Davids, um dieses Thema ins Lächerliche ziehen zu können!

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Wien (OTS) - Weg mit der bleihaltigen Schrotmunition, verlangt die
AK vom Umweltministerium. Laut Meldungen durch das
EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel wurden kürzlich in
Deutschland bleibelastete Hasenkeulen aus Österreich vom Markt
genommen. "Bleimunition wird für die Wasservogeljagd bei uns ab Mitte
2012 verboten. Das ist ein erster Schritt dem rasch weitere folgen
müssen für die Jagd auf Niederwild wie Hasen und Fasane", sagt AK
Konsumentenschützer Heinz Schöffl. "Immerhin ist Blei ein giftiges
Schwermetall, das bei einer dauerhaft hohen Belastung
gesundheitsgefährdend sein kann."

"So senkt Blei bei einer dauerhaft hohen Belastung die Bildung des
roten Blutfarbstoffs und vermindert die Lebensdauer der roten
Blutkörperchen", betont Schöffl. "Es kann auch beispielsweise zu
Magenerkrankungen, Nierenstörungen oder Kopfschmerzen kommen. Blei
ist aber auch problematisch für die Umwelt."

In einigen anderen europäischen Ländern, beispielsweise Dänemark
oder Niederlande, ist bleihaltige Schrotmunition für die Jagd
verboten. "Was in anderen Ländern geht, muss auch in Österreich
möglich sein", erklärt Schöffl.

Niederwild wird in Österreich immer noch mit Schrot geschossen,
obwohl es bereits Alternativen dazu gäbe. "Daraus resultieren
Bleibelastungen im Wildfleisch. Das müsste nicht sein", so Schöffl.
Bereits eine AK Untersuchung aus 2010 zeigte zu hohe Bleiwerte bei
drei von zwölf Proben von Wildhasen und Wildgeflügel mit
Einschusskanal auf. Der Richtwert wurde damals um das 5.000-fache
überschritten. "Wenn Bleischrotmunition im Fleisch auf Knochen trifft
und zersplittert, wird sie mitgegessen", sagt Schöffl. "Auch das
deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung stellte in einer jüngst
veröffentlichten Bewertung fest, dass durch die bleihältige
Schrotmunition gesundheitliche Probleme auftreten können."

So können sich KonsumentInnen schützen: "Schneiden Sie
sicherheitshalber das Fleisch rund um den Schusskanal gut aus, um
zumindest das Risiko zu minimieren", rät Schöffl.

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at




schellniesel antwortet um 06-12-2011 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
@felix05

Ja mit den Beliauswuchtgewichten gilt auch seit geraumer zeit in Österreich! denke ist ein EU Verordnung?!

Hoffentlich bin ich nicht vergiftet hab nämlich einige Räder mit Bleigewichten ausgewuchtet:-)

Der Jäger stirbt auch schon beim füllen des Schrots und der Automechaniker wird beim reifen wuchten krank....

Mfg Andreas

(Das mit dem Vollmantelgeschoss war ein scherz.... Wer *gggg* nicht verstanden hat!)



tch antwortet um 06-12-2011 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
Hallo Schellniesel

Ich habe mir das auch gedacht...... diese EU alles Idioten.
Anfangen mit dem Zweifel an Blei hat schon viel früher- angeblich hat Ludwig van Beethoven sein leben nach einer Therapie mit Bleiseife ausgehaucht.

Ein bisschen später John Franklin und die Besatzung seiner beiden Schiffe....

So schlimm kann Blei aber nicht sein-wurde es doch jahrelang erfolgreich in Form von Wasserrohren verwendet.....
Auch als Wuchtgewicht hat es seinen Dienst brav getan- und jetzt auf einmal kommt es in Verruf.
Das haben wir nur der Stahllobby EU und den bösen Umweltschützern zu verdanken!

Früher hat man auch immer behauptet Quecksilber sei hochgiftig- bis ein Dr. K. C vor laufender Kamera ein Stamperl davon getrunken hat und nichts ist akut passiert
Die Schäden kamen später....


tch





regchr antwortet um 08-12-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
am unweltfreundlichsten sind halt doch wieder die steinschleudern und speere,und hat einen positiven nebeneffekt das die jagerln fit und gesund bleiben,es sei den die steinschlaggefahr von oben,aber sicher kalkulierbar und nen schutzhelm gehts schon....


schellniesel antwortet um 08-12-2011 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
@tch

Nun ja wie viele sind schon beim Bleigießen zu Silvertser/Neujahr von uns gegangen?! *gggg*

Die Dosis macht das Gift!
(@tria wüsste sicher von wem diese Zitat stammt)

Mfg Andreas


Restaurator antwortet um 08-12-2011 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
kenn ich seit 30 jahren aus england, funktioniert perfekt. etwas leichter geht's mit der armbrust.
auch das fischen mit bogen kommt ganz gut.
und: man braucht dafür keinen suv, dafür mehr hirn, mehr ausdauer, mehr jagdinstinkt, mehr geduld, mehr einfühlungsvermögen ins tier....dafür wird man mit mehr adrenalin belohnt wenn die beute geschlagen ist.
jagen in reinkultur und absolut umweltschonend. beim schuss fliegt nicht einmal ein vogerl auf.... und die tierschützer können sich auch nicht anhand der schussgeräusche orientieren D:
falls sie dereinst herrschen werden wir gut getarnt, unentdeckt und leise die wälder durchstreifen........und sie werden ihren kindern erzählen, dass draussen im wald der schwarze mann wohnt der die kleinen bambis tötet :) und sie holen kommt und auffrisst wenn sie an wurst denken...
 


Restaurator antwortet um 08-12-2011 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
siehe link über bleifreie munition aus händlersicht:
 


hkreimel antwortet um 11-12-2011 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bleiverseuchtes Wildfleisch ?!
interessant ist es schon. elektriker dürfen nur mehr bleiarmes oder bleifreies lot verwenden.

die reifenwuchtgewichte aus blei müssen ausgetauscht werden.

noch immer werden hunderte tonnen bleischrot jahr für jahr in der landschaft verpulvert. das geht nur, wenn man eine mächtige lobby hinter sich hat. es ist kein zufall, dass ein landesjägermeister zugleich raiffeisen-generalanwalt und obmann des unterstützungskomitees zur wiederwahl eines landeshauptmannes ist. dass in medien, an denen die betreffende organisation direkt oder indirekt beteiligt ist, immer wieder alte politische märchen über politische mitbewerber aufgewärmt werden, wenn die schwarzen in bedrängnis kommen, ist reiner zufall.

ab 2012 ist die jagd mit bleischrot auf wassergeflügel in nö. verboten. betreffend der verwendung von weicheisenschrot in büchsen gibts auf der hp des nö-ljv. eine ausführliche information.

auf der einen seite stellt sich das weidwerk als toller umweltschützer dar, auf der einen seite ist den weidmännern die schonung ihrer büchsenläufe dann wieder wichtiger.


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