Antworten: 28
norbi10_0 08-01-2010 13:12 - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Wer hat Erfahrung in der BIO-Jungrindermast???
Ist es sinnvoller Jungrindermast oder soll man sie ausmästen???
Eignen sich weibliche oder männliche Rinder besser???



biolix antwortet um 08-01-2010 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Mhalzeit Norbi !

also das ist deine Entscheidung, wir haben mit Biojungrinder seit Jahren gute Erfahrung, haben in schnitt beim verkauf zwischen 11 und 12 Monate, einen Erlös von 950,- Euro pro Stk..
Hier kannst du dich genauer informieren...

http://www.biobauern-austria.at/biomarkt/


lg biolix


norbi10_0 antwortet um 08-01-2010 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
hallo

@biolix
wie schwer sind die dann??
rechnest du bei dem erlös auch etwas fürs kalb oder rechnest du nur futter und arbeitszeit?? danke

mfg norbi


biolix antwortet um 08-01-2010 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Hallo Norbi !

also darum die homepage, da hast du alle Schlachtergebnise drinnen und kannst dir aussehen was bei verscheidenen gewichten raus gommt, aber bei uns sit so der Schnitt 240-250 kg, der letzt Jungrindochse hatte aber z.b. 285 kg, da kommst auf 1150 Euro.. ;-))

Kälber rechnen ? nein, die haben wir ja von den eigenen Mutterkühen, kenne aber Betriebe die machen das Intensiver und kaufen Kälber dazu und gewöhnen sie an eine eigene Kuh zu ihrem eigen Klab dazu..das musst du dir selbst ausrechnen ob sich das rechnet.. ;-))

Sonst rechne ich nix, Arbeitszeit und Futter hab ich sowieso, es passt zu unserem Biobetrieb udn zu Urlaub am Biobauernhof, und ohne "Viecher" iwürde ich mich nicht mehr als "richtiger" Bauer fühlen.....;-))

lg biolix


joih antwortet um 08-01-2010 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
hallo
sehr gut biollix
Biojungrindererzeuger giebts momentan genug oder werden wir wieder mit einer überproduktion einen markt kaputtproduzieren
mache momentan nur von den weiblichen Biojungrinder beim mänllichen find ich zahlt es sich durch die velängerte haltedauer und die kraftfuttergabe nicht aus, kastrieren musst ih ndann auch) FVXCH Einsteller in guter Qualität sind nachwievor gefragte ware für den italiener wenn sie BZ geimpft sind
lg joih


walterst antwortet um 08-01-2010 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
@biolix und norbi

Seids ihr sicher, dass Ihr beide vom gleichen redet?


biolix antwortet um 08-01-2010 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Super joih, mach das so, ist auch o.k und wie du schreibst entlastet das den markt weils eh immer mehr und mehr werden wegen des "tollen" mIlchmarktes...
Ansonsten vermarkten wir in NÖ schon 60 Stück ind er Woche und haben steigerungen im Absatz von bis zu 20% im jahr, also so schwarz sehen würde ich nicht...

lg biolix


joih antwortet um 08-01-2010 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
hallo biolix
bin aus ktn und hier stockt es momentan Weiß nicht ob für jeden platz ist der hier einsteigen will, momentan drücken eben alle mit den Biojungrindern da die einstellkalbin an atraktiviät verloren hat.


biolix antwortet um 08-01-2010 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Na was heisst, der Kalbinenpreis wo auch bio dran leider gekoppelt ist, ist leider sehr tief...

lg biolix


joih antwortet um 08-01-2010 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
ich meine bei den Einstellerkalbinen die kosten bei uns, wenn sie auch bio ist, mit 300 kilo um die 600 Euro und das ist nicht grad Weltbewegend im gegensatz die Biojungrindkalbin kostet mit etwa 100 Euro mehraufwand doch 950 - 1100 Euro je nach gewicht, deshalb überlegen sich viele Einstellerproduzenten die Biologisch arbeiten doch den Schritt zur Biojungrinderzeugung in kärnten werden wöchentlich nur etwa 15 - 20 Stk gebraucht


biolix antwortet um 08-01-2010 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
du sagst es ! und eine schöne Weide hast du hier am Bild !!

Alles gute nach Kärnten, habt ihr schon viel Schnee, bei uns lässts aus, erst 10 cm ;-)))

lg biolix


joih antwortet um 08-01-2010 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
bin aus den Bez. St.Veit bei uns sinds obwohl ich auf 1100 Meter Seehöhe bin erst 5 cm .aber meine tochter fährt grad von klagenfurt rauf und hat angerufen das sie schwer vorankommt unten sinds bereits 25cm hat aber schon aufgehört.
"Weide" ja so ist es am billigsten zu produzieren
gruß joih


norbi10_0 antwortet um 08-01-2010 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
hallo

@biolix

wäre es überhaupt sinnvoll kälber zu kaufen und sie als Jungrinder zu schlachten????
weil ohne milch werden sie ja nicht so schnell so viel zunehmen, denn deine jungrinder werden biss zum schlachten milch von der mutterkuh bekommen.
oder wie alt sind deine jungrinder beim schlachten????
oder was denkst du, hat dieser markt zukunft, egal ob jungrinder, ochsen oder kalbinnen????
oder werden die preise zurückgehen????


joih antwortet um 08-01-2010 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
hallo Norbi
du fragst zwar biolix ich will dir aber auch meine meinung bekanntgeben.
Kälberzukauf ist immer ein Risiko (meist zieht man sich dabei nur krankheiten mit in den Stall) hast dann eine grippe oder Durchfall wirst dir schwer tun mit den nötigen zunahmen und vorallem ist wenn du zukaufst eine ausreichende Kraftfutterversorgung notwendig und das kostet doch wieder einiges und ob sich das dann rechnet ist eine andere frage und da sind wir wieder, wir produzieren auf natürlichen weg von der Mutter über die Weide und du willst dann professionell Biojungrinder erzeugen , das soll doch kein masseprodukt werden.ich glaub auch nicht das du Kreuzungskälber von biobetrieben so leicht bekommen wirst und bei den reinen flecken (Rotbunte Holstein ec) hats einen haken ich weiß nicht ob die gehen zur Jungrindererzeugung ob sie die Bemuskelung zusammenbringen die ja notwendig ist und somit auch das Schlachtgewicht erreichen
Biojungrinder passen nicht zu jeden Betrieb der Erfolg und Misserfolg sind wie bei jedem anderen Produktionsverfahren eng beieinander.


joih antwortet um 08-01-2010 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
aja bis zum Schlachten max 12 Monate und mindestens 185 kg Fleisch R II ist bei mir ohne viel Kraftfutter (ca 100kg /kalb in den letzten drei Monaten) und Milch von den kühen Rasse FVXCH manchmal nicht so leicht.


biolix antwortet um 08-01-2010 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Freunde, werdet mal überzeugte Biobauern ! ;-)))

Was hat ein zugekauftes Kalb, gemästet, mit Biojungrindproduktion aus Mutterkuhhaltung zu tun ? ;-))))

lg biolix


joih antwortet um 08-01-2010 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
so schauts aus biolix du hast eine gesunde einstellung das gefällt mir.
Wir versuchen beste Biologische Qualität auf natürlichsten Weg zu erzeugen, und da sieht einer vielleicht den momentanen preis und will gleich kälber zukaufen es noch mit trockenmilch und Kraftfutter vollstopfen und dann als biojungrind verkaufen wollen.
so wird das sicher nicht gehen das wissen wir gel Biolix
grüße aus Ktn


norbi10_0 antwortet um 08-01-2010 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast

eurer meinung nach dürfte man nur mästen wenn man mutterkühe hat, oder????
es werden aber viele bio mastkälber und auch einsteller angeboten.
das angebot wird ja dadurch nicht mehr, welches eine überproduktion hervorrufen könnte!!!!
auserdem kann man ja eine bio landwirtschaft auch ein wenig intensiver betreiben, oder???

mfg


biolix antwortet um 08-01-2010 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Norbi dann machs, aber es gibt nun mal Bios mit Überzeugung, und KonsumentenInnen das schätzen und wollen Biojungrind aus wirklicher Mutterkuhhaltung kaufen und nicht ein Biomastrind und danke joih ! ;-)))

lg biolix

p.s. schau grad RTL2 tolerl Film, Denzel Washington, "Gegen alle Regeln.." wäre was für leute die das "Ausländerthema" stark interessiert.. ;-))


Salzburger antwortet um 09-01-2010 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Hallo1
Möchte auch kurz was dazu sagen.
Betreibe selber seit ca 8 bis 10 Jahren Bio- Jungrinderproduktion mit ca 10 Mutterkühen. Bin auch der Meinung das diese Produktion schon mit den eigenen Kälbern von den Mutterkühen betrieben werden soll und auch in erster Linie nur durch hofeigenes Futter und durch das saugen der Kälber an der Mutterkuh erfolgen soll und nur am Ende(letzten 2-3 Monate) mit geringen Zugaben an Kraftfutter fertig gemästet werden, da sonst schwer die erforderliche Fettabdeckung erreicht wird durch die fehlende Milch( Mutterkuh braucht auch eine Trockenstehzeit). Am besten eignen sich Mutterkühe der Zweinutzungsrassen und Kreuzung durch eine Fleischrasse( Limo, Charolais, Weiß- Blauer, Belgier,..)
Habe mir auch die Seite mit den Schlachtgewichten angesehen, und wäre neugierig was man Jungrinder füttert das sie Schlachtgewichte von über 300kg erreichen. Bei mir liegt das max. bei ca 250kg, muß aber auch sagen das sie 6 Monate auf Hutweiden und Almen verbringen


biolix antwortet um 09-01-2010 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Hallo !

danke Salzburger ! genau so ist es... Es steht uach in den Richtlinen "Biojungrind aus Mutterkuhhaltung"...

Zu den Schlachtgewichten; Ich habs auch nciht geglaubt, aebr es gibt tolle Betriebe mit toller Milchleistung inkl. ja Kreuzungen mit Limosine udn klar sind in NÖ 50-60 % nicht auf der Sommerweide, in vielen Gebieten gibts keine Weidehaltung...

Wir hattten heuer drei mit über 270 kg aber auch einige mit 230 .. ;-)))

lg biolix

p.s. bei uns bekommen sie max. 200 kg pro Tier und Jahr Mischung Triticale-Hafer..


kokosbussi antwortet um 09-01-2010 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Hallo,
auch wir haben 2005 auf Bio-Jungrindproduktion umgestellt.

Bin bisher vollauf zufrieden. Hab 10 Mutterkühe (FL) und besame teilw. mit Limo.
Zumindest da gibt es die besten Erfolge - mein bestes Stück war ein Ochse der nach 10 Monaten 312 kg Schlachtgewicht E3 erreichte. Besamte mit PAX. Meine Tiere sind von Anfang Mai bis Ende Oktober auf der Weide (Portionierung, teilweise Kleegras u. Wechselwiese), bekommen im Stall etwas Heu und im Winter Silage. Weiters brauche ich noch ca. 3.500 kg Tritikale jährlich und etwas Mineralstoffmischung (Spurvit).

Meine Jungrinder sind bis zur Abholung bei ihrem Muttertier und saugen meist auch noch.
In letzter Zeit gab es Absatzprobleme, da verkürzten sich eben die Trockenstehzeiten bzw. die Kühe stellen sich eh meist selber trocken...

Und wie Biolix und Salzburger bereits erwähnten, meiner Meinung ist echte Mutterkuhhaltung eben diese, wo nur das eigene Kalb bei der Kuh saugt.
Um gute Qualitäten zu erzielen, muss auch da das Muttertier entsprechend milchig sein.

Für weitere Erfahrungen stehe ich gerne zur Verfügung.
Hab bei meiner Umstellung auch wertvolle Tipps (u.a. von Biolix) bekommen.

LG und etwas verspätet noch ein gutes Neues
kokosbussi :-)


biolix antwortet um 09-01-2010 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
ach echt persönlich.. ;-))) weis ich gar nicht mehr, wer du sein könntest oder doch.. ;-))

lg biolix

p.s. wie "gut " zwickst du die Ochsen, kommt es auch vor das er nicht so gut gezwickt ist, dann hatten wir auch schon mal einen mit 295 kg mit 10 Monaten.. ;-))


kokosbussi antwortet um 09-01-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Hallo Biolix,

persönlich kennen wir uns glaub ich noch nicht, aber hier im Forum und per Mail ;-)

Hoffe der/die Tierarzt/-ärztin macht das gewissenhaft - 4-mal pro Tier wird gezwickt - bisher wurde noch keine Kalbin ungewollt zur Kuh, also sollt's klappen ;-)

Tier war eh eine Ausnahme, im Schnitt komm ich auf gut 250 kg Schlachtgewicht nach 10,5 Monaten...


helmar antwortet um 09-01-2010 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Mein Nachbar hat Muku, und dessen Jungrinder sind oft schon recht kräftige Viecher mit 10,11 Monaten...........ich denke so sollten Jungrinder aussehen, egal ob Bio oder nicht..
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


biolix antwortet um 09-01-2010 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Ja , wir zwikcen auch 4 mal .. ;-))
aber einen im Jahr haben wir schon dabei...
Wie viel KF einsat und welche Mischung machs du ?

lg biolix

p.s. na schau, bin ich doch nicht umsonst hier, aber gratis ... ;-))


kokosbussi antwortet um 09-01-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Ich mische Tritikale und Hafer ca. 2:1 und die Tiere bekommen am Tag einen 12l Kübel davon. Jungrinder fast nichts, dafür die in Milch stehenden Kühe - anfangs gab ich nur den Kälbern das KF, aber da hatte ich bei Limos Probleme mit der Fettklasse.

Baue jährlich ca. 1ha Triti und Hafer und fahr das System komplett im Kreislauf. Ist sogar so, dass wir jetzt Biogetreide verkaufen...

Wie gesagt, bin voll zufrieden - hab seit 2004 auch überhaupt nichts gedüngt und machte im Spätherbst eine Bodenuntersuchung - bin schon gespannt auf die Ergebnisse...




biolix antwortet um 09-01-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Genau wie wir, 1ha Triticale und 1 ha Hafer ca. jedes jahr Futtergetreide.... ;-)))

gleiche geschichte mit den Kühen, halbe halbe mach ma jetzt, und am Ende die letzten 2 Monate die Jungrinder mehr.. ;-))




Salzburger antwortet um 10-01-2010 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIO-Jungrindermast
Da kann ich mir schon vorstellen das Ihr höhere Schlachtgewichte bei den Jungrinder zusammenbringt als wir hier im Gebirge. Meine Tiere sind im Sommer nur auf Hutweiden und Almen und kaufe ca 700kg Getreidemischung zu. Bei uns kannst schlecht selber Getreide anbauen auf über 1100m Seehöhe. Ich verwende auch schon seit Jahren Fleckvieh als Muttertier und habe einen Liom Stier bei der Herde


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