Chinesen ohne Chinesinnen

Antworten: 14
teilchen 30-01-2010 19:18 - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Die staatliche Einmischung in die Familienplanung der Chinesen wird allmählich zum Problem.
Für 2020 wird prognostiziert, dass 24 Mio Männer ohne Frau auskommen müssen, weil es zu wenige Frauen gibt.
Die Regierung erlaubt nur ein Kind pro Familie, und männliche Nachkommen gelten traditionell als "wertvoller", weil sie angeblich die Familien ernähren können, wenn den Alten die Kraft ausgeht.

So wurden Mädchen vermehrt abgetrieben, und jetzt ist der Schaden groß.
Die Männer fordern subventionierte Bordelle, es gibt trotz Prostitutionsverbot einen regen Schwarzmarkt, jedes Mittelklassehotel bietet über einen angegliederten Massagesalon entsprechende Dienste an.
Das wird aber das Problem langfristig nicht lösen.

Ich frage mich, wohin China mit dieser Planwirtschaft noch hin will. Einerseits aufstrebende Wirtschaftsmacht, andererseits vollkommen kranke Gesellschaft.

http://www.zeit.de/2010/05/WOS-Chinesinnen





ANDERSgesehn antwortet um 30-01-2010 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen

tja, und bei uns ist irgendwie das selbe, nur andersrum, und nennt sich emanzipation.

lg
ANDERSgesehn.







joholt antwortet um 30-01-2010 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Wenn es mit den Türckischen Männern in der Mongolei nicht klappt werden halt die Chinesenmännlein herhalten müßen.
mfg


teilchen antwortet um 30-01-2010 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen

Emanzipation:
stammt von dem lateinischen emancipare: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus dem mancipium, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen.
Auch Männer emanzipieren sich, das ist kein Privileg von Frauen.

@ANDERS

Weltweit ist das Verhältnis Buben:Mädchen 105:100.
Ich wüsste nicht, warum es bei uns anders sein sollte.


Generell wundert es mich, dass die Bevölkerung Chinas wächst, bei einer Geburtenrate von 1,7 pro Frau, einem niedrigeren Sterbealter als in Europa und kaum Migration aus anderen Ländern.




teilchen antwortet um 30-01-2010 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen

Gute Frage, @tria.
Was tun mit einem Riesenstaat, wo der Großteil der Menschen in Armut und geringer Bildung lebt?




biolix antwortet um 30-01-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
komisch tria , wir sind doch die zivilisiertesten und di e besten.. ;-((


biolix antwortet um 30-01-2010 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Na ja das war ja nciht persönlich gemeint, aber wie können wir immer davon reden das wir die Zivilisiertesten und die besten sind, aber unser verschwenderisches System auf den Rest der WElt umgelegt würde nicht funktionieren, das war gemeint... wäre es ncith an der zeit zu zeigen wie es wirklich gehen kann, udn sie nicht die selben Fehler nochmals machen zu lassen.. ?


lg biolix


Tyrolens antwortet um 31-01-2010 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Das Recht auf Selbstbestimmung wirst du aber wohl kaum beschneiden wollen.

Und der Männerüberschuss in China zeigt ja nur, dass die einen effizienten weg zur Verringerung der Weltbevölkerung gefunden haben. Bei den Sozialisten ist es doch so, dass die Gruppe mehr als der Einzelne zählt. Insofern ist es wohl zu verkraften, keine Partnerin und keine Kinder zu haben. Dafür bekommst dann wenn du in Gras beißt eine Klima- und Recourcenrettermedaille.


beginner antwortet um 31-01-2010 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
China gilt in dieser Hinsicht bei vielen grossen Visionären (für eine neue Weltordnung) als grosses Vorbild und Pionier!

Bitte nicht glauben, das ist weit weg und betrifft uns nicht. Früher oder später sicher.

beginner


teilchen antwortet um 31-01-2010 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen

@beginner

Nein, das tut es definitiv nicht.
Kein moderner Staat orientiert sich am Gesellschaftssystem Chinas, wo der Großteil der Bevölkerung arm und ungebildet ist.
Wer will so einen Staat?
Jedes andere Land freut sich über Bevölkerungswachstum, nur China nicht, das sein Volk sein Volk in Kinderlosigkeit zwingt.

Die große Stärke Chinas ist die Masse.
Über 150 Mio Menschen sind als "Wanderarbeiter" ständig unterwegs auf der Suche nach Arbeit.
Aus Industriezentren werden richtige "Dörfer", nicht selten mit bis zu 100.000 Arbeitern = Einwohnern.

Eine weitere Stärke ist die wachsende Kaufkraft.
Die Mittelschicht beginnt ab 1.300 USD Jahreshaushaltseinkommen.
24% der Bevölkerung zählen mittlerweile dazu, Tendenz steigend.
Immerhin 6% dieser Haushalte besitzen ein Auto, 54% einen Computer, 97% eine Waschmaschine, Handy und Farbfernseher sind eine Selbstverständlichkeit.

Dennoch leben knapp 35% der Chinesen von weniger als 2 USD täglich.
Mangels sozialer Absicherung und dem wachsenden Anteil der Alten durch die Ein-Kind-Politik kommen damit in 20-30 Jahren große Herausforderungen auf China zu.
Die vibrierende Volkswirtschaft wird spätestens dann an Dynamik verlieren.

Quelle: trend 2/2010




Hausruckviertler antwortet um 31-01-2010 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass sich dieses Problem mit der Überbevölkerung von selbst erledigt, wenn der Lebensstandart steigt Siehe unser Land.


beginner antwortet um 31-01-2010 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Chinesen ohne Chinesinnen
Hallo teilchen!


Kannst ja gern selber nachlesen:

http://www.chineast.de/stories/klimawandel-ein-kind-politik-die-losung/

http://infowars.wordpress.com/2007/05/23/reduzierung-der-weltbevolkerung-geburtenkontrolle/

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