Hackgutanlage + Pufferspeicher

Antworten: 18
Hohensinn 01-01-2010 19:56 - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Wir haben uns für eine Hackgutanlage der Firma Lindner & Sommerauer mit 40 KW entschieden.
Jetzt habe ich eine Frage ?
Soll man einen Pufferspeicher (wie Groß,),mit einem Warmwasserspeicher (wie Groß,7 Personen)
installieren,oder einen Hygieneschichtspeicher (wie Groß).Da die Meinungen von Installateur zu Installateur verschieden sind hätte ich eine bitte um Information oder Erfahrungen.
Braucht man überhaupt einen Pufferspeicher?
Die Hackgutanlage wird im Keller des Wohnhauses eingebaut.

Freue mich um jede Andwort. Danke



fritz270 antwortet um 01-01-2010 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo Hohensinn!

https://www.landwirt.com/Forum/215264/Ist-ein-Puffer-wirklich-immer-sinnvoll.html

lg Fritz


MAIS76 antwortet um 01-01-2010 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo!

Ich habe seit Sept. 09 die selbe Anlage am Betrib, und habe einen 1000l Hyg. Schichtenspeicher angeschlossen Warmwasser dir für 8 Personen benötigt.

Würde die lösung mit dem Keller noch mal überdencken, wenn du nicht 100% Hackgut hast wirds Laut werden !!!!


rotfeder antwortet um 01-01-2010 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo!
Wenn die Hackschnitzelheizung im Keller ist, würde ich jedenfalls einen Pufferspeicher nehmen. Da du im Absenkbetrieb und mit 1000 l Heißwasser wenigstens in der Nacht einen Stillstand der Anlagen erreichst und somit keine Geräusche, möchte ich darauf nicht verzichten. Wir haben einen Hygieneschichtspeicher genommen. Unsere Anlage befindet sich auch im keller. So wurde kein Zusatzgebäude benötigt und ein weiterer Vorteil ist, das die Abwärme der Anlage, Kamin ec im Haus verbleibt und somit nicht verloren ist. Allerdings eine gewisse Geräuschkulisse ist schon gegeben. Es kommt auf die Empfindlichkeit der personen an, uns stört es nicht. Ist in etwa so, wie wenn der Geschirrspüler läuft.


kurt100 antwortet um 02-01-2010 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher

Guten Morgen
Habe vor 3 Jahren die Heizung umgebaut und eine hygienische Warmwasser-
bereitung installiert,würde es aber nicht mehr machen,da sie teurer ist wie ein Boiler
und mir durch Fussbodenheizung der Puffer ausgesaugt wird. Wie es mit einem
Schichtenspeicher funktioniert weiss ich nicht

mfg kurt


bruc antwortet um 02-01-2010 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo. Habe auch eine Linder und Sommerauer 30kw Hackgutanlage mit einen 1000lt Pufferspeicher. Heize damit die zweite Saison, 300m² Wohnnutzflache mit ca 50m³ Hachgut (Stammdürres Weichholz). Heize tagsüber mit 23° Raumtemperatur und senke abends von 22-7 Uhr morgens auf 19°ab. Wie schon geschrieben wurde, kann ich es bestätigen, das die Anlage in der Absenkphase ruht, und im Boilerbetrieb (über Puffer) auch bei minus 10° nur zweimal am Tag ca 2,5-3 Stunden in Betrieb ist, den rest ruht. Aus Erfahrung weis ich, das du deine Anlage in der Übergangszeit ohne Puffer nicht gezielt regeln kannst, darum ist der Puffer auch so wichtig. Gruß.
Nachträglich allen ein prosit Neujahr.


Stonebear antwortet um 02-01-2010 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo ich habe eine 48 kW HSanlage mit 1000l Hygienespeicher + 1000l Pufferspeicher.
Der Ofen heizt nur in der Früh und am Abend je 5h.
Da kommst im Jahr auf ca 600 Zündungen ohne Puffer kommst auf ca 3500 Zündungen und ich kenne Anlagen die brauchen deswegen jedes Jahr ein neues Zündgebläse und die sind ja auch nicht billig, da hat sich der Puffer bald gerechnet abgesehen vom höheren Stromverbrauch des Zündgebläses(1600W).
Im Sommer mache ich das Warmwasser damit und die Heizung braucht sich nur alle paar Tage einschalten.

mfg


chr20 antwortet um 02-01-2010 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
@Georg1973: Wegen der Zündungen da muss ich dir wiedersprechen. Eine Hackschnitzelheizung ohne Puffer zündet meiner Meinung nach nicht viel öfter bzw. schlimmsten Fall sogar weniger oft!!! Bei extremer Kälte garantiert weniger oft.
Wir haben eine KWB mit 25kW ohne Puffer. Da gibts Tagüber garantiert keine Zündungen da ja der Glutstock doch einige Zeit erhalten bleibt und ja die Heizung sicher mindestens einmal die Stunde läuft auch bei Wärmeren Außentemperaturen.
Wenns richtig kalt wird ruht die Heizung sowiso nur kurzzeitig. In einer warmen Nacht wirds warhscheinlich so sein das in der Früh keine Glut mehr vorhanden ist aber bei extremer Kälte wird sie auch dort nicht zünden müssen.
Muss glatt mal in der Steuerung nachschaun ob ich die Anzahl der Zündungen rausbekomm...
Bitte nicht falsch verstehen ich bin nicht generell gegen einen Puffer.
Aber wir fahren auch ohne Puffer nicht schlecht. Lärm ist bei unserer Anlage kein Problem bis jetzt. Außer wenn der Bunker leer ist... (Füllstandsanzeige! :-))
Gruß
Chris


Stonebear antwortet um 02-01-2010 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
@ chr20
Hat dein Oen eine Gluterhaltung?
Mein Oen ist erst ein paar Monate alt und hat keine Gluterhaltung er brennt immer vllständig ab und heitzt dann neu ein.
Ich weis auch nicht welches system besser ist.

mfg



Haa-Pee antwortet um 02-01-2010 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
muss dem georg1973 auch widersprechen!

ich habe seit 12 jahren ein und das selbe LEISTER heissluftgefbläse und muss sagen dass der zündvorgang nicht länger als 1 min dauert und das gebläse das locker durchsteht !
wie gesagt seit 12 jahren ohne puffer keinerlei probleme!
die hs heizung kann man so einstellen dass sie in glutherhaltung geht da öffnet nur die rückbrandklappe mehrmals und schiebt eine kleine menge schnitzel nach.

ansonsten lässt sich das sehr feinfühlig einstellen und ohne puffer betreiben!

bei einer scheitholzvergasser den kann man nicht ohne púffer sinnvoll betreiben!

eine moderne gut regelbare hackschnitzelheizung schon!

darum ist für mich ein puffer bei einer hs heizung rausgeworfenes geld und schade um den dafür verbauten platz.
ich kenne kollegen die 3000 liter puffer bei der hs heizung verbaut haben der halbe heizraum war damit ausgefüllt!
und wie gesagt da geht die hs heizung manchmal einen ganzen tag nicht in betrieb in der übergangszeit finde ich nicht sinnvoll bei der aufwendigen steuerung und technik.

den so 2000-3000 l pufferspeicher die natürlich gut isoliert sein müssen sonst hast sowieso eine wärmeverlustquelle der grossen art kosten nicht gerade wenig!

da zahlst schon auf die dauer der hs heizung einiges an rep oder verschleiss teile bzw sogar den ganzen strom verbrauch der hs heizung!

auch eine frage der rentabilität vom platzverlust in einem neubau heizraum ganz zu schweigen!


MUKUbauer antwortet um 02-01-2010 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hi

Wir hatten 2000l Puffer und 300l Boiler vor dem dem Kessel schon und das past ganz gut 40kw Anlage - im Sommer rennt die Anlage nur alle 2-3 Tage je nach Wasserbedarf halt

Bei der Sommerrauer Lindner stellst den Putzintervall ein - wenn du ohne Puffer und mit Gluterhaltung Arbeitest mußt die Putzzeit sicher weiter hochschrauben...

ich würd es nicht anders wollen mehr - ab 21 Uhr gibts kein Einheizen mehr bis 6 Uhr Früh - die Heizung ist auch im Haus drin - ob ich das nochmal machen würd weiß ich auch nicht - hat alles vor und Nachteile

mfg


chr20 antwortet um 02-01-2010 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
@Georg1973: Unser Ofen hat eine Unterschubfeuerung. Das Material wird zwar durch das Abstellprogramm noch etwas Abgebrannt aber Glut bleibt da noch immer und es reichen ja schon ein paar kleine Glütstückchen und beim nächsten Einschalten braucht nicht gezündet werden.


Kallo antwortet um 02-01-2010 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
@kurt100
Warum sollte die Fußbodenheizung den Puffer aussaugen? Läßt sich einstellen bei wieviel Graden (F4 die obere Pufferschicht) die Heizungspumpe abgeschaltet wird. Bei HGH wird das eh kein Thema sein, aber bei Stückholz. Der obere Teil des Puffers ist eh für die Heiswasserstation reserviert. Muss aber auch sagen, der Boiler hat trotzdem seine Daseinsberechtigung. Bei hohen regelmäßigen Heiswassermengen, und wen er schon da ist, kann man ihn sinnvoll in das Heizsystem einbinden. Bei meinem Verbrauch an Warmwasser wäre er nicht mehr notwendig. Obwohl ich eine fertige Isolierung drauf hatte, war der Boiler mehr eine "Energieverschleuderungszentrale", weil sich der Boiler, auch bei sehr wenig Entnahme immer sehr schnell ausgekühlt hat. Außerdem braucht so ein Boiler ganz schön Platz. Es ist halt so, bei Einem wird die Frischwasserstation, beim Anderen der Boiler die bessere Wahl sein!


Bauernhaus antwortet um 02-01-2010 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Ich habe seit dieser Heizperiode eine Hargassner mit 30 kW ohne Puffer. Morgens um 04:30 Uhr wird eingeheizt. Dann den ganzen Tag nicht mehr. Nur Gluterhaltung und wieder Leistungsbrand. Geht bei 70 Grad auf Leistungsbrand. Schaltet bei 78 Grad wieder ab. Dies funktioniert auch bei einer Tagestemperatur von plus 10 Grad und mehr. Null Schlackenbildung.




bruc antwortet um 03-01-2010 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo Bauernhaus. Ist das nicht unnötiger Energieverlust, wenn Du bei 10° plus Aussentemparatur den Kessel auf 70-78°hast, wo Du max. mit 30-35° in den Heizkreisen fährst, wenn überhaupt so viel? Das ist die gesagte Übergangszeit, die ja genau so viel ist, wie die ganz kalte Zeit. Wo der Puffer dann ja nicht schlecht ist  und der Kessel oft den 1/2 Tag oder länger ruht. Wie viel Hackgut gedenkst Du zu brauchen? Gruß.


bruc antwortet um 03-01-2010 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
> Hallo Bauernhaus. Ist das nicht unnötiger Energieverlust,
> wenn Du bei 10° plus Aussentemparatur den Kessel auf
> 70-78°hast, wo Du max. mit 30-35° in den Heizkreisen
> fährst, wenn überhaupt so viel? Das ist die gesagte
> Übergangszeit, die ja genau so viel ist, wie die ganz kalte
> Zeit. Wo der Puffer dann ja nicht schlecht ist  und der
> Kessel oft den 1/2 Tag oder länger ruht. Wie viel Hackgut
> gedenkst Du zu brauchen? Gruß.


bruc antwortet um 03-01-2010 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo Bauernhaus. Ist das nicht unnötiger Energieverlust, wenn Du bei 10° plus Aussentemparatur den Kessel auf 70-78°hast, wo Du max. mit 30-35° in den Heizkreisen
fährst, wenn überhaupt so viel? Das ist die gesagte Übergangszeit, die ja genau so viel ist, wie die ganz kalte Zeit. Wo der Puffer dann ja nicht schlecht ist  und der Kessel oft den 1/2 Tag oder länger ruht. Wie viel Hackgut gedenkst Du zu brauchen? Gruß.


bruc antwortet um 03-01-2010 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Tschuldigung der drei gleichen Beiträge. Wollte nachträglich was ändern- nicht geklappt.
MfG.


Bauernhaus antwortet um 04-01-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutanlage + Pufferspeicher
Hallo bruc!
Ist es nicht besser, der Kessel mit ca. 100 Liter Wasserinhalt hat 80 Grad als ein Puffer womöglich mit 2.000 Liter. Der Kessel ist ja auch gut isoliert. Außerdem glaub ich, dass jeder Kessel diese Betriebstemperatur braucht, um nicht zu versotten. Aber, jeder soll dass tun, was er für richtig hält.
Danke für die Beiträge
mfg


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