Vom Geschäft mit Glauben und Angst

Antworten: 11
sturmi 31-01-2011 14:37 - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Das Bio Ketzer Buch: Vom Geschäft mit Glauben und Angst. Gebrauchsanweisung für vernunftbegabte Esser.
Geschichten aus dem Märchenland der "gesunden" Ernährung tragen den Bazillus der Volksverdummung in die Köpfe der Menschen. Der scheinheilige Zwerg "Bio" entpuppt sich vielerorts als übler Taschendieb. "Bio" präsentiert sich als Heilsbringer, die konventionelle Landwirtschaft wird als "böse" stigmatisiert. Hier werden nun endlich einmal Fakten, Zahlen und objektive Tests den Glaubensbekenntnissen der Biofanatiker gegenübergestellt. Es werden Tipps gegeben, worauf beim Einkauf von Lebensmitteln wirklich zu achten ist, und wie man sich sinnlose Geldausgaben für teilweise sogar schädliche, die Gesundheit gefährdende Produkte erspart. .
Zum Preis von € 19,95,- kann man sich sehr gut über Ernährung informieren!
http://www.amazon.de/Das-Bio-Ketzer-Buch-Gesch%C3%A4ft-Gebrauchsanweisung-vernunftbegabte/dp/3854364202
MfG Sturmi



rotfeder antwortet um 31-01-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Hallo!
Ob das nicht auch ein genauso fanatischer Glauben ist, das bio böse und konventionell gesund ist. Skandalbücher sind immer vorteilhaft, besonders für den Autor.


walterst antwortet um 31-01-2011 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
wichtig ist, dass der Konsument am Schluss an gar nichts mehr glaubt und einfach zum billigsten greift. Da haben wir dann alle was davon.

Tut die chronische Biobauernfresserkrankheit eigentlich weh?


Johannfranz antwortet um 31-01-2011 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
....."zum billigsten greift.".........

das hat er immer getan und wird es immer tun. Vergessen wir doch einfach all den anderen Schmarrn der uns vorgestzt wird !


biolix antwortet um 31-01-2011 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Hallo !

wer hat "Glaube und Angst" ?

Wei0t was das schönste an der "Bioerfolgsgeschichte" ist, das die Biobauern die es machen, sehen das es funktioniert, ohne chem. synth Gifte, Gentechnik, leicht lösliche künstl. DÜngemittel auszukommen, und dabei gesunde Lebensmittel zu produzieren... Die habens sogar oft nicht geglaubt, habe schon viele davon kennen gelernt, und hatten Angst auch davor, und stelle dir vor sie habens geschafft....

Weil der Glaube und die Angst das bio nicht geht, wird und wurde Jahre und Jahrzehnte "geschürt", aber es ist an der Zeit, das es schon zu viele wissen, macht dir das echt so Angst lieber Sturmi ?

Aber wer wirklich sachlich über einen zukunftsfähige Ernährungskultur etwas lesen möchte, und eben das es notwenidig ist in eine Diskussion mit dem KonsumentenInnen zu treten, das dies nicht passiert, udn alles dahin hiaus läuft, das sogar der sturmi anprangert z.B. "Massentierhatlung", immer mehr Chemie weltweit etc., der möge dieses Buch lesen, das nicht mal großartig biolastig ist...

http://www.orf.at/stories/2038634/


Pragmatismus statt Müslifaschismus

lg biolix




Hausruckviertler antwortet um 31-01-2011 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Bio ist für mich einen Lebenseinstellung. Für mein Gefühl wird damit zuviel Geschäft gemacht. Wenn all das was auf dem Markt ist auch wirklich Bio ist, dann ist es in Ordnung und auch gesünder. Aber es gibt auch hier zuviele Scharlatane die um der Förderung willen Biobauern sind, aber im innersten nicht wirklich davon überzeugt sind. Die versuchen schon die Regelungen in irgend einer Weise zu umgehen. Der Phantasie sind ja da keine Grenzen gesetzt. Gesetzte und Regelungen haben es nun mal so an sich, dass es immer wieder welche gibt, die ihre ganze Kraft daran setzten sie zu umgehen. Nicht nur bei Bio, sondern generell.
Die Wegbereiter für den biologischen Landbau waren ja meist Landwirte, die zuerst sehr intensiv mit Kunstdünger gewirtschaftet haben, und weil die Probleme überhand genommen haben, haben sie sich besonnen und eine 180° Kehrtwendung gemacht.
Wirklich biologische Ware ist gesünder, aber sie schmeckt nicht besser,was man den Leuten immer wieder glauben machen will. Bedenklich wird es erst richtig, wenn es sich um ausländische Bioware handelt und auch bei uns gibt es Artikel, die halt als Bioware verkauft werden, weil der Produzent zufällig Biobauer ist, er aber auf die Produktion keinen Einfluss hat, wie z.B. beim Honig. Die Bienen fliegen bis zu 2 km weit um Blütenstaub zu sammeln, wie kann man allen Ernstes behaupten, dass es ich um Biohonig handelt?
Das selbe bei Bioeiern. Die Richtlinien sind schnell erfüllt. Bodenhaltung, ein bisschen Auslauf, Biofutter und als Biobetrieb gemeldet sein, dann passt`s schon. Auch wenn die Wiesen auf denen sich die Hühner bewegen, eher wie ein Acker aussehen. Unsere Hühner laufen wirklich den ganzen Tag auf der Wiese herum, ohne Zaun und es wird kein gekauftes Fertigfutter verwendet. Ich bin sicher, dass unsere Eier biologischer sind, als von vielen Biobetrieben.



biolix antwortet um 31-01-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Hallo Hausruckviertler !


Ich schätze dich, und ein wenig kann man dir auch zustimmen, aber bitte beschäftige dich ein wenig mit Bio bevor du soviel Dinge schreibst von denen du leider anscheinend wenig Ahnung hast...Bienen, bißchen Bodenhaltung, Richtlinien sind schnell erfüllt... hey komm zu uns, mach die Bioberatung, dann müssten ja alle leicht eh schon BiobäuerInnen sein..;-))

lg biolix

p.s apropos deine Eier, was nimmst den für ein Legemehl, ich hoffe nicht das billigste, denn dann sage ich dir was da alles drin ist...;-)(


helmar antwortet um 01-02-2011 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Ich weiss nicht ob der Hausruckviertler Legemehl füttert.......lieber Biolix! Meine Hühnertruppe bekommt Mais, Weizen, Küchen und Gartenabfälle, überschüssige Biestmilch und jeden Tag ein Büschel Gras im Sommer. Aber Legemehl? Kennens net....
Mfg, Helga


Hausruckviertler antwortet um 01-02-2011 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Hallo Biolix, das mit den Bienen und den Biohonig mußt du mir näher erklären, wie der zustandekommt. Ich nehme an, du bist einer der gewissenhaften Biobauern, die die Richtlinien auch ernst nehmen. ich wollte auch mal auf Bio umsteigen, hab mich aber mit den Richtlinien nicht abfinden können. Es ging hier um die Ausmaße des Laufstalles, den wir 1996 gebaut haben und aus Platzmangel eben überall einige Zentimeter von der Norm abzwicken mußten. Hier waren sie schon sehr stur und deshalb für mich nicht tragbar.
Wenn ich Biobauer bin, dann eben wirklich und es gibt auch welche, kenne ich übrigens persönlich, die eben versuchen die Richtlinien nicht so ernst zu nehmen. Die Biobauern sind, weil sie mehr Förderung bekommen.
Es soll ein Biobauer Biobauer aus Überzeugung sein und deshalb eine Förderung bekommen und nicht Biobauer werden weil er Förderung bekommt, wenn du weißt was ich meine.
Legemehl bekommen unser Hühner überhaupt keins. Wir haben nur 23. Sie bekommen Mais, Kleie, Weizen und Küchenabfälle und was sie auf der Wiese finden.


mfj antwortet um 01-02-2011 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst


Jetzt muss ich die Biobauern auch mal in Schutz nehmen.

Mit Biobauern meine ich nicht die Verbände, Organisationen, Lobbyisten und Funktionäre...die sich als „ ungefragte Schutzengel“ immer wieder zuvorderst anbieten.

Die meisten Biobauern versuchen einfach nur zu überleben. Und das ist Ihr gutes Recht. Und Sie denken – übrigens wie auch die „tradionellen Bauern“ täglich darüber nach – ob man noch alles richtig macht.
Da ist nichts verwerfliches, aufmüpfiges und auch nichts missbräuchliches dabei.

Der Missbrauch findet in ganz anderen Ebenen statt.
Dort wo die vielen braven und fleißigen Bäuerchen vorgeschoben werden, ihr Leben und ihre Marke zweckentfremdet und gnadenlos vermarktet werden.
Dafür erhalten Sie dann ein paar windige Euro Umweltprämien mehr. Das Alibi-Solär !!


Was soll´s. Um den Aufwand wirtschaftlich zu decken, reicht es hinten und vorne schon lange nicht mehr. Biobauern sind durch und durch eh „Idealisten“...und eigentlich die „Dummen“.

Ihr gute Idee wird längst kommerziell verschachert, verbratet und verwurschtet – für eine Käuferschicht die keine Ahnung von Agrarwirtschaft hat.

Es ist Marken PR, Trendsport und jene Lebenssymbiose "der Zielgruppe" die Wohlstand mit ökologischer Verdrängung koelliert ....

Aber dafür können die Biobauern nichts !!


P.S. ...übrigens bin ich mit meinem Heimbetrieb schon seit 15 Jahren "Umstellungsbetrieb..."
Hätte sich der Bioberater damals ordentlich aufgeführt, hätte ich Ihn nicht vom Hof jagen müssen...aber das ist eine andere Geschichte ;-))





biolix antwortet um 01-02-2011 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst
Hallo !

klar mjf , es sind nur die Funktionäre der Biobauern echt "böse"..;-)

Ja und der Handel, die verdienen am meisten an Bioprodukten, weil eigentlich sollten wir für solche gar nicht mehr produzieren, das sagt nun einer der den "großen Strukturen" immer positiv gegenüber steht, wie eigenartig...;-)

Aber ja, Bio und regional und in der Direktvermarktung ist opti-optimal...

Aber wenn die Biosemmel mit einem WEizenpreis von 30 Cent , um 1 Cent nur teuerer ist als die Premium konvie Semmekl wo der Weizenpreis oft bei 150 herum gurckt, na da können die BiobäuerInnen nur froh sein...

Und hausruckviertler das mit den Biobienen brauchst nur Googeln wenns dich wirklich interessiert, aber es fängt beim Wachs an und hört bei der Varroa Bekämpfung auf...

Ja und zu den Biobauern allgemein, es gitb über all solche udn solche die es mit Richtlinien nicht zu ernst nehmen, doch ich meine das der großteil der BiobäuerInnen sehr überzeugt ist, bzw. mit der Zeit imemr Überzeugter werden, die Mehrzahl... und Gehscäft wie du bei Dioxinskandal siehst, kann überall gemacht werden, aber nur deswegen lass ich mir doch die zukunftsfähige Biolandwirtscahft nicht ausreden... und natürlich gibts konv. BäuerInnen die auch ohne Vorschriften Richtung biologischer LW ihren Hof betreiben, na gut so, aber wenn sie dann die Vorteile in der Vermarktung oder in den höheren Bioförderung nicht nutzen... oder welche die es eben nicht ganz schaffen wie es aus deinen Ausführungen heraus kommt...

Ja und gratuliere das du es ohne Legemehl schaffst, also ich kenne wenige konvies die das schaffen, die ich kenne auch nur Hendeln für den Eigengebrauch, sagen mir immer, ohne gehts nicht..



lg biolix


mfj antwortet um 01-02-2011 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Geschäft mit Glauben und Angst

Die besten Zukunftsaussichten hat die "Integrierte Landwirtschaft", Biolix.
Frei von Ideologien und frei in der Entscheidungsfindung.

Deine Sichtweise ist einfach "dumper..."
Industriefette einmischen ist kein Geschäft - sondern kriminell...





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