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tree_01 12-07-2010 20:13 - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
wenn die roten eine anpassung fordern, dann ok.
die ertragslage seit 1988 ist nämlich inflationsbereinigt schlechter geworden, daher runter mit der grundsteuer.


tree_01 antwortet um 13-07-2010 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
dieses thema, das uns alle betrifft, ist - so scheints - egal.


Christoph38 antwortet um 13-07-2010 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
mW wurde vor kurzem was diskutiert.

Jedenfalls soviel: Ob die Preise inflationsbereinigt gesunken sind, dürfte für eine Absenkung der Grundsteuer unmassgeblich sein.
Bezieht sich die Kritik an der (zu niedrigen) Grundsteuer doch darauf, dass gerade die Grundsteuer inflationsbereinigt gesunken ist.

Die Forderung nach einer Absenkung wäre nur dann legitim, wenn die Preise nicht nur real, sondern auch nominell gesunken wären/sind.

Fest steht jedenfalls, dass die Bauern die Verlierer einer erhöhten Grundsteuer wären, da sie nona über Grundbesitz verfügen.
Bin schon gespannt, ob unsere Poltiker dann auch wieder als Rechtsfertigung anführen, dass man die Verursacher der Krise zur Verantwortung ziehen muss. ;-)



Johannfranz antwortet um 13-07-2010 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
Unsere Politik sollte doch unisono quer durch alle Parteien endlich einmal eingestehen,dass sie in der jetzigen Situation der Finanzlobby komplett hilflos gegenüber steht und ausser ein bissl blabla nichts zu bieten hat,damit wir wenigstens wissen woran wir sind.


tree_01 antwortet um 13-07-2010 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
christoph

natürlich sind die preise auch nominell gesunken.

preise für weizen von ATS 3,5 - ist gleich irgendwas mit 25 cent,
holzpreis etwa 1400ATS ist gleich etwa 100€,
und hier sind 20 jahre inflation un berücksichtigt, die inflation wirkt nämlich auf den produktpreis stärker, als auf die steuer, da inflation auf Bruttoeinnahmen sich ganz anders auswirken wie auf die steuer - in relation zum gewinn.


lg, wp




walterst antwortet um 13-07-2010 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
@wp

Was sollen wir diskutieren?
Vom diskutieren hier im Forum geht die Grundsteuer nicht runter.
Und wenn mal ein MInister da ist oder ein angeblicher Bauernvertreter und man macht ihm in dieser Sache Feuer unterm Hintern, dann ist man schnell ganz alleine.
99% ziehen gleich wieder vorsichtshalber den Schwanz ein, auch wenn vorher das Maul recht groß war und der Fall ist erledigt.


Christoph38 antwortet um 15-07-2010 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
Nachdem sich jetzt der Vizekanzler Pröll dahingehend geäussert hat, dass für ihn eine Grundsteuererhöhung nicht in Frage kommt, schaut es schlecht aus.

Man weiss ja inzwischen, wie glaubwürdig die Aussagen von Josef Pröll zu nehmen sind. In der parlamentarischen Debatte wurde er dafür ja schon als Lügner bezeichnet.

Missverständnis um Pröll: „Keine Steuererhöhungen“ war Versprecher, nicht Versprechen!
http://www.salaminews.at/tag/steuerluge/


biolix antwortet um 15-07-2010 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
na ja mann/frau muss ja vorgaukeln man hätte wie ein "Löwe" gekämpft..;-))

lg biolix


Christoph38 antwortet um 15-07-2010 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
So ist es biolix.

Insgesamt müsste man als Bauer, wo man ja deutlich überproportional zu den Budgetkürzungen (dank Einrechnung EU-Gelder) beitragen darf, noch froh sein, wenn dank der ÖVP nur eine moderate Verdoppelung der Grundsteuer kommt. ;-)

Wieso habts ihr eigentlich für einen so fähigen Mann wie den Josef Pröll nicht einen Posten in NÖ gefunden. Die Veranlagungserfolge bei den Wohnbaugeldern hätte doch der Pepi auch noch zusammengebracht, wenn nicht übertroffen. ;-)


Franz S. antwortet um 15-07-2010 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
Also zur Grundsteuer wäre schon zu sagen, dass es komischerweise keinen Bauern stört, wenn der kleine Häuslbauer die Grundsteuer B zahlt, die wesentlich höher ist als die Grundsteuer A der Landwirte.
Der Arbeiter zahlt
1. Lohnsteuer von seinem Lohn
2. vom bereits versteuerten Lohn kautt er Baumaterial und zahlt wieder Steuer und
3. zahlt er dann von dem sowieso schon horrend besteuerten Häusl auch noch Grundsteuer!

Der Bauer erbt Grund und Boden und sein Haus - zahlt also da keine Steuern,
von seinem Einkommen zahlt er auch keine Steuern, lediglich die Mehrwertsteuer trifft ihn.

Und dafür zahlt er auch noch wenig Grundsteuer und bekommt auf Grund des geringen Einheitswertes der auch bei der Berechnung des Einkommens sich günstigst auswirkt, sämtliche Förderungen und da red ich noch nicht von der EU-Förderung (=Geschenk) sondern von den vielen kleinen Begünstigungen wie höchstmögliche Stipendien für seine studierenden Kinder usw. (Brauchs eigentlich nicht aufzuzählen, wißt es ja eh selber. Das Problem ist dass es kaum einer der Bauern zugibt dass es so ist)


Tyrolens antwortet um 15-07-2010 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Silva, wie kommst du auf die Idee dass Bauern erben? Es gibt viele, viele Betriebe, die haben ein Pachtquote von 100%.
Im Übrigen, kann man auch ein Haus/Villa/Schloss erben.




joholt antwortet um 15-07-2010 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
@Silvia Jo JO der Neid ist al Luada
mfg


Christoph38 antwortet um 15-07-2010 15:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
@ silva
Mit deinen neidbasierten Ausführungen täuscht du dich gewaltig.
Im Normalfall ist es bei den Bauern so, dass auch deren Haus einen eigenen Einheitswert hat, wovon die Grundsteuer B zu bezahlen ist, wie bei jedem Häuslbauer auch.
So gesehen solltest du zumindest den Bauern zugestehen, dass sie die Grundsteuer B trifft, wie andere Hausbesitzer auch, etc.

Ich schliesse mich daher der Meinung von joholt an. ;-)




remus antwortet um 16-07-2010 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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also ich finde daß die grundsteuer für landwirtschaftliche flächen erhöht gehört , ich zahle für 23 ha wald ca 35 euro im jahr das ist im vergleich zum haus einfach lächerlich und beschämend, soviel objektivität sollte man als bauer schon besitzen


Faltl antwortet um 16-07-2010 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Möglicherweise hat man bei einem neuerbauten Haus einen eigenen Einheitswert, wir haben ein altes Haus und nur einen Einheitswert für die gesamte Landwirtschaft. Ich kann also nicht sagen das dass der Normalfall ist. Ich habe in einem anderen Bundesland ein Einfamilienhaus mit ca. 500m2 Grund dabei, hier ist die Grundsteuer wesentlich höher als für die Landwirtschaft.
Ich glaube das es hier nicht um Neid geht sondern um Gerechtigkeit.


Restaurator antwortet um 16-07-2010 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wie wird denn eigentlich die grundsteuer für unternehmer berechnet? was zahlt z.b. die voest für ihr ganzes gelände? nachdem beim häuslbesitzer die ausstattung (holzboden / fliesen /heizungsart/etc.) die grundsteuer mit beeinflusst: wie wird das bei fabriken bewertet?
ich lebe nicht von der landwirtschaft: aber wenn die allgemeinheit gratis meinen wald betreten darf, dann sollen sie gefälligst die grundsteuer dafür bezahlen.
ein beispiel: 2 brüder, einer tischler, einer landwirt.
wenn der eine für seine produktion eine neue, teure maschine kauft, dann entrichtet er mehrwertsteuer und danach für diese maschine als produktionsmittel nichts mehr. im gegenteil, er setzt die maschine noch von der steuer ab.
der andere, der landwirt, kauft sich einen acker, ebenfalls ein produktionsmittel, und entrichtet dabei alle vorgeschriebenen steuern. er muss in alle ewigkeit geundsteuer zahlen und kann den acker nicht steuerlich absetzen.
warum zahlen häuselbauer mehr? - ganz einfach weil der m²-preis eines baugrundstückes wesentlich höher ist als bei einer landwirtschaftlich genutzten fläche. ausserdem stellt das haus darauf auch einen hohen wert dar.
zum nachdenken: wenn man von einem wert eines eigenheims von 200000€ ausgeht und diese summe auf der bank "normal" anlegt, dann bezahlt man etwa 1200€ kest pro jahr.
sie rupfen uns immer.
da fällt mir doch glatt der heinrich heine ein. der hat vor fast 200 jahren diese sache trreffend beschrieben - offenbar bleiben manche dinge immer gleich:

Weltlauf

Hat man viel, so wird man bald
Noch viel mehr dazubekommen.
Wer nur wenig hat, dem wird
Auch das wenige genommen.

Wenn du aber gar nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben -
Denn ein Recht zum Leben, Lump,
Haben nur, die etwas haben.


Gerhardkep antwortet um 16-07-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
Wo soll hier der Landwirt besser aussteigen frag ich mich.Der Wert von Baugrundstücken ist schon mal um das X fache Höher und der Wert darauf auch.
Lohnsteuer zahlen auch 2,2 millionen Österreichisch Arbeitnehmer nicht da sie unter 11 000.-verdienen.
Als ich den Betrieb übernommen habe habe ich rund 1500.-Euro bezahlt an Steuern und als meine Frau "angeschrieben" wurde bezahlte ich nochmal bzw . sie 1 800.- Euros Schenkungssteuer.
Für das Haus bezahle ich genauso meine Grundsteuer wie alle anderen Häuslbauer.


Talbauer antwortet um 16-07-2010 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
GRUNDSTEUER RUNTER
Die Grundsteuer die ich für meine Landwirtschaft bezahle ist mir egal. Wird sie erhöht, verringert zugleich meine Einkommenssteuer.
Grundssteuern, die aus betrieblichen Werten hervorgehen (Landwirtschaft, Industriebetriebe oder Gewerbebetriebe) schlagen sich direkt mindern auf die Körperschaftsteuer und Einkommensteuer durch.
Die Grundsteuer gilt in diesen Zusammenhang als Betriebsausgabe.
Grundsteuer die im privaten Bereich vorkommen (Baugrund, bäuerliches Wohnhaus, Einfamilienhaus usw.) sind aus dem Einkommen zu begleichen.

Grundsteuer ist eine vermögensbezogene Steuer.
Die Grundsteuer soll das Vermögen auf Grund und Boden mit samt sein festen Zubehör auf Basis des Verkehrswertes (ausgenommen land-und forstwirtschaftliches Vermögen) besteuern.
Die Verkehrswerte (Einheitswerte) wurden im Bereich des nicht landwirtschaftlichen Vermögens seit 1973 nicht mehr neu berechnet. In diesen Bereich gibt es Werte, die bis zum 100fachen von den gesetzlichen Vorschriften (Bewertungsgesetz 1955) abweichen.
In diesem Bereich wäre dringend das bereits bestehende Gesetz zu vollziehen, bevor der Verfassungsgericht die letzte Vermögensbezogene Steuer für verfassungswidrig erklärt, weil die Gesetze nicht durchgeführt wurden.
Dies war auch der Grund, weshalb die Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer abgeschafft wurde.


Im Bereich des landwirtschaftlichen Vermögen wird der Wert für die Grundsteuer auf Basis vom Ertragwerten festgestellt. Die Feststellung auf Basis von Ertragswerten im Bereich des landwirtschaftlichen Vermögen wurde bereits im einem Urteil des Verfassungsgerichthof als richtig festgestellt, aber der Verfassungsgerichthof hat im gleichen Urteil auch festgehalten, das die Werte zeitgerecht neu festzustellen sind. Laut Bewertungsgesetz wäre dies alle 9 Jahre zu tun. Die letzte Feststellung in diesem Zusammenhang wurde 1988 bzw. 2001 durchgeführt.
Würde das nicht gemacht, und es würde eine neue Klage beim Verfassungsgerichthof müsste der Verfassungsgerichtshof das Bewertungsgesetz aufheben. Zugleich wären alle Einheitswerte ungültig und jede davon abgleitete Verordnung (z.B.: Pauschalierungsverordnung,...) auch. Sämtliche landwirtschaftliche Grundbesitzer und Grundbewirtschafter müssten dann Aufzeichnungen zur Berechnung der Einkommenssteuer führen.

Daher würde ich lieber eine etwas höhere Grundsteuer bezahlen, als höhere Einkommensteuer.

MfG
Talbauer


tristan antwortet um 17-07-2010 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Grundsteuer muss erhöht werden. Und zwar für Alle.
Die Ausgaben für die Gemeinden werden immer mehr, z.B. Winterdienst, Straßenbau, Personalkosten, Heizkostenzuschuss, Kindergarten, etc....
Daher müssen auch die Einnahmen steigen.
hde Tristan
Zahle ebenfalls Grundsteuer A + B


Hirschfarm antwortet um 17-07-2010 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So Bagatellsteuern wie die Grundsteuer gehören ersatzlos gestrichen mit gleichzeitigem Bürokratieabbau.
Im Prinzip ist es ein Witz einem Subventionserhaltenden (und darauf auch angewiesenen) Berufsstand auf der anderen Seite Steuern und Sozialversicherungsbeiträge aufzuzwängen. Im Endeffekt werden damit nur die Gesamtkosten für die Gesellschaft die unter den Titel "Ernährung" fallen um die Kosten der Schreibtischwuzzis erhöht.


Tyrolens antwortet um 17-07-2010 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es gibt keinen Grund überhaupt eine Grundsteuer einzuheben. Wir haben eine Kommunalabgabe und über die wird/sollte alles was es an Ausgaben für die Infrastruktur gibt gedeckt sein.



0815 antwortet um 19-07-2010 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum die Aufregung wegen der Erhöhung der Grundsteuer! Die Grundsteuer, ob A oder B, ist ja eh lächerlich! Die Kommunalabgaben sind die größten Brocken auf der Gemeindeabrechnung! Da wird munter regelmäßig erhöht, da schreit kein Pröll, dass es ein Anschlag auf die Häuslbesitzer oder Landwirte ist! Und die Dorfpolitiker haben keinen Genierer und erhöhen sich die Bezüge regelmäßig, auch wenn das Geld in der Kasse knapp ist, für die Bezüge der Gemeinderäte und Bürgermeister (und Parteien) ist immer Kohle da. Dafür wird dann halt wieder die Müll-, Wasser und Kanalgebühr erhöht.
Zur Grundsteuer A die hauptsächlich für landw. Besitz eingehoben wird, warum sollte den ein Spekulant, der landw. Grund nur zur Geldanlage besitzt, keine (oder nur wenig) Grundsteuer bezahlen? Wenn er das Geld auf ein Sparbüchl legt, zahlt man ja auch die Kest. (Ein Spekulant wird sein Geld eh nicht auf ein Büchl legen, der legt es eh steuerschonend an, aber trotzdem zahlt man Steuern) Und für Grund und Boden dürften keine Steuern eingehoben werden? Für aktive Bauern wäre die Grundsteuer A eh Abzugsposten bei der Einkommensteuererklärung. Und die Grundsteuer B gilt halt für Häuser, und das sollte schon unterschieden werden, ob ich in einer Villa oder in einem Häuschen wohne. Bei den Kommunalgebühren (Wasser, Müll und Kanal) wird jedenfalls kein Unterschied gemacht.



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