Rekultivierung von radioaktiv verseuchtem Ackerland

Antworten: 19
Halodri 30-11-2011 14:20 - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Russland will radioaktiv verseuchtes Ackerland aus der Katastrophe von Tschernobyl rekultivieren. Es geht um 1,4Mio. ha Ackerland in den Provinzen Brjansk, Kaluga, Orjel und Tula und dafür nehmen die Russen 250 Mio. Euro in die Hand. Da das Getreide kein Mascherl hat wird es wohl auf den Weltmarkt kommen.
Nachricht für all jene die glauben das eine 100% ige Selbstversorgung mit Lebensmittel nicht notwendig ist.


josefderzweite antwortet um 30-11-2011 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Wird lustig werden wennst mal a leuchtendes Brot auf dem Teller hast.

Die Grenzwerte werden halt einfach wiedereinmal höher gesetzt. Sind ja e viel zu niedrig.

Gleich wie beim Fischöl aus China. nach der Katastrophe wurden die Grenzwerte um das 2000fache erhöht. War ganz einfach und schnell erledigt.


Kirchi antwortet um 30-11-2011 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Bitte um Erklärung:
1. was ist ein "Mascherl" ?
2. Wie will man verstrahltes Land bitte rekultivieren? Ich dachte die Radioaktivität baut sich nur
extrem langsam (Halbwertszeit) ab!
Da werden wir wohl wieder kräftig verschaukelt, um den Preis ja niedrig zu halten.

Kirchi





walterst antwortet um 30-11-2011 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Rekultivierung ist möglich durch Bodenabtrag/austausch

Ob sich das mit 180€ je Hektar ausgeht (obige Zahlen zugrunde gelegt), weiss ich nicht.


Restaurator antwortet um 30-11-2011 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
wär ja löblich wenn das geld nicht in den taschen der (auch westlichen) grossfirmen verschwindet und sie den dreck net nur a bissl hin- und herschieben. ausserdem wohin damit?
ich denk, dass es allen politikern dieser welt wurscht is wenn wir krepier'n, es gibt doch beinah menschen ohne ende.
1986 war tschernobyl und so um 1992 herum hat mir ein bekannter erzählt, dass sie auf der tu mit den studenten schon seit einiger zeit messungen vornehmen wie schnell die radioaktivität im boden versickert und dass dies ein relativ konstanter wert sei. gleichzeitig hat er gtemeint, dass in etwa 15 jahren der dreck über die obstbäume wieder in unseren nahrungskreislauf kommt, klang logisch.
bloss wurden alle untersuchungen in diese richtung abgestellt und man hat nie mehr gehört, dass irgendwoher eine erneute gefahr drohen würde. die schw**** lassen einfach die krebsrate um ein paar prozent steigen und passt.
solchen anschlägen durch industrie und politik ist man leider auch als selbstversorger hilflos ausgeliefert.


DJ111 antwortet um 30-11-2011 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Nachdem hier wohl keiner genau weiß, worum es überhaupt geht und auch nicht was genau gemacht werden soll, ist es wohl Blödsinn hier darüber zu diskutieren, ausser man will hier künstlich Panik machen oder so ...

meint zumindest DJ


Halodri antwortet um 30-11-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Wenn man bedenkt das in naher Zukunft deutlich mehr Lebensmittel als heute gebraucht werden, wird darüber nachgedacht Reserven zu mobilisieren. Ich will damit sagen das nur die Produktion im Inland höchstmögliche Qualität sichert und wir uns nicht abhängig von Lebensmittelimporten machen sollen, wie z.B. bei der Debatte rund um den Ferkelschutzkorb, wo diese leichtfertig auf´s Spiel gesetzt wird.


179781 antwortet um 30-11-2011 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Rekultivierung ist möglich durch Bodenabtrag/austausch

Ob sich das mit 180€ je Hektar ausgeht (obige Zahlen zugrunde gelegt), weiss ich nicht.

Theoretisch ginge das so, das die am stärksten verseuchten obersten 10 - 20 cm auf den Flächen abgetragen und vergraben werden. Das kann man auf kleinen Flächen schon einmal überlegen. Aber Millionen ha?
Das wird wohl so aussehen, dass da einfach etwas angebaut wird und die verstrahlten Produkte mit unbelasteten verschnitten werden damit man auf Grenzwerte hinkommt, die man den Leuten noch hineindrücken kann.

Gottfried


walterst antwortet um 30-11-2011 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
@gottfried
das "weiss ich nicht" war natürlich ironisch gemeint. Aber die Informationen im Startbeitrag geben halt auch nicht sonderlich viel her.



biolix antwortet um 30-11-2011 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
der stevie und der mfj machen das doch viel billiger.. ;-)(((((




Woodster antwortet um 30-11-2011 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Ach, die brauchen gar nix machen.

Einfach nur 30.000 Jahre warten und Cäsium strahlt nur mehr halb so viel...




mfj antwortet um 01-12-2011 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland


Was glaubt ihr „Kleingläubigen“ – welche Probleme die Menschheit in naher Zukunft noch kriegen werden.

Wir werden unfruchtbar !!

Ich bin für ein sofortiges Verbot von WLAN !!
Die Politik muss sofort handeln, die Aktivistenvereine sich neu formieren und demonstrieren - anschließend eine „Feldzerstörung“ dieser gefährlichen Instrumente – sowohl im kommunalen als auch privaten Bereich....


...aber es wird sich nichts tun....liebe Leute – und warum nicht – weil hier ein „Gutmenschentum“ vorliegt, und ein Globales Konzern- Interesse der wohltätigen Art.
Und gegen sowas ist man nicht. Das lernt einem die gute Kinderstube...



 


Noro antwortet um 01-12-2011 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
@mfj: von uns Menschen gibst doch eh genug und weißt du was ein viertel von 5 milliarden Sperminen ist? und schließlich kann nur einer zum zuge/ ei kommen

@ alle anderen: n prof hat zu mir neulich gesagt, dass die Uranmenge, die wir jedes Jahr mit dem Phosphordünger auf unsere felder fahren gefährlicher ist als der Müll, der in Asse liegt. Und dass man sich in den 1920er mit Uranhaltigen Mitteln hat einschmiern können ist, sehr wahrscheinlich kaum einen bewusst....


elvico antwortet um 01-12-2011 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Die Pflanzen aus dem Gebiet in BGAs verspriten und Strom erzeugen.
MfG vico


theres antwortet um 01-12-2011 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Hallo Noro,
ist die Uraneintragung als natürliche Qelle im Phosphordünger enthalten oder wird das Uran beigemischt?
@mfj, in Fukoshima bräuchten sie sicher solche Experten wie dich, dort wird auch über den Erdabtrag von 80 Quadratkilometern im Umkreis gesprochen, vielleicht kannst ihnen Ratschläge erteilen, wohin sie diese Erdmassen beseitigen und vor allem, wie sie die abgeschobenen Flächen wieder fruchtbar machen.


mfj antwortet um 01-12-2011 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland

Nun Noro – das kommt vom schlechten lesen...

Es werden nicht nur ein Viertel Spermien abgetötet – es wird auch die DNA geschädigt.
Und was das bedeutet...wisst Ihr.
Also, wir sollten hier in der selben Konsequenz vorgehen, wie bei der Biotechnologie – und es vorsichtshalber verbieten. Das würde ich als durchgängige Vorsichtigkeit und Verantwortungsvollen Umgang mit neuen Erkenntnissen sehen.

Wir werden sehen, wie Greenpeace & Co – einschließlich der ganzen grünen Polit- und Weltverbesserungsszene hier reagieren, oder nichts tun...und die ganze Welt aussterben lassen.

@Theres...alle Phosphorlagerstätten sind mit Schwermetallen (vor allem CD und U...) belastet und haben eine natürlichen Eintrag beim Abbau.
Wie regelst Du die Phosphorversorgung bei deiner „Kübelpflanzgeschichte“ ?

Ich würde den Japanesen raten, den Bodeneintrag von Fukoshima – Sackweise als Blumenerde in die ganze Welt zu verkaufen.
Billig, und als gut verteiltes Endlager auf Balkonien würde es vor sich hinstrahlen und keiner Maus und keinem Regenwurm irgendwie schaden.
Da du ja so viele Regenwürmer hast – würdest du sicher 2 Sack nehmen ;-))?





biolix antwortet um 01-12-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
GM !

klar doch, der Experte mfj meint nun zur Beschwichtung das WLAN in irgend einer Wiese so gefährlich ist wie ein Atom-Supergau...inkl. natürlcih dieser Studie glaubst du, udn beim Mobilfunk ? wennst es eben wenigstens mtit Mobilfunkhnandymasten im Ortsgebiet verglichen hättest, die um 1000 mal höhere Strahlenwerte haben als wlan dann wäre ich sofort bei dir und würde diese verbannen.. ;-)


ducjosi antwortet um 01-12-2011 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
habe ähnliches gehört, jedoch soll Landwirtschaft zum Zweck der Energieproduktion betrieben werden und die Stoffe im Kreislauf geführt werden. Biogasanlagen, Biomasseverstromung,...

Die Flächen müssen erst mal wieder urbar gemacht werden nachdem jahrelang keine Landwirtschaft betrieben wurde ist alles zugewachsen, Bieber haben Entwässerungsgräben angestaut und wieder wunderbare Moorlandschaften erzeugt,...


walterst antwortet um 01-12-2011 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Wenn ich mich vorm WLAN fürchte, dann kann ich mich für Kabel entscheiden, irgendeine andere technische Lösung suchen oder Abstinenz üben.

Der Vergleich mit radioaktiver Strahlung ist echt super.
Nach einem Atomunfall ist es ja genau so einfach, sich zu schützen, oder?
 


theres antwortet um 01-12-2011 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verseuchtes Ackerland
Hallo mfj,
Erbgutveränderungen, dass könnte auch so eine nette Krankheit bedeuten, wo die Zellen dann im Wildwuchs dahin galoppieren und der Strahlenindustrie und für Chemotherapien auch noch ganz schön was abfällt.
Wer WLAN haben will, kann es haben, da kann jeder zum Glück noch teilweise selbst entscheiden und wer seine Spermien für wichtig hält, der muss halt manchmal oben das Gehirn einschalten. Dass die natürliche Auslese sich einmal so entwickeln würde, das hätte sich der Darwin auch wohl nicht träumen lassen.
Ich find deine Ratschläge immer so genial, was ich meinen Regenwürmern und Pflanzen zukommen lasse, zum Glück bin ich nicht auf deine Superschlauheit angewiesen.

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