Eine Frage der Ehre...???

Antworten: 9
Heimdall antwortet um 04-02-2011 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???
Hey!
Wieso erschrocken?
Es ist die pure Wahrheit!
Außerdem ist es natürlich in einer Zeit wie heute (vor allem in Frankreich) ein richtiger Verkaufsschlager! (natürliche Werbung durch Medien usw, ohne Kosten).

Klar ist es nicht gerade dass was wir brauchen, aber es lässt sich verkaufen, und das ist wichtig..
Außerdem regt es zum denken und diskutieren an! (was ja ein positiver nebeneffekt ist).

Liebe Grüße



Fallkerbe antwortet um 04-02-2011 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???

Was hält die Kritiker davon ab, selbst ein Unternehmen zu Gründen und dort humane Arbeitsplätze zu schaffen? Ned sudern, besser machen!

mfg



Gratzi antwortet um 05-02-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???
Naturgesetze................... fessen oder gefressen werden! auch bei uns, Grossbauer frisst Kleinhäusler !!!


walterst antwortet um 05-02-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???
@fallkerbe
Das würe ich auch gerne wissen.

Was hält die unterbezahlte Zahnarzthelferin davon ab, selbst den LAden zu übernehmen, anstatt zu sudern?
Was hält die Kinder davon ab, selbst ein UNternehmen ohne Kinderarbeit zu gründen und konkurrenzfähig zu produzieren?
Was hält den deutschen Metzger davon ab, selbst einen Schlachthof mit nach deutschen Tarifen bezahlten Leuten zu führen und es besser zu machen, statt zu sudern?
Was hält den unterdrückten Chinesen davon ab, selbst einen Staat zu gründen und es besser zu machen, als uns ständig die Ohren vollzusudern?
Was hält den Ägypter davon ab, selbst einen westlich unterstützten Staat zu führen und ein paar Milliardchen außer LAndes zu bringen, anstatt sinnlos herumzudemonstrieren?
........


Fallkerbe antwortet um 05-02-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???


@walterst
Zitat:
Was hält den deutschen Metzger davon ab, selbst einen Schlachthof mit nach deutschen Tarifen bezahlten Leuten zu führen und es besser zu machen, statt zu sudern?
Zitat ende

dieses Beispiel ist gut!
Der Deutsche Metzger kann ja versuchen, weit höhere Löhne zu bezahlen als seine Mitbewerber. Zumindest ist das vernünftiger, als über die bösen Mitbewerber zu schimpfen.
Die frage ist halt, wie er seinen Mehraufwand reinwirtschaften will. So einfach ist das gar nicht.



Bei den anderen beispielen:
Zahnarzthelferin- der fehlt es schon erst mal an der qualifikation, um den laden zu übernehmen.


Kinderarbeit- Da müssten sich in aller erster linie die Bauern an der Nase nehmen.
Ich glaube es gibt in Mitteleuropa keine andere Branche, in der so viele kinder zur arbeit genötigt werden wie in der Landwirtschaft. Kann ich auch aus eigerer erfahrung so sagen.


Die Politischen verhältnisse sind nochjmal ein ganz anderes thema.




MF7600 antwortet um 05-02-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???
@gratzi
dein beispiel ist aber äußerst sozial
kleinhäusler gibt auf- verpachtet grossbauern- hat keine arbeit mehr und gewinne durch pachteinnahmen die für ihn vorher undenkbar gewesen wären!


walterst antwortet um 05-02-2011 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???
@fallkerbe

ich hätte auch 5 mal den Dir bekannten Satz hinschreiben können:

Was hält die Kritiker davon ab, selbst ein Unternehmen zu Gründen und dort humane Arbeitsplätze zu schaffen? Ned sudern, besser machen!

Wäre es Dir dann auch aufgefallen, dass die Frage von Qualifikation, Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unfairen Geschäftspraktiken, faktische Machtverhältnisse......eine Rolle spielen, bei der Frage "Was hält die Kritiker davon ab..."

Kritik soll daraufhin geprüft werden, ob sie berechtigt ist, oder nicht und nicht mit dem völlig weltfremden Spruch beantwortet, dass es der Kritiker eh selber besser machen kann.


Fallkerbe antwortet um 05-02-2011 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eine Frage der Ehre...???

@walterst.

Man muß sich halt einfach mit den Ramenbedingungen und innerhalb dieser das bestmögliche machen.
Das die angelernte Zahnarzthelferin wohl einige Jahre zu wenig in der Schule war, um eine Zahnartztpraxis zu führen ist eine solche Ramenbedingung. Da hilft kein sudern weiter. Wenn sie Zahnärztin werden will muss sie halt die qualifizierung machen.

Kritik sollte AUCH daraufhin geprüft werden, ob es denn ohne weiteres möglich ist, es besser zu machen. Und bei dieser Überprüfung geht es mir auch um die frage der Wirtschaftlichkeit.


@tria,


Gerade in der Landwirtschaftlichen Ausbildung wäre es mm dringend Notwendig,
weit mehr Augenmerk auf Betriebswirtschaftliche Ausbildung zu legen.
Da fehlt es gewaltig.
Dieses Urteil kann ich mir als Absolvent einer LWS erlauben.

Das kündigen nicht der Königsweg ist, um auf schwächere Leistung zu reagieren ist klar.
Das man aber reagieren muß wirst du mir als Unternehmer sicher bestätigen.
Entweder findet sich ein aufgabenbereich, den der Mitarbeiter trotz einschränkung gut ausfüllen kann, oder der Unternehmer muß auf der Kostenseite reagieren.
Aber auch da gibt es in Österreich soziale Modelle, das z.b. der Staat einen gewissen Prozentsatz der Lohnkosten für den eingeschänkten Mtarbeiter übernimmt.
mit etwas kreativität und gutem willen lässt sich da einiges machen.

mfg



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